Stress im Mopsrudel

  • Ja, natürlich hört man die Atmung manchmal, aber das Mopstypische grunzen ist normal und kaum zu hören.

    Ich bin wirklich entsetzt wie unwissend man sein kann wenn man diese Rasse doch schon mindestens 11 Jahre hat. Es ist nicht normal das ein Hund grunzt. Ja, die meisten haben sich beim Mops daran gewöhnt. Ändert nichts daran das sie unter massiver Atemnot leiden. Stell dir mal vor du hättest ständig Atemnot. Ändert jetzt nix mehr an den aktuellen Hunden aber bedenke deine Rassewahl doch in Zukunft vielleicht nochmal und unterstütze keine Qualzuchten.

    Jaaa, Elsa, die mittlere ist gegen fast alles allergisch. Wir Kämpfen damit seit Jahren. Kaum verträgt sie endlich mal was ändert es sich nach ein paar Monaten wieder :see_no_evil_monkey: Sie hat ständig gerötete Haut und kratzt sich wie verrückt, manchmal auch Haarausfall.

    Dann sollte sie mit Medikamenten unterstützt werden. Gibt ja durchaus Möglichkeiten dem Hund zu helfen. Also falls ihr das nicht schon macht.


    Mit dem Auge solltest du nicht noch bis Donnerstag warten sondern schauen das du direkt Montag als Notfall oder zumindest als sehr dringender Fall zum Facharzt kannst. Zumindest versuchen würde ich es. Das sieht echt richtig schlimm aus!

  • Natürlich kenne ich das Qualzuchtthema, aber darum geht es hier doch gar nicht. Wären es drei Schäferhunde oder Pudel hätte niemand gefragt ob die Probleme an der Atmumg liegen :roll:


    Ich habe jetzt den Welpenauflauf bestellt und hoffe das uns das helfen wird. Auch sonst werde ich versuchen konsequenter zu sein. Das fällt mir schwer, sind doch so klein und niedlich. Ich glaube das ist die Falle der kleinen Hunde, denen lässt man mehr durchgehen :tropf:


    Ich rufe am Montag beim Facharzt an und frage ob ich früher kommen kann.

  • Ich wollte nochmal kurz drauf eingehen, dass die Hunde offensichtlich nicht gelernt haben, mal kurz allein zu bleiben, also ohne die beiden jeweils anderen Hunde.


    Das ist eine Falle, in die man als Mehrhundehalter schnell mal tappen kann, aber es ist wirklich wichtig, dass ein Hund lernt, auch mal allein im Auto zu bleiben, mal allein Gassi zu gehen, oder die anderen gehen Gassi und er muss zu Hause bleiben, oder er wartet mal in einem abgetrennten Areal in der Wohnung, während man selbst außer Sicht geht.


    Das geht nicht von heute auf morgen, und wenn vielleicht eh schon ein Trainer kommt, was ich im Übrigen auch sehr empfehlen würde, kann man sich da gleich Tipps holen, wie man das am besten anpackt. So entsteht insgesamt weniger Stress für die Hunde.



    Das mit dem Futter "teilen" fand ich übrigens auch nicht gut. Ein halbblinder, alter Hund, der körperlich so eingeschränkt ist wie deine Seniorin und dann auch noch unter starken Schmerzmitteln (mit evtl. Nebenwirkungen bzgl Nieren, Magen oder Leber?) sollte seinen Lebensabend möglichst stressfrei erleben. Dazu muss der Junghund/Welpe zurückstecken. Den kannst du nämlich noch viele Jahre seines Lebens verwöhnen, der alte Hund hat vielleicht nicht mehr so viel Zeit.


    Ich weiß, wovon ich spreche, ich hatte mit unserem Jungspund und dem Senior anfangs ein Problem in ähnlicher Form. Jetzt kommt der Senior immer zuerst, sie werden zum Fressen und im Auto getrennt und wir haben Türgitter, die uns das Management erleichtern. Je älter der Senior wird (ist in 2 Wochen 14 Jahre, bekommt Herzmedis, sieht und hört schlecht) umso wichtiger ist ihm Kontrolle über "seine" Ressourcen und Abstand zum Jungspund, zb wenn er sich einen Ruheplatz aussucht. Ich akzeptiere das, der ältere Hund geht hier für den Moment immer vor.

    Gleichzeitig mache ich öfter mal was Schönes allein mit dem jungen Hund, zb mal einen schönen langen Gassigang, geh in die Hundeschule und bald in einen Verein zum Hundesport.



    Die Situation aktuell stresst alle deine Hunde, den alten, der seine Ruhe braucht, den mittleren, der sich aufgerufen fühlt zum splitten und den Welpen, der Grenzen, Erziehung und bisschen was fürs Köpfchen braucht.

    Das ist natürlich ganz schön viel, aber so ist das, wenn man mehrere Hunde hat, die wollen alle ihre Bedürfnisse befriedigt sehen. Genau das ist der Job des "Chefs im Ring" wenn du dich als Rudelanführer sehen möchtest.


    Dann zeig deinen Hündinnen auch, dass sie sich auf dich verlassen können und du für sie regelst und dich um alles kümmerst.

  • Natürlich kenne ich das Qualzuchtthema, aber darum geht es hier doch gar nicht. Wären es drei Schäferhunde oder Pudel hätte niemand gefragt ob die Probleme an der Atmumg liegen :roll:


    Ich habe jetzt den Welpenauflauf bestellt und hoffe das uns das helfen wird. Auch sonst werde ich versuchen konsequenter zu sein. Das fällt mir schwer, sind doch so klein und niedlich. Ich glaube das ist die Falle der kleinen Hunde, denen lässt man mehr durchgehen :tropf:


    Ich rufe am Montag beim Facharzt an und frage ob ich früher kommen kann.

    Die Probleme deiner Hunde liegen aber durchaus und unter anderem an ihrer Atmung.


    Ein Lebewesen, welches schlecht und nur mühsam atmen kann, steht permanent unter Stress. Das wurde dir hier auch schon erklärt.

    Weisst du, was permanenter Luft- und Sauerstoffmangel mit einem Körper anstellen?


    Stell dir mal vor, dein eines Nasenloch kleben wir komplett zu, das andere zur Hälfte.

    Vor den Mund bekommst du eine Maske.

    So geht es deinen Hunden Tag für Tag, über viele Jahre. So atmen sie.

    Bringt dich das nicht zum Weinen?

    Mich schon...


    Ich hoffe, daß es mit einem früheren Termin klappt.

  • Das wurde doch ihr jetzt schon x mal um die Ohren gehauen, meint ihr nicht irgendwann wenn der oder die TE da nicht drauf eingehen will kann damit doch auch mal Schluss sein.

    Die Augen wurden thematisiert/Schmerzen wurden thematisiert und das die ältere Dame schlecht Atmen kann.

  • es geht doch gar nicht darum der TE irgendwas um die Ohren zu Hauen (wobei du da doch sonst auch nicht so bist?)

    Durch die Behinderungen der Hunde fällt auch arttypische Kommunikation anders aus was wiederum zu Probleme unter den Hunden führen kann.

    Schmerzen, Seh-& Hörprobleme und zunehmende Atemschwierigkeiten können außerdem ein Stressauslöser sein. Und dann kommt da plötzlich noch ein kleiner Flummi der sich, welpentypisch benimmt und keiner hilft. Dass es da zu zoff kommt ist verständlich.


    Es geht uns also darum, Bewusstsein zu schaffen. Gerne setzt nämlich Betriebsblindheit ein :ka:

  • Ja mag sein, nur hat sie jetzt Mops Nummer 3, hat mehrmals gebeten nur ihre Frage zu beantworten. Und ja es gibt Themen die mich mehr stören und ich dann auch draufhaue mag sein gebe ich zu.

  • Schön dass du dir nur die Hälfte raus pickst. Hatte genau dazu erklärt warum etliche auf die Qualzucht Problematik aufmerksam machen. Und Atemnot, keine ahung wie einen dass "weniger" stören kann :ka: und um ihre Fragen zu beantworten ist die Rasse halt wichtig. Inkl deren beeinträchtigen. Wäre beim nen 11 Jahre alten Schäferhund der körperliche Beschwerden hat das gleiche :ka:

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