Welche Rasse kann man bedenkenlos kaufen?
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Aber nehmen wir doch einfach mal mein Bsp. mit dem Maremmano und dem Kleinspitz, beides sind im Grunde gesunde Rassen und der Maremmano ist genetisch nicht weniger fit als der Kleinspitz, auch wenn seine Lebenserwartung einfach aufgrund der Größe verkürzt ist.
Aber es sind doch die Gene, die beim Maremmano ( den ich noch niegesehen habe😀) das frühe Altern bedingen. In einem Alter, in dem der Kleinspitz genetisch noch voll funktioniert, also abgebaute/absterbende Proteine/Zellen durch funktionsfähige neue ersetzt, sind die Gene des Maremmanos dazu nicht mehr in der Lage. Er ist also genetisch deutlich weniger fit als der Kleinspitz?
Ist jemand, der mit 80 an Altersschwäche stirbt, weniger fit, als jemand, der mit 90 an Krebs stirbt, und den seit 10 Jahren mit sich rumschleppt?
Altern ist ja keine gesundheitliche Baustelle, sondern ein normaler körperlicher Verfall, der einfach bei unterschiedlichen Rassen unterschiedlich abläuft. Und da hat die Größe Einfluss drauf. Das heißt nicht, dass Rasse A gesünder ist, nur weil sie später altert. Relevant - in meinen Augen - ist eher, wie sie altert im Vergleich zu ähnlichen Rassen (zum Beispiel Bernhardiner und Leonberger), und wie gesund sie ist, bevor der Alterungsprozess beginnt.
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Hi
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Ich hab ja auch schon kurz gefragt, was den die Lebenserwartung aussagt.
Jemand hat da einen Vergleich zu Pferden gemacht, wo die Grossen auch deutlich kürzere Lebenserwartungen haben, als so ein Shetty, das 40 Jahre alt wird, dabei gibts aber so Ausreisser, wie die etwa mittelgrossen Canadian Mountain Horses.
Bei Pferden sind Ponys viel näher an so der Ursprungsgrösse dran (Shetties sind da aber nicht so nahe Verwandte wie etwa der Isländer), aber bei Hunden müsstens ja eher die mittelgrossen dem Urhund entsprechen. Würde ja sogar heissen Mensch hat Hund mit klein machen 'gesünder' gezüchtet (mal abgesehen von den üblen QZs, Teacup Puppies etc.)
🤔
Aber ich würde lieber noch ein Lebewesen in die Welt setzen, dass zwar nicht steinalt werden kann, dafür aber keine grösseren Probleme hat.
Diese Lebenserwartungsstatistiken muss man auch gut lesen können, da wird der Podenco in der einen im Schnitt nur 2.5 Jahre alt, wer hierbei nicht weiss, warum das so tief ist, der denkt vemutlich auch früher seien die Menschen nur 40 geworden (da zog nämlich die hohe Mortilitätsrate von Neugeborenen den Schnitt extrem runter).
Also welche Hunde in der Statistik überhaupt gezählt werden ändert einiges.
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Bei meinem Link ist das nicht der Fall.
In dem link sind die18 untersuchten Rassen irgendwie gar nicht genannt, oder hab ich das übersehen? Von den Brachys mal abgesehen, geht es vom Jack Rassel über den Border zum Springer schon von klein nach größer…
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Zwergpudel und Dackel gehören zu den Rassen mit der längsten Lebenserwartung.
Pudel ja, aber Dackel hätt ich jetzt nicht so eingeschätzt, da hab ich sofort Dackellähme im Kopf.
Wobei ich auch dazu sagen muss, dass Dackel und zumindest Kleinpudel für mich definitiv zu „so mittel“ gehören.
Weder extrem groß noch extrem klein halt.
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Der aktuell älteste Hund ist übrigens ein Chihuahua
mit 21 Jahren:
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Bei Pferden sind Ponys viel näher an so der Ursprungsgrösse dran (Shetties sind da aber nicht so nahe Verwandte wie etwa der Isländer), aber bei Hunden müsstens ja eher die mittelgrossen dem Urhund entsprechen. Würde ja sogar heissen Mensch hat Hund mit klein machen 'gesünder' gezüchtet (mal abgesehen von den üblen QZs, Teacup Puppies etc.)
🤔
Das Eohippus war doch gerade mal fuchsgroß.
Und der Stammvater des Hundes ist ja der Wolf und dessen Größe verändert sich streng nach Bergmannscher Regel von klein bis groß von Süd nach Nord. In der Natur spielen ja noch ganz andere Faktoren eine Rolle über die Fortpflanzungsfähigkeit und Lebensdauer eines Tieres. -
Das Eohippus war doch gerade mal fuchsgroß.
Deswegen sind doch Shelties näher dran als ein Araber bspw. 🤔
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Ich kann jetzt nur von unseren Border Collies oder deren Mixen reden. Dago wurde 16 und war, bis auf einige Verletzungen nie krank.
Atti starb 6 Wochen vor seinem 16. Geburtsgstag und war nie krank, einmal hatte er eine Vergiftung und auch 2 Verletzungen durch andere Hunde.
Faro ist 8 und abgesehen von seiner Leishmaniose, die nicht genetisch bedingt ist, ganz gesund und Moja ist erst 2. Da kann ich natürlich noch nicht sagen, wie sie sich entwickelt.
Puh, ich kenne mind. 4 Fälle von Border Collies und zumindest 2 Fälle von Aussies, die in wirklich jungen Jahren (waren so zwischen 1 und 5 Jahre alt) tot umgefallen sind. Und wie hier schon erwähnt wurde, ist bei der Rasse Epi ein Riesenthema, leider.
In den Pudelgruppen in Facebook und Co. lese ich oft von Pudeln (besonders bei den kleinen Varianten), die bis zu 18/19 Jahren geworden sind. Mit meinem jetzt 9 Jahere alten Kleinpudel vom Vermehrer war ich bisher meist wegen Kleinigkeiten beim Tierarzt, als Junghund Mal ne Ohrentzündung und Wutzisabber, Mal ne rausgerissene Kralle. Die letzten Jahre eigentlich nur noch zum impfen. Als ich Mal bei einer Physio mit ihm war, meinte sie Pudel so gut wie nie da zu haben, weil sie wohl wenig betroffenen von Problemen mit dem Bewegungsapparat sind. Meinen fand sie diesbezüglich auch völlig unauffällig, war eher vorsorglich da.
Andererseits ist er halt auch nicht tiefergehend untersucht und ich weiß, dass beim Pudel halt auch alles mögliche auftreten kann. Mein Großpudel ist z.B. ne Zeit lang vom Magen her recht empfindlich gewesen und hier im Forum liest man ja auch immer wieder Mal von gesundheitlichen Problemen beim Pudel (IBD, MA, Magendrehung, Patella bei den Zwergen, SD)
Ich finde, hier im Forum liest man leider wirklich immer häufiger von Pudeln mit gesundheitlichen Problemen und auch außerhalb hört man das immer öfter :/ Gerade bei den Kleinen ist PL durchaus Thema und ansonsten habe ich öfter was mitbekommen bezüglich IBD bei der Rasse.
Ich gehe davon aus, das liegt daran, dass Pudel gerade sehr stark zu Modehunden avancieren. Das tut ja leider keiner Rasse gut...
Ja, da ist leider was dran. Früher waren sie noch eher als gesunde Rasse bekannt, aber Modehund sein tut keiner Rasse gut.
Die Zahngesundheit hab ich tatsächlich vergessen, da hat Bjarki ja doch Probleme mit, er hat schon ein paar Zähne gezogen bekommen und neigt zu Zahnstein.
Jaffa, mein Mix, hat ne leichte PL, aber sieht den TA sonst bisher tatsächlich nur zum impfen. Halsentzündung hatte er vor Jahren Mal, sonst erinner ich mich bei ihm kaum an TA Besuche (abgesehen vom falschen Alam wegen eines angeblichen "man weiß es nicht" am Oberschenkel auf einem Röntgenbild, der sich als Schatten heraus stellte)
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@Terri-Lies
Es ist einfach so: Statistische Aussagen werden durch Anekdoten weder wahrer noch falscher.
Z.B.
Bei Menschen leben Frauen länger als Männer.
In meiner Familie war das in der Generation vor mir nicht so, bei 3 von 4 Paaren haben die Männer ihre Frauen um viele Jahre überlebt.
Der Satz stimmt aber trotzdem, mein kleiner Erfahrungshorizont wird durch viele, viele Familien mit langlebigen Frauen ausgeglichen.
Wenn du z.B. je 100 Hunde von zwei Rassen hast, und in der einen tritt Krebs häufiger und früher auf als in der anderen, dann wird diese Rasse- wenn sich die anderen Einflussfaktoren nicht unterscheiden, eine kürzere Lebenserwartung haben. Auch wenn einige Exemplare der ersten Rasse mit oder ohne Krebs lange leben und einiger der zweiten Früh an Krebs sterben.
Das Ding ist halt :
In dem Fall geht's um Gesundheit, und eher bedingt um Langlebigkeit.
Man kann langlebig sein, obwohl man ein gesundheitlicher Totalschaden ist.
Dass ein kürzeres Leben meist Folge von Krankheit ist streitet ja niemand ab.
Aber wie soll denn Langlebigkeit ein Garant für Gesundheit sein wenn genügend Beispiele dem widersprechen?
Zum Thema ältester Hund :
Der älteste Hunde der Welt war glaube ich ein Australian Cattle Dog und wurde 32 Jahre alt, oder so.
Edit
Ah fast... War ein Kelpie, ist 30 geworden
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Das Eohippus war doch gerade mal fuchsgroß.
Deswegen sind doch Shelties näher dran als ein Araber bspw. 🤔
Aber du schriebst, der Isländer wäre am dichtesten dran.
Ich denke einfach, dass dieser Gedanke nach dem Urtyp ein Irrweg ist, weil sich die Arten immer ihre ökologische Nische gesucht haben und da war und ist eben mal größer und mal kleiner besser. Interessant finde ich diesbzgl. tatsächlich, dass innerartlich tatsächlich die kleineren Individuen die höhere Lebenserwartung haben, betrachtet man das aber artübergreifend, so steigt die Lebenserwartung nicht stringent, aber im Schnitt mit der Größe/Masse der Art an. -
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