Welpe knurrt Kind an und schnappt ins Bein

  • Nein, bitte keine Handfütterung. Im ungünstigen Fall macht Ihr damit noch ein Ressourcenthema auf.


    Habt Ihr schon Hundeerfahrung? Wenn nicht, dann würde ich zu einem Trainer raten, der zu Euch nach Hause kommt und sich die Situation mal Vorort anschaut.


    Hat sich der Kotabsatz inzwischen normalisiert?

    Ne ich meinte das sie den Napf hinstellen.


    Hundeerfahrung nur, über die Hunde die wir sonst hatten als ich selbst noch zu Hause gelebt hatte. Da hatten wir immer Hunde bzw ich danach bei mir zu Pflege wenn die Eltern im Urlaub waren.

    Einen Trainer lasse ich definitiv nach Hause kommen.


    Kotabsatz außen klappt. Seit es nicht mehr regnet 🙈

    Leider wurden aber Giardien und Kokzidien festgestellt. Das wird nun behandelt

  • Alles klar,

    Ich habe die Anzeigen des Vereines schon für gut gehalten. Es gab dort etliche Hunde wo es hieß nicht zu keinen Kindern oder auch gar Nicht zu Kindern oder ähnliches

  • Der Hund kennt das ständige Zusammensein mit Menschen nicht. Ich würde ihm Abstand verschaffen. Also richtig. Andere Räume, Gitter etc ... Räumliche Trennung als regelmäßige Rituale, damit er durchatmen und richtig schlafen kann.


    Wie oft ist der nicht in Eurem Lebensbereich?

  • Ich würde auch vorerst trennen, bis ihr einen guten Trainer bei der Hand habt und der euch weitere Anweisungen gibt. Außerdem sollten für Kind und Hund strenge Regeln herrschen. Das Kind hat nichts am Hundeplatz zu suchen (ganz egal, ob da etwas reingefallen ist oder nicht – und sind wir mal ehrlich: wenn die Regel ernsthaft befolgt wird, ist das Kind gar nicht nah genug an dem Platz, das etwas reinfallen könnte) und der Hund darf das Kind nicht kontrollieren o.ä.

    Der Hundeplatz sollte so gewählt sein, dass der Hund auch nicht zufällig ständig gestört/bedrängt wird.


    Kinder riechen vor der Pubertät anders als Erwachsene und werden anders von Hunden wahrgenommen, so dass sie die Kinder auch vor der Pubertät nicht so ernst nehmen. (So wurde uns das in der Schulhundausbildung erklärt.)


    Handfütterung wird von einigen eh schon kritisch gesehen, da Grundbedürfnisse erstmal gestillt werden sollten. Damit könntet ihr euch zusätzliche Probleme einhandeln.


    @Labrador-Mix: Ich hab noch nicht so viele angebliche Labrador-Mixe aus Rumänien kennenlernen dürfen, aber alle, die ich getroffen habe, hatten am Ende ganz andere Vorfahren (meist Richtung Herdenschutzhund). Labrador-Mix verkauft sich halt gut und alles, was gelb und kurzhaarig ist, wird dann wird das gern gewählt.


    tldr: Trainer suchen; Kinder und Hund trennen; Hund zuverlässige Rückzugsmöglichkeiten ermöglichen

  • Überflüssig heißt: will ich nicht haben


    Ihr habt eine Zwangsgemeinschaft installiert.

    Ob das gut wird muss man vor Ort angucken. Jetzt sind die Kinder gefährdet gebissen zu werden.

  • Bitte die Kinder gar nicht mit Futter am Hund hantieren lassen. Werder Napf noch Leckerli.

    Für einen Hund, der da sowieso schon ein Thema mit hat, kann das erst recht den Konflikt anheizen.


    Es kann gut sein, dass es dauerhaft so sein wird, dass der Hund von den Kindern nichts wissen will und das Ziel vom Training evtl (nur) eine friedliche koexistenz sein wird.

  • Ich hatte eben beim Querlesen schon gedacht, dass das nach Parasitenbefall klingt. Gut, wenn es jetzt behandelt wird :smile:


    „Den Napf hinstellen“ wird nix dazu beitragen, dass der Hund sich an Kinder gewöhnt. Es ist noch viel zu weit gedacht, dass der Hund das registriert und was Positives mit dem Kind verknüpft.


    Der Hund kommt aus völlig anderen Lebensverhältnissen. Es ist unklar, ob er schon jemals mit Menschen auf engen Raum gelebt hat. Falls er das nicht kennt, dann kann alleine schon das enge Zusammenleben erstmal ein enormer Stressfaktor für ihn sein. Daher auch die Frage hier, ob er einen völlig ungestörten Platz hat. Da gets nicht nur um ein eigenes Körbchen, sondern einen gut separierten Rückzugsort.


    Dazu kommt, dass Ihr alle erstmal Euren Platz und Eure Struktur finden müsst, wie Ihr zukünftig zusammenleben möchtet. Auch der Hund. Er versucht jetzt auf seine Art, sich seinen Platz zu schaffen. Also nicht (nur) den Aufenthaltsplatz, sondern den Platz im sozialen Gefüge.


    Ihr seid jetzt gefragt, ihm die Hausregeln zu erklären und durch Eure Führung zu vermitteln, wo sein Platz ist und dass er da seine Zähne weder einsetzen soll noch braucht. Das reguliert Ihr nicht über die Futtergabe, das umfasst alle Aspekte des Zusammenlebens.


    Das wäre mit einem Hund aus hiesigen Verhältnissen deutlich einfacher. Aber nun ist der Kleine ja da. Für alles Weitere wäre jetzt wichtig, dass jemand einschätzt, welche Motivation beim Hund hinter dem Schnappen steckt, damit dann entsprechend gegengesteuert werden kann. Deshalb der Gedanke an einen Trainer Vorort.


    Und ja, bis dahin würde ich an Eurer Stelle trennen und auch die Mutter erstmal vom Aufpassen entlasten. Es sei denn, Ihr habt schon eine genaue Vorstellung, was beim Hund hinterm Kontrollieren steckt und wie Ihr dagegen angehen wollt.


    Für wirkliche Fernempfehlungen ist das Thema zu brisant.

  • Ok ich danke euch!

    Trainer ist wie gesagt klar. Wird kontaktiert.


    Ich hab tatsächlich den Eindruck, dass sie dies aus Unsicherheit tut. Als sie kam hat sie erstmal nur geknurrt. Sie ist generell noch sehr Unsicher oft und ich glaube vor allem die Situation in der sie schlief war ein Schreck für sie.

    Das mit dem

    Korb ist klar das darf das Kind nicht..

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