Hinterhandschwäche Junghund
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Hallo,
zunächst möchte ich mich für Eure netten Worte und fürs Daumen drücken bedanken. Das gibt mir Kraft.
Auch für Eure zahlreichen Tipps- tausend Dank!!!
Ich war gestern mit Noki beim Tierarzt. Die Tierärztin geht davon aus, dass die Schmerzen vom Rücken kommen. Ich soll ihm unbedingt wieterhin Metacam geben und sie hat mir als ersten Schritt dazu geraten mit ihm zur Physiotherapie zu gehen. Mit einer sehr guten Praxis stehe ich ja bereits im Kontakt und die melden heute bei mir.
Das ist jetzt der nächste Schritt und das weitere Vorgehen werde ich dann dort besprechen. Die sind sehr engagiert und werden mir bestimmt sehr weiterhelfen. Um einen CT Termin kommen wir aber wohl nicht herrum. Die Tierärztin hat mir die Tierklinik am Kaiserberg in Duisburg empfohlen. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Klinik?
Morgen werde ich mit der Vermittlerin von der Tierschutzorganisation telefonieren.
Ihr Standpunkt ist, dass Noki gesund zu mir ausgereist ist. Auch würden die Ärzte ja oft übertreiben, schnell was verschreiben und hätten Noki quasi auf Drogen gesetzt. Damit wäre auch sein Verhaltensänderung zu erklären.
Ich werde im Gespräch versuchen darauf zu bestehen, dass sie sich an den Kosten für die Diagnostik beteiligen sollen. Ich glaube aber nicht, dass ich damit Erfolg haben werde. Ich muss mich da rechtlich genauer informieren....
Letztendlich ist für mich die Priorität zu erfahren, was Noki genau hat. Diese Ungewissheit ist es, die mich fertig macht. Auf der anderen Seite sagt mein privates Umfeld, dass das aus finanzieller Sicht ein Fass ohne Boden ist und raten mir vehement dazu, dass ich schnellstmöglich ein neues Zuhause für Noki suchen soll. Aber wer würde Noki unter solchen Umtsänden nehmen? Niemand.
Ich versuche immer noch meine Gedanken zu sortieren. Aber letztendlich werde ich wohl- weil das Kerlchen mir so ans Herz gewachsen ist und ich es als meine Pflicht und Verantwortung ansehe- die hohen Kosten in Kauf nehmen, auch wenn das für mich finanziell alles andere als einfach ist.
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Tut mir leid, dass du schon so viel durchmachen musst.
Die Schmerzen können alles sein. Von eingeklemmten Nerv, viel zu langer Fahrt in zu kleinem Käfig, falsch aufgetreten, bis hin zu richtigen körperlichen Baustellen.
Ich würde hier auch anwaltlich Hilfe suchen und die Orga da mit hineinziehen, bis die Diagnostik gemacht ist.
Als Tip: Sobald du eine Diagnostik hast und den Hund behalten möchtest, würde ich dir raten eine Versicherung für den Hund abuzuschließen und ein kleines Sparbuch auf das du monatlich einzahlst. Bei vielen Versicherungen musst du nämlich in Vorkasse treten. So ein Hund kann ganz schnell mehrere Tausende Euro kosten
Eventuell kannst du auch jetzt schon eine Versicherung abschließen, ganz viele Schreiben nämlich, dass du erst nach 3-6 Monaten etwas einreichen darfst. Noch ist dein Hund ja "gesund", da nichts Auffälliges da war beim Röntgen.
Mach dir keine Vorwürfe, Fehler passieren und kein Mensch ist vor ihnen gefeilt. Hätte besser laufen können, hätte schlechter sein können. Fakt ist, du hast den Hund, du hast gesehen, dass da was im Argen ist und du kümmerst dich drum. Das ist mehr als dieser Hund erwarten konnte. Du hilfst ihm.
Dass du nun überfordert bist, ist auch ganz normal. Keine Erfahrung und dann gleich so einen "Brocken", machen doch schon was mit einem. auch über Abgabe nachzudenken ist okay und nicht verwerlich. Du hast ihn vorher nicht kennengelernt und wusstest nicht ob es überhaupt bei euch passt. Du hast einen "kaputten" Hund "geliefert" bekommen, der keine Einwöhnung hatte, extrem viel erlebt hat in der kurzen Zeit und gelitten hat. Er lernt jetzt erstmal alles und muss so vieles Verarbeiten, dass es auch für ihn super schwer ist. Und wer weiß wie lange er schon litt?
Viel kaputt machen kannst du auch nicht, wenn er mal nicht ruhig hält. Es ist extrem schwer einen Junghund ruhig zu halten.
Wie schon geschrieben, begrenze ihn in einen Bereich oder gesell dich zu ihm, ruht gemeinsam.
Ihr werdet als Team zusammenwachsen, wenn es bei euch passt. Der Weg ist steinig. Hunde Erziehung wird dir oft die Tränen in die Augen treiben und du wirst dich fragen warum du dir das angetan hast, selbst Hudnemenschen mit Erfahrung sind davor nicht immer gefeilt.
Egal wie du dich Entscheidest, du musst glücklich damit sein.
Willst du es versuchen? Versuch es!
Willst du ihn abgeben weil es doch zu viel ist? Dann gib ihn wieder ab!
Schaffst du es finanziell nicht? Dann schieb das Hundethema weg, bis du genügend finanzielle Mittel hast.
Nichts davon ist verwerflich, du musst nur ehrlich zu dir sein und wissen was du möchtest.
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Da schon Probleme vorhanden sind und diese auch in der TA Akte stehen kann man den Hund jetzt leider nicht mehr versichern.
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Hallo,
es war natürlich geplant Noki zu versichern und ich war noch am recherchieren, welche Versicherung ich nehmen soll. Als dann letzte Woche der Physiotherapeutin die Hinterhandschwäche aufgefallen ist, habe ich schnell eine Versicherung bei AGILA abgeschlossen. Die Taubheit habe ich natürlich angegeben.
Zu dem Zeitpunkt war ja mir ja nichts über weitere Vorerkankungen bekannt. So wie ich es bei der Tierärztin verstanden habe, greift die Versicherung nicht, auch wenn die Voerkarnkungen bis dato nicht bekannt waren- sie waren eben vorhanden.
Das ist so, oder?
Ich habe natürlich Rücklagen, von denen ich die Kosten bezahlen kann. Mir ist schon bewusst, dass da über die Jahre eniges zusammen kommen kann. Aber mit so hohen Kosten zu Beginn und den eventuelle Folgekosten, dann muss ich eben auch die finanziellen Aspekete in meine Überlegungen miteinschließen.
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Es kann dir passieren, dass Agila dich nicht annimt!
Mein Hund wurde 2017 am Auge (cherry eye) operiert. Danach wollte ich ihn versichern. Keine Chance! Selbst als ich die Augen aus der Versicherung nehmen wollte, gab es eine Absage. Die versichern nur den kompletten Hund!
Barmenia das gleiche Spiel....Ich hatte natürlich online auch die Versicherung bei der Agila abgeschlossen, aber statt eines Versicherungsscheines kam die Ablehnung.
Meinen jetzigen Hund habe ich bei der Agila versichert, als der noch in Italien im Canile saß. So konnte ich mit guten Gewissen schreiben, dass mir keine Vorerkrankungen bekannt sind :-). War aber auch nur die OP Versicherung und da sind wir seit Dez. 2021 nur Einzahler. Er hat wirklich nichts gehabt.
Das dein privates Umfeld zur Rückgabe rät, kann ich nachvollziehen und ich würde es auch so machen! Dann muss die Orga die Diagnostik machen. So bekämen die den ja nicht neu vermittelt!
Die haben dir einen kranken Hund vermittelt und sollten jetzt dafür gerade stehen!!
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Ich kenne das nur so, wenn keine bekannt waren, kannst du den Hund versichern. Die meisten haben halt eine 3-6 Monatige Sperre in der du nichts einreichen kannst. Fällt etwas in der Zeit auf, dann werden Folgenkosten zu diesem Krankeitsbild nicht abgedeckt.
Ich kann dir die SantéVet empfehlen. Aber am besten telefonierst du einfach mal welche durch :) Wenn du den Hund behalten magst. Ansonsten würde ich mir die Mühe nicht machen.
Aber mit so hohen Kosten zu Beginn und den eventuelle Folgekosten, dann muss ich eben auch die finanziellen Aspekete in meine Überlegungen miteinschließen.
Das ist völlig in Ordnung. Niemand wird dich deswegen steinigen :) Auch nicht, wenn du den Hund deshalb abgibst. Das sollte meinerseits keine Anschuldigung sein
Du durftest das Tier vorher nicht kennenlernen. Du hast einen (womöglich) kranken Hund bekomme der angeblich gesund ist. Das war absolut unseriös von der Orga, da darfst du auch Überfordert sein und auch die Reißleine ziehen. Aber egal was geschehen ist, du musst nachher glücklich sein. Egal was Andere sagen, es wird deine Entscheidung bleiben.
Gibst du den Hund ab kommt sowas wie: Leicht gemacht... Hättest du doch... Macht man nicht.... und so weiter
Behälst du ihn und es passiert was: Selbst Schuld... hättet du mal abgegeben.. und so weiter
Du wirst es nie Jemandem recht machen können, nur dir selbst
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Die Probleme sind nun aber bekannt und somit wird keine Versicherung den Hund mehr nehmen, steht ja auch alles in der Akte. Klar gibts noch keine Diagnose aber der Hund ist ja jetzt wissentlich nicht gesund.
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Bevor ich ein CT machen lasse, das meist sehr kostspielig ist, würde ich mal zu einem Osteopathen gehen. Oft haben die mit wenigen Handgriffen raus, wo das Problem sitzt und was das Problem ist. Wenn das der Fall wäre, könnte man sich das CT sparen. Sind ja doch nicht unerhebliche Kosten.
Könnte allerdings sein, daß Du für die Untersuchung vielleicht vorher die Schmerzmittel weglassen sollst, da würde ich mal fragen. Denn derjenige muß ja sehen, an welcher Stelle der Hund mit Schmerzen reagiert, oder bei welchen Bewegungen. Bzw können sie unter Umständen am Gangbild erkennen, wo etwas hängt- und unter Schmerzmitteln wird er wahrscheinlich normal fröhlich herumhüpfen und den Schmerz nicht zeigen, was die Diagnose erschwert. Aber das kann man ja dort erfragen, wenn man den Termin ausmacht.
Ansonsten, was die Verpflichtung der Organisation betrifft, sich zu beteiligen: Du hast einen gesunden Hund gewollt, und einen kranken bekommen. Sollen die mal nachweisen, daß Du ihn gesund übernommen hast..... Das werden sie nicht können. Und in dem Punkt würde ich auch die genaue Diagnose abwarten. Wenn das ganz eindeutig ein angeborener Schaden ist, hast du damit den eindeutigen Nachweis, daß du ihn so bekommen hast. Das können sie sich -egal womit- nicht schön reden.
Und wenn die Diagnose was ist das einfach zu beheben ist durch den Osteopathen, dann brauchst Du vielleicht auch keine Kosten Beteiligung der Organisation und mußt dich mit denen nicht rumstreiten. Insofern würde ich das mal liegen lassen, bis ich genaueres weiß.
Übrigens verstehe ich die Zusage einer Tierschutzorganisation, daß der Hund gesund sei, grundsätzlich nicht als lebenslange Garantie. Im Normalfall werden die Hunde untersucht, ob die Würmer und irgendwelche Mittelmeerkrankheiten haben, eine allgemeine Untersuchung findet statt, und es wird geimpft. Maximal, wenn irgendwelche Auffälligkeiten auftreten, wird vielleicht mal irgendwo weiter gesucht. Ich glaube nicht, daß Du auch nur einen einzigen Hund aus dem Tierschutz bekommen kannst, der durchgeröngt wurde oder sämtliche möglichen Blutbilder bekommen hat, bevor er als "gesund" abgegeben wird.
In deinem Fall ist natürlich fraglich wenn der Hund dort schon komisch gelaufen wäre, hätte das bei der allgemeinen Untersuchung schon auffallen können oder müssen. Daher die Frage: gibt es vielleicht noch irgendwelche Videos, die dir geschickt wurden oder die jetzt noch auf der Website stehen, auf denen man Ansätze zum hinken oder Schongang erkennen könnte? Weil dann wäre es ein ganz offensichtlicher Fehler gewesen und sie hätten weiter untersuchen müssen. Sollte es solche Videos geben, könnten die wertvoll für dich sein, also unbedingt runterladen und sichern! Nur, falls es doch teurer werden sollte, und sie es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.
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Mir ist nach kurzer Zeit aufgefallen, dass Nokis Gang iwie merkwürdig aussieht. So hat er mit den Hinterbeinen nur kleine Schritte gemacht und es wirkte so, als wolle dieser möglichst wenig belasten. Auch ist Noki nie irgendwo hochgesprungen. Einer Hundetrainerin, die hier war ist das ebenfalls aufgefallen
Der hat eine Dackelfigur, die machen doch kleine Schritte mit ihren kurzen Beinen?
Ich habe Videos von Nokis Gang an eine Physiotherapeutin geschickt, die eine Hinterhandschwäche festgestellt hat.
Was soll das sein?
Noki habe eine Schonhaltung und ihre Vermutung war, dass die Hüfte die Ursache ist.
Ehem, ja, per Video festgestellt
Dazu kam es dann aber nicht mehr, weil Noki einen Tag später stark zu humpeln anfing, gefiept hat und starke Schmerzen zu haben schien.
Das muss doch gar nichts miteinander zu tun haben?
Nun waren wir vorgestern beim Röntgen und laut Arzt ist mit Nokis Hüfte alles okay. D
Das ist doch schon mal was.
Die Physiotherapeutin hat mir empfohlen mich an einen Osteopathen zu wenden.
Vernünftig.
Mach das doch erstmal, bevor du alles wild machst.
Du hast da einen jungen Hund, der kann sich aktuell einfach versprungen haben.
Dieses komische Laufen kann durchaus vom Transport kommen.
Da könnte auch ein Osteopath helfen, wenn der Hund sich verlegen hat und irgendwas verklemmt ist.
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Ich würde jetzt auch nicht gleich vom schlimmsten ausgehen.
Noch ist ja gar nichts gesichert.
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