Die erste Autofahrt alleine

  • Moin,


    Mal eine kurze Frage, zu der ich gerne die Meinung von euch bekommen würde. Seit etwa einer Woche wohnt ein kleiner Eurasier-Rüde bei uns. Er ist jetzt 10 Wochen. Bisher kennt er das Auto nur von der Fahrt vom Züchter zu uns (das hat er gut gemeistert) aber da saß auch meine Frau neben ihm. Nun steht morgen die erste Fahrt zu Welpenschule an (sind nur ein paar Minuten) und die wird er mit mir alleine schaffen müssen. Ich bin nun am überlegen, wie ich ihn da am besten hin transportiere. Eigentlich haben wir für den Transport im Auto eine große Box, die er auch schon kennt (steht die ganze Zeit offen in der Wohnung), aber so richtig super findet er die noch nicht. Ich lotse ihn da zwar schon immer mal rein und er bleibt auch friedlich drinnen, solange er etwas zutun hat (Leckerlie oder Spielzeug) aber bisher immer nur bei offener Tür. Sobald ich die Tür auch nur leicht bewege, wird er unruhig, was mir zeigt, dass er die Box noch nicht als sicheren Ort akzeptiert hat. Meine Sorge ist nun, dass ich ihm die Box madig mache, wenn ich ihn da morgen im Auto reinsetzte und ich überlege ihn vorerst mit Geschirr auf der Rückbank zu transportieren, was er aber ja auch noch nicht alleine gemacht hat hat. Wie seht ihr das? Wo würdet ihr den Welpen transportieren?

    Danke schon mal für Rückmeldungen.

  • Da mein Welpe vom ersten Tag an mit in den Stall musste, gab es da keine Gewöhnungsphase und nix.

    Box ins Auto, Hund in die Box, Knabberkeks dazu und gut.

    Da gab es zwei Tage Gejammere beim Losfahren und dann war das Thema durch und bis heute fährt er gerne Auto und wartet auch problemlos und stumm in der Box.

  • Ich hatte zu Hause ne Gitterbox, die meine Hündin vom Züchter kannte. Und fürs Auto anfangs ne kleine Plastikbox, die sich von der zu Hause unterschieden hat. Da hab ich sie bei der Abholung einfach reingepackt.


    Bin zwar auch eher für sanfte Eingewöhnung, aber wenn es um die Sicherheit geht und schnell gehen muss, muss der Hund meiner Meinung nach da durxh.

  • Hier musste der Knirps auch schon nach zwei Tagen mit ins Revier, also keine Zeit zum Aufbau. Große Box, Decke die vom Züchter mitgegeben wurde, Keks. Das Gejammer hielt drei Tage, dann war Ruhe. Mittlerweile pennt der einfach.

  • Whisky musste auch von heute auf morgen mit dem Auto fahren. Als ganz wichtig hat sich ein weicher, rutschfester Untergrund rausgestellt (ich hab ihr Bettchen einfach in die Box gepackt) weil sie erst dann Ruhe gefunden hat, wenn sie ganz stabil gelegen ist.


    Und etwas zum knabbern, das megalecker ist. Sie hat dazu als Welpe schon Stückchen vom Ochsenziemer oder Rinderkopfhaut bekommen, irgend etwas, womit sie lange beschäftigt war.


    Viiiiiel Spaß mit eurem Rasi :herzen1: :bindafür: bei uns zieht in einer Woche eine Eurasierin ein :applaus:

  • Ich hatte das Glück einen 12 Wochen alten Welpen vom Züchter zu bekommen, der bereits ans Auto fahren in der Box gewöhnt wurde. Also das ist echt eine der wenigen Sachen in denen mein Hund Profi ist. Der würde auch 24h ruhig im Auto mitfahren glaube ich. Aber ich würde da wie die anderen auch kein Drama draus machen. Einfach den Hund in die Box packen und los geht’s. Ist ja auch keine lange Fahrt. Mit Kausachen wäre ich persönlich beim Fahren vorsichtig. Hätte Angst, dass der Hund sich verschluckt, wenn man bremst oder so. Aber mein Hund ist auch Spezialist darin sich Kaukram irgendwo zu verkeilen.

  • Danke für die vielen Antworten, die ja alle irgendwie in die gleiche Richtung gehen blushing-dog-face

    Dann darf der Fellball morgen vermutlich auch gleich Bekanntschaft mit seiner gemütlichen Zweitwohnung im Kofferraum machen. Sind ja auch erstmal nur ein paar Minuten.

    Und Whiskymara, viel Spaß mit eurem Zuwachs nächste Woche ;-)

  • Mal ein kurzes Update. Die Box war die richtige Entscheidung. Auf dem Hinweg gab es noch etwas Gejaule aber zurück war schon alles OK. Damit wir im Training bleiben habe ich heute nochmal eine ganz kurze Fahrt mit ihm gemacht (qwer durchs Dorf, dort ein wenig Schnüffeln und Spielen und dann wieder zurück) und beide Wege wurden schon ohne größeren Protest akzeptiert.

  • Die Box hätte bei uns nie geklappt - Bonnie hat von Anfang auch nicht darin geschlafen.

    Stattdessen haben wir ihr einen gemütlichen Autositz gekauft. Erst habe ich ihn auf dem Beifahrersitz positioniert und dann nach hinten auf die Rückbank. Ergebnis: Klappt super, sie fühlt sich nicht eingesperrt und ist trotzdem sicher. Autofahren klappt so problemlos.

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