Hund anschaffen - ja oder nein? Zwergpudel für meine Lebenssituation geeignet?
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Also sorry, aber in welcher Welt lebst du?! Es soll Leute geben, die arbeiten müssen, um sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren...
Maximal 6 Stunden am Tag sind ohnehin schon ein hehres Ziel... Man hat ja noch Fahrzeiten... Selbst wenn man nah an seiner Arbeit wohnt, ist man dann bei max. 5,5 h Arbeit pro Tag, was in den meisten Berufen nicht einmal einer 70%-Stelle entspricht... Wer soll denn davon noch in Zeiten massiv gestiegener Lebenshaltungskosten leben können...?
Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen...
(Auf 6 Stunden komme ich übrigens insofern, dass es die offizielle Aussage von meinem örtlichen Veterinäramt ist...)
Das ist eine interessante Aussage deines örtlichen Veterinäramtes!
Stellen die damit einen Persilschein für eine 6-stündige Abwesenheit aus?
Was machst du denn, wenn dein Hund das nicht packt? Die Wohnung zerlegt, bellt, jault? Lässt du ihn trotzdem 6 Stunden allein?
Alles schön und gut, wenn der Hund es aushält, lange allein zu bleiben. Wenn nicht, gibt es ein dickes Problem, das nicht mal so eben lösbar ist. Und das passiert häufiger, als du denkst.
Im Ernst wegen 6 Stunden Alleinwbleiben, was völlig im Rahmen liegt muss man jetzt ein Fass aufmachen?
Ich empfinde 6h Alleinebleiben als völlig normal und die meisten erwachsenen Hunde, die entsprechend daran gewöhnt sind, wuppen das problemlos. Ist auch gut für den Hund, paar Stunden wirkklich ungestört entspannen zu können. Meine Yorkiedame kann das leider nicht und das finde ich auch sehr schade.
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Hi
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Das ist eine interessante Aussage deines örtlichen Veterinäramtes!
Stellen die damit einen Persilschein für eine 6-stündige Abwesenheit aus?
Was machst du denn, wenn dein Hund das nicht packt? Die Wohnung zerlegt, bellt, jault? Lässt du ihn trotzdem 6 Stunden allein?
Alles schön und gut, wenn der Hund es aushält, lange allein zu bleiben. Wenn nicht, gibt es ein dickes Problem, das nicht mal so eben lösbar ist. Und das passiert häufiger, als du denkst.
Im Ernst wegen 6 Stunden Alleinwbleiben, was völlig im Rahmen liegt muss man jetzt ein Fass aufmachen?
Ich empfinde 6h Alleinebleiben als völlig normal und die meisten erwachsenen Hunde, die entsprechend daran gewöhnt sind, wuppen das problemlos. Ist auch gut für den Hund, paar Stunden wirkklich ungestört entspannen zu können. Meine Yorkiedame kann das leider nicht und das finde ich auch sehr schade.
das ist wunderbar für dich . Ich hatte jetzt5 eigene Hunde. 2 davon hatten/ haben Probleme mit dem alleinebleiben. Farinelli hat es mit 9 Jahren dann tatsächlich auch 45 Minuten ohne schreien geschafft. Dori sind wir bei ganz alleine jetzt bei 15 Minuten. Mit andiamo konnten, können sie alleine bleiben. Dori ist ein Zwerg, da war es kein Ding dass ich sie letztes Jahr hier wirklich permanent und überall hin mitgeschleppt habe und dann wann immer Zeit war geübt habe. Aber ich bin selbstständig und in der Musikschule sind meine Schüler Hunde gewöhnt.
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Es geht hier doch nicht um die eigenen, persönlichen Erfahrungen, sondern um eine ungefähre Einschätzung wie viele Stunden allein, bei einer gewissen Regelmässigkeit, zumutbar (mir fehlt gerade ein passenderer, positiverer Begriff) ist für den Hund.
Grundsätzlich denke ich, 6Std. kann jeder gesunde, adulte Hund einhalten. Wenn nicht, ist er meines Erachtens nicht gesund und dann gelten eh andere Rahmenbedingungen.
Idealfall ist es, wenn der Hund das alleinsein nicht nur stoisch erträgt, sondern dem es wirklich nichts ausmacht. Es soll ja durchaus Hunde geben, die kommen dann besonders gut zur Ruhe.
PS. mein Hund kann auch (noch) keine 6Std. allein zuhause bleiben. Das heißt aber nicht das es ein realistisches Ziel/Vorstellung ist. Und Plan B sollte man in der Hundehaltung eh immer haben.
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Der TE möchte einen Welpen. Da schaut es in den ersten 6 bis 12 Monaten der Hundehaltung mit dem stundenlangen Alleinbleiben eher sehr schlecht aus.
Ergo müßte quasi von Anbeginn eine gescheite Hundebetreuung am Start sein.
Da er aber bereits im Eingangsposting schrieb, sich nicht vorstellen zu können, an allen Tagen des Jahres tatsächlich 2 oder "gar mehr" Stunden für den Hund aufwenden zu können/wollen, ist das Thema Hundeanschaffung doch eigentlich eh obsolet?
Daher plädiere ich für ein Steifftier, da wäre dann auch die Rassewahl völlig frei
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Was an dieser Stelle vielleicht auch mal gesagt werden muss: Es ist überhaupt nicht verwerflich, wenn man auch noch ein Leben neben dem Hund / den Hunden hat!
Man kann durchaus mal etwas ohne Hunde machen. Ich gehe regelmäßig mal mit Freunden abends was essen, oder auf einen Spieleabend. Ich Raben-Mama erlaube es mir sogar, ein- bis zweimal im Jahr ohne Hunde in den Urlaub zu gehen. Das ist doch kein Problem!
Klar, wenn die Hunde natürlich regelmäßig aufs Abstellgleis gestellt werden und das Gassigehen bzw. die Beschäftigung mit dem Hund lästige Pflicht ist... Dann sollte man sich echt überlegen, ob Hundehaltung das "Richtige" für Einen ist.
Aber solange die Hunde sonst ein erfülltes Leben in einem Zuhause haben wo sie geliebt und umsorgt werden, ist es vollkommen in Ordnung, wenn die Hunde auch mal zeitweise zurückstecken müssen.
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Für mich stellt sich primär die Frage, ob der Hund eine gemeinsame Anschaffung mit der Freundin sein soll oder ob die Hauptverantwortung beim TE liegen soll. Wenn der TE der Hauptverantwortliche ist (bisher klingt es für mich so), dann finde ich die Voraussetzung eher schwierig. Wenn man auch mal ruhigere Tage einbaut finde ich das nicht so problematisch, wenn es aber ein tägliches Hin- und Hergeschiebe ist, um die grundlegenden Gassizeiten irgendwie einzubauen, dann sehe ich das kritisch.
Also lieber TE, möchte deine Freundin auch einen Hund? Möchte (und kann) sie sich an der Arbeit dauerhaft(!) aktiv beteiligen? Wenn nein, dann würde ich auf Basis der bisherigen Infos abraten. Wenn sie aber aktiv am Leben des Hundes teilhaben möchte, dann finde ich das machbar. Du machst zB die Morgen- und Mittagsrunde, sie kümmert sich ab Nachmittags und geht die Abendrunde, wenn du viel zu tun hast.
Beim Alleinebleiben setze ich die Grenze auch bei 6 Stunden ca. Dazu hast du ja schon viel gelesen: Sucht für eine Lösung für die langen Tage und allgemein für die Welpenzeit. Besser, man hat einen Plan B und braucht ihn später kaum, als dass man keinen hat und dann doof dran ist.
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Der TE möchte einen Welpen. Da schaut es in den ersten 6 bis 12 Monaten der Hundehaltung mit dem stundenlangen Alleinbleiben eher sehr schlecht aus.
Ergo müßte quasi von Anbeginn eine gescheite Hundebetreuung am Start sein.
Da er aber bereits im Eingangsposting schrieb, sich nicht vorstellen zu können, an allen Tagen des Jahres tatsächlich 2 oder "gar mehr" Stunden für den Hund aufwenden zu können/wollen, ist das Thema Hundeanschaffung doch eigentlich eh obsolet?
Daher plädiere ich für ein Steifftier, da wäre dann auch die Rassewahl völlig frei
Diese Grundhaltung finde ich auch bedenklich und sofern kein Umdenken passiert, würde ich ebenfalls zu gar keinem Hund raten.
2-3Std./Tag aktive Zeit mit dem Hund, Tag für Tag, ein Hundeleben lang, sollte einen nicht abschrecken. Im Gegenteil, man sollte da richtig Bock drauf haben und sich drauf freuen.
Natürlich wird es Tage, Wochen, Phasen im gemeinsamen Leben geben, wo es weniger oder mehr Zeitinvest werden kann - da kommt ein gesunder Hund gut mit klar. Aber es ist wichtig das man sich die Frage beantwortet, ob man das wirklich will und nicht nur zähneknirschend als faulen Kompromiss akzeptiert. Aber dann halt wieder die Frage > wozu überhaupt ein Hund?
Aber die Fragen des TE sind schon richtig. Das sind die Gedanken die man sich vorab machen muss. Fragen die man vorab stellen muss. Viele holen sich einen Hund ohne eine Idee zu haben was das an Zeitinvest eigentlich bedeutet.
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Aber die Fragen des TE sind schon richtig. Das sind die Gedanken die man sich vorab machen muss. Fragen die man vorab stellen muss. Viele holen sich einen Hund ohne eine Idee zu haben was das an Zeitinvest eigentlich bedeutet.
....siehe all die Corona-Opfer, die jetzt ihr junges Leben in allen möglichen Tierheimen fristen....
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Und als Lehrer... Vormittags recht, Nachmittags frei.
Sieht dein Arbeitgeber das bei deinem Vollzeitjob auch so? Sonst wäre ich an deiner Stelle etwas vorsichtiger, was ich schreibe...
Ich kenne Lehrer nur von damals aus Schülerperspektive und ja, da gab es solche und solche...
Ich hab auch den Eindruck, engagierten Lehrern erweist du hier gerade einen Bärendienst...
Oh ja (zum von mir fett markierten), und das stößt mir auch gewaltig auf.
Hier wird so fett das Klischee betoniert vom Lehrer, der vormittags in der Schule präsent ist, und ansonsten nachmittags, an den Wochenenden und die gesamten Ferien durch seinen Hintern in der Sonne parkt, dass mir übel wird.
Sorry fürs OT, aber das musste jetzt mal raus.
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Hallo KantonManton ,
an eurer Stelle würde ich einfach eine Checkliste auf- und mir selbst noch ein paar Fragen stellen.
1. Warum wollt ihr überhaupt einen Hund?
Viel Zeit ist aktuell offensichtlich nicht vorhanden.
2. Warum ein Welpe?
Es gibt nicht nur die Optionen Welpe oder Tierheim. Es gibt auch bei Züchtern ältere Rückläufer (beispielsweise, wenn ein Halter verstirbt, chronisch krank wird etc.) oder, wenn erwachsene Hunde aus der Zucht ausscheiden, gar nicht zur Zucht zugelassen werden, eine Zucht aufgelöst wird...
Ich verstehe den Wunsch, sich den Hund "selbst zu versauen". Allerdings empfinden nicht nur Ersthundehalter die Welpenzeit als furchtbar anstrengend. Der Satz: "So anstrengend hatte ich mir das nicht vorgestellt." fällt da ebenso häufig wie bei frischgebackenen Eltern.
3. Wie sehr wollt und könnt ihr euch anpassen?
Du kannst dir das nicht 365 Tage lang jeden Tag vorstellen? Dann lass es lieber.
Denn das kommt auf dich zu. 365 Tage, rund um die Uhr, bei jedem Wetter, bei Durchfall, Erbrechen, Läufigkeit(ob von der eigenen Hündin oder ein fiepender Rüde, weil die Hündin in der Nachbarschaft gerade läufig ist), Pubertät. sonstigen Krankheiten Verletzungen, originellem Verhalten.... Der Hund ist auf euch ebenso angewiesen wie ein Kind. Nur eben ein Hundeleben lang.
Es gibt Hunde, die gehen nicht im eigenen Garten auf Toilette. Also so mega praktisch das auch ist, einen Garten direkt vor der Haustür zu haben: Gassi fällt dadurch nicht automatisch weg. Auch nicht, wenn man krank ist. Oder einfach keinen Bock hat. Oder mitten in einer Konferenz ist. Oder es mitten in der Nacht ist und der Hund mal muss.
Entweder bewegst du deinen Hintern und gehst raus. Oder du bewegst deinen Hintern dann zum Putzen.
4. Wie sehr liebt ihr Fellpflege?
Neben dem regelmäßigen Baden und Scheren kommt beim Zwergpudel auch deutlich häufigeres Bürsten auf euch zu. Und gerade am Anfang knoten die herrlich schnell. Vor allem, wenn sie in den Regen gekommen sind.
5. Warum ein Zwergpudel? Was erwartet ihr von einem Hund?
Leider hält sich beharrlich der Irrglaube, dass kleine Hunde deutlich weniger Bewegung und Anspruch benötigen als Große. (siehst du ja selbst bei "für Zwergpudel reichen 30 Minuten")
Gerade beim Pudel kann man damit ordentlich auf die Nase fallen.
Du musst nicht jeden Tag 3 Stunden draußen rumrennen, aber die Versorgung, Beschäftigung und der Anspruch müssen Tag für Tag gegeben sein.
Die Frage ist dabei einfach, könnt und wollt ihr das leisten? Füttern, Fellpflege, Gassi, Erziehung, Mehraufwand beim Putzen - da kommen bei jedem Hund unabhängig von der Rasse 2 bis 3 Stunden zusammen. Minimum.
An eurer Stelle würde ich einfach mal jeden Tag 3 bis 4 Runden drehen. Egal welches Wetter.
Redet euch dabei bitte nicht ein, dass es mit Hund so viel schöner und besser ist. Mit Hund müsst ihr ständig aufpassen, auf die Umwelt, auf den Hund, Kot aufsammeln, usw. Wenn ihr euch schon so nicht mehrfach täglich mit Bewegung an Frischluft anfreunden könnt - das verändert sich mit Vierbeiner nicht auf wundersame Weise.
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