Ich mag meinen Hund nicht mehr
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Thor, du musst nicht so wie Hasilein75 überallein Face-palm smile hinsetzen, kannst wie schon weiter oben erwähnt auch gerne in einem der vielen anderen Themen hier schreiben
du musst ein @ davor setzen und das h kleinschreiben ..... dann bekomme ich schneller mit, wie deine Gedanken um mich kreisen, wie die Erde um die Sonne
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Meine Hunde: ja, die laufen nur und ausschließlich auf Wegen. Getobt werden darf im Garten, beim Fährtentraining geht es natürlich auf Wiesen und Äcker (mit Erlaubnis).
Die Schleppleine ist ja nicht bloß eine passive Abgrenzung, sondern ein Hilfsmittel. Hier arbeite ich damit, je nach Hund, unterschiedliche Dinge. Umorientierung, Distanzkontrolle, Signale absichern oder in der Pubertät auch mal Regeln absichern - wie das so häufig angesprochene Wege werden nicht verlassen.
Will ich den Hund einfach nur Begrenzen (z.B. Leinenpflicht zur Brut- und Setz), nutze ich die Flexileine.
Ohne es böse zu meinen: ich glaube, bei solchen Entscheidungen kommt es auch auf das Kaliber Hund drauf an, wie eng die Regeln sein müssen. Das ist nicht bloß persönliche Präferenz.
Außerdem schaue ich schon, dass Rücksicht auf die Wildtiere genommen wird.
Ich könnte Lucy sowieso nicht einfach wahllos überall „herumlaufen“ lassen
Wir haben hier so viel Wild - da geht richtiger Freilauf (also nicht auf dem Weg) sowieso nur an geeigneten Stellen - und da kann ich wie gesagt super die Wiesen meiner Schwiegereltern nutzen.
Aber das hat ja nun nicht jeder.
Garten haben wir auch - aber als „Freilauf“ empfinde ich die 1.200 m2 irgendwie nicht….
Natürlich ist immer oberste Priorität, dass man die Wildtiere nicht stört, dass man keine Bepflanzung niedertrampelt und dass man die Flächen nicht verunreinigt.
Aber wenn über gerade frisch gemähte Wiesen Hunde laufe , habe ich das ehrlich gesagt bisher nicht negativ gesehen.
Aber vielleicht ist das auch regional sehr unterschiedlich?
Das regeln in jedem Bundesland die entsprechenden Verordnungen. Landschaftsverordnungordnung zum Beispiel. In Naturschutzgebieten dürfen die Wege in der Regel gar nicht verlassen werden - nie. Ansonsten ist mir bei meinen Flächen auch (fast) egal, ob da im Winter, wenn eh alles gemäht ist, jemand seinen Hund mal drüber rennen lässt.
Wenn ich eine Fährte gelegt habe oder ab der Aufwuchszeit sieht das natürlich anders aus.
Auf Äckern hast du oft das Thema, dass die mittlerweile ja gar nicht mehr wirklich unbepflanzt sind und dann darfst du praktisch auch niemals drauf mit deinem Hund.
Ich denke, es ist auch einfach die Definition von Freilauf. Kein Hund geht daran zugrunde, dass Freilauf keine Narrenfreiheit bedeutet. Regeln im Leben sind etwas völlig Normales.
Das nicht jeder einen eigenen Garten hat, ist aber nicht das Problem der Landwirte oder Wildtiere. Ein Hund hat auch ohne das verlassen der Wege einen schönes Spaziergang mit Freilauf.
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Kleiner Tipp :
Ich meine, ihr zieht nach Brandenburg, oder?
Da musst du aufpassen. In Wäldern ist ganzjährig Leinenpflicht. Theoretisch. Praktisch kann man gucken, ob man mit den Jagdwächtern ins Gespräch kommt, aber man MUSS wirklich darauf achten, dass der Hund nicht jagen geht und die Wege nicht verlässt.
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Aber wie machen das andere Hundebesitzer?
Laufen eure Hunde dann tatsächlich NUR auf den Wegen?
Und falls ja - wo ist dann der Unterschied zur Schleppleine?
Mehr als 15-20 Meter Leinenlänge brauche ich am Weg ja nicht
Also zum Freilauf gehört für mich schon, dass der Hund mal richtig loslaufen und Kreise ziehen kann.
Oder das hier vorgeschlagene Dummytraining - das geht ja nur am Weg auch eher schlecht
Also, ich kann nur für mich sprechen, und meine Hunde verlassen die Wege und angrenzenden 1m Grün nicht. Es geht in keine angrenzenden Wiesen und Felder, weil da die Ernte heranwächst und oft auch junge Hasen sitzen oder Kitze.
Wir haben hier auch viele Fischweiher und entsprechend viele Wasservögel, die am Ufer nisten, auch hier kann mein Hund nicht hin und muss bei mir bleiben.
Meine Hunde laufen vor oder hinter mir oder um mich herum, und es gibt zwei große kurz gehaltene Wiesen, wo sie im Kreis rennen könnten, wo wir aber selten hingehen, weil sich klein Jungspundi dort so sehr hochpusht, dass er nicht mehr hört.
Zum Flitzen in der Gruppe im eingezäunten Areal gehen wir ab und zu zu Spielstunden der Hundeschule oder fahren in einen großen Wiesengrund, der Überschwemmungsgebiet ist und entsprechend nicht bebaut wird, und jetzt mit 1 1/2 Jahren fange ich an mit Radfahren mit ihm. Garten haben wir auch noch, wo er toben kann.
Man kann also durchaus Wege finden, dass der Hund mal rennen kann. Wichtiger finde ich aber, dass der Hund sich auch zurücknehmen kann und eben lernt, ansprechbar und klar und bei mir zu bleiben. Das Rennen ist nix, was ich ihm beibringen müsste, das bei mir bleiben aber finde ich essentiell für jeden Hund, der nicht als Einsiedler im Nirgendwo lebt.
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Ich könnte Lucy sowieso nicht einfach wahllos überall „herumlaufen“ lassen
Wir haben hier so viel Wild - da geht richtiger Freilauf (also nicht auf dem Weg) sowieso nur an geeigneten Stellen - und da kann ich wie gesagt super die Wiesen meiner Schwiegereltern nutzen.
Aber das hat ja nun nicht jeder.
Garten haben wir auch - aber als „Freilauf“ empfinde ich die 1.200 m2 irgendwie nicht….
Natürlich ist immer oberste Priorität, dass man die Wildtiere nicht stört, dass man keine Bepflanzung niedertrampelt und dass man die Flächen nicht verunreinigt.
Aber wenn über gerade frisch gemähte Wiesen Hunde laufe , habe ich das ehrlich gesagt bisher nicht negativ gesehen.
Aber vielleicht ist das auch regional sehr unterschiedlich?
Das regeln in jedem Bundesland die entsprechenden Verordnungen. Landschaftsverordnungordnung zum Beispiel. In Naturschutzgebieten dürfen die Wege in der Regel gar nicht verlassen werden - nie. Ansonsten ist mir bei meinen Flächen auch (fast) egal, ob da im Winter, wenn eh alles gemäht ist, jemand seinen Hund mal drüber rennen lässt.
Wenn ich eine Fährte gelegt habe oder ab der Aufwuchszeit sieht das natürlich anders aus.
Auf Äckern hast du oft das Thema, dass die mittlerweile ja gar nicht mehr wirklich unbepflanzt sind und dann darfst du praktisch auch niemals drauf mit deinem Hund.
Ich denke, es ist auch einfach die Definition von Freilauf. Kein Hund geht daran zugrunde, dass Freilauf keine Narrenfreiheit bedeutet. Regeln im Leben sind etwas völlig Normales.
Das nicht jeder einen eigenen Garten hat, ist aber nicht das Problem der Landwirte oder Wildtiere. Ein Hund hat auch ohne das verlassen der Wege einen schönes Spaziergang mit Freilauf.
Tatsächlich ist genau das aber glaube ich vielen nicht so klar. Für mich hört sich das auch widersprüchlich an: Geh mit dem Hund da wo es ruhig ist und sie mal laufen und Hund sein kann,
der Hund ist zu viel an der Leine, nach 3 Stunden ist der durch
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Meine Schwiegereltern haben viele Wiesen, so dass wir diese Wiesen ganz legal nutzen können.
Aber wie machen das andere Hundebesitzer?
Laufen eure Hunde dann tatsächlich NUR auf den Wegen?
Und falls ja - wo ist dann der Unterschied zur Schleppleine?
Mehr als 15-20 Meter Leinenlänge brauche ich am Weg ja nicht
Also zum Freilauf gehört für mich schon, dass der Hund mal richtig loslaufen und Kreise ziehen kann.
Oder das hier vorgeschlagene Dummytraining - das geht ja nur am Weg auch eher schlecht
Es gibt ja hier und da mal Lichtungen am Weg Rand. Auch um Schutzhütten im Wald kann man Üben.
Ich kenne es eigentlich so, das sich irgendwo immer eine Wiese findet, die vom Bauer nicht genutzt wird und Menschen und Hundehaltern die Nutzung erlaubt. (Sprechenden Menschen kann geholfen werden. Entweder fragt man direkt den Bauern oder im Dorf kann dir jeder Hundehalter sagen, wo du hin darfst).
Der Unterschied zwischen nur auf dem Weg laufen und Schleppleine? Hmm, wie meinst du das? Meine Hündin darf zwar nicht den Weg verlassen und im Unterholz Stöbern. Aber das weiß das Junghunde Gehirn noch nicht 100% und wenn sie anfängt die Wege zu verlassen oder grad mal nicht so gut hören möchte, bleibt sie an der Schleppleine und damit sichere ich ab, dass sie die Wege nicht verlässt. Ein Hund der das verinnerlicht hat und nicht mehr auf doofe Ideen kommt, für den brauchts ja keine Schleppleine mehr.
Aber beim Dummytraining mit Junghund, kann man auch eine Schlaufenlose Schleppleine nutzen. Dann darf der Hund eben die 10-15m in den Wald rein und das Dummy holen und für den Rückweg muss man aufgrund der Bäume eben die Leine los lassen. Da muss man aber schon sicher sein, das der Hund nicht den Dummy ausspuckt und plötzlich Wildern geht. (Meine Labrador Hündin ignoriert mit dem Dummy im Maul tatsächlich Wild und Wildtier Fährten bis jetzt. Darum ist das nicht so unsicher beim Apportieren mal kurz die Schlepp schleifen zu lassen für den Rückweg). -
Aber wie machen das andere Hundebesitzer?
Laufen eure Hunde dann tatsächlich NUR auf den Wegen?
Und falls ja - wo ist dann der Unterschied zur Schleppleine?
Mehr als 15-20 Meter Leinenlänge brauche ich am Weg ja nicht
Also zum Freilauf gehört für mich schon, dass der Hund mal richtig loslaufen und Kreise ziehen kann.
Oder das hier vorgeschlagene Dummytraining - das geht ja nur am Weg auch eher schlecht
Also, ich kann nur für mich sprechen, und meine Hunde verlassen die Wege und angrenzenden 1m Grün nicht. Es geht in keine angrenzenden Wiesen und Felder, weil da die Ernte heranwächst und oft auch junge Hasen sitzen oder Kitze.
Wir haben hier auch viele Fischweiher und entsprechend viele Wasservögel, die am Ufer nisten, auch hier kann mein Hund nicht hin und muss bei mir bleiben.
Meine Hunde laufen vor oder hinter mir oder um mich herum, und es gibt zwei große kurz gehaltene Wiesen, wo sie im Kreis rennen könnten, wo wir aber selten hingehen, weil sich klein Jungspundi dort so sehr hochpusht, dass er nicht mehr hört.
Zum Flitzen in der Gruppe im eingezäunten Areal gehen wir ab und zu zu Spielstunden der Hundeschule oder fahren in einen großen Wiesengrund, der Überschwemmungsgebiet ist und entsprechend nicht bebaut wird, und jetzt mit 1 1/2 Jahren fange ich an mit Radfahren mit ihm. Garten haben wir auch noch, wo er toben kann.
Man kann also durchaus Wege finden, dass der Hund mal rennen kann. Wichtiger finde ich aber, dass der Hund sich auch zurücknehmen kann und eben lernt, ansprechbar und klar und bei mir zu bleiben. Das Rennen ist nix, was ich ihm beibringen müsste, das bei mir bleiben aber finde ich essentiell für jeden Hund, der nicht als Einsiedler im Nirgendwo lebt.
Wie hast du das Kommando dass dein Hund den Weg nicht verlassen kann denn aufgebaut? Wie lange hat es gedauert das zu etablieren? Ich stelle mir das wahnsinnig schwierig vor
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Viele Hunde schätzen es übrigens auch, wenn sie mal die Verantwortung "abgeben" können, also einen engeren Rahmen haben, in dem sie geführt werden. "So isses jetzt gerade, und nicht anders" - auch da ist Leinenführigkeitstraining gut. Eine Sache, auf die Hund sich konzentrieren soll, und sonst hat ihn nichts zu interessieren.
Und ob der Hund viel Freiraum braucht oder mehr begrenzt werden sollte, ist wirklich individuell - horch mal auf dein Bauchgefühl in dieser Hinsicht, du wirst es erkennen mit der Zeit.
Ich habe keine Kinder, aber einen angefressenen Meniskus
Und sorry, ich musste grad lachen, als ich mir bildlich den grantigen/"angefressenen" Meniskus vorgestellt hab, der quengelnd im Kinderwagen sitzt...
hasilein75 Musst du nicht irgendwo nen Pimmeltanz aufführen oder so...? Gönn ihr ne Pause
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Also, ich kann nur für mich sprechen, und meine Hunde verlassen die Wege und angrenzenden 1m Grün nicht. Es geht in keine angrenzenden Wiesen und Felder, weil da die Ernte heranwächst und oft auch junge Hasen sitzen oder Kitze.
Wir haben hier auch viele Fischweiher und entsprechend viele Wasservögel, die am Ufer nisten, auch hier kann mein Hund nicht hin und muss bei mir bleiben.
Meine Hunde laufen vor oder hinter mir oder um mich herum, und es gibt zwei große kurz gehaltene Wiesen, wo sie im Kreis rennen könnten, wo wir aber selten hingehen, weil sich klein Jungspundi dort so sehr hochpusht, dass er nicht mehr hört.
Zum Flitzen in der Gruppe im eingezäunten Areal gehen wir ab und zu zu Spielstunden der Hundeschule oder fahren in einen großen Wiesengrund, der Überschwemmungsgebiet ist und entsprechend nicht bebaut wird, und jetzt mit 1 1/2 Jahren fange ich an mit Radfahren mit ihm. Garten haben wir auch noch, wo er toben kann.
Man kann also durchaus Wege finden, dass der Hund mal rennen kann. Wichtiger finde ich aber, dass der Hund sich auch zurücknehmen kann und eben lernt, ansprechbar und klar und bei mir zu bleiben. Das Rennen ist nix, was ich ihm beibringen müsste, das bei mir bleiben aber finde ich essentiell für jeden Hund, der nicht als Einsiedler im Nirgendwo lebt.
Wie hast du das Kommando dass dein Hund den Weg nicht verlassen kann denn aufgebaut? Wie lange hat es gedauert das zu etablieren? Ich stelle mir das wahnsinnig schwierig vor
Beobachten. Man kennt ja seine Pappenheimer. Wenn der Hund schon Richtung Wald guckt und sich anspannt, reichte bei uns ein "nein, wir gehen nicht in den Wald". Dann belohnen.
Tatsächlich möchte meiner zb gar nicht mehr weg vom Weg, weil am Wegrand die Schnupperspuren der anderen Hunde sind. Viel spannender.
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Wie hast du das Kommando dass dein Hund den Weg nicht verlassen kann denn aufgebaut? Wie lange hat es gedauert das zu etablieren? Ich stelle mir das wahnsinnig schwierig vor
Ging bei uns total simpel und schnell. Immer, wenn der Hund den Weg verlässt, bekommt er ein "Raus da" zu hören und wird wieder auf den Weg zurückgeholt. Hat ab dem 3.-5. Mal dann nur mit Kommando ohne aktives Rausholen funktioniert.
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