Unsere Hündin hat gebissen. Muss sie weg?
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So ganz verstehe ich das Festbeißen daran, dass die Zwölfjährige mit dem Hund unterwegs war, nach den letzten Antworten nicht mehr. Glaubt ihr, das wäre bei Erwachsenen irgendwie anders gelaufen, die der festen Überzeugung sind, dass 1)Collies nie beißen und 2) kein Problem damit haben, dass es mal rauh zugeht, wenn Kleinkinder und Hunde zusammen sind? Die - vielleicht!! - deshalb übersehen haben, dass die Hündin da schon eine gewisse Abneigung hegte ,sie aber bis jetzt nicht so offen gezeigt hat?
Klar, für die Versicherung wird das wichtig sein, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das für dieses ganze Szenario einen Unterschied gemacht hätte.
Nein vermutlich wäre es nicht anders gelaufen, da geb ich dir recht!
Ich finde es aber schon Wahnsinn, die Tochter zur Therapie mit der anderen Hündin wieder los schicken zu wollen.
Lerneffekt gleich null! Potenziell bringt die TE ja ihre eigene Tochter in Gefahr. Könnte ja auch - wie vorher genannt - in ne Beisserei zwischen zwei Hunde geraten.
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Puh ernsthaft? Schäferhunde beißen aber Collies nicht wenn das Kind an der Schnauze festhält? Unfassbar.
Ich würde sagen prüft eure Sparkonten….
Die Kosten der medizinischen Versorgung werdet ihr tragen müssen. Unabhängig davon ob ihr euch mit der Familie einigen könnt oder nicht. Da wird die Krankenkasse auf euch zu kommen. Dazu ggf Schmerzensgeld, Verdienstausfall der Eltern…. Das wird teuer.
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Klar, für die Versicherung wird das wichtig sein, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das für dieses ganze Szenario einen Unterschied gemacht hätte.
Nein, leider glaube ich auch nicht, dass das einen Unterschied gemacht hätte
Mir tun beide Kinder und auch die Hündin, unfassbar leid.
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Oder auch das:
ZitatSie ist ja selber noch ein Baby,
Ist sie absolut nicht. Mit acht Monaten ist sie ein pickeliger, halbstarker Teenager, der es durchaus auch mal mit "eins auf die Fresse" probieren könnte, wenn ihm was querkommt. Das muß man einfach einkalkulieren, egal, bei welchem Hund.
Ich fürchte, da liegt euer Grundproblem, nicht bei der Kombi Kind und Hund: Ihr schätzt eure Hunde total unrealistisch ein.
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Kleinkinder kennen beide. Wir haben einige in der Familie und bis jetzt waren die beiden auf allen Familienfeiern dabei, beide seid Welpenbeinen an. Da gab es noch nie Probleme und diese Kinder sind auch manchmal grob und unvorsichtig.
Schau, eine andere Sichtweise auf die gleichen Fakten könnte sein, dass Lilly in all diesen Situationen nach und nach gelernt hat, dass Kleinkinder ihr Unbehagen und sogar Schmerzen bereiten und sie sich selbst schützen muss, weil es sonst keiner tut.
So schlimm der Vorfall nun ist, er ist auch eine Chance. Eben dass ihr seht, dass ihr bei euren Hunden an Stellen Verantwortung übernehmen müsst, an denen euch das zuvor nicht bewusst war. So wie es klingt, habt ihr eure Hunde in einigen unangenehmen Situationen alleine gelassen - nicht aus böser Absicht, sondern einfach aus falschen Vorstellungen heraus.
Sich mit Hundeverhalten zu beschäftigen und damit, wie ihr mit euren Hunden noch besser umgehen könnt, ist spannend und vielleicht auch eine gute Möglichkeit, nach dem Schock ins Handeln zu kommen.
Vielleicht kann das (nicht alleine, Kinderpsychologe klingt gut!) auch eurer Tochter helfen. Indem sie sieht, was sie – und ihr – nicht wusste und daher nicht beachten konnte. Indem sie besser versteht, was in Lilly vorging und dass der Hund nicht einfach unberechenbar gehandelt hat. Und indem sie weiß, dass sie in Zukunft, z. B. wenn sie als Erwachsene einen eigenen Hund hat, ähnliche Situation erkennen bzw. von vornherein vermeiden könnte.
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So ganz verstehe ich das Festbeißen daran, dass die Zwölfjährige mit dem Hund unterwegs war, nach den letzten Antworten nicht mehr. Glaubt ihr, das wäre bei Erwachsenen irgendwie anders gelaufen, die der festen Überzeugung sind, dass 1)Collies nie beißen und 2) kein Problem damit haben, dass es mal rauh zugeht, wenn Kleinkinder und Hunde zusammen sind? Die - vielleicht!! - deshalb übersehen haben, dass die Hündin da schon eine gewisse Abneigung hegte ,sie aber bis jetzt nicht so offen gezeigt hat?
Klar, für die Versicherung wird das wichtig sein, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das für dieses ganze Szenario einen Unterschied gemacht hätte.
Fürchte ich auch…
Da fehlt es einfach am grundlegenden Verständnis für Hunde. Wer unbeobachtet Kleinkinder an seinen Hund lässt, riskiert halt immer, dass etwas passiert. Egal ob sie mit Kindern in einer Familie leben/ das gut kennen etc.
Ich kam mir bislang immer leicht gluckig vor, dass ich niemals fremde Kinder einfach an meine Hunde lasse und da immer zwischen gehe (obwohl meine mit Kindern leben und das von Anfang an kennen und absolut sanftmütig und geduldig sind) - bestätigt mich aber mal wieder, dass das genau richtig ist.
Alles gute für die betroffenen Kinder!
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So ganz verstehe ich das Festbeißen daran, dass die Zwölfjährige mit dem Hund unterwegs war, nach den letzten Antworten nicht mehr. Glaubt ihr, das wäre bei Erwachsenen irgendwie anders gelaufen, die der festen Überzeugung sind, dass 1)Collies nie beißen und 2) kein Problem damit haben, dass es mal rauh zugeht, wenn Kleinkinder und Hunde zusammen sind? Die - vielleicht!! - deshalb übersehen haben, dass die Hündin da schon eine gewisse Abneigung hegte ,sie aber bis jetzt nicht so offen gezeigt hat?
Klar, für die Versicherung wird das wichtig sein, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das für dieses ganze Szenario einen Unterschied gemacht hätte.
Ich glaube nicht dass es anders gelaufen wäre.
Was mich aber unfassbar wütend macht ist, dass man nicht mal aus dem Vorfall gelernt hat. Und das Kind gleich wieder mit einem Hund losschicken möchte!
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Kleinkind kommt mit Bissverletzung ins KH. Da duerfte eine private Regelung unter den Eltern doch sowieso eher egal sein!? Das wird mWn geprueft (weil Kleinkind) und das bedeutet mWn eine Anzeige gegen die HH wegen fahrlaessiger Koerperverletzung. Da helfen 'aber Collies zeigen keine Aggresssion' usw. und auch eine Einigung nichts..
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Hmm, ich verstehe es schon ein Stück weit. Zumal die TS aus diesem Vorfall nichts gelernt hat.
Für die Zwölfjährige ist das genauso eine traumatische Erfahrung wie für das gebissene Kleinkind. Nur Hilfe und Halt bekommt sie gerade nicht. Ich möchte nicht wissen, welche Vorwürfe sie sich macht und welche Bilder sie immer wieder sieht....
Und ein Zwölfjährige sieht die Gefahrenlage nicht so, wie ein Erwachsener das tut. Und sie wird in ihrem Warnen nicht so ernstgenommen wie ein Erwachsener.
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Da die Eltern offensichtlich uneinsichtig sind und ihre Hunde weder Lesen noch respektieren, hoffe ich das hier ein fettes Schmerzensgeld fällig wird, was hoffentlich ein bisschen mehr wehtut
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