Hundefreilauffläche - was ist das? Wozu ist sie da?
- Rabe
- Geschlossen
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Man darf in jedem Wald und sonst wo seinen Hund ableinen. Nur eben nicht in der Stadt und in Parks die für die menschliche Erholung gedacht sind. Und mit normalen Menschenverstand bin ich der Meinung, dass ist verständlich und selbst ohne die Leinenpflicht sind dies Orte, an denen mein Hund eine Leine um hätte schon aus Respekt den anderen Menschen gegenüber.
Ich würde sagen, das ist mega individuell.
Mein Hund z.B. kann keinen Rückruf, sie hat aber in den fünf Jahren, die ich sie nun kenne, noch kein Lebewesen belästigt, obwohl sie außerhalb bebauter Gebiete immer offline ist. Hier im Wald, auch verhältnismäßig stadtnah, treffe ich kaum jemanden, da sagt mir mein Menschenverstand, dass sie nicht an der Leine sein muss, nur weil da jemand kommen könnte.
In den ersten zwei Jahren hab ich bei jeder Menschensichtung angeleint, dann hab ich noch ein Jahr gerufen, ob ich anleinen soll und seitdem sorg ich nur dafür, dass sie nah bei mir ist, wenn uns Leute begegnen.
Würd jetzt jemand rufen ‚bitte anleinen‘ tät ich das sofort, aber entweder meiden die Ängstlichen bei uns die leeren Wälder, oder es gibt sie nicht…
Du bezeugst aber gerade so schön was ich mit Menschenverstand meine!!!
Du entscheidest nach Gegebenheiten wo dein Hund offline ist. Du bist nicht in Ballungsgebieten und meinst dein Hund muss sich individuell entfalten. Du lebst genau das, was ich mit normalem Menschenverstand meine. Aber da es ja nun immer mehr Hunde gibt und offensichtlich auch immer mehr Probleme, weil eben dieser Menschenverstand nicht mehr genutzt wird, führt doch erst dazu, dass Städte genau diese Verschärfungen haben.
Was würdest du denn als städtischer Bürgermeister machen, wenn immer mehr ungehobelte Hunde Menschen belästigen. Irgendwo muss man ja Abstriche machen. Und Hannover ist doch ein ideales Beispiel dafür.
Nochmal ich sage nicht das ich es gut finde und so überall haben wollen würde. Nur das ich verstehe, wieso es so ist.
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Es bezog sich lediglich auf die erste Aussage, dass Hannover so streng reguliert sei. Und das seh ich tatsächlich nicht so. Und ja theoretisch sollte jeder Hund in der Lage sein, dies zu erfüllen, um seinen Hund problemlos Freilauf zu ermöglichen.
Hattest Du schon einmal einen richtigen Angsthund?
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Es bezog sich lediglich auf die erste Aussage, dass Hannover so streng reguliert sei. Und das seh ich tatsächlich nicht so. Und ja theoretisch sollte jeder Hund in der Lage sein, dies zu erfüllen, um seinen Hund problemlos Freilauf zu ermöglichen.
Hattest Du schon einmal einen richtigen Angsthund?
Würdest Du einen richtigen Angsthund wirklich im Ballungsgebiet wie Innenstadt oder überfülltem Stadtpark für Menschen frei laufen lassen wollen?
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Nein. Ich würde gerne eine Hundefreilaufzone nutzen wollen. In der jeder! auf seinen eigenen Hund achtet und in der meine Hunde nicht unabgesprochen belästigt werden.
Mir gings um den angedeuteten Kern der Argumentation, dass jemand, der seinen Hund gut erzieht, in Hannover doch die Möglichkeit hat, außerhalb der Hundezonen Freilauf zu bieten. Bzw. dass man einem Hund nur dann Freilauf ermöglichen sollte, wenn er durch eine BH kommen würde. Lilly z. B. ist sehr folgsam, belästigt niemanden. Aber die konzentrierte Aufmerksamkeit bei einer Prüfung wäre für sie reine Folter. Ältere Hunde, Hunde mit Handicap haben es da auch nicht so einfach. Kann eine ganze Reihe von Gründen neben mangelndem Gehorsam des Hunds oder mangelnder Kompetenz als Halter haben, dass man auf eine BH verzichtet.
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Nein. Ich würde gerne eine Hundefreilaufzone nutzen wollen. In der jeder! auf seinen eigenen Hund achtet und in der meine Hunde nicht unabgesprochen belästigt werden.
Mir gings um den angedeuteten Kern der Argumentation, dass jemand, der seinen Hund gut erzieht, in Hannover doch die Möglichkeit hat, außerhalb der Hundezonen Freilauf zu bieten. Bzw. dass man einem Hund nur dann Freilauf ermöglichen sollte, wenn er durch eine BH kommen würde. Lilly z. B. ist sehr folgsam, belästigt niemanden. Aber die konzentrierte Aufmerksamkeit bei einer Prüfung wäre für sie reine Folter.
Nein dann hab ich mich völlig falsch ausgedrückt, entschuldige.
Es geht mir dabei um Hunde wie Rabe, die angeblich nur die Option haben, Freilaufflächen zu nutzen und sich durch Hunde, die diese Optionen aus anderen verständlichen Gründen in ihrer Freiheit beschnitten fühlen. Diese Menschen haben Alternativen. Aber dafür müsste man eben die Tauglichkeit nachweisen, die diesen ach so kompetenten Teams doch leicht fallen sollten.
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Ah, okay, dann habe ich das missverstanden, sorry.
Ich bin ja wirklich heilfroh, dass ich nicht in der Stadt wohne und dank HO auch nicht mehr pendeln muss. So ein überfüllter Stadtpark wäre für meine Nerven genauso wenig was wie für Lillys Nerven
Aber eine Freilaufzone, bei der sich Leute belästigt fühlen, wenn sie das Spiel (oder Ähnliches) ihrer Hunde kurz unterbrechen müssten für einen Hund, der keinen Kontakt will: Das wäre für mich dann auch keine Alternative, bei der ich mich wohlfühlen würde. Ich würds wohl um des Freilaufs willen hinnehmen, weil meine Hunde es können, aber schön wäre für mich was Anderes.
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Würden alle einfach ihre Hunde nicht ungefragt zu anderen hinlaufen lassen könnte mein Hund genauso das Freilaufgebiet benutzen.
Genau das Problem hab ich mit Emil auch. Der ist immer abrufbar, der will ja gar nicht aus meinem Dunstkreis. Er läuft Bögen um fremde Menschen und Hunde, weil er keinen Kontakt will. Kommt ein Tutnix zu ihm, weicht er aus und brummt. Kommt der hinter ihm her, gibt es evtl noch ne zweite Warnung, je nach Tagesform. Und dann knallt es. Und wenn Herrchen von Tutnix dann angeschlendert kommt, werde ich gefragt, warum mein Hund so agressiv ist. Ist er nicht, aber eben auch nicht der offenbar allerorts gewollte Hallosager. Und genau, weil diese unabgesprochenen Kontakte in Auslaufgebieten inzwischen normal sind, meide ich sie. Geht schlicht nicht. Und es ist so unfair meinem Hund gegenüber ihm das zuzumuten.
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Ich bin so froh um "mein" München, hier ist das so unkompliziert. Dieses Hick-Hack grad, wer sich wo bitte bewegen darf, wenn es ja eigentlich schon um Parks oder weitläufige Flächen geht ist mir komplett fremd. Was ist denn dabei, in einem Park seinen Hund nicht zu anderen zu lassen, da stört doch nicht, wenn jemand mit Hund kommt, der warum auch immer keinen Kontakt braucht.
Und diejenigen, die immer meinen, Stadt wär so furchtbar und sie sind so froh, nicht in der Stadt zu leben - Stadt ist nicht gleich Stadt, in der Münchner Innenstadt hätte ich auch keinen Hund, aber ich muß nicht mal an einer Strasse entlang gehen und treffe auch nicht 50 Hunde am Tag. Ich hab hier keine blöden Touris mit ihren Hunden, die nur herkommen, damit ihre Hund mal richtig die Sau raus lassen können und ich habe vielleicht weniger Hundebegegnungen als so mancher Landmensch. Also lasst mal bitte Eure Klischees, denn auch die nerven.
Meine Hunde müssen auch nicht in einem Pulk oder eng einbegrenzten Gebiet rumlaufen, wir haben keine generelle Leinenpflicht und mit etwas Rücksicht und Kommunikation miteinander hat man hier mit Hund das beste Leben, das man sich vorstellen kann. Keine generelle Leinenpflicht, 2 oder sogar 3? Tierkliniken mit 24 Stunden Dienst, super Tierärzte in meiner Nähe, sogar Zahntierärzte, einen super Hundeladen, man hat hier echt alles und da braucht mich keiner zu bedauern, daß ich in der schlimmen Stadt lebe.
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Und das könnte ich dann gut nachvollziehen, wenn es neben dieser Flächen auch genug andere Flächen in gut erreichbarer Nähe gibt, die Hundehalter auch mit unverträglichen/kranken/alten/ängstlichen/läufigen Hunden gibt, in denen Freilauf möglich ist.
Gibt es die: Okay, dann kann man sich bedarfsentsprechend anpassen, dann sollte das im Interesse des eigenen und anderen Hunds auch jeder tun.Um beim Beispiel Wien zu bleiben, ja, da kann man den Hund, sofern er dann einen Maulkorb trägt, außerhalb ausgewiesener Freilaufzonen auch legal frei laufen lassen.
Mir bricht jedenfalls kein Zacken aus der Krone, nicht durch den gut besuchten Hundewald zu spazieren, wenn meine Hündin gerade läufig ist, als mein Rüde frisch operiert war etc. Ich brauche diese Gebiete ohnehin nicht unbedingt, der Hundewald liegt halt auf meiner "after work" Gassistrecke und deshalb geh ich dann da auch gerne mal durch, weils halt auch nett angelegt ist, keine Radfahrer durch dürfen etc.
Aber wenn es gerade eben wegen Läufigkeit/Krankheit etc nicht passt, gehe ich da halt dran vorbei oder nehme nen anderen Weg, auch egal.
Zumindest im von mir genutzten Hundewald begegne ich übrigens überwiegend - leider nicht nur aber doch zum Großteil - vernünftigen Haltern, die ihre Hunde auch mal ranrufen wenn klar ist dasa ein Kontakt nicht passt etc. Erst neulich war ich am Rande des Gebiets und zwei größere Hunde haben dort recht wild miteinander gespielt. Hab Pippa also vorsichtshalber hochgenommen. Einer der Hunde kam dann auf uns zu und war kurz interessiert am Hund auf meinem Arm. Die Halterin hat ihn dann abgerufen und sich sogar entschuldigt.
Ich hebe Pippa zurzeit sowohl dort als auch außerhalb offizieller Gebiete bei Großhunden meist hoch, gerade im Hundewald habe ich eigentlich damit gerechnet dass da doofe Kommentare kommen - bis jetzt aber eigentlich nichts dergleichen, sondern eher nur freundliches Lächeln. Ich habe schon das Gefühl, dass zumindest an gewissen Orten immer mehr Halter informiert über höfliche Begegnungen, Hundesprache etc sind.
Ein anderes weitlöufiges Freilaufgebiet meide ich zB total. Dort ist für mich eher "Wilder Westen".
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Meine Güte Hundundmehr da warst du aber spät dran mit dem Facepalm auf meinen Beitrag.
Zur Erklärung für dich, Rabe hätte gerne u.a. diesen Punkt fest angepinnt.
Die Hundezone ist grundsätzlich für alle Hunde da, ja. Aber wenn Sie wissen, dass Ihr Hund oder die anderen Vierbeiner durch Ihren Besuch in der Hundezone Stress oder Gefahren ausgesetzt sind, dann lassen Sie es bitte bleiben. Das gilt zum Besipiel für läufige Hündinnen oder unverträgliche Hunde."
...wie schon im ersten Beitrag gefordert.
Was wollen Leute dort, deren Hündin gerade läufig ist?
Wo ich (und jeder andere) mit läufiger Hündin spazieren geht, ausserhalb von ausgewiesenen Hundewiesen, ist jedem selbst überlassen. Und da darf ich (und jeder andere) erwarten, nicht belästigt zu werden.
Eine läufige Hündin wird ja sehr gerne von besonders kompetenten Haltern besonders sozialer und gut erzogener Rüden als Ausrede benutzt, warum der "ausnahmsweise" nicht hört.
Dasselbe gilt für akte und kranke Hunde, weil das Gegenüber ja nur durchstartet, weil der sich "nicht normal bewegt".
Jep, alles schon oft erlebt.
Das ist halt das Ding mit der Rücksichtnahme, die einfach auch für die ganzen Freientfalter gelten sollte.
Das und nichts anderes wollte ich in meinem Post ausdrücken.
So, hier darfst du jetzt ein weiteres facepalm drunter setzen.
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