Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13

  • Kennt ihr solche Situationen? Zwergi hatte heute Abend/Nacht dünnen Kot (nicht direkt Durchfall). Er war unruhiger als sonst und hat - meinem Empfinden nach - einen harten Bauch gehabt. Hab mir deshalb mega Sorgen gemacht, ob er eine Magendrehung hat oder ob ich übertreibe und bin dauernd wach geworden, hab ihn beobachtet, ob er spuckt oder so etwas... :verzweifelt: . Futter nahm er an, musste in der Nacht auch 2x raus (wobei ich auch einmal auf Toilette musste und er da eben auch wach wird).


    Er benimmt sich jetzt wieder normal nach einer Dia und einem kurzen Spaziergang und wartet ungeduldig auf sein Futter (gerade beschwert er sich, wie ich ihn und sein Jammern nicht beachten kann :ugly: ). Er hat Monty auch schon eine Spielaufforderung gemacht, es geht ihm wohl echt besser und ich hoffe, wir können alle drei nach dem Füttern noch mal schlafen...Aber solche Nächte sind echt bescheiden und da ist eben diese furchtbare Angst, zu spät zu sein und den Hund zu verlieren, weil man gewisse Hinweise nicht ernst genommen hat... Meine Frau meint, ich lese zu viel im Forum und ich versuche schon, Horrorstories auszublenden aber ja... Hoffe ich bin mit solchen Geschichten nicht alleine :tropf: .

    Ja. Da meine Hunde im Grunde nie was haben, macht mich so etwas auch sehr nervös.

  • Ich kann übrigens zu meinem letzten Post ein Update geben. Hundebegegnungen sind wieder deutlich entspannter bei uns aktuell und der kleine Mann orientiert sich gut um.

    Heute hat er eine Mammutaufgabe vor sich. Wir wollen zur Messe Passion Pferd (ehemals Pferd und Jagd) in Hannover. Der Große geht zu meinen Eltern, aber da ihre ältere Hündin so gar nichts mit Mio anfangen kann und ihn total blöd findet, lassen wir ihn dort noch nicht ohne dass ich dabei bin. Also kommt er mit. Wir fahren aber erst nachmittags und höchstens für zwei Stunden. Ich werde schauen, dass wir uns nicht in das vollste Getümmel stürzen. Er ist ein sehr taffes Kerlchen und Menschenmengen machen ihm grundsätzlich so gar nichts, daher nutzen wir es einfach mal als Übung und gehen zwischendurch draußen schnüffeln.

  • Ich mach mir da auch direkt Gedanken, weil Rose noch nie wirklich Durchfall hatte. Glaube 1-2 mal dünn, als sie eingezogen ist und einmal nach wurmkur wegen spulwürmern.


    Ist irgendwie was anderes wenn eh immer mal Probleme da sind. Mein Kater damals hatte zb nach giardien als kitten immer mal wieder darmprobleme, da war ich etwas lockerer

  • Wie Menschen können auch Hunde einfach mal Bauchweh haben, irgendeinen Keim eingefangen, was nicht so gut verträgliches gegessen, etc. Manche Hunde sind anfälliger dafür, manche sind robuster.

    Das meinte meine Frau auch zu mir und war da entspannter :lol: .

    Magendrehung ist nichts worüber ich mir groß Gedanken mache: zum einen ist das eine relativ seltene Erkrankung und zum andren hab ich keine Rasse, die dazu neigt.

    Das hab ich natürlich auch gelesen, aber dann heißt es auch wieder, dass es jeden Hund treffen kann und die Züchterin des Kurzen meinte damals auch zu uns, wir müssten nach dem Füttern etwas aufpassen, damit sowas nicht geschieht, weil eben noch nicht erforscht ist, wann genau diese Magendrehung passiert und wann nicht :verzweifelt: .


    Ich habe Moro Suppe im TK und diätetisches Futter im Schrank.

    Sowas werde ich auch mal in Angriff nehmen. Schnell helfen zu können mit so Hausmitteln ist so wichtig.

    Ohhhh ja, das kenne ich nur zu gut. Ich habe auch recht schnell Angst, dass der Hund was schlimmes haben könnte. Da hilft nur durchatmen. Den Hund nicht ZU viel zu beobachten. Leichter gesagt als getan... ich weiß!

    Vielleicht bin ich auch etwas vorbelastet. Es gab da so Erfahrungen, die ich hier jetzt nicht näher beschreiben werde, weil alles ja auf ewig öffentlich bleibt und ich niemanden diskreditieren möchte, die wahrscheinlich einfach dafür sorgen, dass ich sofort hyper nervös werde, wenn die Hunde irgendetwas haben. Vielleicht wird das mit den Jahren und neuen, harmlosen Erfahrungen wieder besser.

    Ja. Da meine Hunde im Grunde nie was haben, macht mich so etwas auch sehr nervös.

    Unsere beiden sind ja bisher ein Glück auch gesund und haben nichts Gravierendes gehabt bis eben Mal etwas Durchfall. Eben drum habe ich Angst, mal solche alarmgehenden Symptome falsch zu deuten.

  • die Züchterin des Kurzen meinte damals auch zu uns, wir müssten nach dem Füttern etwas aufpassen, damit sowas nicht geschieht,

    Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass ein gefüllter Magen sich dreht, schon rein physikalisches unwahrscheinlicher ist, als ein leerer Magen. Zumal der Magen ja nicht irgendwo in einem leeren Raum hängt, sondern zwischen Sehnen, Muskeln und anderen Organen.

  • Und wie? Bitte kurz und sachlich ... :winking_face_with_tongue:


    Tatsächlich steht hier gerade Leinenführigkeit auf dem Programm. Wir haben ihr anscheinend deutlich zu viele Freiheiten in ihren ersten 2 Monaten bei uns gelassen, dass rächt sich. Nach einem echt chaotischen Spaziergang vor 1 1/2 Wochen ist klar geworden, dass wir uns auch selbst mal zusammenreißen müssen. Gut auch: tolle neue Hundeschule gefunden, auch wenn wir dafür beim nächsten mal der U-Bahn durch die halbe Stadt fahren müssen (Prenzlauer Berg --> Grundwald) und da gelernt: Hund ist sehr außenfokussiert, daher klappt in der Wohnung vieles super und draußen ist der Fokus überall, nur nicht bei uns. Daher wird begleitend zur Leinenführigkeit (nur hinter uns oder gleiche Höhe) insbesondere die Aufmerksamkeit trainiert und wir üben länger Bahn fahren. Da wird im optimalfall nach 6-7 Minuten resigniert und ruhig hingelegt. Mal gucken wie es läuft. :person_shrugging:


    Gute Entwicklung aktuell: Das respektlose Anspringen ist einem lustigen Hochhüpfen gewichen, wenn sie sich freut das einer von uns nach Hause kommt. Mal gucken wie es sich bei Besuch verhält heute am Abend ...


  • Tatsächlich steht hier gerade Leinenführigkeit auf dem Programm. Wir haben ihr anscheinend deutlich zu viele Freiheiten in ihren ersten 2 Monaten bei uns gelassen, dass rächt sich. Nach einem echt chaotischen Spaziergang vor 1 1/2 Wochen ist klar geworden, dass wir uns auch selbst mal zusammenreißen müssen. Gut auch: tolle neue Hundeschule gefunden, auch wenn wir dafür beim nächsten mal der U-Bahn durch die halbe Stadt fahren müssen (Prenzlauer Berg --> Grundwald) und da gelernt: Hund ist sehr außenfokussiert, daher klappt in der Wohnung vieles super und draußen ist der Fokus überall, nur nicht bei uns. Daher wird begleitend zur Leinenführigkeit (nur hinter uns oder gleiche Höhe) insbesondere die Aufmerksamkeit trainiert und wir üben länger Bahn fahren. Da wird im optimalfall nach 6-7 Minuten resigniert und ruhig hingelegt. Mal gucken wie es läuft. :person_shrugging:


    Gute Entwicklung aktuell: Das respektlose Anspringen ist einem lustigen Hochhüpfen gewichen, wenn sie sich freut das einer von uns nach Hause kommt. Mal gucken wie es sich bei Besuch verhält heute am Abend ...

    Ohhh, noch ein Pudel in Berlin! Kommt mir sehr bekannt vor mitm Hüpfen. Merlin hüpft jetzt, wenn er nicht anders kann, auch nur noch in die Luft und nicht mehr an Menschen hoch. Progress! Seid ihr in Dahlem bei einer Hundeschule gelandet?
    Und sonst: wie alt ist denn eure Maus? Vielleicht läuft man sich mal im Grunewald über den Weg, wobei wir da mittlerweile die "üblichen" Gassistrecken meist meiden und recht tief laufen xD

  • Es genau nicht das, was du vorhast. Und das du vorhast ( nur hinten laufen oder neben euch) wird die Hundeschule vorgeben. Und das wird nicht über positive Verstärkung gehen, sondern über Frust und Verbot.


    Ich erkläre dem Hund, dass er den Zug selbst macht und belohne, wenn er sich selbst korrigiert. Ich schimpfe NiE dabei.


    Leinenführigkeit ist ein Trick, wie Pfötchen geben, nur praktischer.😂


    Ich mach das, nach der Art von flying-paws

    Ich glaub sie bietet das auch als Online Kurs an.

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