Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13
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Aber solchen Luxus mit Parks haben die Menschen, die so richtig Innenstadt im Wohnblock wohnen ja nicht. Schmale Fußgängerwege, kaum Parks. Lediglich die Möglichkeit woanders in eine Seitenstraße schnell abzubiegen, oder die Straßenseite zu wechseln.
Wo sich mir allerdings die Frage stellt, wie man auf die Idee kommt in so einem hunde-ungeeigneten Umfeld einen Hund halten zu wollen.
Wobei es auch hier im ländlichen Bereich durchaus Halter gibt, die nur die notwendigsten Gänge mit dem Hund machen, die kurz und immer wieder die gleichen Wege sind, damit der Hund nicht den Garten nutzt.
In beiden Fällen werden für mein Empfinden ausschließlich die Bedürfnisse und Vorstellungen des Menschen bedient, während die Bedürfnisse des Hundes kaum bis gar keinen Raum haben.
Bevor jetzt Kopfkino kommt, es dürften ja meiner Meinung nach nur Menschen einen Hund halten mit Garten oder fußläufig erreichbaren Grünflächen, wo der Hund auch Freilauf haben kann:
Nein, es gibt durchaus Menschen, die die Bedürfnisse des Hundes auf dem Schirm haben, und zumindest ein Mal am Tag mit dem Hund in Bereichen spazieren gehen, wo der Hund entsprechend seiner Bedürfnisse voll auf seine Kosten kommt.
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Wenn die einen Hund dabei haben, dann sind das gechillte Hunde mit denen es kein Theater gibt.
So einen hatte ich ja auch mal, meinen Pudelmix, mein erster eigener Hund. Der war halt einfach so, das hat ihn nicht gestresst. Im Weihnachtsirrsinn mit den Mädels zu H&M und ein Kleid für Weihnachten kaufen, nebst Bockanfällen der kleinen Tochter und Leuten, die dem Hund ihre Tasche an den Kopf gedonnert haben, ging alles. Kam maximal ein irritierter Blick von ihm. Solange er immer wieder Ansprache und klar, auch Lob von mir bekam, war alles chic. War aber kein Stück mein Verdienst, das hat der Hund einfach mitgebracht. Zuhause hat er sich dann pennen gelegt und am nächsten Tag war er wie immer. Solche Events hingen ihm also auch nicht nach. Er hatte ja schlicht keinen Stress.
Meine beiden können es zur Not, haben aber Stress. Warum soll ich es ihnen dann antun. Sie haben nix davon und ich hab die Augen nur beim Hund und ergo auch nix davon. Mal nach Potsdam reinfahren, i.A. mit nur einem Hund und da dann nen Kaffee trinken und der Hund bekommt seine eigene Kugel Vanilleeis, das hab ich mit Lucifer immer mal gemacht. Da bin ich aber die ganze Zeit bei ihm, auch gedanklich und er verbindet es mit ner coolen Kugel Eis. Das wird ihn aber nie zum tauglichen Shoppingbegleiter machen. Ist so, kann ich aber gut mit leben.
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Maze war noch nie so richtig in der Stadt. 2x war sie als Welpe mit in Wels, aber da hat sie sich die Welt nur aus dem Auto raus angeguckt und 1x bei Fressnapf.
Achso und in der Ortsmitte bei uns waren wir auch 2x und 1x am Bahnhof.
Ich finde sie ehrlich gesagt zu groß um mit ihr durch die Innenstadt zu laufen. Ein Riesenschnauzer ist einfach kein unauffälliger Begleithund, den man überall hin mitnehmen kann.
Sie ist riesig und braucht demnach viel Platz. Die kann man nicht einfach mal eben ins Einkaufscenter mitnehmen und beim Essen unter den Tisch legen. Die Leute hatten ja teilweise schon Angst vor ihr, als sie noch ein Welpe war
Mit Frodo war das kein Thema. Der kam sehr früh mit an die Uni. In den Öffis hatte ich ihn anfangs in der Jacke, damit ihn keiner antatscht. Später hat er es geliebt mich in die Stadt zu begleiten und von allen Seiten bewundert zu werden.
Wenn doch mal zu viel los war, hab ich ihn halt getragen bzw. auf den Schoß gesetzt.
Finya hat den Trubel erst als erwachsener Hund kennengelernt. Sie war anfangs komplett überfordert, hat sich mit etwas Geduld aber auch zu einem völlig problemlosen Begleiter im städtischen Trubel gemausert. Für sie hatte ich in den Öffis eine Tasche. Das hat ihr sehr geholfen. Sie hatte nicht so viel Spaß daran wie Frodo, aber als Abwechslung oder im Urlaub fand sie das okay.
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Ich frag jetzt einfach mal nach😉
Mein Kleiner ist ja jetzt dann genau sechs Monate alt und viele Sachen klappen schon echt richtig gut. Eigentlich wäre Meckern im Moment jammern auf sehr hohem Niveau.
Es gibt nur eine Sache die mir etwas Sorgen bereitet und zwar bellt er wie schon geschrieben seit ca zwei Wochen andere Hunde an. Schon aus der größeren Entfernung, noch ist da nix aggressives bei nur so schau mal was da kommt und etwas Aufregung. Ist der andere Hund dann näher entspannt er sich. Kennen wir uns darf gespielt werden, kennen wir uns nicht gehen wir ganz normal vorbei. Wie würdet ihr damit umgehen. Ich versuche jetzt einfach alles früher zu sehen wie Sulu, sage ihm dann bescheid und belohne es wenn er ruhig bleibt. Bei meinem Großen hat das so super funktioniert aber der fing mit diesem Verhalten auch erst mit anderthalb oder so an.
Sulu ist allerdings eh seeehr gesprächig. Beim Spielen klingt er wie ein Gremlin, zu Hause wird viel per bellen gemeldet, was mich aber nicht stört. Das darf Pille auch.
Ich will eben nur nicht dass es in ein paar Monaten zu echter Leinen Aggression wird.
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Es gibt nur eine Sache die mir etwas Sorgen bereitet und zwar bellt er wie schon geschrieben seit ca zwei Wochen andere Hunde an. Schon aus der größeren Entfernung, noch ist da nix aggressives bei nur so schau mal was da kommt und etwas Aufregung. Ist der andere Hund dann näher entspannt er sich. Kennen wir uns darf gespielt werden, kennen wir uns nicht gehen wir ganz normal vorbei. Wie würdet ihr damit umgehen. Ich versuche jetzt einfach alles früher zu sehen wie Sulu, sage ihm dann bescheid und belohne es wenn er ruhig bleibt. Bei meinem Großen hat das so super funktioniert aber der fing mit diesem Verhalten auch erst mit anderthalb oder so an.
Hast du mal versucht, ihm das Bellen zu verbieten?
Auf jeden Fall würde ich dafür sorgen, dass er mit dem Bellen nicht zum Erfolg kommt. Heißt: keine weitere Annäherung und sicherlich keinen Kontakt, wenn er gebellt hat.
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Das Bellen ist ja nur das Symptom.
Wenn der Hund unsicher ist, muss man da ansetzen. So ein Verhalten bahnt sich ja an.
Warum ist der Hund unsicher, wenn er Hunde sieht? Was ist passiert? Sind die Spiel-Kontakte wirklich immer toll für ihn?
Ist da evt viel fiddeln dabei?
Reagieren andere Hunde evt aggressiv auf ihn?
Kommt er in die Pubertät? In der Zeit ändert sich auch das Verhalten von anderen Hunden ihm gegenüber.
Egal, was ist, der Hund braucht Sicherheit und Ich wäre verhalten bei zufälligen Spiel .
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Wo sich mir allerdings die Frage stellt, wie man auf die Idee kommt in so einem hunde-ungeeigneten Umfeld einen Hund halten zu wollen.
Wobei es auch hier im ländlichen Bereich durchaus Halter gibt, die nur die notwendigsten Gänge mit dem Hund machen, die kurz und immer wieder die gleichen Wege sind, damit der Hund nicht den Garten nutzt.
In beiden Fällen werden für mein Empfinden ausschließlich die Bedürfnisse und Vorstellungen des Menschen bedient, während die Bedürfnisse des Hundes kaum bis gar keinen Raum haben.
Bevor jetzt Kopfkino kommt, es dürften ja meiner Meinung nach nur Menschen einen Hund halten mit Garten oder fußläufig erreichbaren Grünflächen, wo der Hund auch Freilauf haben kann:
Nein, es gibt durchaus Menschen, die die Bedürfnisse des Hundes auf dem Schirm haben, und zumindest ein Mal am Tag mit dem Hund in Bereichen spazieren gehen, wo der Hund entsprechend seiner Bedürfnisse voll auf seine Kosten kommt.
Ja, voll und ganz auf den Punkt gebracht!
Und wenn man weder Garten, noch um die Ecke Möglichkeiten hat, muss man eben mit dem Auto ein paar KM für seine Fellfreunde zurücklegen und NEIN einmal am Tag reicht nicht!
Das mache ich auch, und ländlicher als ich, kann man gar nicht mehr wohnen (na, vielleicht direkt im Wald). Fahre jeden Tag 3 Mal für eine jeweils 0,5 bis 1.5 stündige Gassirunde (pro Tag sollten es bei meinem Hund mindestens 2 Stunden sein, meistens schaffen wir es länger) und selbst da denke ich mir manchmal es ist zu wenig.
Zudem ist ja nicht nur die körperliche Auslastung Thema, kenne leider viele Menschen, die zwar gassie gehen wie Lump am Steck, zu Hause dann aber permanent am Handy oder PC hocken und den Hund GAR nicht mehr beachten oder ihn geistig beschäftigen.
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Das Bellen ist ja nur das Symptom.
Wenn der Hund unsicher ist, muss man da ansetzen. So ein Verhalten bahnt sich ja an.
Warum ist der Hund unsicher, wenn er Hunde sieht? Was ist passiert? Sind die Spiel-Kontakte wirklich immer toll für ihn?
Ist da evt viel fiddeln dabei?
Reagieren andere Hunde evt aggressiv auf ihn?
Kommt er in die Pubertät? In der Zeit ändert sich auch das Verhalten von anderen Hunden ihm gegenüber.
Egal, was ist, der Hund braucht Sicherheit und Ich wäre verhalten bei zufälligen Spiel .
Er ist gerade allgemein echt unruhig. Die Zähne plagen ihn wahnsinnig. Habe ich so noch nie erlebt. Er fischt sich quasi mit der Pfote die Zähne aus dem Mund. Bei den anderen beiden habe ich den Zahnwechsel gar nicht mitbekommen.
Er muss definitiv nicht spielen wenn er nicht möchte. Die meisten bekannten Hunde hier sind eh älteres Semester und wie gesagt sobald er merkt dass die gar nix von ihm wollen ist er ruhig.
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Es gibt nur eine Sache die mir etwas Sorgen bereitet und zwar bellt er wie schon geschrieben seit ca zwei Wochen andere Hunde an. Schon aus der größeren Entfernung, noch ist da nix aggressives bei nur so schau mal was da kommt und etwas Aufregung. Ist der andere Hund dann näher entspannt er sich. Kennen wir uns darf gespielt werden, kennen wir uns nicht gehen wir ganz normal vorbei. Wie würdet ihr damit umgehen. Ich versuche jetzt einfach alles früher zu sehen wie Sulu, sage ihm dann bescheid und belohne es wenn er ruhig bleibt. Bei meinem Großen hat das so super funktioniert aber der fing mit diesem Verhalten auch erst mit anderthalb oder so an.
Hast du mal versucht, ihm das Bellen zu verbieten?
Auf jeden Fall würde ich dafür sorgen, dass er mit dem Bellen nicht zum Erfolg kommt. Heißt: keine weitere Annäherung und sicherlich keinen Kontakt, wenn er gebellt hat.
Ja so mache ich das gerade. Bevor er nicht ruhig ist kommt er nicht zum Ziel.
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Heute Morgen … Supergau
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In unserer Straße die Müllabfuhr, die Katze und Kinder für den Schulbus. Müllabfuhr führt zu gesteigerter Aufmerksamkeit. Bert hat verstanden, dass die an den Müll dürfen, mehr aber auch nicht. Er passt also auf, dass die in seinem Block keinen Scheiß machen.
Die Schulkinder führen zu einer höheren Erregungslage, er liebt Kinder
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Tja und die Katze, die führt normalerweise zu einem Amoklauf
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Ich glaube heute Morgen war er mit den Reizen alle auf einmal völlig überfordert. Anders kann ich es mir nicht erklären. Er ist nämlich ganz vernünftig ohne Mucks mit mir mit
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Nur als er ich die Mülltonne von der Einfahrt geholt habe, ist er ins Treiben geraten, allerdings hat er es sofort gelassen, als ich ihm gesagt habe, dass er Fuß laufen soll
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Was im Moment mit ihm los ist, ich weiß es nicht. Ich warte eigentlich drauf, dass ich meinen alten Bert wieder bekomme. So vernünftig gruselt es mich etwas
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