Unser Mops ist aggressiv. Schon soviel versucht. Was hilft?
-
-
Nein, der Hund ist nicht aggressiv. Er ist ein normaler Welpe. Und trotzdem gibt es ein Problem, weil die Familie nicht weiß, wie sie damit umgehen müssen, weil sie gestresst sind und vor allem auch der Hund ziemlich sicher gestresst ist. Spätestens dann, wenn er nach draußen muss.
Hervorhebung von mir.
Das stimmt selbstverständlich. Aber das ist über ein Forum kaum zu lernen. Hier fehlen sämtliche Basics. Wo soll man da anfangen bzw. wie soll man das hier erklären? Das geht meiner Meinung nach nicht, oder besser nicht so schnell, wie der Hund in seiner Entwicklung voranschreitet.
-
- Vor einem Moment
- Neu
Hi
hast du hier Unser Mops ist aggressiv. Schon soviel versucht. Was hilft?* schon mal geschaut? Dort wird jeder fündig!
-
-
Ich verstehe euch ABER es geht hier nun mal um ein Lebewesen, das keine andere Möglichkeit hat, als da zu sein. Niemand hat den Hund gefragt oder achtet wirklich mal auf Signale von diesen.
Natürlich ist Thema Qualzucht hier nicht das aktuelle Problem aber sie selbst hat das Thema Geld eingebracht und bei Geld ist Thema Qualzucht einfach wieder stark vertreten.
Ich verstehe auch die TE teilweise in der Anschaffung. Ich habe das auch unüberlegt gemacht, da ich mit meiner heutigen Rasse aufgewachsen bin.
ABER ich habe mich sehr schnell nach Anschaffung damit auseinandergesetzt und kann mir den „Fehler“ eingestehen.
Nicht falsch verstehen ich will hier nicht von ihr Hören ja war scheiße ich will hier hören ich setze mich mit dem Thema Krankheiten auseinander. Nicht mehr und nicht weniger.
Man muss aber zu Gute halten, dass sie sich mit der Trainierin nun immerhin mit dem Thema Erziehung auseinander setzt
-
Mir kommt das ganze hier ein wenig vor wie der Patient, der zum Arzt geht und klagt, wie sehr ihn die Kopf- und Magenschmerzen plagen, und dafür ein Medikament haben will. Aber der Arzt soll bitte schön das Gesamtbild mal außen vor lassen, das weitere Drumherum nicht hinterfragen, und Hinweise wie Ernährung umstellen, sich mehr bewegen, ausreichend schlafen etc. doch bitte schön sein lassen - man will doch schließlich nur ein paar Tabletten haben. Und wehe, er weist dann gar noch auf mögliche Folgen hin!
Das Problem ist, alles steht und fällt mit einem gewissen Verstehen. Verständnis für normales Welpen- und Hundeverhalten, Verständnis für diesen speziellen Hund, Verständnis für all die Rassebesonderheiten (in diesem Fall vorwiegend gesundheitlich, wäre es meinetwegen jetzt ein Mali oder BC würde man wahrscheinlich eher über die Verhaltensbesonderheiten der Rasse sprechen). Und hier habe offensichtlich nicht nur ich den Eindruck, gegen eine Wand zu laufen. Die Antworten der TE vermitteln den Eindruck - und bitte, korrigier mich wenn ich mich irre! - dass all das beiseite geschoben wird. Es klingt überhaupt nicht so, als würde da ein Wille entstehen, sich da ordentlich reinzufuchsen; um so tragischer, da die Uhr für den Welpen vernehmlich tickt und die Lerngeschwindigkeit von daher rasant sein müsste. Statt dessen hört es sich immer wieder an nach "ja ja, hab ich gehört, jetzt aber endlich her mit der Reparaturanleitung für das kaputte Teil". Und ich habe die Befürchtung, dass es dem Hund eben nicht am meisten hilft, wenn man die konkrete Frage einfach beantwortet. Ohne ein etwas weiteres Verstehen führt das mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nämlich eher dazu, dass der Zwerg "passend gemacht" wird, und im übrigen mit seiner Not nach wie vor völlig allein und ohne Hilfe dasteht. Ist ja repariert, fügt sich, also alles prima!
Allerdings muss ich leider auch zugeben, ich hab nicht das Gefühl, dass von all dem, was viele hier versuchen zu sagen, auch nur ansatzweise etwas ankommt. Einfach weil es nicht interessiert, das eigene Wunschbild hat Priorität. Wahrscheinlich wird also wohl wirklich nichts anderes übrig bleiben, als dem Patienten die gewünschten Tabletten zu geben und ihn ziehen zu lassen, im Wissen, wohin das führen wird. Bloß zahlt ein Patient üblicherweise mit seiner eigenen Gesundheit, während hier ein schutzbefohlenes Lebewesen (mit Pech sogar zwei, das Kind gibt es ja auch noch) den Preis dafür zahlt. Tragisch.
-
Ab wann kann man den kontrollieren ob sie später Probleme bekommen wird? Kann ein Tierarzt da jetzt schon was dazu sagen?
Sie hat noch nie hörbar geatmet, gehechelt schon wenn es heiß ist, aber nicht abnormal oder laut.
Um Mal auf deine Fragen zu antworten:
Am besten du suchst dir erstmal einen guten Haustierarzt in der Nähe dem du vertraust für die gängigen TA Besuche.
Ich habe 3 Anläufe gebraucht bis ich einen gefunden habe, der mir wirklich Mal zugehört hat bei meinen Sorgen und Fragen und auch offen das Thema Qualzucht thematisierte.
Dann sprichst DU offen an, dass dir bewusst ist, dass das eine Qualzucht ist und ob er dir diesbezüglich etwas sagen kann. Wenn der TA nicht wirklich darauf eingeht etc -> such dir einen neuen
Meine Tierärztin hat mich erstmal grundsätzlich aufgeklärt und dann von der Schwanzwurzel bis in die Ohren alles bei Ruby untersucht und mir jeden Schritt erklärt. Sie hat mir außerdem Hilfestellung gegeben wie ich früh dafür sorgen kann, dass erst gar keine Allergien und Juckreize auftreten (weiß nicht wie das bei Möpsen ist?) Mit einer Ernährung durch Monoproteinzufuhr etc (nur als Beispiel) und dass wir baldmöglichst einen neuen Termin zum Röntgen machen sollen da Keilwirbel etc sehr wahrscheinlich sind.
Es war also eine Mischung aus ehrlichem Feedback (ich war den Tränen nahe) UND kompetenter Hilfestellung (zb das mit der Versicherung)
Mein Partner und ich haben entschieden nach dem Röntgen baldmöglichst noch in eine gute Klinik (von uns 400km entfernt) zufahren für einen Komplettcheck der Atemwege etc um dann mit einem Jahr über die notwendigen OPs zu reden (traurig oder?) und einfach eine ehrliche realistische Einschätzung zu haben, sobald sie so gut wie ausgewachsen ist.
Evtl hilft dir diese Vorgehensweise.
Mach dir eine Liste von allen Sachen die hier genannt werden und klapper die nach und nach mit deinem TA ab. Es hilft nichts die Augen zu verschließen, besser du weißt über jede Eventualität Bescheid.
Beließ dich zu jedem Thema, gerne auch hier im Forum. Hol dir mehrere Meinungen ein, sprich mit anderen Haltern. Es gibt auch etliche Blogs die darüber aufklären (TA Rückert in Ulm bspw).
Du kannst mir glauben, ich bin gewiss nicht Hundeunerfahren, dennoch war ich erstmal überwältigt was es alles für Krankheiten gibt und wie viele der unterschiedlichsten Art (Allergien, Bewegungsapparat, Atmung) ALLE die Plattnasen betreffen. HD bei so einem kleinen Hund? Leider ja...
Ach Selinchen, ich rede jetzt Mal ganz offen mit dir:
Ich habe viel geweint, hab mir viele Vorwürfe gemacht, war sauer auf mich und ja auch manchmal auf meine Ruby. Jedes Geräusch von ihr lässt mich hochschrecken, jedes Schmatzen in der früh verzweifeln (schon wieder Sodbrennen? 😔). Das Futter kostet das Doppelte, sie bekommt jetzt schon Kurweise zwei Nahrungsergänzungsmittel prophylaktisch (Gelenke und Magen/Darm).
Wenn sie ungewöhnlich schreckhaft ist denke ich als erstes, dass sie Schmerzen haben könnte. Bei 30 Grad geht nichts ohne nasses Geschirrtuch und Kühldecke. Wasser sowieso, immer und überall. Jedes Hecheln wird begutachtet, ist das noch normal? Ist das schon Stress?
Wenn sie hoppelt statt zu laufen, denke ich an HD, wenn sie sich länger als 5 Sekunden kratzt an eine Allergie. Irgendwelche Leckerchen Mal für zwischendurch? Fehlanzeige. "Tut mir leid Oma, sie darf leider kein Ente haben".
Ich muss ihr helfen, damit sie sich anatomiebedingt sauber lecken kann!!!! (Pfote stützen etc).
Abends Zähneputzen, Hautfalten reinigen und die übliche Pflege.
Am allerschlimmsten aber sind die anderen Menschen mit denen ich tagtäglich konfrontiert werde. "Lass den Hund doch Mal Hund sein". Nein verdammt, lass ich nicht. Ich MUSS sie in gewisser Hinsicht einschränken, so leid es mir tut.
Ich Frage dich ganz ehrlich: WILLST du das alles wirklich?
Mag sein, dass ich in mancher Hinsicht übertreibe, aber die meisten Leute untertreiben einfach was das angeht, daher ist es mir so herum lieber.
Weißt du warum ich meine Ruby behalten habe? Weil ich noch mehr geheult habe als wir sie 3 Tage bereits auf Probe vermittelt hatten (das geht fix bei Junghunden, sei dir gewiss).
Ich habe sie unendlich vermisst MIT dem Wissen im Hinterkopf was auf uns zukommt.
Und wir haben uns dafür entschieden weil wir ein sehr großes finanzielles Polster über die Jahre aufgebaut haben was ausschließlich für die Hunde da ist.
Wie sieht es bei dir aus? Würdest du dich für diesen Hund aufopfern 10 Jahre lang oder gar länger? Überwiegt das Interesse an DIESEM Hund den ganzen Bürden die ihr JETZT schon habt, inklusive dem Umstand, dass ihr (noch) völlig uninformiert seid (kein Vorwurf, Tatsache).
Es ist keine Schande sich einzugestehen, dass man Mist gebaut hat. Verantwortung zu übernehmen heißt auch seine Grenzen und die des Hundes zu kennen.
Gebt ihn in liebevolle Hände die sich einen Arm für dieses Tier absägen würden damit es seiner Rasse entsprechend "gesund" altert.
Es tut mir leid, aber das sehe ich bei dir nicht wenn du Sachen schreibst wie "ich wollte eine Freundin für meine Tochter", "ich hab sie schon lieb aber..." oder "woher wollt ihr wissen dass sie krank wird?"...
Bitte, denkt nochmal drüber nach.
-
Das tragische an diesem Geschrieben ist, dass die nächsten 5 Mopshalter, denen die TE begegnet, das kleinste Wachrütteln wieder zerstören werden.
Weil ein Mops ist ja einfach nur gesund und niedlich.
-
-
Ab wann kann man den kontrollieren ob sie später Probleme bekommen wird? Kann ein Tierarzt da jetzt schon was dazu sagen?
Ich beantworte mal diese konkrete Frage zu diesem konkreten Welpen:
Eigentlich kannst du derzeit nur genau die Entwicklung deines Welpen beobachten.
Seine jetzt schon zu sehenden zu kleinen Nasenlöcher sind ein konkreter Hinweis darauf, dass dein Hund Atemprobleme haben wird.
Wie groß diese werden, zeigt sich erst im weiteren Verlauf, weil das eben auch abhängig davon ist, wie sich das Wachstum nicht nur im Äußeren, sondern auch im Inneren des Hundes entwickelt.
Dabei ist die Krux an der Vererbung, dass sie eben nicht "geradlinig" verläuft; Selbst bei "frei atmenden" Elterntieren können aufgrund der Ahnengene, und hier eben auch im Zusammenhang mit zu kurzen Schnauzen, Deformationen im Inneren bei den Nachkommen auftreten.
-
Ich finde schon, dass was ankommt.
Es wurde ein Trainertermin gemacht und die bisherigen Methoden beim Beißen wurden verändert. Der Welpe wird weniger hochgehoben und angefasst. Und es ist offenbar auch die Bereitschaft da, sich beim Tierarzt über die gesundheitlichen Aspekte zu informieren. Zumindest suggeriert das diese Frage für mich:
Ab wann kann man den kontrollieren ob sie später Probleme bekommen wird? Kann ein Tierarzt da jetzt schon was dazu sagen?
Und vor allem: Die TE antwortet immer noch regelmäßig und stellt Fragen. Ja, klingt banal, aber wenn sie keinen Bock auf Input und Meinungen hätte, dann hätte sie schon längst einfach aussteigen können.
Man erhält nicht innerhalb von drei Tagen ein gutes Basiswissen, vor allem nicht, wenn man schon so viele falsche Vorstellungen im Kopf hat. Wichtig ist die Bereitschaft, etwas dazuzulernen und seine Vorstellungen zu verändern. Ich sehe die hier durchaus, sonst würde ich nicht mehr schreiben. Die Mühe würde ich mir nicht machen, wenn ich wirklich denken würde, die TE würde gar nichts verstehen.
Selinchen Gibts jetzt noch konkrete Fragen von eurer Seite? Dinge, die ihr nicht verstanden habt oder Behauptungen, für die ihr gerne Quellen hättet? Vielleicht braucht ihr Hilfestellung, welche Fragen ihr beim Trainertermin (und beim nächsten Tierarzttermin) stellen solltet?
-
Wir werden die Gesundheit im Auge behalten.
Mutter und Vater haben übrigens nicht geröchelt, die waren völlig gesund als wir sie kennengelernt haben. Da hat man keine Geräusche gehört. Vielleicht hat die Züchterin ja viel wert auf Gesundheit gelegt?
Aha, du kannst also von einem kurzen Blick auf die Eltern sehen, dass diese Hunde normal belastbar sind (und das bei so wenig Hundekenntnis, Kompliment, das könnte hier sonst keiner) und du kannst feststellen, dass die Hunde nicht operiert wurden und daher besser dran sind (noch ein Kompliment, das ist ebenfalls ein Talent das ausschließlich du besitzt).
Ich kann verstehen, dass du dich jetzt an Strohhalme klammern und die Augen zu kneifen willst. Aber du bist ein erwachsener Mensch und du hast die Verantwortung für ein Haustier übernommen. Jetzt handle auch entsprechend und schau den Tatsachen ins Gesicht. Sie werden nur ekelhafter je mehr man sie ignoriert.
-
Statt Vorwürfen mal dieser Hinweis: Möglicherweise haben die Züchter ja auch darauf geachtet, ein Szenario zu bieten wo die tatsächlichen Atemprobleme der Elterntiere nicht zu erkennen waren?
Es gibt ja auch durchaus Züchter, die immer noch Stein und Bein behaupten, die röchelnden Atemgeräusche beim Mops sind rassetypisch und haben nix mit Atemproblemen zu tun. Die sind einfach auch entweder blind dafür, oder sie wissen darum und verschweigen es dem Welpeninteressenten, weil sie einfach nur Welpen verkaufen wollen.
Bei meiner Suche bin ich jetzt auf Wikipedia "Mops" gestoßen - und finde diesen Artikel mal so als Erstinformation für Interessenten dieser Rasse so richtig gut: Mops – Wikipedia
Da gibt es ein Vergleichsbild "Mops im Seitenprofil" von 1927 zu heute, und da sieht man schon deutlich den Unterschied beim Fang.
Man kann auch beim Klicken auf den Namen das Selbstbildnis eines Malers aus dem 18. Jahrhundert mit seinem Hund "Trump" sehen, wo deutlich erkennbar die im Vergleich zu heute viel längere Schnauze zu sehen ist.
Über viele anklickbare Suchworte kann man dann Schritt für Schritt näher in die Materie "eintauchen".
An dieser Stelle gehe ich auch mal auf diesen Irrglauben, "der Mops ist ein gemütlicher Hund, der keine langen Spaziergänge braucht", ein:
Jede/r kennt wohl den Begriff "mopsfidel": Ein tatsächlich von der Rasse Mops abgeleitetes Synonym für "lustig und bewegungsfreudig/aktiv", der sich in früheren Zeiten entwickelt hat, und charakteristisch für die Beschreibung des Mops war...
WAR ... und steht im krassen Widerspruch zu der heutigen, leider weit verbreiteten Aussage des "gemütlichen Hundes, der lieber auf dem Sofa liegt, und keine langen Spaziergänge braucht".
Was hinter diesem Irrglauben steckt, ist aber unendlich traurig: Ein eigentlich von seiner Gesamtkonstitution her als ausgesprochenes Kraftpaket geborener Hund, dessen Bewegungsfreude sich seiner Sauerstoffversorgung anpassen musste - und diese gibt nicht mehr her als kurze Spaziergänge mit geringer körperlicher Belastung für die meisten Vertreter dieser Rasse.
-
Stichwort Tierarzt:
Sprich deinen Tierarzt/deine Tierärztin konkret darauf an, daß du über die rassetypischen Probleme deiner Hündin informiert werden möchtest. Über die Unterschiede zu normalen Hunden und was gegebenenfalls an Behandlungen zur Linderung auf euch zukommt.
Es ist nämlich so, daß viele TierärztInnen dieses Thema gar nicht mehr von sich aus ansprechen. Sehr viele Mops- und Frenchiehalter wollen nichts davon hören, reagieren beleidigt und wechseln den Tierarzt. Tierärzte haben aber ein verständliches Interesse daran, ihre Kunden zu behalten und sind deshalb zurückhaltend.
Wenn du aber ehrlich um ein offenes Gerspräch bittest, wird dir jede Haustierärztin eine Menge sagen könnnen. Denn sie sehen ja jeden Tag Möpse und Bulldoggen in ihrer Praxis, und zwar nicht nur die, die von ihren Besitzern als krank eingeschätzt werden, sondern auch die, die nur zum Impfen kommen.
-
- Vor einem Moment
- Neu
-
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!