Zeitspanne zwischen "Hund wollen" und "Hund haben"

  • Selbst haben wollen? Eigentlich nie - ich war immer eher viel auf Reisen und sonst irgendwie unterwegs. Mit dem Kennenlernen meiner Partnerin hat sich das geändert. Sie war mit Hund großgeworden und wollte irgendwann wieder einen haben. Beschlossen wurde es im Herbst 2012, wir hatten noch eine Fernreise geplant und dann gemacht übers Jahresende und im Januar 2013 sind wir ins Tierheim und uns wurde Willi anvertraut.


    Für mich waren es also schlussendlich 3 Monate zwischen Beschluss und Einzug. Und ich kann mir kein Leben mehr ohne Hund vorstellen.

  • Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Mit 16 hab ich gesagt, dass die Rasse die hier irgendwann einzieht ein Australian Shepherd wird. wir hatten zu dem Zeitpunkt für knapp 1 1/2 Jahre zwei Aussie Hündinnen in Pflege hatten. Meine Verwandtschaft hielt mich für bekloppt.


    Mit 23 habe ich meine Ausbildung abgeschlossen. Habe dann angefangen zu recherchieren. Mit 26 zog dann meine Hündin ein.

  • Bei mir liegen eigentlich fast 20 Jahre zwischen wollen und haben. Mit Auszug zu Hause war klar, irgendwann soll ein eigener her. Geklappt hats erst vor drei Jahren.


    Im konkreten Fall gings fix. September beschlossen „jetzt“ und Ende November Fine abgeholt. Bei Kira wars irgendwie diffus, wir haben über Monate immer mal wieder überlegt und TS/TH-Seiten, aber auch bei Züchtern locker geschaut. Als wir sie entdeckt haben, gings recht fix, ich glaube zwischen erstem Anruf im TH und Abholungen lagen 2 oder 3 Wochen.

  • War eine absolut blauäugige, rosarot bebrillte Bauchentscheidung und eine der besten Entscheidungen meines Lebens überhaupt :herzen1:

    War wohl auch Glück, dass ich damals noch nicht hier im Forum war, denn dann hätte sich bestimmt der Kopf mit eingeschaltet und hier hätten wahrscheinlich auch viele die Hände überm Kopf zusammen geschlagen

    Haha. Hier exakt das gleiche. Außer, dass ich Yumi vor der Aufnahme bei mir bloß als Foto auf einer Website kannte, nichtmal live aus dem Tierheim oder einer Pflegestelle :ugly:.

    Ich wollte schon immer einen eigenen Hund aufnehmen, der Zeitpunkt an dem dann einer eingezogen ist, war aber gar nicht mal so optimal und total spontan.

    Damals war sie noch als Husky-eventuell BC-Mix beschrieben, ich eher Hundeanfängerin und die Zeit zwischen der Kontaktaufnahme zu ihrem Verein und Einzug bei mir waren so ca 2 Monate.

    Dann einmal meine gesamte Lebenssituation umgekrempelt, da Yuma absolut nicht allein bleiben konnte und kann (neuer, besserer Job und neuer, entspannterer Wohnort) und ich bin schon stolz und irgendwie auch überrascht, seit fast vier Jahren eine 24/7 Betreuung für meinen Hund organisiert zu bekommen :rollsmile:. Ich bin froh, dass es so gekommen ist, da sich dank dieser blauäugigen Entscheidung mein Leben in eine für mich bessere Richtung entwickelt hat (klingt vielleicht pathetisch, ist aber so :D).

  • Ich bin von daheim ausgezogen und fand es nach wenigen Monaten der Freiheit so doof ohne Hund, dass ich bereit war einiges an Freiheit dafür zu opfern.

    Erst hatte ich geschaut ob unsere Familienhündin nicht zu mir kann (war ja eigentlich mein Hund, wie meine Eltern mich regelmäßig erinnert haben), aber die fand das richtig doof. Wir waren auch nicht die besten Freunde...

    Die restlich Zeit war eigentlich nur Organisatorisches (Rasse, Bezugsquelle, Alter des potentiellen Neuzugangs klären und dann eben warten bis der Welpe alt genug war) und ein paar kleineres Hindernisse, die etwas Zeit gekostet haben, wie Klausurenphase.

    Zwischen Auszug meinerseits und Einzug des Welpen lagen damit ca. 1 Jahr.

  • Meine alte Hündin (= mein Einschulungsgeschenk, für einen Sack Futter, weil wir nur zu große Hunde für mich hatten) war gestorben und ich wollte keinen Hund mehr. Hundehaltung in der Stadt ist einfach nicht mein Ding.


    Die Fluse musste weg, am Besten vorgestern. Zufällig war ich auf Heimatbesuch und hatte auf dem Rückweg einen Hund im Auto. Keine Ahnung wie das passiert ist. Der nächste Hund kriegt mindestens eine Leine, war echt doof ohne, mit fremden, bissigen Hund.

    Ich würde das ja wieder so machen :mute:


    Dazwischen gab es noch meine Sitterhündin, die mehr Zeit hier als in ihrem eigentlichen zu Hause verbracht hat. Die war halt einfach da, kann ich doch nichts für, wenn der Gartenzaun zu niedrig ist. Und meine Sporthündin, die saß bei unserem Schafscherer im Zwinger, was wäre da naheliegender als Agility. Wir waren definitiv Team Chaos.


    Ansonsten habe ich jetzt 2 Jahre mehr oder weniger vernünftig einen Hund gesucht. Habe Keinen, dafür zwischendurch an der Menschheit und mir gezweifelt und wenn hier nochmal ein Hund einzieht, dann eher so Team Unvernunft.

    (Mich hätte es ja nicht gewundert, wenn mir meine Familie einen Hund zu Weihnachten schenkt. die hielten nur meine Hundesuche für einen Scherz.)

  • Haben wollen, seitdem ich 15 bin, als der letzte Familienhund gestorben ist.

    Anfang 20 hätte ich die geliebte Nachbarshündin eingepackt. Mit 26 versucht, gescheitert, mit 27 zog dann der Willybär ein. Ich denke ich möchte nicht mehr ohne Hund sein.

  • Als ich nach Berufseinstieg und Praxis und dann Reduzierung der Arbeitszeit ernsthaft einen Hund gesucht habe, bin ich erst beim BBS hängen geblieben. Da gab es ca. 30 km von mir entfernt eine Züchterin. Mit der hab ich ein längeres Telefonat geführt und sie hatte mich dann auf die Warteliste für den nächsten Wurf gesetzt. Die war mir sympathisch, aber fast schon zu überengagiert mit regelmäßigen Treffen ihrer Welpenbesitzer und so. Die Hündin blieb dann leider leer (oder vielleicht Wink des Schicksals). In der Zwischenzeit hatte ich mich noch tiefer in den BBS eingelesen und von Allergien und schwachen Nerven gehört. Da kam meine Schwester mit einer Wurfanzeige von Flats bei uns in der Zeitung. Hab über die Rasse recherchiert, die Züchterin angerufen und länger telefoniert und dann einen Welpenbesuch ausgemacht. Das Resultat ist Kaya.

    Vom festen Entschluss, mir endlich wieder einen Hund zu holen und dem Einzug von Kaya ist ein knappes Jahr vergangen. Zwischenzeitlich hatte ich mir auch eine jährige AL- Borderhündin genauer angesehen, was für mich aber vom Typ her gar nicht gepasst hat.

  • Bei mir hat es fast ein Jahr gedauert bis ich mir sicher war welcher Hund bzw. Rasse es werden sollte. Ich wollte schon während meines Studiums schon so gerne einen Hund habe es aber aus Gründen der Vernunft immer bleiben gelassen und bin statdessen mit Tierheimhunden spazieren gegangen. Ich hatte Sorge während des Studiums dem Hund nicht gerecht werden zu können und habe auch immer in Wgs gewohnt. Wie es der Zufall wollte habe ich während eines Auslandssemester in Belgien meinen jetzigen Freund kennengelernt und bin wegen ihm in Belgien geblieben. Nach Abschluss des Studiums wurde der Wunsch dann immer stärker es nun zu wagen eine Fellnase nach Hause zu holen. Ich durchdenke alles immer 10 mal 🙄 und habe nach dem finalen Entschluss dann nochmal ein knappes Jahr überlegt welcher Hund denn passen würde. Im hiesigen Tierheim bin ich auch viel mit Hunden spazieren gegangen. Ein richtiges Match war aber nicht dabei. Ich hatte mich zwar in einen Border Collie verliebt der furchtbar verwahrlost ins Tierheim kam und mit dem ich regelmäsig spazieren war. Leider habe ich realisieren müssen, dass ich diesen Tier zwar unglaublich gerne helfen würde, der Rasse aber nicht gerecht werden würde. Letztendlich habe ich mich für einen Welpen vom Züchter entschieden, eine Eurasierhündin namens Coco. Ich bin überglücklich mit ihr und froh so lange gewartet und überlegt zu haben. Mittlerweile ist sie 9 Monate alt und wir können uns nicht mehr vorstellen wie es ohne sie war.

  • Unsere aktuelle Hündin: 1 Jahr vom Entschluss bis zum Einzu von Ida. Ich wusste wenn ein Hund bei uns einzieht welche Rasse es sein soll und auch die Züchterin war für mich klar, wir hatten dann Glück dass es so schnell ging und alles gepasst hat. Wir hätten auch länger gewartet.


    Meine erste Hündin war 4 als ich sie bekam. Ich lernte sie bei meiner Friseurin kennen und äußerte dass das ja ein toller Hund sei. Meine Friseurin meinte daraufhin: "Willst Du sie haben?" - ich dachte sie veräppelt mich. Aber nein, die Hündin war für meine quirlige Friseurin die zu der Zeit auch ein Pferd hatte einfach zu ruhig...aber zu mir passte sie tatsächlich wie Arsch auf Eimer. Wir vereinbarten eine Probezeit. Aber das wäre gar nicht nötig gewesen. Die Hündin zog bei mir ein, legte sich im Wohnzimmer auf ihren Platz und begleitete mich von dem Moment an 10 wundervolle Jahre. Wir durchstreiften die Natur, es war so schön. Der Hund war gesund bis zum Schluss, sie wurde 14- für so einen großen Hund echt ein gutes Alter.


    Also was ich nur sagen wollte: bei meiner ersten Hündin dauerte es keine 2 Tage dann war sie bei mir eingezogen.

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