Border Collie macht Probleme. Ich brauche Hilfe!
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Und man muss betonen .. dass das bei 80% der BordersCollie Halter so aussieht … egal wie erfolgreich sie im Hundesport und co sind..
Ich bin dann immer der Spielverderber und Miesepeter wenn ich dieses Verhalten meinen Hunden untersagte …
„Ach lass sie doch auch mal mitrennen …“
Nein danke 🤦🏻♀️
Du (und ein paar wenige andere) sind eine Wohltat in dem Haufen ... ich kann das manchmal gar nicht ertragen und verkrümele mich bei Veranstaltungen deshalb gerne im mein Auto ...
Frag mal .. ich mag teilweise gar nicht mehr mit spazieren und bin froh einfach alleine rumzulaufen 😂.
Oder Marvel bleibt an der Leine… für sie ist es nämlich extrem schwierig diesem Reiz zu widerstehen… bis zu ihrem 12 Lebensmonat war es für sie ja auch Normalität.
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Hi
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Auch wenn das hier etwas OT ist, eine echt spannende Frage (gibt es da einen eigenen Thread für?) ob und in welchem Maße die ganzen "Fachidioten" einfach als Begleithund und/oder mit Ersatzbeschäftigung gehalten werden sollten. Gerade bei Jagdhunden gibt es das ja auch, auch wenn man da sehr vielen mit entsprechender Ersatzbeschäftigung sicher dennoch ein gutes Hundeleben bieten kann. Aber auch da gibt es Rassen (oder einfach Individuen), da wird die echte Jagd nach Tieren einfach das Nonplusultra bleiben. Habe hier ja ganz bewusst einen Jagdhund(Mischling) und er macht seinen Job auch sehr gut, ist ausdauernd und findet sich unglaublich toll, wenn er ne Trüffel gefunden hat und gelobt wird. Auch dabei kann er in eine Art "Rausch" kommen, wenn er schnell hintereinander viel findet und hat wirklich riesen Spass dabei. Dürfte er aber seinen Jagdtrieb nach Tieren ausleben, wäre er definitiv glücklicher. Wenn ich sehe wie der auf Tierspuren reagiert usw (und was er die ersten 8 Wochen seines Lebens gelernt hat, weiss ich nicht, danach wurde er definitiv nicht jagdlich ausgebildet), will ich definitiv, dass hier immer nur ein Hund einzieht, der dann (hoffentlich) mit der Trüffelsuche als Ersatz doch ganz gut klarkommt. Ich war hin und weg, als dieser Hund gerade mal 2 oder 3 Wochen bei uns gelebt hat und uns 200 m auf einer Blutspur durch den Wald geführt hat (so lange hat das gedauert, bis ich geschnallt habe, dass der da alle paar Meter einen Tropfen Blut anschnuppert) und er war kaum davon abzubringen, flüchtendes Wild war ihm damals noch völlig egal, aber mit einer Spur konnte er sich richtig wegbeamen.
Und hier wieder etwas On Topic, finde es einfach so schade, wenn Hunde in für sie unpassendem Umfeld leben müssen. Klar gibt es auch Spezialisten die nicht so ganz ihre Rassebeschreibung gelesen haben und dann vielleicht auch ohne entsprechenden Job wirklich glücklich sind, ich wollte das Risiko nicht eingehen, wenn es nämlich schief geht, hat man unter Umständen einem Lebewesen das komplette Leben versaut.
Darüber mach ich mir bei unserem Jagdmix auch Gedanken (und hab noch keine Meinung dazu). Beim Antijagd Training verbietet man dem Hund ja im Prinzip schon das schnüffeln. Ist das dann überhaupt noch schön für den Hund? Permanent gedeckelt zu werden, bis auf die Momente in denen Ersatzprogramm stattfindet.
Genauso (und das ist jetzt wirklich OT) frag ich mich, ob es fair ist, einen Hund NICHT zu kastrieren, wenn man ihn damit verbundenen Triebe (Paarung, Welpenaufzucht) untersagt?
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Auf den Videos und in den Beispielen sieht man doch ganz eindrücklich, dass Hüten Border Collies nicht automatisch ausgelassener und ruhiger macht. Das ist aber das, was vielen Menschen erzählt wird, dass der Hund nur seine rassegerechte Auslastung braucht und dafür dann im Alltag ruhig und entspannt und einfacher zu händeln ist. Genauso ist es eben nicht.
Deswegen frage ich mich, wieso dazu immer geraten wird.
Es gab hier auch User aus dem Forum, mit deren Border Collie ich genau einmal spazieren war und dann nicht mehr. Weil meine Hunde zwar Locken haben, aber keine Schafe sind. Und wer das nicht einstellt bei seinem Hund, mit dem geh ich nicht mehr los. Meine Hunde zeigen mir deutlich, dass sie sich dann nicht wohl fühlen.
Mit der Mehrheit der Border Collies kann ich aber ganz normal spazieren gehen, da taucht das Verhalten entweder nicht auf oder es wird direkt im Ansatz unterbunden. Die bekommen Auslastung für den Kopf und wenn man es richtig angeht, dann können die sogar Agi machen und mitdenken, ohne sich die Birne wegzuknallen, und in den Pausen einfach ruhen. Und genauso kenne ich Agi Border, die das ganze Wochenende lauernd und hütend am Ring liegen und keine Sekunde abschalten können. Ebenso wie ich Ausstellungshunde kenne, die gemütlich während einer Ausstellung schlafen, solange sie nicht dran sind, weder überfordert von ihrer Umwelt noch huschig sind. Es gibt doch immer solche und solche. Auch bei meiner Rasse würde ich längst nicht jeden Hund haben wollen oder aufnehmen. Auch dort gibt es Stereotypen, die sich entwickeln können. Und das sind nette Begleithunde, die nur ein wenig aktiver sind als der Rest der Sparte in Gruppe 9...
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In dem einen Video von flying-paws sieht man ja, dass auch manche Züchter das Verhalten offenbar nicht als problematisch wahrnehmen.
Das war der Grund, wieso ich nicht verstanden hab, worums hier im Grunde geht. Das sieht alles so normal aus und man teil die Videos, weil muss so. Scheint ganz normal.
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Natürlich gibt es auch genug Border die hüten und trotzdem solche Verhaltensweisen an den Tag legen. Gibt halt leider wie schon genannt auch echt viele die es einfach laufen lassen und denen es völlig egal ist.
Ich Schere auch nicht alle über einen Kamm oder verurteile Leute direkt, die einen Bc haben ohne Vieh.
Mir geht es viel mehr darum zu sagen warum muss es denn ein Border sein? (Ja das gilt auch bei einigen anderen Rassen) Bei den meisten ist es doch er ist hübsch, passende Größe und Intelligent (was nicht zwingend positiv ist). In der Agi Szene geht es bei den meisten ja schon gar nicht mehr ohne…
Ich finde auch zb Tsch. Wolfshunde unheimlich faszinierend. So schöne, imposante Tiere trotzdem würde ich’s nie unterstützen… ich könnte diesen Hunde doch gar nicht gerecht werden. Ähnlich wie bsp. Husky und co oder auch die ganze Jagdhundsparte.
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Mir geht es viel mehr darum zu sagen warum muss es denn ein Border sein?
Da hast du definitiv recht. Der Border gehört zu den Rassen, die leider sehr in Mode sind, aber gleichzeitig extrem schnell unter unpassender Haltung "stumm" leiden.
Aus meiner Sicht gehören Border zu den Rassen, die sich am wenigsten anpassen können. Die meisten anderen Rassen kommen mit einer ganzen Bandbreite von Haltungsvarianten klar. Bei Bordern ist diese Bandbreite deutlich eingeschränkter.
Da der Border aber - für Halter und Umwelt - oft nicht gefährliche Problemverhalten zeigt, ist das Nicht-Sehen oder gar Schönreden dieser Verhaltensweisen sehr viel einfacher, als wenn z.B. der Windhund Nachbars Katze fleddert. Und so werden viele verhaltensauffällige Border unauffällig gehalten und gehen sogar in die Zucht - was dann über die Epigenetik immer tiefer in die Rasse eingebrannt wird...
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Darüber mach ich mir bei unserem Jagdmix auch Gedanken (und hab noch keine Meinung dazu). Beim Antijagd Training verbietet man dem Hund ja im Prinzip schon das schnüffeln. Ist das dann überhaupt noch schön für den Hund?
Weil das dann doch ziemlich OT ist hier: ich für mich bin da zu dem Ergebnis gekommen, wenn mein Hund beim Gassi nicht schnüffeln darf, kann ich auch gleich zuhause bleiben, bzw zur Lösestelle gehen und umdrehen. (Auch wenn das vielleicht viele hier nicht so sehen) Warum sollte sich ein Hund denn kilometerweit durch die Landschaft bewegen wenn nicht zur Jagd (Nahrungsbeschaffung), Revierkontrolle oder Partnersuche? Partnersuche ist hier leider von mir Spielverderber gestrichen, würde er aber wohl auch gerne ausleben. Er ist nicht sehr territorial und sein "Revier" dann doch recht klein, direkt unser Haus mit Hof und noch vielleicht 50m drumrum, weiter weg ist dann auch nicht mehr ganz so interessant, welche anderen Hunde dort waren. Also darf er zumindest "jagen". Mein Ziel ist es nicht, dass der Hund kein Interesse mehr an Wild zeigt (glaube das würde ich auch nicht schaffen), sondern er sich nicht wegschiesst beim Schnüffeln, er dabei ansprechbar bleibt und ohne mich das auch im direkten Umfeld des Weges stattfindet, Dickicht ist tabu und Wege werden nur mit mir zusammen verlassen. Bei Sichtung von Wild soll er sich zu mir umorientieren (eigenständig zu mir kommen wäre ein Traum, halte ich aber für nicht ganz realistisch) und wenn er dann sogar auf den Rückruf hört und nicht hinterhersprintet ist für mich alles gut. Ganz wichtig ist mir bei unserem Training, dass er sich nicht komplett abschiesst und ansprechbar ist, weil das bei uns die halbe Miete ist. Anfangs hat der bei Wildsichtung keine noch so leckere Belohnung gefressen, selbst auf ein wildes Spiel, was er eigentlich auch ganz toll findet, konnte er sich nicht einlassen. Richtigen Fortschritt haben wir gemacht, als er sich nicht mehr so aufgeregt hat und er sich auf solche Sachen dann einlassen konnte. Würde der Spaziergang so aussehen, dass der Hund wirklich 100% der Zeit nur hektisch Wild sucht, hin und her rennt, usw müsste ich das ganze vielleicht anders handhaben, wenn ich Ausschau halten nach Wild zum Jagen dazu rechne, kommt der Hund wohl auf etwas mehr wie 50% Jagen auf einem durchschnittlichen Spaziergang.
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Kann man diese Diskussion vlt auslagern? Denn darum geht es hier ja eigentlich nicht… auch wenn die TE vlt nicht mehr antwortet
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Kann man diese Diskussion vlt auslagern? Denn darum geht es hier ja eigentlich nicht… auch wenn die TE vlt nicht mehr antwortet
Fände ich spannend. Würde der Diskussion gerne weiter folgen, ist aber ordentlich OT.
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Nur einmal habe ich live eine Situation mit einem Border erlebt, die sich mir nachhaltig eingebrannt hat.
Vorweg...die Besitzerin war sehr engagiert, wir kannten uns aus dem Hundeverein und haben uns auch privat getroffen.
Sie war fast täglich mit Pferd und Hund unterwegs, versuchte die Hündin mit Kopfarbeit Zuhause auszulasten und machte mit ihr Agility im Verein.
Und dann...mitten auf dem Platz fing die Hündin auf einmal an die Tochter ihrer Besitzern zu hüten.
Gleichzeitig hat sie Niemanden mehr an sie rangelassen...auch nicht die Besitzerin.
Das Ganze ging wohl nur minutenlang, aber ich fand es sehr erschreckend...das weinende Kind, die verzweifelte Mutter...der Trainer der versucht hat die Situation aufzulösen.
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