Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 11

  • Ich lese hier jetzt auch mal mit. Gestern ist ein Teenager eingezogen, der das erste mal einen Fernseher gesehen hat. Wir haben abends alle zusammen bisschen was geschaut und sind dann schlafen gegangen. Der Hund jedoch, wollte wohl einen Serienmarathon machen. Sie hat sich ins Wohnzimmer geschlichen, ist aufs Sofa gehüpft (was sie nicht darf) und hat es irgendwie geschafft den Fernseher anzumachen. Joar. So ein Junkie. Mein Mann ist zu ihr hin, hat den Fernseher ausgeschaltet und sie auf ihr Bett gelegt. Danach war Ruhe und wir konnten alle schlafen. Puh.


    Das habe ich ja so gar nicht erwartet.

  • Also ich hatte gerade nen super Spaziergang...nicht :unamused_face:


    Wie bekommt ihr eure Junghunde an anderen vorbei? Nando kann es noch nicht, hinsetzen und passieren lassen klappt, vorbei laufen ohne hinzugehen nicht. Ja nun ist der auch erst 4,5 Monate also alles gut, aber uns kam eine entgegen, die mit dem Hund natürlich stehen geblieben ist. Da der gepöbelt hat, sind wir mit einem erschrockenen Satz von Nando zwar vorbeigekommen, aber naja, so richtig gut klappt das nicht. Aber bei sowas isses immer noch das kleine Baby, Hunde, die ihn anbellen sind ja gaaanz böse. :rolling_on_the_floor_laughing:


    Danach wars erstmal vorbei mit schön laufen...Leine beissen, mich anspringen und beissen, richtig super. Den Jogger, der einfach an uns vorbeigerannt ist haben wir zumindest geschafft nicht anzuspringen.


    Daheim dann Kläfforgie vom Feinsten, weil er jetzt genau Futter haben will..vermute ich jedenfalls. Ich habs stoisch ignoriert, jetzt ist Ruhe und er liegt. Gibts heute eben später Futter.



    Meine Nerven heute.

  • Ich mag keine Tipps geben fürs ruhige vorbei kommen an anderen Hunden, weil wir das selbst noch nicht gut können. Aber fürs "nach doofen oder aufregenden Begegnungen wieder ruterfahren" hilft bei uns ein paar Leckerchen im Gras suchen. Entweder eine kleine Handvoll einfach vertreuen und erschnüffeln lassen oder nacheinander einzeln werfen ins Gras, jenachdem was dem Hund mehr liegt. Ich werf einzeln und das kann man auch gut an der Leine machen. Ich hab das auch mit einem ruhigen Wort belegt, damit sie weiß, dass sie jetzt das vom Boden aufnehmen soll/darf. Meine Hündin bringt das wieder runter, wenn sie sich damit ein paar ruhige Minuten beschäftigt und dann gehen wir weiter.

  • Wir waren auf Kurzurlaub in San Marino und Italien, erster Tag Ausstellung, zweiter Tag Altstadt-Sightseeing und dritter Tag Strand, also volles Programm.

    Xaco war total cool, sie kennt ja coronabedingt viel weniger Stadt als Nextic, aber war ihr alles egal und auch ihren ersten Christkindlmarkt fand sie super (Vorallem das Fressen am Boden :pfeif: ). Ich bin ja froh, dass sie das alles so gut mitmacht, auch Übernachten in teilweise sehr suspekten Unterkünften mit viel Lärm, sie legt sich einfach hin und ist daheim und schläft.

    Und der Strand war mal wieder ihr Highlight :cuinlove:


  • Das Teenie war beim Social Walk dabei und wurde von mir an einer Bank festgebunden, während der andere Hund keine zehn Meter enfternt mit Quietschi von seinem Herrchen komplett ins Nirvana gepusht wurde (war Teil einer Übung für diesen Hund). Und das Teenie saß brav und lieb da, guckte entspannt zu, während die Hündin hüpfte, sprang, bequietscht wurde. Keine Reaktion, kein Heulen, kein Fiepen, nix. Während ich nicht in seiner Reichweite war. :respekt:

  • Wie bekommt ihr eure Junghunde an anderen vorbei

    Jack wird durch Gekläffe/Gepöbel auch sehr unruhig und verunsichert :no:

    Also, wenn ich den Hund kenne und weiß, dass der ausflippen wird oder es schon von weitem sehe, dann weiche ich großräumig mit Jack aus :ka: bringt ja nichts... Ich seh nicht ein, meinen Junghund diesem Stress auszusetzen, bloß weil der andere Hund ein Problem hat oder der Halter es nicht gebacken kriegt.


    Stattdessen bin ich ganz bei meinem Hund, versuche ihn auf mich zu fokussieren und lasse Leckerli regnen/hol den Dummy oder Zergel raus und lobe für Blick zu mir, während wir einen Bogen gehen.

    Geht es nicht, weil eng oder an der Straße, dann nehm ich meinen Hund kurz und dann heisst es Augen zu und durch. Aber meistens schaffen wir es, rechtzeitig auszuweichen, zur Not gehen wir einen Umweg.




    Ich hab mich heute über Jack sehr gefreut :nicken: Er hat nämlich heute endlich kapiert, dass, wenn er das Kaffeeholz wieder zu mir bringt, ich das Teil nochmal werfe und er dann nochmal hinterher rennen darf. Rennt er mit dem Holz davon und gibt es nicht ab, gehe ich rein und das Spiel ist zu Ende. Hat nur ein knappes Dreivierteljahr gedauert, bis er verstanden hat, wie es funktioniert :party:  :lol:

  • TanNoz


    Ich habe für solche Fälle mittlerweile konsequent einen Kong dabei. Diesen einen Kong findet er sehr, sehr toll.


    Geraten wir in eine für ihn schwierige Begegnung die ich nicht schlau managen kann, kommt der Kong ins Maul. Er darf daran ziehen, ich halte fest. Das baut gleich die Spannung ein grosses Stück ab und danach lasse ich ihm den Kong noch eine Weile.


    Meistens kommt er dadurch sehr schnell wieder in die Ruhe.

    Ist unser "Notfall Dings" 😉

  • Aber fürs "nach doofen oder aufregenden Begegnungen wieder ruterfahren" hilft bei uns ein paar Leckerchen im Gras suchen. Entweder eine kleine Handvoll einfach vertreuen und erschnüffeln lassen oder nacheinander einzeln werfen ins Gras, jenachdem was dem Hund mehr liegt.

    super Idee, warum ich da nicht drauf gekommen bin. Bisher habe ich dann mit ihm Sitz geübt, das klappt gut, ist aber nicht nachhaltig genug.

    Also, wenn ich den Hund kenne und weiß, dass der ausflippen wird oder es schon von weitem sehe, dann weiche ich großräumig mit Jack aus

    Geht leider da nicht, der Weg ist nur 1,5 Meter, auf der einen Seite Straße, auf der anderen Graben.

    Stress auszusetzen, bloß weil der andere Hund ein Problem hat oder der Halter es nicht gebacken kriegt.

    Naja, so isses nicht bei Nando, der backt halt typisch junger Hund noch sehr kleine Brötchen bei anderen. Der ist vieles, aber nicht ängstlich.

    Ich habe für solche Fälle mittlerweile konsequent einen Kong dabei. Diesen einen Kong findet er sehr, sehr toll

    Spielzeug interessiert ihn bisher noch nicht so super, leider beisst er mir lieber in die Hände, als ins Spielzeug. Aber ich probiere das mal aus. Futter ist immer noch die beste Option, dafür macht er alles.


    Aber man merkt auch, dass er sich viel leichter ablenken kässt, als noch vor ein paar Wochen. Menschen sind ja soooooo toll.


    Eine Freundin meinte auch, dass viele den gar nicht mehr als Welpen/Junghund sehen, weil er, typisch Collie, halt mit seiner langen Schnauze gar nicht so in das typische Kindchenschema fällt. Man merkt das auch, die reagieren wie auf einem erwachsenen Hund auf ihn. Nur kann er das natürlich alles noch nicht leisten.

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