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Danke nochmal an alle für die netten Antworten. Es tut gut Lob und Zuspruch zu hören.
Karpatenköter (irgendwie klappt das mit dem Zitieren noch nicht so richtig
)
Danke für die lieben Worte
Ich drück dir auch mal die Daumen, dass ihr euer Radfahrerproblem gut in den Griff bekommt.
Du hast so recht mit dem was du am Anfang geschrieben hast!
Zu Beginn des Trainings, als scheinbar nichts klappen wollte und es gefühlt kaum Fortschritte gab hatte ich eine ganz andere Erwartungshaltung und war auch weniger enttäuscht über schlechte Tage.
Als das Training dann anfing so richtig zu fruchten und immer mehr Erfolge zeigte habe ich gemerkt, dass mich Rückschläge schon härter getroffen haben.
Und jetzt, als es diesen mega Rückschlag gab, bei einem Thema dass in meinem Kopf quasi schon "durch" war trifft mich das natürlich so richtig hart.
Aber ich versuche natürlich die positiven Dinge ins Gedächtnis zu rufen und immer wieder daran zu denken, dass wir trotz allem weit gekommen sind.
Zum Thema Auszeit vom Hund. Manchmal wünsche ich mir so sehr, dass ich die Kröte einfach mal ne Woche zu den Eltern abschieben könnte
Auch so ein Thema, dass ich mir für die Zukunft und bei meiner Entscheidung gut überlegen muss - Fremdbetreuung.
Aber zum Glück hatte ich ja nicht nur Pech mit ihren Verhaltensweisen, sondern bei manchen Themen sogar richtig Glück. Nova kann nämlich völlig problemlos von Anfang an alleine bleiben (und ich weiß, nach einigen Gesprächen mit verzweifelten Hundehaltern, dass das ein Segen ist). Also gibt es heute einen hundefreien Vormittag zusammen mit einer Freundin und ich versuche mal ein paar Stunden daran zu denken, dass ich auch noch ein Leben außerhalb von meinen hundespezifischen Problemen habe.
Zum Thema Tumor. Ich hab das ganz am Anfang mal bei meinem Trainer angesprochen. Der hält es aber für sehr sehr unwahrscheinlich, da ihr Verhalten einfach passt wenn man Rassemischung, Herkunft und Aufzucht/Haltung bedenkt. Er meinte, dass es tatsächlich selten vorkommt das ein Hund genau so einen speziellen Tumor hat, der das Verhalten so beeinflusst und im Normalfall die offensichtlichen Ursachen auch die richtigen sind.
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Hi
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Hallo,
das ist echt heftig! Hut ab vor deinem Einsatz und deinem Durchhaltevermögen.
Du wirst die richtige Entscheidung treffen - aber denk dabei auch an dich, nicht "nur" an den Hund.
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Es wurde ja schon so viel gesagt und du hast tolle Tips und Ratschläge bekommen.
Auch wenn ich mir persönlich niemals nicht ein Zusammenleben mit einem solchen Hund vorstellen kann, möchte ich dir meinen absoluten Respekt aussprechen.
Was du bisher bereit warst und trotz der Rückschläge immer noch bist, für diesen Hund zu leisten, da bleibt mir echt der Mund offen stehen. Und ich hatte bei dem ein oder anderen Absatz deiner Texte wirklich Gänsehaut.
Ich glaube, selbst die meisten langjährig erfahrenen Hundehalter hätten schon lange das Handtuch geworfen, was ich auch verstehen könnte.
Für einen Hund wie sie es ist bist du wohl der 6er im Lotto. Es würde sehr schwer sein, ein anderes und vor allem passendes Zuhause für sie zu finden. Wohl eher nur in geeigneten Einrichtungen mit entsprechend kompetenten Personen und guter Sicherung.
Über einen Zwinger für beidseitige Auszeiten würde ich auch nachdenken, wenn du sie behältst. Deine Nerven werden es dir danken und man darf sich selber, trotz aller Zuneigung, nicht komplett in den Hintergrund stellen.
Ich hoffe und wünsche dir, dass du mit Nova einen für euch beide akzeptablen Weg findest und würde mich freuen, wenn du uns weiter an dem Weg teilhaben lässt.
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Hallo!
Deine Geschichte erinnert mich sehr an meine. Wir haben damals einen 1-jährigen English Bulldog aus einer Privatabgabe übernommen. Er hatte null Frustrationstoleranz und wenn er seinen "Willen" nicht bekam, griff er an. Wir sind ebenfalls mehrmals schwer gebissen worden, haben auch mit einer sehr guten, erfahrenen Trainerin gearbeitet und haben es trotz aller Bemühungen und allem Training nicht geschafft. Ein Schritt nach vorne, drei wieder zurück und die Trigger wurden immer geringfügiger.
Nach ca. einem Jahr war ich am Ende, emotional, physisch, psychisch. Bisher hatte er uns nur draußen attackiert (dort trug er immer MK!). Eines Tages, wir kamen vom spazieren gehen, wir hatten gerade MK und Geschirr abgelegt, hatte ich Streit mit meinem Freund. Ich hatte geheult und quitschig gesprochen, dies war wohl der Auslöser für den ersten Angriff im Haus. Da war dann der Punkt erreicht, wo ich aufgegeben habe.
Wir haben uns dann schweren Herzens zur Abgabe entschieden. Aber hier steht man dann auch völlig allein da, denn keiner nimmt einen solchen Hund auf. Tierheime müssen und wollen solche Hunde nicht, alle Organisationen sind überfüllt. In meiner Verzweiflung habe ich beim Tierarzt wegen Einschläfern gefragt und sie hat uns dann zum Glück einen Platz für ihn besorgt. Dort ist er heute noch, er ist nicht vermittelbar.
Ich habe bis heute das Gefühl, versagt und den Hund verraten und verkauft zu haben
Ich wünsche dir viel Glück und dass du die für dich richtige Entscheidung triffst.
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Hallo!
Deine Geschichte erinnert mich sehr an meine. Wir haben damals einen 1-jährigen English Bulldog aus einer Privatabgabe übernommen. Er hatte null Frustrationstoleranz und wenn er seinen "Willen" nicht bekam, griff er an. Wir sind ebenfalls mehrmals schwer gebissen worden, haben auch mit einer sehr guten, erfahrenen Trainerin gearbeitet und haben es trotz aller Bemühungen und allem Training nicht geschafft. Ein Schritt nach vorne, drei wieder zurück und die Trigger wurden immer geringfügiger.
Nach ca. einem Jahr war ich am Ende, emotional, physisch, psychisch. Bisher hatte er uns nur draußen attackiert (dort trug er immer MK!). Eines Tages, wir kamen vom spazieren gehen, wir hatten gerade MK und Geschirr abgelegt, hatte ich Streit mit meinem Freund. Ich hatte geheult und quitschig gesprochen, dies war wohl der Auslöser für den ersten Angriff im Haus. Da war dann der Punkt erreicht, wo ich aufgegeben habe.
Wir haben uns dann schweren Herzens zur Abgabe entschieden. Aber hier steht man dann auch völlig allein da, denn keiner nimmt einen solchen Hund auf. Tierheime müssen und wollen solche Hunde nicht, alle Organisationen sind überfüllt. In meiner Verzweiflung habe ich beim Tierarzt wegen Einschläfern gefragt und sie hat uns dann zum Glück einen Platz für ihn besorgt. Dort ist er heute noch, er ist nicht vermittelbar.
Ich habe bis heute das Gefühl, versagt und den Hund verraten und verkauft zu haben
Ich wünsche dir viel Glück und dass du die für dich richtige Entscheidung triffst.
Ich finde, Du hast es so lange probiert - da musst Du Dir ganz bestimmt keine Vorwürfe machen
Ich bin wirklich ein totaler „Hundenarr“ und würde für meinen Hund auf sehr vieles verzichten und viele Dinge in Kauf nehmen.
Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich mit einem wirklich aggressiven Hund nicht, zusammen leben möchte - schon gar nicht, wenn er auch mich beißen würde. Ich würde natürlich versuchen, daran zu arbeiten - aber ab einen bestimmten Punkt würde es einfach nicht mehr passen.
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Respekt! Ich schließe mich meinen Vorschreibern an. Dagegen ist unsere Gina harmlos, und auch wir standen vor der Frage: Zurückgeben? Einschläfern? Jemanden finden, der mit einem aggressiven Hund besser umgehen kann? Man hatte mir hier im Forum ein Buch über Aggressionsverhalten bei Hunden empfohlen, und da wird auch das Einschläfern als eine Option genannt. Wir haben Gina behalten und wissen, dass wir sie nur an der Leine unter Kontrolle haben, ansonsten ist sie unberechenbar. Sie ist aggressiv aus Unsicherheit. Ich hab aber kürzlich erfahren, dass Hunde, die in freier Wildbahn zur Welt kamen, grundsätzlich zu Aggression neigen, weil sie von ihrer Mutter schlechter versorgt (ernährt) werden.
Aber uns gegenüber ist sie allerliebst, sie zeigt uns ihre Zuneigung, ihr Vertrauen, und das ist viel!
Dir kann ich gar nichts raten, was nicht schon hier geschrieben wurde. Wir haben Gina bekommen, als sie 3 Monate jung war. Nova war bereits zwei Jahre alt. Beide sind vermutlich durch die Hölle gegangen, Nova halt über einen viel längeren Zeitraum.
Egal, wie's weitergeht - meinen großen Respekt hast du. Du stehst am Anfang (d)eines Hundehalterlebens. Meine Frau meint, Gina ist vielleicht unser letzter Hund. Und wir hatten vor ihr zwei absolute Superhunde. Da fällt einem der Umgang mit dieser Zicke besonders schwer. Aber es geht hier nicht um uns!
Grüße aus Tremosine
HK
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Zitat
Ich hab aber kürzlich erfahren, dass Hunde, die in freier Wildbahn zur Welt kamen, grundsätzlich zu Aggression neigen, weil sie von ihrer Mutter schlechter versorgt (ernährt) werden.
Das ist so pauschal gesagt aber Unsinn. Allerdings fehlt Hunden, die ohne Menschen aufwuchsen die Prägung auf eben diese, die Erfahrung, dass Mensch auch Sozialpartner ist.
Wie auch immer geartete Aggression, Ängste, Unsicherheit beim Straßenhund haben mehr oder andere Ursachen, als Mangelernährung. Mangelnde Umwelterfahrungen in lernrelevanten Zeitfenstern etwa. (Womöglich sogar häufiger als "schlechte Erfahrungen mit Menschen" und "der arme Hund muss sehr mies behandelt worden sein". Teils ist es eher ein "Der Hund hat einfach gar nix erlebt", wobei das bei Welpen die in Massensheltern groß werden, wohl ein besonderes Risiko ist)
Mütterlicher Stress o. ä. hat Auswirkungen auf ungeborene Welpen, Genetik, Charakter der Elterntiere beeinflusst, bei echten Straßenhunden auch, wenn etwa die Vorgeneration schon ohne Menschen aufwuchs undsoweiterundsofort.
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Ich denk auch, dass da was vermischt wird.
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du solltest dir etwas Zeit nehmen. Um dich ehrlich zu fragen, ob du dauerhaft mit einem-auch für dich- gefährlichen hund leben willst und kannst. Und dwm hund trotzdem ein lebenswertes Leben bieten kannst. Mit Auslastung, Bewegung, sozialkontakt. Und ob deine Wohnsituation und lebensplanung das zulässt. Kinder? Partner? Nichten oder alte Eltern,die du Übernachtungs-besuchst?
Den der hund wird so bleiben. Nur du wirst weiter lernen. Wie du mit ihr umgehen kannst.
Alles gute dabei. Du hast schon sehr viel geleistet. Azch als Grundlage für den hund, falls du sie nicht behalten kannst.
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Danke für das Erzählen deiner Geschichte. Es tut mir sehr leid, dass es für euch kein gemeinsames Happy End gab. Ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst und es wäre eben auch meine Angst, dass ich es lange bereuen würde und mich schlecht fühlen würde im Falle einer Abgabe. Aber ganz realistisch gesehen hat jeder Mensch seine persönliche Grenze und du hast viel für deinen Hund getan und gegeben was du konntest. Ich denke auch nicht, dass du dir etwas vorwerfen kannst. Aber ich weiß, dass das, gerade als Außenstehender immer so leicht gesagt ist.
Auch danke an dich fürs Teilen deiner Erfahrung. Schön, dass es bei euch gut ausging.
Über Novas Vorgeschichte ist nicht viel bekannt. Die Orga hat nur erzählt, dass sie halb verhungert und verdurstet in einem Garten liegend gefunden wurde. Das Ehepaar bei dem sie lebte hat sie wohl freiwillig den Helfern mitgegeben, aber keine Auskünfte über die vorherige Haltung etc. gegeben. (Ich hab aber so schlechte Erfahrungen mit dieser Orga gemacht, dass ich nicht garantieren kann ob das so stimmt)
Avocado hat gut beschrieben wie solche Hunde oft in Rumänien gehalten werden, das deckt sich auch mit der Vermutung meines Trainers. Tierische Alarmanlagen mit "Beißrecht".
Ob und wie sie in der Welpenzeit geprägt wurde? Keine Ahnung. Aber sie ist grundsätzlich kein ängstlicher Hund. Umweltreize und Lärm machen ihr gar nichts aus. Wären da nicht die "doofen Menschen" die überall rumlaufen und ihre Existenz stören, wäre sie vermutlich ein ganz angenehmer Zeitgenosse
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