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Ein Maulkorb ist nicht nötig, da Henry nicht den Anschein macht gefährlich zu sein. Also die Trainerin sagt zumindest, dass sie da keinen Bedarf sieht,
Ich habe auch auf anraten der Trainerin auf den Maulkorb verzichtet und es über ein zwei Leinensystem lösen wollen/sollen (wobei ich eher für den Maulkorb war, weil ich mich unwohl mit dem Hund gefühlt hatte, das heißt ab und zu "heimlich" habe ich schon.). Das ist jetzt 1 3/4 Jahre her. Und sie hat den Mauli letztlich später bekommen. Und ehrlich ich war damals einfach ein dummes Schaf. Der Maulkorb gibt vorallem Sicherheit für alle und daher auch Entspannung für mich. Von daher rate ich dir einfach dazu ihn zu nehmen, egal was die Trainerin dazu sagt.
ZitatIch sitze manchmal abends zuhause und weine, wenn ich Henry ansehe, weil es so anstrengend ist. So hatte ich mir all das nicht vorgestellt
Da bist du nicht alleine mit. Mit meinem Labrador ging es mir die ersten Monate ab und zu genauso. Ich war fertig, überfordert, total gestresst und habe auch manchmal einfach losweinen müssen, wenn ich vom Bad ins Wohnzimmer kam. Und wie bei Karpatenköter hatte ich Momente, wo ich im Badezimmer stand und mir die Zähne extra lange geputzt hatte, weil ich nicht mehr ins Wohnzimmer zu diesem Hund wollte. Und auch ich kenne die Angst vor dem nächsten Gassigang. Und das ist nicht doof, sondern eigentlich reiner Selbstschutz. Und es will dir sagen "Gib ihn so schnell wie möglich ab."
Letztlich war das einfach zuviel, zu tragen für den Hund und für mich. Zuviel vorallem gegen uns selber. Und dazu dachte ich ich verstehe den Hund nicht und der Druck der von aussen kam. Ich hätte mich durch den Stress fast selber zerlegt damals. Auch da ist eine Gefahr, die hier noch niemand nannte. Letztlich kann das auch zu Depressionen oder zum Burn-Out führen wenn man sich nicht selbst schützen kann.
Könnte ich die Zeit zurückdrehen, ich würde vor den Besuch der Trainerin springen und sie diesmal abgeben. Das hat nichts mit ihr, oder unserer jetzigen Verbindung/Vertrauen zu tun. Auch nicht damit das ich inzwischen versteh weshalb es die richtige/beste Entscheidung für den Hund war/ist. Der Hund macht es auch wirklich super. Ich kann mich nicht beschweren, ich liebe sie auch. Und trotzdem fühlt es sich immer noch falsch an, so wie bei den Kinderpuzzles bei dem man die Formen lernt. Als hätte man das Eckige ins Runde stecken wollen. Die abgebrochenen Ecken sind meine Wünsche/Ziele/Erwartungen/mein Mindestmaß an dem was ich vom Hund einfach haben möchte und ich selber sehe ja wo ich falsch abgebogen bin und was ich noch erreichen könnte, wenn xyz und wo ich mich aufs Glatteis führen habe lassen, was auf Kosten des Hundes ging.
Von daher rate ich dir zur Abgabe um euer beider Willen. Egal was die Organisation sagt, bei mir war es die Trainerin die mich wieder eingefangen/gehalten hat. Letztlich ist es aber so, die Organisation wird keine Verantwortung übernehmen, sie muss nicht mit Henry leben. Sie ist es nicht die Menschen zurufen muss, "hauen sie ab ich komme". Sie hat solche Szenen wie das heute nicht. Von daher stehe ich inzwischen auf dem Standpunkt diese Entscheidung kann und muss deine sein. Und du musst komplett dahinter stehen, wenn du Henry behalten willst.
Alles Gute euch beiden.
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Hi
hast du hier Mein Hund hat einen anderen gebissen. Bloß ein dummer Unfall oder muss ich mir Sorgen machen?* schon mal geschaut? Dort wird jeder fündig!
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Solange du ihn noch hast, mach einen Maulkorb rauf.
Du kannst den Hund nicht sicher führen und wenn er zubeißt, wird er als gefährlicher Hund eingestuft, was sein weiteres Leben echt sehr beeinträchtigen wird.
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Lass dich mal virtuell umarmen, ich hätte in deiner Situation auch geheult.
Und ich hätte auch den Hund abgegeben aus Angst das ich der Hund oder die Umwelt zu schaden kommt weil ich den Hund nicht im griff habe.
Ich glaube du kannst eine tolle Hundehalterin werden, aber eben mit einem anderen Hund einem kleineren leichteren der gerne Krams mit seinem Menschen lernt.
Manchmal passt es einfach nicht.
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Lass dich mal virtuell umarmen, ich hätte in deiner Situation auch geheult.
Und ich hätte auch den Hund abgegeben aus Angst das ich der Hund oder die Umwelt zu schaden kommt weil ich den Hund nicht im griff habe.
Ich glaube du kannst eine tolle Hundehalterin werden, aber eben mit einem anderen Hund einem kleineren leichteren der gerne Krams mit seinem Menschen lernt.
Manchmal passt es einfach nicht.
Sehe ich ganz genau so
Es gibt genug, die hätten beim "Gegenwind" aus dem Forum wirklich LÄNGST das Weite gesucht, aber du @Julia98 hast dir das alles hier zu Herzen genommen und dir doch Mühe gegeben
Klar ist es wirklich schade dass ihr scheinbar einfach nicht zusammenpasst, aber mit einem von Größe und Kraft (und natürlich Wesen!) passenden Hund könnte es wirklich was werden.
Da wird man dich hier sicher wirklich gut beraten können, welche Rassen zu empfehlen wären usw.
Also, so schlimm alles jetzt gerade auch ist, lass dich was Hundehaltung angeht dadurch nicht entmutigen. Hier wird einem ja geholfen, wie du siehst
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Ich finde es schrecklich, wie die Orga mit Dir umgeht. Jetzt wird ein wichtiger Termin abgesagt, man hält Dich weiter hin.
Hoffentlich können sie im Fall einer Abgabe zuverlässiger sein und dafür sorgen, dass Du und Henry zur Ruhe kommen ...
Was Du schreibst, klingt nicht doof. Und doch. Es ist etwas passiert: Du hast wieder gezeigt bekommen, wie hilflos Du bist und wie wenig Du Henry entgegen setzen kannst. Du hast die wütenden Blicke des anderen Hundehalters ertragen. Das ist nicht leicht. Das tut weh ... und man fühlt sich noch schlechter als eh schon.
Unsere Lucy ist die Schreckschraube schlechthin. Anfangs hat sie alles, was näher als 200m war, wütend angebellt. Sie war mir peinlich und ich war manchmal kurz davor sie am Zaun anzubinden und allein nach hause zu gehen.
Aber bei Dir liegen die Dinge ja anders. Du bist weitgehend allein mit Henry. Alles lastet auf Dir und dann noch nicht mal Hilfe von den Leuten, deren "Job" das eigentlich wäre.
Wenn es raus muss, dann weine.
Blöd ist natürlich, dass Du keinen Garten hast. Es würde eine Menge Druck raus nehmen, wenn Du wüsstest, dass Du ihn für die paar Tage bis zur Trainerin einfach auf die Wiese lassen kannst. Jetzt wirst Du jedes Mal in die Situation gebracht und es ist fast schon eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Ihr tut mir wirklich von Herzen leid. Aber mach Dir keine Vorwürfe.
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Es ist wirklich nicht fair von der Organisation wie sie dich im Regen stehen lassen.
Sie gefährden nicht nur die Leute um dich herum, wenn du mit Henry rausgehst, sondern auch dich!
Ich wünsche dir das du einen tollen Begleithund bekommst und es schaffst, dich von Henry zu trennen. Es wäre so schade wenn man all die Konsequenzen von einem Hundebiss an Mensch oder Hund tragen müsste, obwohl dies vermeidbar gewesen wäre. :/
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@Julia98 ich finde das absolut in Ordnung, dass du dich nach langem Ringen gegen Henry und für ein Leben ohne Dauerangst und -stress entscheidest. Es geht hier ja auch nicht um irgendwelche Kleinigkeiten, sondern es ist ja auch schlicht gefährlich für alle Beteiligten. Das ist ja nicht Sinn und Zweck der Hundehaltung.
Was ich jetzt an deiner Stelle machen würde, ist der Organisation RICHTIG auf die Füße steigen. Nachdem man den letzten Termin (der für dich wirklich wichtig gewesen wäre!) abgesagt hat, würde ich mich nicht darauf verlassen, dass da von denen großes Entgegenkommen zu erwarten ist.
Schilder die Situation ungeschönt und ehrlich, schildere deine Überforderung durch die absolut unpassende Vermittlung (und ich hoffe, du bist dir mittlerweile bewusst, dass bei der Vermittlung keinesfalls einfach nur ein 'upsi' passiert ist. Die wussten genau, was sie dir da vermitteln und selbst wenn sie es nicht wussten, dürften solche Leute ohne jede Ahnung dann einfach keine Hunde vermitteln. Fertig aus. Finde keine Entschuldigung mehr für den Verein, dafür gibt's einfach keine). Und dann setz ne Frist, bis wann Henry von ihnen abgeholt werden soll. Du tust weder dir noch Henry einen Gefallen, wenn du da wieder mit dir verhandeln lässt.
Und wenn du dann irgendwann Zeit zum Durchatmen hattest, wirst du bestimmt eine tolle Hundehalterin eines WIRKLICH passenden Hundes. Mittlerweile dürftest du ja deutlich mehr Know-how darin haben, worauf du achten musst
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................. Ich hab den Besitzer von weiten gewarnt, dass ich Henry nicht davon abhalten kann zu seinem Hund hinzugehen. ..............
Und dies wäre für mich der Punkt, wo ich (wenn ich dich treffen würde) sofort das Ordnungsamt (keine Ahnung welche Stelle das bei euch ist) einschalten würde.
Ich würde übrigens den Hund NICHT zurück zur Orga geben, sondern Notfalls tatsächlich lieber ins Tierheim. Der Orga traue ich NULL.
Trainertermin wird dir definitiv nichts wirklich nutzen in deiner Situation. Trainieren ist ein Prozeß der lange Zeit in Anspruch nimmt und mangels Garten bei dir, löst es deine Problematik nun einmal überhaupt nicht.
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