Anfängerfehler in der Erziehung - wie korrigiere ich meine Fehler beim robusten Hund?
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Find ich schade, vermutlich schränkt du deine Hunde dadurch mehr ein, als notwendig wäre (gar nicht böse gemeint).
Das bezweifle ich.
Und sie kann auch zwischen Frage und Aufforderung unterscheiden.
Können meine auch. Sogar zwischen Frage, Aufforderung und Ansage.
Zum Beispiel "warte" anstatt Rückruf. Und das läßt sich an der Schlepp prima umsetzen.
Wie ich schon sagte: Wenn ein "Warte" reicht, sage ich "warte", wenn es einen Rückruf erfordert, kommt ein "Pfiff" oder ein "Hier" (je nach Distanz). Aber ich weiss halt vorher, was ich brauche bzw. was der Situation angemessen ist (das sehe ich doch, Du nicht?
). So variabel ist meine Umgebung hier nicht. Rehe, Rückruf, an ner Ecke "warte" (damit ich erst ums Eck schauen kann), Radfahrer/Passanten etc.: Rückruf, Heckklappe auf: "Warte" ... usw. usf.. Was gibt es denn dabei gross zu überlegen, ist doch eh immer dasselbe und ich meine immer was sich sage.
Wenn es nichts zu sagen gibt, sage ich nichts
Hier ist z.B. oft in manchen Gebieten so ruhig, komme ich vll. auf 2 Worte (für den ganzen Spaziergang, ca. 2 Stunden). "Warte", beim Aussteigen und "Warte", wenn ich sie vorher dem wieder einsteigen noch abtrocknen muss ...
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Wie häufig ist ein Rückruf denn wirklich notwendig? Wenn ein Hund zuverlässig wartet und sich beiseite schicken läßt oder von sich aus zur Seite geht doch eigentlich nur, wenn man den Hund anleinen möchte. Vorbeispringende Rehe oder so mal außen vor. Und dafür funktioniert bei uns in der Regel "anleinen", wird auch immer belohnt. Oder wenn das nicht funktioniert "komm mal suchen" und wenn das nicht funktioniert, hab ich zu spät reagiert.
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Ich dachte immer dass es völlig egal ist, welches Wort man verwendet und dass man entsprechend trainiert auch "Jagdwurst" als Rückruf verwenden könnte?
Wenn Du das laut genug auf Distanz rufen kannst (oder die Distanzen eh nur gering geplant sind), dann ist es in der Tat völlig einerlei. Ein "Hier" (heller, zielgerichter Ton) trägt sich weiter, als ein "Jagdwurst" und ein "Komm" (dunkler Ton) oder gar ein "kommste bitte?".
Geht ein Hund aber mal im Freilauf auf Distanz ... (lassen wir mal offen, ob gewollt oder nicht) dann wäre es einfacher, das "Hier" gewählt zu haben, statt des "Komm" (oder: "Jagdwurst") ... noch einfacher natürlich ein Pfiff.
Pfeifen kann ich nicht.
Das Rückruf-Komm spreche ich in der Tat recht hell aus, nicht mit geschlossenem o, sondern ein eher ein a-ähnlicher Vokal.
Nicht so hell wie ein i, aber das Hier ist mir persönlich wegen der Länge nicht prägnant genug, nicht zuelgerichtet genug. Das bayerische Kimm wäre da vielleicht der goldene Mittelweg gewesen.
Weil du wegen der Distanz gefragt hattest, auf 50m-70m vielleicht?
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Leute, euch ist aber klar, dass ‚was/wie/wann sage ich was zu meinem Hund‘ hier nicht das Thema ist?
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Wie häufig ist ein Rückruf denn wirklich notwendig?
Was spielt das denn für eine Rolle?
Hauptsache ist, dass der Rückruf sitzt, wenn man ihn braucht. Und das fällt halt nicht vom Himmel, sondern muss man üben.
Das hier war die Ausgangslage:
Bisher konzentriere ich mich aktuell nur auf den Rückruf mit Schleppleine in diesem Bereich. Und auch das haben wir erst vor wenigen Tagen begonnen weil eine Hundehalterin meinte, wir müssen jetzt dringend damit anfangen, solange der Folgetrieb noch da ist.
Und meine Empfehlung ist immer noch, "Rückrufkommando" möglichst aus dem Freilauf (in kleinen Einheiten) spielerisch zu üben (na, mehr vorbereiten ...). Alles andere fällt für mich unter Leinentraining.
Und das wäre mir, mit einem 13 Wochen alten Welpen, im Rahmen der üblichen, täglichen Spaziergeh-Runde einfach noch zu anstrengend für das Krümelchen.
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Wie häufig ist ein Rückruf denn wirklich notwendig?
Was spielt das denn für eine Rolle?
Hauptsache ist, dass der Rückruf sitzt, wenn man ihn braucht. Und das fällt halt nicht vom Himmel, sondern muss man üben.
Das spielt eine große Rolle, denn es nimmt zum Beispiel eine ganze Menge Druck raus, daß der Rückruf gar nicht so wichtig ist und es Alternativen gibt. Macht durchaus einen großen Unterschied für Hund und Halter. Ich muß doch nicht darauf beharren, daß der Hund genau das macht, was ich gern hätte, Hauptsache ist doch, daß der Alltag funktioniert. Und dafür gibt es ganz verschiedene Wege.
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Eine ganz schön große Diskussion ist hier ja entstanden ^^ Aber ich kann eigentlich beide Seiten nachvollziehen.
Kurz zu "meiner Schleppleine": Einmal erreicht er die 10 Meter bisher noch gar nicht, ich denke er bekommt den Radius auch noch gar nicht mit. Außerdem gehe ich etwas mit, dh. wenn er nach links rennt, gehe ich nach links. Somit wäre ab dem Punkt des losrennens der Radius größer als 10 Meter, wobei das kein Radius dann mehr ist sondern eher ein Oval
Aber ich habe bisher noch kein einziges Mal drauftreten müssen. Vermutlich verwende ich die Schleppleine auch einfach komplett falsch. Entweder Rufe ich, dann kommt er und bekommt eine Belohnung (Leckerli oder Ballspiel). Aber aktuell rufe ich noch selten, weil er von sich aus zu mir kommt bevor ich rufen kann, dann wird auch belohnt.
Außerdem möchte ich hier kurz berichten, dass er mit einem anderen kleinen Hund auf der Wiese gespielt hatte. Zunächst beide an der Leine. Und es lief so gut, dass sie automatisch von links nach rechts über die Wiese sind, und zurück. Also nicht Richtung Straße sind. Ich vermute der andere Hund wusste schon wo die Wiese eben zuende war und konnte das lenken (?). Jedenfalls hat der andere Hundehalter seine Leine abgemacht, und ich hab mich (zwar mit etwas Bauchschmerzen) aber auch dazu durchgerungen, sie ab zu machen. Auch weil er bei der Schlepp vorher nie weit weg von mir gegangen war. Tatsächlich... weiterhin wunderbar gespielt, ohne in die Nähe der Straße zu kommen! Also ist es aktuell doch möglich, für ein bisschen Freilauf zu sorgen. Aber ich werde scharf aufpassen müssen, und den "Rückruf aus dem Freilauf" (auch besser im Park dann) üben, weil irgendwann entfernt er sich mal weiter weg und dafür wäre mir der Ort doch noch zu gefährlich. (Vielleicht habe ich auch nur übermäßige Angst)
Zum Thema des Rufs. Pfeifen kann ich leider auch nicht und beim englischem "Come" hört sich das eher an wie 'Kaam' und ungewollt mache ich das irgendwie automatisch in einem sehr hohen Ton. Daher denke ich auch, dass das gut klappen kann. Aber zum Namen vor das Kommando setzen habe ich tatsächlich eine Frage: macht ihr das nicht, oder nur beim Rückruf nicht? Weil ich auch wieder hier gelesen habe, man soll vor einem Kommando immer den Namen sagen, damit der Hund weiss, er wurde angesprochen bzw. er ist damit gemeint. Dass er es besser unterscheiden kann als wenn ich normal zu ihm oder anderen Leuten spreche.
PS: Ich habe jetzt den Alltag auch deutlich umstrukturiert anhand eurer Tipps. Auch wenn hier manches etwas Off Topic wird - es hilft mir ungemein und ich lerne sehr viel!
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Ich stell hier durchaus den Namen vors Kommando, um initial erstmal die Aufmerksamkeit meines Hundes zu bekommen. Meist reicht das schon und der Dicke kommt zu mir - nur manchmal muss ich dann halt das RR-Signal oder die entsprechende Geste nachschieben.
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Meine Hunde haben den Rückruf auch an der Schleppleine gelernt und man möge es kaum glauben, sie kommen auch, wenn die Leine nicht dran ist
Die haben mir nicht plötzlich den Stinkefinger gezeigt, nur weil die Leine ab war und sich gedacht, jetzt hat die Alte eh keine Kontrolle mehr über mich. Der Rückruf hat an der Schleppleine genauso funktioniert wie ohne Leine. Nicht nur der, sondern auch jedes andere Kommando, was ich an der Schleppleine trainiert habe.
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Ja klar, das ist das Ziel und muss erst geübt werden. Am besten mit Hundeschule/-verein.
Bisher konzentriere ich mich aktuell nur auf den Rückruf mit Schleppleine in diesem Bereich. Und auch das haben wir erst vor wenigen Tagen begonnen weil eine Hundehalterin meinte, wir müssen jetzt dringend damit anfangen, solange der Folgetrieb noch da ist.
Erziehung basiert auf Vertrauen.
Techniken kannst du in der "Schule" lernen.
Aber überleg doch mal ab wann Menschen in die Schule gehen.
Man gibt doch kein Baby in die Schule (noch nicht).
Klar kann man fördern (Hund jetzt wieder) und bahnen und vorbereiten. Aber man TRAINIERT so einen jungen Hund nicht.
Was du im Internet mal siehst sind Leute, die Welpen schon dressieren, kann man machen, aber das KANN auch nicht jeder. Auch das muss man können.
Und dafür gibt es "HUNDE-schulen", die eigentlich Hundehaltertrainingscamps heissen müssten.
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