Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 12
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Nachts: Schläft Ida bei uns im Schlafzimmer, hat ihr Lager was sie im Moment (Temperatur) auch benutzt, wenns zu warm ist liegt sie einfach quer Beet wo sie Lust hat auf dem Laminat rum.
Tagsüber: Hat sie im Wohnzimmer, in der Küche, im Arbeitszimmer ein Lager (In Wohnzimmer sogar 2). Manchmal benutzt sie die, manchmal haut sie sich auch einfach in eine Ecke auf die Fliesen, ich lass sie- solange sie sich von einem Platz nicht als Wächter aufspielt oder wirklich konsequent im Weg liegt.
Leinenführigkeit: Thema bei uns, hab ich ja schon oft gepostet und ich hab mich schon intensiv schlau gemacht und schon viel probiert. Ida ist jetzt 16 Monate alt und zieht zumindest zu Beginn des Spaziergangs ochsenartig wie hier auch einige beschreiben. Vor Ida habe ich mich immer gefragt wie es zu solchen Zugochsen kommen könne....hab mir auch eingebildet dass ich die Ochsen wenn ich sie führe durch meine Ruhe und Geduld zu 100 Prozent auch zu dem Modell "ich führe meinen Hund immer und überall mit 2 Fingern" machen kann. Tja.
Ich sag mal so. Auch der größte Hundeflüsterer wird sich m.M.n. im Moment noch bei klein Ida die Zähnchen ausbeißen. Die ist speziell. Und ich hab jetzt zum ersten Mal Kontakt zu jemandem der mir so einiges erklärt hat mit was ich im Kontext mit Ida, ihrer Rasse und ihren Besonderheiten was anfangen kann. Ida spiegelt mich wenig, die hat ihre höchst eigene Vorstellung von vielem, dafür ist sie gezüchtet, das ist bei ihr genetisch sehr stark determiniert und man kommt da mit gängigen Allgemeinempfehlungen nicht weit. Die Zeit, Geduld und das Wissen um ihre Besonderheiten werden es bringen, da bin ich inzwischen ganz zuversichtlich.
Ich lehne mich mal nicht aus dem Fenster mit Empfehlungen "was normal" ist. Was für die eine Rasse normal sein kann das ist für die andere Rasse völlig untypisch, dann gibt es natürlich rasseunabhängig individuelle Unterschiede zwischen den Hunden. Wer einmal einen sturen Jungochsen am Wickel hatte wird demütig....und jeder kriegt den Hund den er verdient und der zu ihm passt. Inzwischen bin ich auch ganz versöhnt damit.
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Dafür kuscheln wir vorher viel auf der Couch, da liegt er gerne mit Körperkontakt, außer wir stören ihn, wenn er schon müde ist, dann verzieht er sich.
Das ist genau so bei uns.
Aber summa summarum mache ich mir jetzt jedenfalls keine Sorgen. Danke, Leute!
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Also ich kann jetzt nicht wirklich bestätigen, dass Shelties nicht an der Leine ziehen. Situationsabhängig kommt das bei Emil schon vor. Nie wie ein Ochse, aber schon deutlich. Er ist auch ein reiner Geschirrhund, aber eiiiigentlich klappt die Leinenführigkeit da auch. Hündin läufig, oder dringendes Bedürfnis (wozu man zwingend einen Baum benötigt). Auf Ansprache hört er auch wieder auf.
Lucifer zieht an sich nur am Geschirr, oder wenn er sehr, sehr, SEHR aufgeregt ist. Da ich heute mit ihm zu einem Kurs mit 15 anderen Hunden fahre, wird er wohl ziehen. Er unterscheidet zwischen Geschirr, wo halt auch SL, oder Flexi mal dran hängt und HB. An letzterem hab ich die Leinenführigkeit geübt und das hat er ganz gut verinnerlicht. Zieht er dennoch, weil alles so aufregend ist, kann ich ihn ins Fuß holen. Er findet das total toll, erwartet Kekse und ist vom Kopf wieder bei mir. Hab echt schon überlegt mal Obedience mit ihm zu testen, weil er Fußarbeit so super findet. Momentan nutze ich es im Alltag, um ihn vom Kopf her zu mir zu holen.
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Also ich hatte bisher noch keinen Hund der mich auch nur ansatzweise soviel "Fleissarbeit" kostet, damit er anständig an der Leine geht, wie mit meinem jetzt 2,5jähriger Boxer. Und wenn ich den ziehen lasse und nicht korrigieren würde, dann würde der Begriff Zugochse durchaus auf ihn zutreffen. Er ist da so stumpf, das kann man sich gar nicht vorstellen. Der würde sich auch bis zur Bewustlosigkeit strangulieren bevor er aufhört zu ziehen - und dafür bräuchte es noch nicht einmal einen erwähnenswerten externen Reiz. Er würde halt einfach ziehen weil das absolut ok ist für ihn.
Das er in einem für mich akzeptablen Maße gesittet an der Leine geht, ist der Tatsache geschuldet, das ich ihn auf jedem Gang mehrmals daran erinnere das ich keinen Zug auf der Leine haben möchte. Er befolgt es dann auch und inzwischen geht er auch von sich aus lieber an lockerer Leine als an gestraffter, aber es ist nicht so das er es durchgängig von sich aus anbietet. Häufiger ist die Lage so das er es umsetzt weil ich es möchte.
Klar kann man jetzt sagen, boah da hast du aber ganz schön viel falsch gemacht. Der soll nicht "auf Kommando" nicht ziehen, sondern weil er begriffen hat das nicht ziehen lohneswert und auch für ihn angenehmer ist. Den Schuh ziehe ich mir aber nicht an, weil ich mich nicht für zu blöd halte einem Hund die Leinenführigkeit beizubringen. Es ist halt bei jedem Hund ein ganz individuelles Konstrukt. Bei dem einen geht es rasch, bei dem anderen dauert es länger. Mir ist es derzeit egal warum mein Hund nicht zieht, solange er nicht zieht - ohne das ich ihn dafür durchgängig deckeln muss.Mein Mittelspitz hat auch gezogen, ja, das war aber klar Faulheit meinerseits geschuldet. Der stand mit wenig Erziehungsaufwand so tiptop im Gehorsam, das da halt einfach selten eine Leine dran war.
Bei meinen beiden DSH und auch dem Boxer-Mix war es kein großer Aufwand, weil es schlichtweg nicht notwendig war. Die haben einfach rasch begriffen das an der lockernen Leine gehen erwünscht ist, Zug auf der Leine unerwünscht und haben es entsprechend angeboten und umgesetzt. Auch bei Aufregung/hoher Erregungslage war die Leinenführigkeit durchaus ok.
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Also ich kann jetzt nicht wirklich bestätigen, dass Shelties nicht an der Leine ziehen.
...das erinnert mich gerade daran, dass jemand den ich kenne, vor Einzug des Welpen ganz stolz meinte, diese Rasse würde nicht an der Leine ziehen...
Ich sag's mal so:
Ich selbst musste die Erfahrung machen, dass "Nicht-Ziehen" keine gute Leinenführigkeit ist, weil da mehr dazu gehört als eben nicht zu ziehen.
Mein Pudel hat wirklich sehr lange Zeit nie das Ende der Leine erreicht. Also habe ich mit ihm keine LF geübt.
Blöd, wenn er dann irgendwann doch zieht und man bei Null anfangen muss.
Aber mittlerweile bin ich begeistert, welchen Nutzen die LF in vielen Situationen hat.
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Thema Leinenführigkeit ploppt hier auch alle paar Seiten auf
. Aber klar, ist halt ein Junghundethema. Lucifer zieht im Normalfall nicht, Emil im Normalfall auch nicht. Latschen wir irgendwo herum, Löserunde an der kurzen Leine, dann dürfen sie zum Schnüffeln die Seite wechseln, stehen bleiben, dann bleib ich halt auch stehen, vor meine Füße latschen möchte ich nicht, sonst gibt es quasi keine Regeln.
Wenn ich dann sehe, es kommt etwas, was für Aufregung sorgen könnte, Hund im Allgemeinen, dann sortiere ich sie auf ihre Plätze (Emil rechts, Luci links), dann wird bei mir geblieben und zügig vorbei gegangen. Je nachdem wie eng es wird beordere ich den Collie an mein Bein. Hat sich bewährt.
Thema Bett: Beide Hunde kommen mit ins Schlafzimmer. Tür ist zu. Anfangs liegt Lucifer auf der Seite meines Mannes, der eher später ins Bett geht. Emil hat einen Lieblingsplatz hinter/ unter dem Bett (Dachschräge, da ergibt sich eine Höhle), oder in einer Kudde neben dem Bett. Nachts bleibt er meist draussen, morgens kommt er ins Bett zum Kuscheln. Lucifer hat ne Zeitlang im Bett den Seestern gemacht und ich lag zusammengerollt auf meinem Kopfkissen. Da er dann immer rausgeflogen ist, wenn ich davon aufgewacht bin, schafft er es inzwischen sich mit einem angemessenen Platzangebot zufrieden zu geben. An den Beinen bei meinem Mann, oder mir. Er schläft aber auch viel ausserhalb des Bettes. Beide Hunde wechseln ihre Schlafplätze mehrmals in der Nacht.
Was ich besonders liebe, wenn Luci sich, solange ich abends lese, an mich kuschelt und seinen Kopf auf meinen Bauch legt
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Thema Leinenführigkeit: Kasper hat noch nie gezogen…im Gegenteil….ich musste eher ihn „hinterherziehen“…..Yoshi ist nicht ganz so super leinenführig, aber ziehen ist anders….er läuft meist etwas vor und die Leine spannt auch etwas, aber noch nicht mal so, dass mein Arm nach vorne geht….und keiner von beiden springt in die Leine…..auch nicht, wenn auf einmal ein Kaninchen aus der Wiese springt…..Leinenführigkeit habe ich im Grunde nie geübt….nur in den Hundeschulstunden….irgendwie hatten die beiden es von Anfang an drauf
Thema Bett: die Hunde schlafen nicht im Bett….sie haben rechts und links neben dem Bett eine Flocke liegen….die Katzen schlafen mit im Bett, deshalb ist auch die Schlafzimmertüre immer auf….die Hunde wählen frei, wo sie liegen…..meist bleiben sie erst unten und in der Nacht kommen sie dann hoch und schlafen dort weiter
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Mein Mann war anfangs strikt dagegen dass die Hunde im Schlafzimmer schlafen. Bis unser erster Hund an Anaplasmose erkrankte und ich erstmal 3 Wochen mit im Hundebett geschlafen habe. Seitdem sind die Hundebetten im Schlafzimmer - aber ins Bett dürfen sie nicht.
Thema Leinenführigkeit war bei Thorin anfangs ein Thema mittlerweile geht er super an der Leine.
Zu meinem großen Erstaunen zieht Balin überhaupt nicht an der Leine. Er kannte keine Leine als wir ihn holten. Er geht grundsätzlich mit durchhängender Leine. (Außer er will ganz ganz dringend wohin).
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Der würde sich auch bis zur Bewustlosigkeit strangulieren bevor er aufhört zu ziehen - und dafür bräuchte es noch nicht einmal einen erwähnenswerten externen Reiz. Er würde halt einfach ziehen weil das absolut ok ist für ihn.
Ja!
Den Schuh ziehe ich mir aber nicht an, weil ich mich nicht für zu blöd halte einem Hund die Leinenführigkeit beizubringen. Es ist halt bei jedem Hund ein ganz individuelles Konstrukt. Bei dem einen geht es rasch, bei dem anderen dauert es länger.
Eben- ich fände es wichtig dass das einfach auch mal postuliert würde. Von vielen Seiten hört man nur "muss der Hund doch in dem Alter können"- "da habt ihr halt viel falsch gemacht" - "Das ist nicht normal". Jo, meist rausgehauen von Menschen die noch keinen Spezialochsen hatten.
Ehrlicher wäre zu sagen: Das ist eine Herausforderung bei manchen Hunden, das kann dauern, manche kapieren es erst wenn sie älter sind und vorher machst Du einfach gar nix.
Und nein, die gängigen vorgeschlagenen Methoden greifen einfach nicht bei jedem Hund. Und da gibts 3000 Gründe dafür und die haben tatsächlich manchmal auch was mit dem Hund selbst zu tun und nicht mit dem Halter. Dann ist es natürlich wieder am Halter das zu erkennen und den Weg trotzdem auf den Hund angepasst weiter zu gehen. Bei manchem Hund greifen die gängigen Methoden vielleicht erst wenn ihr Gehirn einen gewissen Reifegrad ereicht hat. Oder man muss andere Methoden anwenden und die auch erst wenn er älter wird...
Was ich auf jeden Fall empfehlen möchte ist auf Ratschläge von Leuten zu hören die selbst ernsthafte Ochsenerfahrung haben. Die sind meist viel demütiger und auch freundlicher, verständnisvoller, hilfreicher. Bei Rassen die 3 Jahre brauchen bis sie vielleicht erwachsen sind kann vieles halt auch länger dauern.
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Ich weiß genau, was du meinst. Ridgebacks gelten ja nun auch nicht gerade als leicht erziehbar und auch als sehr spätreif. Die tollsten Ratschläge kommen dann oft von den Schäferhunde- und Bordercollie-HH. Nein, wer solche Rassen hält, hat nun mal keine Ahnung von einem so eigenständigen Hund, der in manchen Momenten eben einen Dreck auf dich als Halter gibt. Sorry, ist so. Mein Hund hat auch so Anfälle von absoluter Sturheit, und es hilft nur eins: selbst sturer sein. Mein „Glück“ ist, dass ich bisher nur solche speziellen Rassen hatte, die liegen mir auch einfach, weil sie eben andererseits eine Menge Fehler verzeihen. Und: perfekt will und brauche ich es auch einfach nicht. Meine Ansprüche sind echt gering, das macht vieles einfacher.
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