Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut - Teil 20
- Helfstyna
- Geschlossen
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Aufgabe eines Ersthelfers und Nebenpflicht eines Lehrers/ Betreuers ist es, eine mögliche Unfallstelle abzusichern, ggf. einen Notruf abzusetzen oder die ärztliche Versorgung einzuleiten und die Erstversorgung vorzunehmen.
Erstversorung = Abdecken von Wunden, provisorisches Schienen von Brüchen, Lagerung (stabile Seitenlage), Wiederbelebung. Ende.
Eine Diagnose zu stellen und medikamentös zu versorgen/ zu behandeln (also z.B. Desinfektionsmittel aufzubringen) ist Laien aus gutem Grund nicht erlaubt.
Ich würde für die falsche Erwartungshaltung von Eltern weder meinen Job, noch meine Zulassung riskieren.
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Hi
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Wobei ich anmerken muss, dass Schule eben eine Einrichtung ist die besucht werden muss. Man kann sich nicht aussuchen, ob das Kind in die Schule geht. Da steht durch die Schulpflicht ja schon Zwang dahinter (und bevor jetzt ein großer Aufschrei kommt, ich finde es gut, dass Kinder schulpflichtig sind). Hier sind die Grundschulen zB ortsgebunden. Das Kind muss dort in die Grundschule wo es wohnt. Punkt, Aus, Basta! Und wenn da die letzten Zombies arbeiten, hat dein Kind halt Pech.
Stimme dir voll zu! Mit Zusatz zu den zitierten letzten Sätzen. Wenn ich als Elternteil tatsächlich ernste Zweifel dran habe, ob ich mein Kind die Lehrperson anvertrauen kann, tue ich alles in meiner Macht stehende, um z.B. einen Klassenwechsel zu bewirken. Ist ein steiniger Weg, schon klar, aber komplett ausgeliefert ist man nicht, Schulpflicht hin oder her
Aus eigener Erfahrung:
Unsere Tochter hat vor knapp 20 Jahren die Klasse gewechselt, weil die Lehrerin den Schülern (1. Klasse) über Stunden generelles Toilettenverbot verordnet hat. Aufgeflogen ist die Sache, als gleichzeitig mehrere Mädchen mit Blasenentzündung beim Arzt vorstellig wurden.
Unser ältester Sohn hat ebenfalls in der ersten Schulstufe die Klasse gewechselt, da die Lehrerin ihn in der Klasse vergessen hat und erst eine halbe Stunde später bemerkt hat, dass er fehlt. Anstatt sich zu entschuldigen, hat sie ihn als verhaltensgestört beschimpft und behauptet, er habe sich absichtlich einsperren lassen. Sie hat ihn darauffolgend jedes Mal, wenn die Schüler die Klasse verließen, an den Handgelenken gepackt und mitgeschleift, hat ihn während der Stunde ignoriert und Meldungen losgelassen, die man als Mobbing bezeichnen konnte. Der schulpsychologische Dienst hat dann der Direktion einen dringenden Klassenwechsel empfohlen, der binnen Tagen von Statten ging.
Das waren tatsächlich beide male schwerwiegende Gründe, den jeweiligen (es folgten viele, viele großartige Pädagogen) Lehrkräften die Verantwortung NICHT zuzutrauen.
Wen es interessiert: Lehrerin Nr. 1 wurde vom Bezirksschulrat für ein Jahr suspendiert, wechselte dann auf eine andere Schule und blieb dort Hilfslehrerin ohne eigene Klasse.
Lehrerin Nr. 2 war danach lange krank geschreben, ihr wurde ebenfalls diese Klasse entzogen und sie unterrichtete danach die Vorschulklasse.
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Aufgabe eines Ersthelfers und Nebenpflicht eines Lehrers/ Betreuers ist es, eine mögliche Unfallstelle abzusichern, ggf. einen Notruf abzusetzen oder die ärztliche Versorgung einzuleiten und die Erstversorgung vorzunehmen.
Erstversorung = Abdecken von Wunden, provisorisches Schienen von Brüchen, Lagerung (stabile Seitenlage), Wiederbelebung. Ende.
Eine Diagnose zu stellen und medikamentös zu versorgen/ zu behandeln (also z.B. Desinfektionsmittel aufzubringen) ist Laien aus gutem Grund nicht erlaubt.
Ich würde für die falsche Erwartungshaltung von Eltern weder meinen Job, noch meine Zulassung riskieren.
Ich erwarte nicht, dass bei meinen Kinder was desinfiziert wird da scheiden sich eh die Geister, wie sinnvoll das ist. Aber einen losen Splitter, oder eine Zecke hätte ich normal im Kindergarten schon gern entfernt. Allein schon, um Schlimmeres zu verhindern. Und dafür braucht es auch keinen Notarzt. Ich akzeptiere die aktuellen Regelungen dazu, gut finden muss ich das aber nicht alles.
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Manchmal frage ich mich wirklich, wie wir Kinder der 80er und früher unsere Kindheit überlebt haben.
Ich bin auch ein Kind der 80er und wie bereits geschrieben: Bei uns wurde damals schon 'nichts' gemacht..
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Aufgabe eines Ersthelfers und Nebenpflicht eines Lehrers/ Betreuers ist es, eine mögliche Unfallstelle abzusichern, ggf. einen Notruf abzusetzen oder die ärztliche Versorgung einzuleiten und die Erstversorgung vorzunehmen.
Erstversorung = Abdecken von Wunden, provisorisches Schienen von Brüchen, Lagerung (stabile Seitenlage), Wiederbelebung. Ende.
Eine Diagnose zu stellen und medikamentös zu versorgen/ zu behandeln (also z.B. Desinfektionsmittel aufzubringen) ist Laien aus gutem Grund nicht erlaubt.
Ich würde für die falsche Erwartungshaltung von Eltern weder meinen Job, noch meine Zulassung riskieren.
Ich erwarte nicht, dass bei meinen Kinder was desinfiziert wird da scheiden sich eh die Geister, wie sinnvoll das ist. Aber einen losen Splitter, oder eine Zecke hätte ich normal im Kindergarten schon gern entfernt. Allein schon, um Schlimmeres zu verhindern. Und dafür braucht es auch keinen Notarzt. Ich akzeptiere die aktuellen Regelungen dazu, gut finden muss ich das aber nicht alles.
die meisten kiga entfernen Zecken wenn man eine Einverständniserklärung unterschreibt.
Wenn nicht wird man sofort angerufen wenn sie die Zecke entdecken.
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Manchmal frage ich mich wirklich, wie wir Kinder der 80er und früher unsere Kindheit überlebt haben.
Ich bin auch ein Kind der 80er und wie bereits geschrieben: Bei uns wurde damals schon 'nichts' gemacht..
Aber bei euch wurden sicher nicht die Eltern angerufen, wenn man eine Zecke hatte. Die blieb dann halt drin bis man zu Hause war.
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DAS stimmt allerdings
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Die blieb dann halt drin bis man zu Hause war.
joa, weil man damals evtl. noch nicht auf dem Schirm hatte, welche Langzeitfolgen ein Zeckenbiss haben kann. Klar, die meisten haben das überlebt. Aber die paar, die durch die Zeckenbisse evtl. lebenslange Folgeschäden haben, die hätten sich sicher gefreut, wenn die Zecken schneller entfernt worden wären und sie daher von FSME oder Borreliose verschont geblieben wären
Früher hat man auch zwangslos in der Schwangerschaft und in Anwesenheit von Säuglingen und Kindern geraucht - überlebt haben die das auch.
Ja, manche Sachen sind heutzutage vielleicht ein wenig übertrieben, aber andre sind auch wirklich sinnvoll. Und weil wir Deutschen halt gerne alles in feste Regeln schreiben, bleibt manchmal der gesunde Mittelweg auf der Strecke. Was aber nicht heißt, dass es früher wirklich besser war. Es war halt anders.
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Und weil wir Deutschen halt gerne alles in feste Regeln schreiben, bleibt manchmal der gesunde Mittelweg auf der Strecke.
Und weil 'wir' gerne klagen. Wegen jedem Scheiss..
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Ich erwarte nicht, dass bei meinen Kinder was desinfiziert wird da scheiden sich eh die Geister, wie sinnvoll das ist. Aber einen losen Splitter, oder eine Zecke hätte ich normal im Kindergarten schon gern entfernt. Allein schon, um Schlimmeres zu verhindern. Und dafür braucht es auch keinen Notarzt. Ich akzeptiere die aktuellen Regelungen dazu, gut finden muss ich das aber nicht alles.
die meisten kiga entfernen Zecken wenn man eine Einverständniserklärung unterschreibt.
Wenn nicht wird man sofort angerufen wenn sie die Zecke entdecken.
Geht bei uns nicht. Zecken hatte ich zum Glück nur daheim, aber Mit Splitter habe ich die Jungs schon öfter abgeholt. Entweder blieb der bis zur Abholzeit drin, oder es war größer und musste die Kinder abholen. Beides finde ich nicht optimal.
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