Tipps zum Geldsparen in der Hundehaltung

  • Oder ist "zu arm für einen Hund" allgemein gültig und egal welcher Gruppe man angehört, man sollte dann kein Tier haben?

    Für mich persönlich im Bezug auf das Tier nicht.

    Wo ich ein Unterschied sehe ist dass es absolut unfair ist, dass jmd sein ganzes Leben gearbeitet hat und als Rentner trotzdem an der an oder unter der Armutsgrenze leben muss und das ist absolut nicht fair!


    Das hat aber rein gar nichts damit zu tun, ob man sich in der Situation einen Hund anschaffen sollte!

  • Macht es für euch einen Unterschied, ob das der Rentner ist, dem nur der Hund noch geblieben ist oder (Vorsicht, Vorurteile, nicht persönlich nehmen bitte, dient nur der Veranschaulichung) die 25jährige Bürgergeld-Bezieherin, die raucht, am Wochenende unterwegs ist und sich einmal im Monat die Nägel machen lässt?


    Oder ist "zu arm für einen Hund" allgemein gültig und egal welcher Gruppe man angehört, man sollte dann kein Tier haben?


    Naja, das ist ja so ne ganz grundsätzliche Frage: sollte man sich Dinge anschaffen, die man sich mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln aus eigener Kraft nicht leisten kann?


    Ich verstehe absolut, dass das bei Hunden auch sehr stark eine emotionale Sache ist, keine Frage.


    Aber wenn es zb um den Lebenstraum „teurer Sportwagen“ gehen würde, den sich jemand schon immer erfüllen wollte, dann hätte man da bei jemandem, der dauerhaft Bürgergeld bezieht, auch nicht so viel Mitgefühl, wenn er sich diesen Traum verwirklichen will..


    Zumal man den Sportwagen einfach in die Ecke stellen kann, dem ist es egal, wenn er nicht repariert oder getankt werden kann.


    Ein Hund leidet, wenn sich sein Besitzer den Tierarztbesuch oder das teure Spezialfutter nicht leisten kann.. ein Hund bezahlt so eine unüberlegte Anschaffung mitunter mit seinem Leben, weil Euthanasie das einzige ist, was der Besitzer sich leisten kann.


    Man sollte halt bedenken: Hunde haben nur dieses eine Leben, dass sie hoffentlich mit einem einzigen Besitzer verbringen. Da sollten sie nicht leiden müssen, weil man sich Tierarzt oder spezielles Futter halt schlicht nicht leisten kann..

  • Macht es für euch einen Unterschied, ob das der Rentner ist, dem nur der Hund noch geblieben ist oder (Vorsicht, Vorurteile, nicht persönlich nehmen bitte, dient nur der Veranschaulichung) die 25jährige Bürgergeld-Bezieherin, die raucht, am Wochenende unterwegs ist und sich einmal im Monat die Nägel machen lässt?


    Oder ist "zu arm für einen Hund" allgemein gültig und egal welcher Gruppe man angehört, man sollte dann kein Tier haben?

    Für mich schon.

    Kommt jemand, der bereits einen Hund besitzt, in eine Notsituation, finde ich es super, dass es Hilfe und Unterstützung gibt. In einigen Großstädten ist mir das bekannt.


    Bei jemanden, der eben nur ein kleines Einkommen hat und sich von daher keine Ausgaben wie Futter, Tierarzt usw. leisten könnte, sollte eine Anschaffung unterbleiben.


    So, wie es aber teilweise läuft -also Hund anschaffen, aber nicht leistungsfähig sein- und dann die sozialen Einrichtungen in Anspruch nehmen, finde ich nicht gut.


    Da diese Einrichtungen über Spenden und ehrenamtlich arbeitende Menschen laufen, würde ich das als ausnutzen empfinden (hätte da noch andere Bezeichnungen für, halte mich aber gepflegt zurück).

  • Da fühlt man sich auch etwas ausgenommen, wenn schon so viel gezahlt wird.

    Steuern im Allgemeinen sind weder Gebühren, noch Abgaben und dürfen nicht zweckgebunden sein - alles fließt ins große Ganze


    Hundesteuer im Speziellen, ist eine Lenkungssteuer - kann von jeder Kommune selbst festgelegt werden

  • Der Rentner ist nur ein Rechenbeispiel, das sich die meisten mit Halbierung ihres aktuellen Einkommens gut vorstellen können.

    Der Rentner hat nach nach über 40 Jahren werktätiger Beschäftigung weniger Kraft und Möglichkeiten sich nochmal einkommensmäßig neu aufzustellen als jüngere und mittelalte Bürgergeldempfänger.

    Im Grunde ist alles ungut was den Halter zwingt von sich oder dem Hund zu knappen, um TA und Futter zu bewerkstelligen.

  • Da bleibt dann tatsächlich nur der Hamster oder der Wellensittich.


    Möchte nur kurz einwerfen, dass das den Tieren gegenüber ebenfalls nicht fair ist.


    Auch Vögel oder Hamster kosten Geld. Leider haben auch viele solche Tiere mit wenig Geld und diese hocken im kleinsten Käfig und fristen ihr Dasein.


    Finde das nicht ok - dann lieber kein Haustier - denn das sollte nie der Leidtragende sein, nur weil Mensch "will".

  • Bei dem Thema "Seelentröster" find ich immer wieder traurig, dass die zahlreichen anderen Möglichkeiten nicht berücksichtigt oder als minderwertig abgetan werden.


    Ob ich in den Katzenschutz um die Ecke schaue, wo Rentner und Arbeitslose den ganzen Tag Tiere bespaßen, Katzentoiletten reinigen, bürsten, pflegen und zu Hause die Unvermittelbaren haben oder die Rentnerin aus dem Nachbarort, die alte und/oder kranke Tiere aus dem Tierheim holt und bis zum Ende als Pflegestelle begleitet oder der Rentner, der Hunde betreut, die nicht alleine bleiben können - ja, ist etwas anderes als das eigene Tier. Aber es hilft Tieren und Menschen ungemein und es funktioniert auch dann, wenn die eigenen Finanzen nicht für die Absicherung eines eigenen Tieres ausreichen.


    Man kann sich trotzdem mit Tieren beschäftigen, sich mit ihnen umgeben und ihnen helfen - und dadurch selbst Seelentröster sein. Aber irgendwie gibt es den Anspruch immer nur an Tiere, die sich nicht einmal aussuchen können, ob sie ärztliche Versorgung und ordentliches Futter bekommen. Hauptsache der Mensch hat auf Teufel komm raus ein lebendiges Kuscheltier.

  • Meine älteste Hündin bekommt in letzter Zeit ihr Futter gekocht, weil ich den Verdacht hatte, dass sich was mit dem Magen oder Darm anbahnt. Deswegen war ich unter anderem bei einer Blutabnahme bei meiner Tierärztin. Da sie dafür nüchtern sein sollte, hatte sie natürlich kein Frühstück. Und ich hatte selbiges Zuhause vergessen, hatte aber danach noch geplant bis nachmittags unterwegs zu sein. Da ich die Omi so lange nicht hungern lassen wollte, habe ich eine Dose von so einem Tierarztdosenfutter von Royal Canin gekauft. Fettreduziert, weil ich den Verdacht hatte, dass sie derzeit damit nicht so gut klar kommt. Preis war mir egal, ich wollte, dass sie was zu futtern hat. Danach auf der Rechnung habe ich gesehen, dass diese 400 Gramm Dose etwas über 4 Euro gekostet hat. :emoticons_look: Das wären ja 10 Euro für ein Kilo Futter. Alter Falter. Da kommt man ja mit selbst kochen locker mit der Hälfte an Kosten oder noch weniger hin. Also, wer da nicht selbst kocht, der ist doof. |) Sorry, ich kann's nicht schöner ausdrücken. Achja, und geschmeckt hat's der Omi auch nicht mal. Dabei fährt die eigentlich total auf Fast Food ab, weil es das ja so selten gibt. So angewidert und zögerlich habe ich die lange nicht fressen sehen. :denker:

  • Meine älteste Hündin bekommt in letzter Zeit ihr Futter gekocht, weil ich den Verdacht hatte, dass sich was mit dem Magen oder Darm anbahnt. Deswegen war ich unter anderem bei einer Blutabnahme bei meiner Tierärztin. Da sie dafür nüchtern sein sollte, hatte sie natürlich kein Frühstück. Und ich hatte selbiges Zuhause vergessen, hatte aber danach noch geplant bis nachmittags unterwegs zu sein. Da ich die Omi so lange nicht hungern lassen wollte, habe ich eine Dose von so einem Tierarztdosenfutter von Royal Canin gekauft. Fettreduziert, weil ich den Verdacht hatte, dass sie derzeit damit nicht so gut klar kommt. Preis war mir egal, ich wollte, dass sie was zu futtern hat. Danach auf der Rechnung habe ich gesehen, dass diese 400 Gramm Dose etwas über 4 Euro gekostet hat. :emoticons_look: Das wären ja 10 Euro für ein Kilo Futter. Alter Falter. Da kommt man ja mit selbst kochen locker mit der Hälfte an Kosten oder noch weniger hin. Also, wer da nicht selbst kocht, der ist doof. |) Sorry, ich kann's nicht schöner ausdrücken. Achja, und geschmeckt hat's der Omi auch nicht mal. Dabei fährt die eigentlich total auf Fast Food ab, weil es das ja so selten gibt. So angewidert und zögerlich habe ich die lange nicht fressen sehen. :denker:

    Mir ist neulich das gleiche passiert, die Dose kostete CHF 5.-. :muede: Kochen ist da definitiv billiger. Aber was macht man nicht alles für unsere Oldies.

  • ich koche ja schon einige jahre für die hunde.hab das damals für unseren kranken sam ,angefangen und bin da schnell ganz bei geblieben... bei sam...

    bei änni hab ich dann anfangs noch trockenfutter gegeben,später nur noch als frühstück und so mach ich das aktuell bei tamilo auch.

    obwohl wir sehr hochwertiges und nicht gerade günstiges trockenfutter nehmen und auch für notfälle immer ein paar tetrapack platinum und die tüten mit reinem fisch von ice paw stehen haben,kommt es mit kochen allemal günstiger.


    dazu sind mein mann und unsere tochter(holt auch selbst ab) in einer foodsharing gruppe und ein standort für abholungen ist bei unserem nachbarn..... günstiger geht es nicht..... da dort auch immer gemüse und obst anfällt was niemand mehr zum selbst verzehren nimmt,haben wir ganz oft gemüse,obst und auch mal molkereiprodukte für die hunde ,was nichts kostet... und da oft gemüse was ich im winter garnicht kaufen würde8nicht mal für uns selbst) weil einfach zu teuer.


    so muß ich meist nur fleisch kaufen und da holen wir von einer straussenfarm welche auch hundefutter anbietet,alle paar monate auf vorrat.

    das ist richtig gutes fleisch,halt das was nicht in den hofladen kann .... gewolft,in 1 kg würsten tiefgefroren ,kosten je kg 3.-€


    gibt es hier eintopf wie rübenmuß,wurzelmuß,hühnersuppe,linsen/erbsensuppe (nehme geschälte linsen/erbsen,die zerfallen beim kochen und amchen das ganze schön sähmig)... oder sonst ein essen was die hunde dürfen,bekommen sie von unserem essen.


    kochen muß ich sowieso,da kommt es was die zeit betrifft ,nicht auf drauf an ob ich nun noch für die hunde koche.


    lg

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!