Biewer Yorkshire Terrier Junghund Verzweiflung

  • Das heißt du hast scheinbar nie aktiv daran gearbeitet, dass der Hund sich draußen an dir orientiert.

    Hast du mal Blicke oder freiwilliges zu dir kommen belohnt? Hast du das gefördert oder hast du es ignoriert?

    Hast du ihm gezeigt, dass es in deiner Gegenwart super toll ist und nichts anderes damit mithalten kann (für einen Terrier stimmt das eh nicht, aber ein Welpe weiß das anfangs ja noch nicht, das merken die früh genug :see_no_evil_monkey: )?


    Ward ihr mal bei einem Hundetrainer oder in einer Hundeschule?




    Ich bin ja faul, deshalb lernen meine Hunde, dass sie beim Spazierengehen regelmäßig Kontakt zu mir aufnehmen sollen (nein, das macht nicht jeder Hund von sich aus) und außerdem, dass sie Kontakt zu mir aufnehmen, wenn auf der Bildfläche irgendetwas oder irgendjemand erscheint, der vorher noch nicht da war.

    Also sprich, wir laufen einen Feldweg lang und es kommt uns ein Mensch, Auto, Radfahrer entgegen, dann erwarte ich von meinen Hunden, dass sie stehen bleiben und mich anschauen. Das heißt so viel wie "Was soll ich machen?" und dann entscheide ich eben, ob sie weiter laufen dürfen, zu mir kommen müssen, sich ablegen oder was auch immer.


    Es gibt ganz bestimmt auch andere Wege. Für mich hat sich das aber als am praktischten erwiesen, sowohl bei selbstständigen als auch anhänglichen Hunden (hab das allerdings erst mit 5 Hunden so gemacht, gibt sicher welche, die die Idee blöd finden).

  • Nein also er wurde schon immer dafür belohnt wenn er mich angeschaut hat oder gekommen ist, nur halt nicht so umfangreich wie nun mir hier geraten wurde.


    Welpenschule hatte sich damals nicht ergeben da es eben alles super lief. Und nun halt gefühlt alles verlernt hat.


    Dein Ansatz ist schon Sinnvoll und halte ich jetzt nicht für schlecht, nur das geht dann Richtung Hund wie ein Uhrwerk was nicht gleich schlecht ist. Es ist nur wie du schon sagtest sehr angenehm zu Handhaben 😁

  • Weisst du, eine gute Hundeschule ist nicht für den Hund.


    Sondern für den Mensch.


    Es gibt die sogenannte Lerntheorie.

    Durch Jahrzehntelange Forschung wurde festgestellt, wie Lebewesen lernen. Das hat ein lohisches System und dieses System nennt man Lerntheorie.


    Um einem Hund etwas beizubringen bedient man sich also der Lerntheorie und geht systematisch vor. Dann versteht der Hund 1. was erwartet wird und 2. macht er Fortschritte.

    Ein Kommando wird also nicht nur in der Basis gelernt, sondern weiter gefestigt um in unterschiedlichen Situationen zu funktionieren. Dazu muss man aber einige Regeln der Lerntheorie berücksichtigen.


    Du kannst dir und deinem Hund das Leben massiv einfacher machen, wenn du dir - zum Beispiel mit Hilfe der User hier - eine gute Trainerin suchst, die dir die Basics erklärt, wie genau du dem Hund effizient Dinge beibringen kannst.


    Dann macht das ganze Training nicht nur viel mehr Sinn, sondern auch massiv mehr Spass!


    So als Tip. Es geht dann alles etwas einfacher für beide.

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