Jack Russel Terrier, besser als ihr Ruf? (+ein Problemchen)
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Warum ich das geschrieben habe, habe ich doch erklärt. Warum die Frage?
Sorry, ging nicht an dich im Speziellen, habe es dummerweise unter einem Zitat von dir geschrieben.
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Hi
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Grundregel Nr. 1 des Internets: dickes Fell.
Und zu Fehlern stehen kann man auch. Finde das etwas kindisch muss ich sagen. Dir wurden auf den fünf Seiten nach dem zitierten Kommentar auch handfeste Ratschläge gegeben. Dafür haben sich Personen hier ebenfalls Zeit genommen. Ich wünsche dir und deiner Hündin alles Gute!
Edit: Bezog sich auf deinen Beitrag mit den zwei Zitaten eben.
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Ok, ich würde das Thema Kastration jetzt gerne ad acta legen.
Wir werde das Thema Wilma bei Dunkelheit in der Wohnung beobachten, und sollte es sich nicht bessern, oder gar verschlimmern, werde ich mir professionelle Hilfe holen.
Danke an alle für die diversen Tipps. -
Finde das etwas kindisch muss ich sagen.
Ich fand das Zitierte viel kindischer.
Und zu Fehlern stehen kann man auch.
Ok.
Es war ein Fehler.Was genau ändert dies jetzt an der Situation, die evtl. eintreten könnte?
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Auch im Tierschutz werden Hündinnen auch frühkastriert, wenn ich mich recht erinnere, ist das sogar Voraussetzung für eine Vermittlung.
Nein, das ist immer die freie Entscheidung der jeweiligen Organisationen. Kastrationen im Tierschutz sind oft haltungsbedingt, wenn im Gehege viele Hunde beider Geschlechter zusammengepackt werden müssen, oder ideologisch, weil man künftigen Haltern nicht zutraut, eine Vermehrung zu verhindern. Im Gegensatz zur Kastration erwachsener Tiere sind Frühkastratioen im Tierschutz aber längst eher die Ausnahme als die Regel und werden nach aktuellem Stand des Wissens von tierärztlicher Seite mit gutem Grund kritisiert.
Bei anderen Haustieren, wie Katzen, Hasen, Frettchen etc. wird dieses Thema nicht so kontrovers und emotional diskutiert, da werden (Früh)kastrationen sogar empfohlen.
Und ich sehe den Unterschied einfach nicht.Die biologischen Gegebenheiten bei verschiedenen Tierarten sind sehr unterschiedlich und lassen sich kaum vergleichen. Unkastrierte, nicht gedeckte Katzen werden zB dauerrollig und damit krank. Auch die Haltung spielt eine Rolle, eine Trächtigkeit bei einer Freigängerkatze läßt sich ohne Kastration gar nicht vermeiden. Beim Hund ist sind sowohl Biologie als auch Haltung anders. Man muß daher jede Tierart für sich betrachten.
Dagmar & Cara
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Ich kann dir ganz konkret berichten ,dass meine zwangsweise mit 11 Monaten kastrierte Parsonhündin tatsächlich ein ausgeprägtes Angstproblem bei Dunkelheit hat. Allerdings nur zuhause, und leider hat sie gute Gründe dafür.
Sie erkrankte mit fünf Jahren an Schilddrüsenunterfunktion - bei Kastraten gern genommen - und wurde, nachdem sie vorher ein robuster, gelassener Typ gewesen war, ganz plötzlich massiv ängstlich bis panisch. Unter anderem fürchtete sie sich sehr vor dem nächtlichen Lärm von der Hauptstraße, nachdem sie die Erfahrung gemacht hatte, dass auf fröhlichen Kneipengänger-Lärm gern mal ein knallender Feuerwerkskörper folgt - für sie nach fünf Jahren Schußfestigkeit plötzlich der totale Horror.
Mit eingestellter Schilddrüse wurde sie wieder nahezu die Alte, nur das Nachtproblem blieb, weil sie da leider regelmäßig in ihren Ängsten bestärkt wird: es knallt hier fast jedes Wochenende, und so weiß sie, dass ihre Angst total berechtigt ist. Ergebnis: Sie fängt in genau dem Moment, in den ich ins Bett gehe, sofort an zu hecheln, späht und wittert straßenwärts und braucht jeden Abend eine ganze Zeit, bis sie sich dann zum Schlafen in den Winkel des Hauses verzieht, der am weitesten von der Hauptstraße entfernt ist. Solange ich auf bin, also sozusagen Wache halte, ist sie absolut entspannt.
Ist es am Wochenende nachts laut, sitzt sie oft stundenlang hechelnd neben meinem Bett und sucht Beruhigung. Die sie natürlich auch bekommt, aber es ist schon eine verdammt lästige Situation. Die Nachtruhe fördert es weder bei Mensch noch bei Hund, und zu machen ist da leider auch nichts, außer Umzug. Im Urlaub ist nämlich alles vergessen, sie hat also absolut ortsbezogen gelernt.
Insofern: Sowas kann echt ein ganz massives Problem werden - und ich kann euch nur die Daumen drücken, dass ihr das jetzt gelöst kriegt und in Zukunft von Kastrationsfolgen wie Schilddrüsenproblemen verschont bleibt.
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Ich kann dir ganz konkret berichten ,dass meine zwangsweise mit 11 Monaten kastrierte Parsonhündin tatsächlich ein ausgeprägtes Angstproblem bei Dunkelheit hat. Allerdings nur zuhause,
Danke für dienen Erfahrungsbericht.
Bei Wilma hat das Problem vor der Kastration angefangen, und wir haben keine Verschlechterung seit nach der Kastration bemerkt.
Kann natürlich sein dass es durch die Kastration schlimmer wird, oder einfcah von selbst besser oder schlechter...
Mal sehen. -
Meine Hündin war die ersten Jahre, also auch rund um die Kastration, absolut schußfest und unbekümmert, bis uns dann eben mit fünf ein typisches Kastratenproblem erwischte: Ärger mit der Schilddrüse - und damit kam die Angst.
Vielleicht läuft es bei Wilma ja umgekehrt: jetzt ist sie ja im besten "Angstalter", und wenn ihr das jetzt beruhigt bekommt, verwächst sie es später?
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Hi Wilma,
Allerdings haben wir eine (kleine?) Baustelle:
Wenn es dunkel ist, reagiert bei Geräuschen aus den Nebenräumen mit einer Art unterdrücktem Bellen, und eingezogenen Schwanz. Draussen hat sie keine Angst im Dunkeln, nur drinnen.
Ich habe bisher noch keine Idee gehabt, wie ich das "abstellen" kann. Uns stört es nicht, da sie ja nicht bellt oder so, aber ist ja für sie blöd.mir jetzt nicht ganz klar, was genau Dich an diesem Verhalten beunruhigt. So ein halblauter Warn-Wuff ins Rudel hinein ist mW Teil des sturznormalen Verhaltensspektrums eines Hundes. Hat unser früherer Hund auch öfter gemacht. Die Anlässe des Warnwuffens und was der Hund für "wichtig genug" hält, würde ich in seinem Ermessen lassen. Entscheidend ist mE, dass ihr kein großes Gewese drum macht, sondern zeigt, dass euch das Geräusch nullkommanicht weiter juckt.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich - Anpassungskünstler und Stimmungsaufnehmer, wie es Hunde nunmal sind - eure Wurschtigkeit bei solchen Gelegenheiten über die Zeit abschaut und irgendwann auch keine Warnlaute mehr bei Geräuschen abends in der Wohnung gibt.
Ob und inwiefern das Warnwuffen abends in der Wohnung nun an der Kastration eurer Hündin hängt, kann ich nicht beurteilen. Wenn ich Dich richtig verstehe, belastet Dich der Threadverlauf, weil Wilmas Kastration in der Meinungstendenz hier zum Dreh- und Angelpunkt ihres "Problems" gemacht wird. Vielleicht hilft Dir ja zum Ausgleich einfach mal in andere Hunde- und/oder Tierarztforen zu schauen, in denen das Meinungsbild zum Thema sich anders, breitbandiger darstellt und eine eindeutige Meinungstendenz kaum zu ermitteln ist - und bisweilen genau anderslautende anekdotische Berichte im Angebot sind. Nicht, um Dich da nun unreflektiert dranzuheften, sondern um die Kontroverse rund um die Kastration bei Hunden umfassender in den Blick zu bekommen.
Liebe Grüße
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mir jetzt nicht ganz klar, was genau Dich an diesem Verhalten beunruhigt
Ach, eigentlich nicht so sehr, wie ich anfangs schon schrieb. Finde es halt für sie blöd, und ja, hab etwas Angst, dass es sich irgendwie verfestigt, bzw. ausweitet.
Vielleicht hilft Dir ja zum Ausgleich einfach mal in andere Hunde- und/oder Tierarztforen zu schauen
Das haben wir ja schon vor der Kastration getan, uns verschiedene Ansichten eingeholt, und Erfahrungsberiche. Und was wir an Informationen einholen konnten war eben nicht so eindeutig gegen (Früh)kastration.
Aber wie ich schon schrieb... Es ist ja nun passiert. Damit will ich das nicht abtun, aber es ist nun mal ein Fakt.
Niemandem ist damit geholfen, wenn die Sau zum 1000. mal durch das Forum getrieben wird.
Das Argument, es würden ja noch andere mitlesen, kann ich auch so nicht gelten lassen. Denn das Forum ist ja voll von diesem Thema, und die Mitleser vollends darüber informiert.
Ich verstehe, und finde es richtig und wichtig, wenn das Thema explizit Kastration ist, dass man da seine Argumente anbringt, aber...
Ach, nichts aber, ich würde mich nur noch wiederholen.
Wünsche trotzdem allen ein schönes Wochenende. -
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