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Das Alleine bleiben können muss vom Tag 1 der Übernahme an in winzigen, kleinen, sinnvollen Teilschritten geübt werden. Dann kann jeder Hund das.
Mein Pudel war nicht triebig, und auch nicht die Pudel, die ich kennen lernen durfte. Aber es kann natürlich immer mal sein, dass man so ein Exemplar erwischt. Das hat aber nicht unbedingt was mit der Rasse Pudel an sich zu tun, sondern einfach mit dem jeweiligen Hund, vermute ich mal.
Wenn ihr euch für eine Rasse entscheidet- egal welche- ist es unbedingt notwendig, einen liebevollen und verantwortungsvollen, guten Züchter zu erwischen. Und sich dann auf seine Empfehlung zu verlassen, sich von ihm den richtigen Welpen aussuchen zu lassen.
Generell kann ich mir gut vorstellen, dass ein nervenstarker, fröhlicher, witziger Pudel mit Kindern, Katzen und Kunden gut zurecht kommen kann. Pudel sind wirklich sehr anpassungsfähig. Aber!!! Unter der Voraussetzung, dass er sich zurüch ziehen kann. Bei euch müsst ihr extrem auf die Ruhepausen für den Hund achten, damit er nicht hektisch wird und durch dreht.
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Hi
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Mein Kleinpudel hatte in der Pubertät eine anstrengende Rammelphase. Inzwischen ist er 9 und unkastriert und kann mit läufigen Hündinnen gemeinsam ohne Leine Gassi gehen (vielleicht nicht gerade in der Standhitze). Das war hier auch Erziehungssache. Alleine bleiben war bei ihm nicht so einfach, wurde aber mit dem Alter und Routine besser, er bleibt inzwischen problemlos alleine. Lieber wäre er dabei, aber er pennt dann ohne Stress.
Mein Großpudel ist 15 Monate, der ist noch ein Baby im Kopf und hat mit Sex noch nicht viel zu tun, bin gespannt, ob er da auch so nervig wird wie Bjarki. Alleine bleiben war bei ihm von Anfang an kein großes Thema. Er zerkaut Mal was aus Langeweile, ist ja ein junger Hund mit sehr viel Energie, aber er Ist grundsätzlich entspannt.
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Ein paar Fragen hätte ich doch noch:
Ich habe jetzt häufiger vom extremen Sexualtrieb bei Rüden im Flegelalter gelesen/gehört. Habt ihr damit als Halter Erfahrungen gemacht?
Auch habe ich gelesen, dass Pudel aufgrund ihrer starken Bindung zu ihrem Menschen, wirklich unter Trennungsängsten leiden bzw. allgemein gesagt, dazu neigen.
Ist das einfach reine Erziehungssache oder gibt es da wirklich Tendenzen?
probleme mit der Sexualität hatte keiner der Jungs hier. Andiamo war immer sehr moderat und hat teilweise auch in einem Haushalt mit vielen intakten Mädels gelebt ohne aus dem Takt zu geraten. Baccio hatte auch nach dem Decken keine Probleme und Farinelli wußte nicht was Mädchen sind.
Andiamo bleibt alleine. Ungern aber er tut es. Zusammen mit Farinelli gar kein Thema auch nicht für Farinelli aber Farinelli ganz alleine ging ztrotz vielem Üben nicht
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Also ich bin ja hier bisher als Anfängerin und Hilfesuchende unterwegs, erlaube mir jetzt aber doch mal eine Meinungsäusserung zum Pudel. Hab ja einen, allerdings einen Zwerg, der ist bald 10 Monate. Inwiefern meine Erfahrungen mit einem Zwerg für Dich / Deine Rassefindung zu einem grösseren Pudel nützlich oder stimmig sind, können wohl nur die erfahreneren Pudelkennerinnen beurteilen. Sie sollen mich unbedingt korrigieren, will ja keine Falschinfos verbreiten. Ist einfach ein Erfahrungsbericht.
Aber genau weil ich, wie du, noch Anfängerin bin doch familiär etwas Hundeerfahrung hatte (in unserer Familie lebten als ich Kind / Jugendliche war ein Labrador und mein Onkel hatte eine Jack Russel. Mit beiden Hunden war ich echt viel unterwegs), melde ich mich. Ich bin also wie du auch "mit Hunden aufgewachsen" und dennoch jetzt Hundeanfängerin. Darum ist meine Anfängermeinung vllt auch was wert, so von Newbie zu Newbie
Ich hab gestern Abend deinen Eingangspost gelesen und gedacht: Ach ja. Ein bisschen mehr so wie dein beschriebener Hundewunsch dürfte meine Hündin jetzt schon auch sein. Gepflegtes Desinteresse gegenüber Menschen, in grösserem Trubel stets gechillt sein, etwas gemütlicher unterwegs etc. Wär schon schön. Nun bin ich beim Ende des Threads angekommen und lese "Pudel" und denke mir: Upps. Uiui. Echt?
Also wie gesagt, ich habe einen Zwerg, ich bin Anfängerin und ich habe bisher einige Fehler gemacht. Aber Anfängerin bist Du ja aber auch und Du hast noch zwei Kids, von denen eines besondere Bedürfnisse hat und, wie Du schreibst, etwas hibbeliger ist. Meine Hündin ist genau das, hibbelig, und dem muss ich mit ganz viel Ruhe begegnen. Auf Ruhe haben wir in den ersten Monaten zu wenig Wert gelegt, ich habe sie überfordert obwohl ich wusste, dass Ruhe wichtig ist. WIE VIEL RUHE begriff ich nicht. Denn wenn ich verglich, was mit den anderen Welpen / Junghunden in der Hundeschule unternommen / gemacht werden konnte, dachte ich, das muss doch auch gehen. Aber unsere Hündin war (und ist z.T. noch immer) viel (!) schneller überfordert mit Dingen, als andere Hunde im selben Alter. Ich hätte sie da früher schon mehr schützen sollen aber da half mir am Anfang niemand, kein Trainer sagte mir das.
Sie ist sehr reizoffen und sehr schnell "on", ich sag auch immer, sie ist viel zu ready für diese Welt, will alles (!) mitbekommen. Aktuell haben wir ein Problem mit Kläffen wegen Geräuschen im Treppenhaus, ich bin nun klarer und konsequenter, es ist schon besser, aber es ist viel Arbeit. Ich finde, sie erzieht sich nicht von selber. Aber eben, ich bin Anfängerin und hatte nie einen Husky
. Vor allem das extrem reizoffene an ihr empfinde ich in einem trubeligen Mehrfamilienhaus in der Stadt als sehr anstrengend (es sind primär die Nachbarskindern die oft stundenlang im Treppenhaus rumsen, poltern und schreien, was sie triggert). Ist aber auch eine etwas unglückliche Wohnsituation bei uns.
Meine Kleine zieht sich auch nicht von selber zurück, wenn es ihr zu wild ist. Sie will "immer mittendrin" sein, mitten im Trubel, obwohl sie dieser wirklich überfordert. Kinder mag sie wirklich, aber die oft wuselige Art, das Rennen und Kreischen, momentan ein "NoGo". Sie daraus wieder in die Ruhe zu bringen braucht ziemlich viel Management von mir. Wir haben aber auch keine eigenen Kinder, d.h. es ist natürlich immer etwas speziell, wenn wir welche treffen. Draussen würde sie gerne zu jedem hin, der sie lockt oder nur schon ansieht (sie ist halt echt süss), sie geht da nach vorne, zu den Leuten hin und "befiddelt" die Leute dann.
So mit knapp 10 Monaten entwickelt sich bei ihr übrigens auch der Jagdtrieb. Sie ist aktuell nur an der Schlepp. Und sie ist und bleibt (auch mit runtergefahrenem Programm) ein sehr aktiver Hund. Also rennen ist ganz wichtig und ich habe vor, sie später auch aktiv in einer Art (ruhigem) Hundesport zu führen. Das dauert aber wohl noch etwas, bis sie älter und generell ruhiger und entspannter ist.
Dramaqueen wurde erwähnt, kann ich sehr bestätigen. Bei Regen / Wind pinseln gehen? Spinnst Du es ist NASS hallo?!
Alleinsein war und ist ein Thema, das viel Zeit und Training braucht(e). bei uns. Da arbeiten wir dran.
Ich würde meine Maus, all der Arbeit und den Sorgen einer Ersthundehalterin niemals wieder hergeben. Sie ist unendlich schlau (Achtung, man kann dümmer sein als sein Hund
) süss wie nix, liebenswert, verkuschelt, einfallsreich und auch sehr anpassungsfähig (wir waren auch schon im Urlaub mit ihr, null Problem). Eine Langschläferin morgens, sehr entspannt wenn sie mal schläft, mag Sofas und Kissen genauso gerne wie Matsch, Wald und Wasser. Das liebe ich halt an ihr
Aber wenn ich mir ganz explizit MEINEN Hund bei Euch zu Hause vorstelle, dann ist das kein guter Gedanke. Ich glaube aber auch, wir Anfänger haben einen aktiven, sensiblen und gleichzeitig sehr hibbeligen Zwerg erwischt und keinen gemütlicheren Königspudel. Wenn es letzteres denn gibt
Viel Erfolg bei der Suche!
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Ich hatte noch nie einen Hund, egal welcher Rasse, der sich als Welpe oder Junghund zurückgezogen hat um sich in "Ruhe" zu üben. 😅
@Paawsi "gemütlicher Königspudel"
Mal ganz ehrlich junge Hunde einer aktiven Rasse sind anstrengend.
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Hähä. Das "gemütlicher Königspudel" war fies gell, ich weiss
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Meiner Erfahrung nach sind die Großen schon gelassener, weniger hibbelig, aber auch sehr aktiv. Drinnen herrscht hier Ruhe, aber draußen wird so richtig Gas gegeben.
Also ich denke ein gut ausgewählter Pudel kann in dem Umfeld schon funktionieren, aber da würde ich wirklich genau schauen, dass beim Züchter schon Kinder sind z.B. Für meinen Jungspund sind Rennende Kinder ein großer Reiz, ich denke wenn sowas von Anfang an als normal kennen gelernt wird, hat man da nicht so Probleme mit. Bei Nevios Züchterin waren zwar Mal die Enkel zu Besuch und er mag Kinder wirklich gern, aber viel Dynamik putscht ihn. Er geht schnell hoch, kommt aber danach auch schnell wieder runter. Die Junghundezeit ist schon ganz schön anstrengend mit 30 kg voller Dynamik, aber das hat man ja bei vielen Rassen.
Also GP für mich in deiner Situation nur sehr gut ausgewählt, mein Monster wäre da wohl eher fehl am Platz, aber es gibt definitiv gechilltere Exemplare. (Und ich gehe stark davon aus, dass meiner mit dem erwachsen werden auch noch ne coole Socke wird, aber da steckt viel Arbeit drin).
Vielleicht hat man da beim Golden oder Labrador Retriever mehr Auswahl.
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Hähä. Das "gemütlicher Königspudel" war fies gell, ich weiss
Vollgas Nevio fragt wovon du redest.
Ich würde sagen die Großen sind oft nervenstärker, aber nicht gemütlich. Mein Kleinpudel ist aber auch sehr Wesensfest. Aber erlebe mehr nervöse Hibbel bei den kleineren Varianten.
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Junghundezeit ist mit jeder Rasse anstrengend denke ich. Ob da jetzt ein Labbi oder Pudel beschließt loszu stürmen dürfte egal sein.
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Habe ich doch geschrieben.
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