Der "gefährliche" Hund Teil 2
- Helfstyna
- Geschlossen
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dass dir solche Formulierungen keinesfalls beim Termin rausrutschen
Und hoffen, dass falls der eigene Hund nochmal ohne Maulkorb unterwegs ist und andere Hunde beißt, niemand Formulierungen wie "ich sorge auf meine Art für Gerechtigkeit" online verewigt findet.
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https://www.swp.de/lokales/cra…rgaenger-an-71515817.html
Im Artikel steht:
"Bei den großen Hunden handelt es sich um einen Kangal-Mix, einen Schäferhund-Mix und einen Rottweiler, erklärt die Polizei auf Nachfrage. Gegen die 48-Jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstößen gegen die Hundehaltungsverordnung der Stadt Dinkelsbühl ermittelt."
Das bedeutet, dass zumindest einer der Hunde schon mal auffällig wurde und Auflagen hatte, oder?
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Mulltown Ich hab jetzt das Bundesland nicht mehr im Kopf, war es BW?
Auf jeden Fall habt ihr eine Rasseliste, oder? Dann wäre mein Tipp, einen Trainer zu suchen, der Listenhunde auf den Wesenstest vorbereitet, und mit diesem zu arbeiten. Diese Trainer wissen genau, was erwartet wird, und so bist du auf alle Eventualitäten vorbereitet. Falls die nämlich wirklich einen Wesenstest durchziehen wollen, darf dein Hund keinesfalls unvorbereitet da rein. Wesenstests sind so konzipiert, dass sie den Hund über die normale Belastungsgrenze hinaus drängeln, es wird bedrängt, bedroht und getriezt, um zu gucken, unter welchen Umständen dein Hund ggf. auslöst. Der Hund auf deinem Profilbild sieht mir nach HSH aus, von dem würde ich nicht erwarten, dass er ohne Kommentar zulässt, dass z.B. ein nach Alkohol riechender, vermummter Mensch mit einem Stock drohend und schreiend auf euch zu rennt.
Das solltest du üben. Weiterer Vorteil: Der Trainer kann dir vorab sagen, was auf euch zukommt und sieht ggf. Schwachstellen eures Teams.
Ich finde es unmöglich und unfair, was euch passiert ist, aber das hilft gerade leider gar nicht. Was hilft ist, jetzt zu agieren, nicht zu reagieren, den Ärger runterschlucken und alles dransetzen, dass dein Hund diese Überprüfung besteht. Anders wirst du die Auflagen nie wieder los.
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https://www.swp.de/lokales/cra…rgaenger-an-71515817.html
Im Artikel steht:
"Bei den großen Hunden handelt es sich um einen Kangal-Mix, einen Schäferhund-Mix und einen Rottweiler, erklärt die Polizei auf Nachfrage. Gegen die 48-Jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstößen gegen die Hundehaltungsverordnung der Stadt Dinkelsbühl ermittelt."
Das bedeutet, dass zumindest einer der Hunde schon mal auffällig wurde und Auflagen hatte, oder?
In meinen Augen muss da noch niemand auffällig gewesen sein. Könnte auch einfach sein, dass dort grundsätzlich Leinenpflicht herrscht. Oder übersehe ich was?
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Das bedeutet, dass zumindest einer der Hunde schon mal auffällig wurde und Auflagen hatte, oder?
Nein, nicht zwingend. Die Hundehaltungsverordnung der Stadt laesst sich googlen.
Und die sagt, dass alle grossen Hunde (ab 50 cm) und alle Kampfhunde auf oeffentlichen Anlagen, Plaetzen, Wegen und Strassen angeleint sein muessen.
Wenn das ein oeffentlicher Weg war, dann waren die Hunde freilaufend eben ein Verstoss.
Der Rotti ist in Bayern mWn auf der Liste 2. Keine Ahnung was die HH wegen dem Rotti alles braucht und ob sie das hat. Das koennte also ein Thema sein.
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dass z.B. ein nach Alkohol riechender, vermummter Mensch mit einem Stock drohend und schreiend auf euch zu rennt.
So etwas kommt im WT vor?
Und wieso müßte ein Hund sich das kommentarlos gefallen lassen?
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Der Hund muss sich das - je nach Pruefer! - nicht gefallen lassen. Der darf auch reagieren und muss nicht scheintot sein. Er darf aber nur angemessen reagieren und der Hund muss sich von seinem Menschen kontrollieren lassen!
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dass z.B. ein nach Alkohol riechender, vermummter Mensch mit einem Stock drohend und schreiend auf euch zu rennt.
So etwas kommt im WT vor?
Und wieso müßte ein Hund sich das kommentarlos gefallen lassen?
In NRW kam das bei uns zweimal vor. Aber ohne Alkohol. Außerdem Anbinden, HF außer Reichweite und gefakter Angriff auf diesen.
War interessanterweise für wenige Hunde in unseren Gruppen ein Problem. Für unsere auch nicht (Dobermänner, ordentlich Schutz- und Wehrtrieb), weil wir die Aufgabe über Gehorsam gelöst haben. Hatten vorher auch nicht trainiert.
Bei einer Übung sprang jemand hinter einem Versteck hervor, mit Rappelkanister. Da haben wir vorher informiert, dass der Hund reagieren wird, da zu ähnlich zur Arbeit. War auch so, da das Kommando direkt angenommen wurde, war es auch kein Problem.
Ein Amtsvet sprang vor Jahren mal ohne Ankündigung dem HF in den Rücken. „Ich dachte, der macht jetzt was…“
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haben wir eigentlich einen Thread dazu, in dem jemand berichtet, wie für den Wesenstest geübt wird? So eine Art Trainingstagebuch? Ich frag mich nämlich echt, wie viele Hunde es schaffen (und wie sie es schaffen) in solchen Situationen nicht stark zu reagieren, wenn sie eigentlich ihrem Naturell nach nach vorn gehen würden...
Und die sagt, dass alle grossen Hunde (ab 50 cm) und alle Kampfhunde auf oeffentlichen Anlagen, Plaetzen, Wegen und Strassen angeleint sein muessen.
Wenn das ein oeffentlicher Weg war, dann waren die Hunde freilaufend eben ein Verstoss.
dazu hab ich auch eine Frage - was bedeutet das denn jetzt konkret für die Halterin? Muss sie die Krankenhauskosten des Mannes nun selbst tragen, weil der Angriff passierte, während sie eine "Ordnungswidrigkeit" (falls das das richtige Wort ist) begangen hat? Oder sind das zwei verschiedene paar Schuhe?
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Mulltown
Nichts weiter als ein Ratschlag.DuWir können uns noch so sehr über die Gesetzeslage aufregen, sie ist aktuell so, wie sie ist. Das Ordnungsamt sitzt am längeren Hebel und du kannst allenfalls einen langen gerichtlichen Prozess führen und hoffen, dass dein Hund am Ende "freigesprochen" wird. Sobald dein Hund beißt, gilt er als potentiell gefährlich. Dafür reicht im Zweifel schon ein blauer Fleck.
Ich gebe dir nur den Rat, stecke deine Energie in die Dinge, die du beeinflussen kannst. Trainiere mit deinem Hund, dass er diese Überprüfung übersteht und komm bloß nicht auf die Idee, den Biss zu relativieren, lege den Fokus auf die Dinge, die du verändern kannst, dass ein solcher Vorfall nicht wieder geschieht. Nicht, weil ich das gerecht oder richtig finde, sondern weil du die Umstände und Gesetze jetzt nicht ändern kannst.Ich weiß was Du meinst, aber damit ist das Unrecht nicht weg . Ich halte mich doch an alle Auflagen und habe , um den Prozess zu beschleunigen und meinen Hund nicht unnötig lange zu quälen , auf weiteren Zoff (Anwalt etc..) verzichtet und eine Verzichtserklärung unterschrieben. Mehr kann ich nicht tun .
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