Unser Mops ist aggressiv. Schon soviel versucht. Was hilft?
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Durch Gewöhnung kann aber der Stress reduziert werden
Für mich klingt das nicht nach einem Stressbereich, in dem Gewöhnung greift.
Und eine Trainerin, die behauptet sowas sei normal (so wie es klingt), klingt für mich auch nicht so super.
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Hi
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Geht denn Autofahren mit ihr?
Irgendwohin fahren, wo es ganz ruhig ist und einfach mit ihr erst mal vom Auto aus schauen und dann vielleicht irgendwo hinsetzen und gucken lassen?
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BettiFromDaBlock Magst Du was zu der Angstthematik beitragen? Wie schätzt Du das ein?
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Hallo!
Hailey hat Anfangs Sedarom bekommen, das hat ihr, gemeinsam mit viel Geduld sehr gut geholfen.
Ich würde mit einem TA sprechen, ob Medis in Frage kommen.
Liebe Grüße
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Hat sie das wirklich gesagt?
Ja, also so habe ich es verstanden. Sie meinte das das wichtige Lernfenster noch offen ist und sie bald Neugierde für ihre Umwelt entwickeln wird.
Wie reagiert Molly denn, wenn ihr einfach nur in der direkten Nähe eures Zuhauses seid? Also an der Straße vor der Haustür? Ists da auch so schlimm oder ist es für sie leichter auszuhalten?
Es ist auch so schlimm. Sie läuft schon davon wenn ich nur das Geschirr anfasse. Sie versteckt sich und wenn Geschirr und Leine erstmal dran sind muss ich sie fast aus der Türe schleifen. Ab der ersten Sekunde will sie nur wieder zurück flüchten.
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Ich möchte da jetzt keine Illusionen zerstören, aber bis wir ganz normal an einer Strasse langdackeln konnten, das hat Monate gedauert.
Aber was war das ein tolles Gefühl, als wir das geschafft haben! Wir sind da wirklich miteinander gewachsen und das hat uns auch ganz stark verbunden. Ich musste ja schließlich auch erst lernen, damit umzugehen, so wie mein Jungspund damals
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Geht denn Autofahren mit ihr?
Haben wir noch nie versucht. Nur bei der Abholung und da hat sie geschrien und gekotzt. Aber wir dachten das wären die Nerven und die Aufregung.
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Danke für den Tipp mit der Tragetasche. Das werde ich versuchen!
Die Trainerin hat am Mittwoch selbst gesehen wie sie reagiert, meinte aber eben, dass sie das aushalten muss und es wird wohl erst schlimmer bevor es besser wird. Sie hat die Strecke gemeinsam mit uns ausgesucht und für gut befunden.
Molly muss jetzt im Schnellverfahren lernen, damit sie die Aufzuchtsfehler wieder aufholen kann.
Ich sitze mit ihr zusammen auf der Wiese aber sie entspannt keine Sekunde. Sie hechelt, winselt, atmet schwer und zittert. Sie nimmt mich kaum wahr, reagiert null auf meine Ansprache. Sie will einfach nur weg.
Die Trainerin hat gesagt das wäre normal und würde sich innerhalb von kurzer Zeit in Neugierde umwandeln. Aber es ist schwer auszuhalten.
Sie hat auch gesagt, dass man bei dieser Technik so lange an dem Ort bleiben muss bis der Hund einschläft? Denn nur dann würde dieser Weg funktionieren.
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Denkt ihr das wir das wirklich durchziehen sollten? Ich überlege die Trainerin morgen anzurufen will aber nicht schon wieder gleich aufgeben.
Du wurdest hier viel kritisiert, weil du schnell aufgegeben hast. Deswegen kann ich den Satz gut verstehen. Aber ich finde, anrufen und nachfragen hat mit Aufgeben nichts zu tun. Ihr seid Anfänger, und wenn ihr mit einer Methode Bauchschmerzen habt, ist es vollkommen legitim, sich Absicherung über die Trainerin zu holen!
Molly muss jetzt im Schnellverfahren lernen, damit sie die Aufzuchtsfehler wieder aufholen kann.
Ist das ein Satz von dir oder hat das die Trainerin gesagt?
Etwas positives. Sie hat das Konzept Zergeln verstanden. Sie lässt sich jetzt leichter ablenken wenn sie beißt.
Und das ist doch schonmal richtig toll, freut euch! Immerhin war das etwas, was euch große Bauchschmerzen bereitet hat. Wenn ihr nun eine Möglichkeit habt, diese Situation besser zu steuern und gleichzeitig noch eine Möglichkeit habt, mit ihr zu spielen und schöne Momente zu erleben, dann ist das schonmal eine große Verbesserung im Vergleich zu vorher
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Ich habe hier auch einen Hund, der als Welpe nicht raus wollte und vor vielen Dingen Angst hatte, auch wenn er sie wirklich vom Züchter schon kannte.
Bin kein großer Fan von "Augen zu und durch, er gewöhnt sich schon dran" und habe, soweit es mir möglich war, mich immer von unten rauf gearbeitet. Bin also immer nur bis knapp zur Angstschwelle gegangen und habe ihn dann aus der Situation geholt, bevor er eben in Panik verfiel.
Wenn ein Hund keine Leckerli mehr nimmt, die er sonst gerne frisst, dann ist diese Schwelle i.d.R. überschritten. Für mich war das auch immer eine Möglichkeit das zu überprüfen.
Allerdings gab es ein paar Situationen, die ihn in Panik versetzten und die ich nicht vermeiden konnte oder in die wir eben ganz blöd reingerauscht sind. Es war bei ihm tatsächlich so, dass er beim ersten Mal Panik hatte, beim zweiten Mal noch sehr verhalten war und ab dem dritten Mal unbeeindruckt war.
Allerdings würde ich nicht darauf bauen ehrlich gesagt und würde mich nach wie vor lieber von unten nach oben steigern und nicht umgekehrt.
Das würde im Fall Deiner Hündin bedeuten, eben nicht zu er Wiese zu gehen, sondern vielleicht einfach erst mal vors Haus. Und immer schauen, wie lange sie noch Leckerli nimmt und möglichst wenige Stresssymptome zeigt (am besten natürlich keine...).
Gibt es denn irgendeine Situation außerhalb des Hauses / Gartens, in der sie neugierig erschien?
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