Unsicherer Jung-Hund gegenüber Herrchen und Männern mit dunklen Haaren.
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Habe seit einer Woche einen 7 Monate alten Hund aus Spanien (Tierschutz). Schon bei der ersten Begegnung war er sehr scheu.
Ins Auto geht er ohne Probleme. Ich bekomme ihn aber fast nicht mehr hinaus wenn ich mit ihm laufen gehen will. Wenn ich nicht zuhause bin läuft er Frauchen meistens hinterher.
Bin ich zuhause liegt er meistens in eine Ecke und beobachtet mich. Ich versuche ihm nicht in die Augen zu schauen und berühre ihn wenn möglich im Vorbeigehen.
Beim Gassi gehen habe ich bemerkt dass er bei Begegnung mit Männern die südländisch aussehen sofort anhält und die Strassenseite wechseln will. Ich selbst habe auch dunkle Haare und dunkle Augen.
Ich denke er hat schlechte Erfahrungen gemacht. Anderen Hunden gegenüber ist er sehr offen und sozial. Kein Bellen oder Knurren...
Futter aus der Hand nimmt er von mir selten oder gar nicht. Auch keine Leckerlies. Bin heute auf der Terrasse mit ihm auf einem Sofa gelegen und habe ihn 30min gestreichelt.
Er dreht aber immer den Kopf von mir weg. Ich bekomme keinen Zugang zu ihm.
Weiß jemand was ich tun kann um das zu verbessern?
Ich selbst habe nur wenig Erfahrung mit Hunden, möchte aber für den Hund und meine Familie das es allen gut geht...und tue alles dafür...
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Hi
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Gib dem Hund mehr Zeit. 1 Woche ist nichts für einen Hund, der vielleicht noch schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat.
Sei seine Hauptbezugsperson. Geh mit ihm Gassi, gib ihm Futter, bedrängen ihn nicht.
Und dann gib ihm Zeit, nach diesem Kulturschock.
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Viele Tierschutzhunde haben größere Probleme mit Männern. Das ist nicht unnormal. Mal was besonders Leckeres zum knabbern anbieten oder das Futter hinstellen und ansonsten nicht bedrängen.
Unsere Hündin hat jeden Abend die Krise bekommen, wenn mein Mann nach Hause kam. Mittlerweile freut sie sich genauso wie der Ersthündin und liebt es von ihm gestreichelt und gekuschelt zu werden. Das dauert einfach seinen Zeit und fremde Männer (vor allem Ältere in Arbeitskleidung) lösen immer noch Panik aus. Man kann da nur mutmaßen was vorgefallen ist, aber ändern kann man es eh nicht. Also einfach akzeptieren, das wird schon. Eine Woche ist gar nichts, die Eingewöhnung kann schon einige Monate dauern.
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hier noch ein kurzes Update...
Die Mutter des Hundes und beide Schwestern zeigten die selben Ängste. Die Mutter bekam von ihrem Frauchen Bachblüten No.2 Globolis.
Das half bei ihr. Wir haben es auch probiert und der Hund war viel entspannter. Ich bin mit ihm in einer Gruppe mit 4-7 anderen Hunden auf einer großen Wiese
mit kleinem Bach einige Male laufen gegangen. Ich konnte ihn problemlos frei laufen lassen. Da hat er vor einer Woche zum ersten Mal mit mir Fangen gespielt.
Über das Spiel habe ich den Zugriff zu ihm bekommen. Heute bin ich zum ersten Mal ohne Leine durch den Wald gelaufen und ich konnte ihn jederzeit abrufen.
Der Knoten ist geplatzt...
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