Wie viel Aufmerksamkeit bekommen eure Hunde?
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Ich glaube tatsächlich, an und für sich wird Blinky sogar recht wenig beachtet. Allerdings eher, weil sie fast den ganzen Tag im Bett oder in den Körbchen schläft und ich da auch nicht stören mag. Wenn sie auf dem Sofa ist, gibt es auch Gekraule oder Kontaktliegen. Aber sonst wird sie eher in Ruhe gelassen. Wenn sie extra im anderen Zimmer ist, geh ich nicht davon aus, dass ich ihr ne Freude machen würde, wenn ich da zum minutenlangen Kuscheln hingehen würde. Blinky darf im Grunde also selbst entscheiden, wann sie Aufmerksamkeit möchte und wann sie ihre Ruhe haben will.
Trotzdem dreht sich mein Leben und meine Planungen der Tage eigentlich immer um sie, dass es ihr an nichts fehlt
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Genau weiß ich es auch nicht aber denke es müsste recht viel sein. Das liegt aber einfach daran das Mico ein Schmuser ist und ich ihn auch selbst gerne durchknuddel. Für Mico ist es praktisch nie genug der würde sich auch den ganzen Tag streicheln lassen, aber wenn es wirklich mal zu kurz gekommen ist fordert der seine Streicheleinheiten auch einfach ein. Wirklich vernachlässigen kann man den in der Beziehung nicht wirklich bzw man würde es deutlich bemerken.
Und welche Form ist unterschiedlich. Gassi bedeutet meistens Hund darf sein Ding machen so lange er sich an den vorgegebenen Rahmen hält also ist das nicht direkt Aufmerksamkeit außer wie wir spielen zwischendurch kurz miteinander. Sonst ist Aufmerksamkeit hier ganz viel Bauchkraulen (und dabei Platz komplett versauen aber na gut), jede Art von Spiel über Dinge suchen, apportieren, zergeln oder auch einfach mal ohne Spielzeug zusammen über den Boden kugeln und in meinem Fall danach wie verprügelt aussehen. Was ich aber auch zu Aufmerksamkeit zähle ist einfach miteinander iwo zu liegen ohne das ich am Handy bin, iwas kucke oder lese. Einfach nur miteinander iwo liegen und bewusst entspannen. Zumindest Mico findet das toll.
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Wir gehen am Tag (je nach Wetter) insgesamt 2-4h spazieren.
Beim spazieren machen wir oft einige Übungen
Zu Hause ist dann eigentlich ruhe angesagt. Wir spielen daheim nicht, außer er kommt mit einem Spielzeug auf mich zugelaufen, dann aber nur wenige Minuten. Wenn er zu mir kommt, dann wird er kurz gekrault und gekuschelt, aber ich hol ihn dafür jetzt nicht extra her. Die meiste Zeit liegt er irgendwo in einer Ecke und schläft oder schaut.
Das einzige, was immer am Programm steht: einmal am Tag machen wir ein Schnüffeln-Spiel oder 5-10min Training (tricks wiederholen, neue aufbauen, ...).
Das wars eigentlich schon...
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Bei uns hängt das sehr vom drumherum des Tages ab.
So als "Normal" würde ich sagen 3-5h Gassi, da gehört natürlich meine Aufmerksamkeit Blizz und der Umgebung, aber nicht im Sinne von Bespaßung sondern im Blick behalten.
Dann wird bei guten Wetter noch vielleicht eine Stunde im Garten getobt, mit Spielzeug, fangen, Wettrennen
, sowas, das übernehmen zum Glück meist die Kinder.
Sonst bekommt Blizz noch seien Aufmerksamkeit in Form von Streichel- und Krauleinheiten wenn er vorbei kommt, z.B. weil ich am PC sitze oder was lese, Nachrichten schaue. Und dann Abends, wenn wir auf dem Sofa sitzen ist er fast immer da, glaubt er sei eine Decke, legt sich über unsere Beine und wird dann gegrault bis wir ins Bett gehen.
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Gassi gehen wir wenn es jetzt keine von diesen Hitzetagen sind insgesamt so 2 Stunden am Tag. Dazu kommt für die Maus noch 3 Mal die Woche Training auf dem Hundeplatz. Beim Gassi gibt es Phasen, da hat sie mehr Ansprache und mal weniger. Gerade wieder mehr, da sie kurz nach der Läufigkeit immer etwas schlechter an der Leine läuft und im Freilauf nicht mehr so zuverlässig ist. Aus diesem Grund arbeiten wir hier wieder verstärkt an ihrer Orientierung an uns. Trainiert wird an trainingsfreien Tagen 10-15 Minuten nach der Abendrunde im Garten.
Da ich Lehrerin bin, arbeite ich ja auch viel von zu Hause aus. Wenn sie ganz ruhig ist, darf sie im Arbeitszimmer liegen. Ansonsten liegt sie aber in der Zeit irgendwo in der Wohnung und oft muss ich sie dann auch suchen. Gekuschelt wird wenn dann abends kurz. Aber so der absolute Dauerkuschler ist meine auch nicht und sie legt sich manchmal dann auch in einen Raum, obwohl wir beide z.B. fernschauen. Allgemein ist für sie halt in der Wohnung absolute Ruhe angesagt.
Und wenn ich arbeite und sie bringt mir irgendetwas freudestrahlend ins Arbeitszimmer, wird das auch sofort unterbunden. Sonst hätte ich hier bald einen Nervhund. Ich glaube also kaum, dass du dir da Gedanken machen musst. Ich suche manchmal meinen Hund regelrecht in der Wohnung.
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Neben den Gassigängen tatsächlich kaum.
Liegt aber auch einfach an ihrem Typ, Kami hat gern ihre Ruhe, fordert quasi nie Aufmerksamkeit und spielt auch nicht. Sie schläft gerne und viel und hat dabei auch gern ihre Ruhe. Würde ich sie ständig streicheln oder ansprechen gäbe es hier entnervtes Seufzen und sie würde den Raum verlassen.
In der Wohnung, wird also vielleicht 2x am Tag gekrault, eher kurz. Dann dreht sie sich auf den Rücken und mag den Bauch gekrault bekommen.
Ansprache hat sie eigentlich keine, es sei denn ich beschäftige mich aktiv mit ihr.
Wir "gehen" im Schnitt gute 3-4,5Std. Gassi am Tag, bei Ausflügen auch länger. Aber sagen wir 3,5Std. im Alltag, wenn nicht gerade Hitze oder Starkregen. 10min. wird dann noch in der Wohnung getrickst, was gesucht,... Nicht immer, je nachdem wie sie so drauf ist, ob ich Lust habe,...
Den Rest der Zeit verpennt sie eigentlich. Wenn ich Nachmittags etwas esse kommt sie zu mir und wir halten dann zusammen ein Mittagsschläfchen und da wird dann auch mal der Wanzt gekrault.
Sie ist aber kein Kuschler, sie liegt gerne bei mir oder in meiner Nähe, hat dabei aber auch gerne ihre Ruhe und die soll sie auch haben. Wenn sie nicht genügend Schlaf hat, merkt man ihr das an, dann hat sie Müdigkeitsfalten und sieht etwas zerknautscht aus. Sie hat also generell ein hohes Ruhebedürfnis und ich mag es sie zu beobachten, wenn sie ganz tief schläft, sie sieht so friedlich und zufrieden aus.
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Mit unserer alten Hündin war das etwas anders, die war ein anderer Typ. Kontaktliegen, Kuscheln, Spielen,... standen hoch im Kurs, folglich wurde da auch öfter mal gekuschelt, gezergelt, wild durch die Wohnung getobt,... Sie hat auch öfter mal angefragt, eine Spielaufforderung vor einem gemacht,...
Es wurde auch viel geschlafen (also ein Ruheproblem gab es nicht), aber trotzdem mehr aktive Ansprache, mehrmaliges minutenlanges Kraulen, minutenlange wilde Verfolgungsjagden durch die Wohnung,... Weil wir beide Freude daran hatten.
Ist sicher einfach eine Typfrage.
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In Minuten könnte ich das nicht abschätzen.
Man stoppt ja nicht die Zeit. Ich mache das auch ein bisschen vom Hund abhängig.
Sucht sie Nähe, dann bekommt sie natürlich auch mal mehr Aufmerksamkeit.
Liegt sie in einem anderen Zimmer, dann kann sie dort auch in Ruhe dösen.
Bei meiner ist es wichtig, öfter mal auch zu spielen. Das liebt sie und ist auch wichtig für unsere Beziehung.
Sie schenkt auch mir mehr Aufmerksamkeit wenn wir öfter spielen, selbst später bei den Gassigängen.
Also ist es mal mehr und mal weniger. Aber wir verbringen jeden Tag "Qualitätszeit" (wie man es bei Kindern nennt) und das finde ich echt schön.
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Finde das eine wirklich interessante Frage und habe mal mitgestoppt. An einem völlig durchschnittlichen Samstag kam ich auf 16 Minuten.
Hätte irgendwie mehr erwartet. Gezählt wurde alles, wo die Aufmerksamkeit wirklich beim Hund liegt und nicht das Übliche halbes Auge und Ohr beim Hund und sonst macht jeder was er will.
Splittet sich dann real auf in:
- Tabletten geben
- Halsband an- und ausziehen
- Auto verladen
- Anbinden, weil er vergorene Äpfel fressen wollte und ich keine Zeit hatte richtig aufzupassen
- Rückruf und bei Fuß gehen
- Futter hinstellen
Hund darf verletzungsbedingt gerade nicht viel laufen, aber ehrlicherweise gehen wir auch eher entspannt Gassi. Ich bin nicht 100% beim Hund, er nicht bei mir. Da soll er rumschnüffeln, in der Gegend rumgucken, sich im Gras wälzen, ..., mir reicht, wenn wir den selben Weg gehen, uns nicht verlieren und niemanden belästigen. Denke nicht, das da großartig andere Zahlen bei rauskommen würden.
Gemeinsam gemacht haben wir:
Hund wecken und Tabletten geben
Im Auto zum Stall fahren
Koppelzaun kontrollieren und Wasserfaß auffüllen
Ich reiten, er angebunden warten (blöde Apfelsaison)
Nach Hause fahren
Grillen im Garten mit der Familie
Abendfütterung
Nochmal an die Ecke gehen.
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Bei mir ist es eigentlich relativ regelmäßig, da ich in Pension bin. Morgens wird 5-10 Minuten gekuschelt und gekrault und gelabert. Vormittags bin ich meist außer Haus, dann komme ich zu Mittag heim und schmuse erstmal ein paar Minuten mit meiner Duna. Gassi gehen wir am Tag 2 h, mal mehr, bei Hitze und Starkregen weniger. Am Nachmittag gibt's meistens eine Stunde Kontaktliegen und am Abend eine halbe/dreiviertel Stunde Spielen, Bürsten, Leckerlis verstecken und Trainieren. Sonst hin und wieder schau ich, wie es ihr geht und rede sie an, streichel ihr über den Kopf und lass sie dann wieder in Ruhe. Sie schläft viel und ist eigentlich nie lästig. Gelegentlich fordert sie mich mal zum Spielen auf und spielknurrt mich an, da gehe ich meistens kurz drauf ein.
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