Wir wollen, wir wollen nicht, wir wollen, ...
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Das Thema EXTRA Beschäftigung kann ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen, zumindest nicht bei einem Familien-Begleithund. Das Beschäftigen ergibt sich doch automatisch innerhalb der Familiendynamik, außer, man mag den Hund überhaupt nicht, ignoriert ihn rigoros oder sperrt ihn weg. Ansonsten ist es eher unmöglich, mit dem Hund nicht zu agieren und ihm zwangsläufig Denkaufgaben zu geben.
Genau diese Einschätzung war ja mein Problem. Wie gesagt, vieles hat sich so gelesen, als müsste man noch zusätzlich zum "normalen Alltag und Umgang mit Hund", Montags zum Agility, Dienstags zum Dogdancing, Mittwochs Mantrailing usw. usf., damit ein Pudel auch nur ansatzweise richtig ausgelastet ist.
Aber nun weiß ich Bescheid und bin schon viel zuversichtlicher
So ein Wochenprogramm finde ich schon für Menschen(-Kinder) stressig, die meisten Hunde würden wohl völlig hohl drehen, wenn du so ein Programm fährst.
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Das Thema EXTRA Beschäftigung kann ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen, zumindest nicht bei einem Familien-Begleithund. Das Beschäftigen ergibt sich doch automatisch innerhalb der Familiendynamik, außer, man mag den Hund überhaupt nicht, ignoriert ihn rigoros oder sperrt ihn weg. Ansonsten ist es eher unmöglich, mit dem Hund nicht zu agieren und ihm zwangsläufig Denkaufgaben zu geben.
Genau diese Einschätzung war ja mein Problem. Wie gesagt, vieles hat sich so gelesen, als müsste man noch zusätzlich zum "normalen Alltag und Umgang mit Hund", Montags zum Agility, Dienstags zum Dogdancing, Mittwochs Mantrailing usw. usf., damit ein Pudel auch nur ansatzweise richtig ausgelastet ist.
Aber nun weiß ich Bescheid und bin schon viel zuversichtlicher
Quatsch, du gehst 1x pro Woche zur Hundeschule und machst in der Regel 1x täglich zusätzlich zu den Pipi-Runden einen schönen langen Spaziergang oder auch 2x, wenn du Bock hast. Dann macht ihr noch bisl was nebenbei für den Kopf, das sind erstmal hauptsächlich sowieso Erziehungssachen. Und wenn ihr mit der Grunderziehung durch seid, dann lasst ihr das mit der Hundeschule/verein wieder oder ihr sucht euch eine Beschäftigung/Hundesport und macht weiter oder eben auch nicht. Das könnt ihr machen, wie ihr da Lust drauf habt. Diese täglichen Termine und Beschäftigungspläne sind für die meisten Hunde viel zu viel.
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Ich kann dir mal den Alltag unserer Hündin schreiben
Sie ist ein Bürohund und damit nicht den ganzen Tag bespasst
Morgengassi ca. 40 min.
Mittagsgassi ca. 30 min.
Abengassi ca. 40-60 min.
Im Büro schläft/ruht sie die meiste Zeit
Zu Hause ist sie halt beim Alltag dabei, bei gutem Wetter kann sie in den Garten, es wird etwas gespielt.
Das war es unter der Woche aber auch schon, sie ist aber so ca. alle 7-10 Tage bei einer Hundesitterin, da hat sie ein paar andere Hunde zum spielen (die kennt sie von klein auf, sind also ihre Freunde).
Am Wochenende sind wir schon länger unterwegs, Wandern, Schwammerlsuchen, oder ein Kurs in der Hundeschule
Urlaub findet bei uns schon immer in den Bergen statt, schon vor dem Hund, das einzige was jetzt etwas eingeschränkt ist, ist Schifahren, da wäre sie zu lange alleine.
Von daher sehe ich bei euch gar kein Problem.
Wie ich schon geschrieben habe, mit ein wenig Durchhaltevermögen und Bereitschaft zur Konfliktlösung, nicht zu schnell aufzugeben, ist Hundehaltung keine Hexerei.
Ihr als Eltern habt hier sicher kein Problem.
Vieles was Shantipuh über den Kleinpudel geschrieben hat ist natürlich blöd, aber auch Erziehungssache.
Viel Spaß beim Züchter
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Ich verfolge den Thread von Anfang an und ich finde eure Gedanken vollkommen normal. Ich finde es auch gut, dass ihr euren Kindern eure Bedenken äußert. Schlussendlich bist wohl vorallem du für den Hund zuständig, aber das weißt du ja eh.
Ich hab eine nichthaarende Hunderasse zweimal hier, zwei Zwergpudel. Und die brauchen keine stundenlange Beschäftigung. Hier gibt's zwei Spaziergänge täglich, einmal eine halbe Stunde und einmal ca eine Stunde. Zusätzliche Beschäftigung gibt's nicht täglich.
Am Wochenende machen wir längere Wanderungen. Gerne auch mal einige Stunden lang mit über 1000hhm. Da würden mir meine zwei übrigens den Vogel zeigen, wenn ich sie tragen würde
Ich mach mit beiden Hundesport, aber das ist beim Zwergpudel echt nicht notwendig. Ab und zu was fürs Köpfchen und meine sind zufrieden.
Die Welpen- und Junghundezeit kann anstrengend sein, finde ich.
Mein 1. Pudel ist super sensibel und hätte ich Kinder, puh, da müsste ich viel managen. Meinen 2. Pudel kann ich mir gut zu Kindern vorstellen, der ist einfach insgesamt ein entspannter Charakter.
Ein Leben mit Hund ist schön. Anders als ohne, aber schön, vermutlich aber auch nicht immer (zumindest bei mir). Und wenn man seinen Rhythmus und Alltag gefunden hat, den Hund und seine Eigenarten kennengelernt hat, dann läufts.
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Das Thema EXTRA Beschäftigung kann ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen, zumindest nicht bei einem Familien-Begleithund. Das Beschäftigen ergibt sich doch automatisch innerhalb der Familiendynamik, außer, man mag den Hund überhaupt nicht, ignoriert ihn rigoros oder sperrt ihn weg. Ansonsten ist es eher unmöglich, mit dem Hund nicht zu agieren und ihm zwangsläufig Denkaufgaben zu geben.
Genau diese Einschätzung war ja mein Problem. Wie gesagt, vieles hat sich so gelesen, als müsste man noch zusätzlich zum "normalen Alltag und Umgang mit Hund", Montags zum Agility, Dienstags zum Dogdancing, Mittwochs Mantrailing usw. usf., damit ein Pudel auch nur ansatzweise richtig ausgelastet ist.
Aber nun weiß ich Bescheid und bin schon viel zuversichtlicher
Das ist auch einfach schwierig, sich da reinzufitzen, bei der Informationsflut.
Dazu kommen die 93.000 Meinungen und utopischen Vorstellungen.
Andererseits ist es leider so, dass gerade Begleithunde wie Pudel & Co. oftmals dann gewählt werden, wenn Leute gar keinen Bock auf hundegerechtes Leben haben und eigentlich ein animiertes Stofftier wollen. Das ist bei euch ja nun nicht der Fall.
Daher kommt aber das noch immer weit verbreitete Vorurteil: Mit einem kleinen Hund wandern und dann auch noch bergauf?! Geht nicht. Da muss der Hund getragen werden.
Für kleine Hunde reicht eine Runde um den Block. Das ist echt schade, weil sie damit zu einem Dasein verurteilt werden, in dem sie nicht einmal im Ansatz ihr Potenzial ausleben können.
Deswegen muss es aber nicht ins andere Extrem umschlagen, wie es manchmal so geschrieben wird. Soll auch echt schon zufriedene Hunde gegeben haben, bevor der 35. Kurs zur Beschäftigung erfunden wurde.
Eure Herangehensweise find ich daher echt super, weil du nachfragst und dich nicht von Vorurteilen (weder in die eine, noch die andere Richtung) abhalten lässt.
Das ist eben das Vorurteil, dass sich so hartnäckig hält. Wer einen "sportlichen" Hund will, greift meist zu größeren Modellen. Wer nicht auf den Berg kraxeln will, schafft sich meist das angebliche lebendige Sofakissen an, und kraxelt dann halt nicht auf den Berg. Mit oder ohne Hund nicht.
Ich hab hier auch Pudel. Die Geschwister des Jüngsten sind ganz klischeehaft bei Rentnern gelandet und fristen da ein Dasein... Schlimm, schlimm. Spielen mit den Enkeln, schwimmen nebenher auf Bootsfahrten zum Abkühlen im Sommer, gehen ewig Wandern, sprinten neben dem Rad auf Touren und chillen entspannt, wenn mal Ruhetage sind. 30 km sind für sie ebenso wenig ein Problem wie für meinen und wenn mal fünfe gerade sind, sind halt fünfe gerade. Das sind 2,3 bis 2,9 kg schwere Toypudel. Und wir als Halter dürfen uns regelmäßig anhören, dass das aber schon hart ist, was wir den armen Kleinen da zumuten. Frag mal die Hunde, die sehen das anders.
Man kann mit den Winzlingen echt viel machen - viele machen es nur nicht. Dadurch entsteht der Eindruck, es läge an den Hunden. Ich finde hier im Forum extrem schön, dass ich so viele positive Gegenbeispiele sehe. Heißt aber auch nicht, dass man jeden Tag Marathon laufen und Triathlon veranstalten muss.
Deine Einstellung find ich im Übrigen sausympathisch und ich glaube, ihr findet einen Vierbeiner, der euer Leben genauso bereichert wir ihr seins.
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Das Thema EXTRA Beschäftigung kann ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen, zumindest nicht bei einem Familien-Begleithund. Das Beschäftigen ergibt sich doch automatisch innerhalb der Familiendynamik, außer, man mag den Hund überhaupt nicht, ignoriert ihn rigoros oder sperrt ihn weg. Ansonsten ist es eher unmöglich, mit dem Hund nicht zu agieren und ihm zwangsläufig Denkaufgaben zu geben.
Genau diese Einschätzung war ja mein Problem. Wie gesagt, vieles hat sich so gelesen, als müsste man noch zusätzlich zum "normalen Alltag und Umgang mit Hund", Montags zum Agility, Dienstags zum Dogdancing, Mittwochs Mantrailing usw. usf., damit ein Pudel auch nur ansatzweise richtig ausgelastet ist.
Aber nun weiß ich Bescheid und bin schon viel zuversichtlicher
Nein, das würde ich nicht machen und würde es auch nicht so sehen.
Für mich gehört aber ein großer Spaziergang am Tag von 1,5 Stunden nur alleine ( ohne Kinder auf die man noch achten muss, das kann auch mit einer bekannten Person und ihrem und Hund sein) mit dem Hund dazu. Auf dem Spaziergang kann man den Hund auch dem Hund gerecht auslasten/üben ( bei uns war es nie ein üben) usw. Wichtig ist nur, finde ich, das niemand dabei ist auf den man aufpassen muss/dem man etwas sagen muss usw.
Was ich damit meine ist das man z.B. nicht 1,5 Stunden am Tag mit dem Hund alleine gehen muss und dann noch X Zeit alleine dieses oder jenes an Beschäftigung zusätzlich machen muss. Für mich müsste das sein und das sollte man wissen und einplanen. Sachen wie Fellpflege usw. würden noch oben drauf kommen.
Wir waren nie mit einem unserer Hunde in der Hundeschule zu irgenwelchen Kursen. Nur mit unserer Hündin ( aber davor hatten wir schon einen Rotti) haben wir aus Spaß ,und um zusehen was so in einem Welpenkurz/Junghundekurs gemacht wird, in zwei Kursen.
Von der Seite vom Mann hört sich das ja jetzt auch alles ganz anders an. Für mich wäre eine Hundehaltung nichts, wenn nicht alle dahinter stehen und das wollen. Vor allem weil man selber auch mal ganz schnell unverhofft für Tage/Wochen/Monate ausfallen kann und/oder nie wieder richtig "seine Aufgaben" übernehmen kann.
Jetzt hört sich das ja so an als würde auch ehr total dahinter stehen und mitziehen egal was auf welcher Seite passiert.
Lg
Sacco -
Für mich gehört aber ein großer Spaziergang am Tag von 1,5 Stunden nur alleine ( ohne Kinder auf die man noch achten muss, das kann auch mit einer bekannten Person und ihrem und Hund sein) mit dem Hund dazu. Auf dem Spaziergang kann man den Hund auch dem Hund gerecht auslasten/üben ( bei uns war es nie ein üben) usw. Wichtig ist nur, finde ich, das niemand dabei ist auf den man aufpassen muss/dem man etwas sagen muss usw.
Was ich damit meine ist das man z.B. nicht 1,5 Stunden am Tag mit dem Hund alleine gehen muss und dann noch X Zeit alleine dieses oder jenes an Beschäftigung zusätzlich machen muss. Für mich müsste das sein und das sollte man wissen und einplanen. Sachen wie Fellpflege usw. würden noch oben drauf kommen.
Die Kinder sind 7 und 12 und nicht 2 und 4 oder so.
Solche pauschalen Bedingungen finde ich persönlich merkwürdig, ich geh selten mal nur mit Hund(en) 1,5h am Stück allein spazieren. Ich weiß auch nicht, wonach du diese konkrete Zeitspanne definierst.
Ganz ehrlich, wenn ein Welpe so aufwächst, dass er morgens ne halbe Stunde die Kinder zur Schule begleitet, mittags n kurzes Löserundchen oder kurz in den Garten, nachmittags die Kinder wieder von der Schule abholt und mit denen 20 Minuten im Garten spielt und Abend nochmal lösen… und dann an anderen Tagen, Wochenende/ Ferien mal größere Wanderungen macht, dann ist das absolut kein Weltuntergang.
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Ich rede nicht von einem Welpen, der sollte als Welpe auch keine 1,5 Stunden am Stück laufen.
Die 1,5 Stunden waren ein Beispiel. Meine große Runde waren immer 1,5 Stunden und mehr. Deswegen komme ich für mich auf 1,5 Stunden mind.
Ich finde schon das ein Hund ( kein Welpe), ich bezog es auf später weil der Hund ja auch älter wird und hoffentlich Jahre in der Familie sein wird. Da es auch darum ging wie viel Zeit für den Hund am Tag eingeplant werden sollte und da sollte, für mich, schon ein großer Spaziergang ( meiner Meinung nach mind. 1.5 Std.) alleine ohne Kinder eingeplant werden.
Ich kenne viele die diese Zeit ohne Kinder mit Hund sehr schätzen und sich darüber freuen.
Mag für dich und deinen Hund so sein das es kein Weltuntergang war, aber da gibt es auch viele andere Hunde die das vielleicht tolerieren aber für die das nicht gut ist und dann gibt es noch Hunde die das für sich "brauchen"/möchten oder ähnliches.
Zum Thema Strand:
Ich würde nicht mit einem Hund zwischen dem späten Vormittag und späten Nachmittag ( im Sommer) an den Strand gehen. Das dürfte das kleinste Problem sein, wenn man sich aufteilen mag.
z.B.: könnte man mit dem Hund morgens/Vormittags eine große Runde am Strand drehen, wenn die Kinder vielleicht eh noch schlafen oder keine Lust haben ( natürlich auch wenn jemand mitkommen möchte) und auf dem Rückweg z.B. Brötchen mitbringen.
Oder man geht am späten Nachmittag oder nach dem Abendessen mit dem Hund an den Strand und nimmt, wenn sie Lust haben, die Kinder mit oder geht ohne.
Lg
Sacco -
Ich kenne viele die diese Zeit ohne Kinder mit Hund sehr schätzen und sich darüber freuen.
Das hat doch aber gar nichts mit den Bedürfnissen des Hundes zu tun, sondern mit dem Menschen, der in der Zeit abschalten kann.
Ebenso gibt es Hunde, die wollen und brauchen das nicht, weil sie eben als Familienhund voll aufgehen und sich auch ohne diese magischen 1,5 h zurückziehen dürfen und können. Ich find genaue Zeitangaben immer immens schwierig und kritisch. Ebenso wie pauschale "Das muss dann aber so!".
Unsere Hunde fanden die Zeit mit allen zusammen genial. Die hätten mir was gehustet, hätte ich auf Zeit xy alleine bestanden. Meine jetzigen Hunde kennen das so nicht. Für sie wäre es wiederum komisch, plötzlich ständig von Kindern umgeben zu sein. Aber sie würden reinwachsen und dann kann man schauen: Wer braucht was? Wie in rein menschlichen Familien eben auch.
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Ich meinte auch nicht den Welpen, sondern von Welpe an gewöhnt, dass die Tage im Familienalltag ablaufen. Ich meine auch nicht, dass die Kinder immer mit müssen, aber wenn Mama mit Hund und Kind(ern) zusammen spazieren und auch mal mit den Kindern redet oder sie anguckt, passiert doch dem Hund nix, nur weil nicht der 100%ige Fokus auf ihm liegt, nicht mal dann, wenn der Hund an diesem Tag oder die ganze Woche gar keine Exklusiv-Gassi-Gänge kriegt.
Und ich mein ja auch nicht, dass die TE keine 1,5 Stunden gehen darf, wenn sie diese Zeit gern nur für sich mit Hund nutzt, sondern dass das keine Mindestanforderung an einen Pudel ist.
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