Chaoshund aufnehmen?
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Ich gehöre auch zur Fraktion nicht übernehmen.
Du hast zwei Hunde, die harmonieren und "funktionieren".
Davon eine junge Hündin, mir der du noch viel arbeiten und lernen kannst.
Es klappt mit deiner Selbständigkeit, ohne dass die Hunde dich einschränken.
Eigentlich klingt alles perfekt!
Ich finde es echt toll, dass du der Hündin helfen willst, aber die Konsequenzen mit ihrer Übernahme wären wirklich lebenseinschneidend für dich und deinen Hunde.
Und dass die HH dir den Hund SOGAR schenken würde finde ich, gelinde gesagt, unverschämt!
Und wer weiß, was du dir womöglich für eine gesundheitliche Großbaustelle holst.
So leid mir der Hund tut, ich würde es an deiner Stelle nicht machen.
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Ich möchte auch noch bedenken geben, dass drei eine wirklich doofe Zahl ist.
Es ist im Grunde immer einer übrig. Gassi mit drei Gebrauchshunden, vor allem zwei jungen ist gelinde gesagt grenzwertig (auch, wenn die nett sind). Der Transport ist wesentlich aufwendiger, weil eine Doppelbox nicht mehr langt, entweder hat man zufällig eh ein passendes Auto, oder es muss ein Anhänger her. Ob das im Verein bei dir so einfach ist, würde ich auch abklären, mancherorts wird sammeln ja nicht sooo gerne gesehen, ist aber sicherlich individuell.
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Der Punkt „Hilfe“ von anderen ist mega wichtig!
Du musst alle 3 alleine stemmen können. Du kannst dich nicht auf andere verlassen. Selber erlebt.
Vorher tröten sie laut, wie sehr sie einem helfen. Aber wenn es hart auf hart kommt, stehst du ganz schnell alleine da.
Es muss alleine machbar sein. Ganz klar.
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Für mich stellt sich auch immer die Frage, ob ein Hund allein bleiben kann oder ob er das ganze Haus auseinandernimmt und die komplette Straße beschallt und mein bestehendes Rudel gaga macht.
Vielleicht hast du "Glück" und die Leute haben den Hund viel allein gelassen und er hat sich gefügt, dann würde ich mir das überlegen, ob es machbar ist. Ein Hund, der alles zerstört und laut jault, so dass sich die Unwelt gestört fühlt ist eine große Belastung.
Auch die Gassigänge, mMn müssen die am Anfang getrennt erfolgen, um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Das heißt, bist du mit deinen Hunden unterwegs, ist der Neuling allein oder mit der einen Hündin zuhause.
Dann muss man trennen, geht das räumlich?
Was ist mit Transport, hast du Platz für 3 große Hunde im Auto? Was machst du mit dem Neuankömmling, wenn du zum Hundesport möchtest?
Das sind so Sachen, die ich mir überlegen würde.
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Der Punkt „Hilfe“ von anderen ist mega wichtig!
Du musst alle 3 alleine stemmen können. Du kannst dich nicht auf andere verlassen. Selber erlebt.
Vorher tröten sie laut, wie sehr sie einem helfen. Aber wenn es hart auf hart kommt, stehst du ganz schnell alleine da.
Es muss alleine machbar sein. Ganz klar.
Es ist leider leider so. Vorher haben die allermeisten Leute ne große Klappe, aber am Ende steht man alleine dar.
Bei uns war es so, dass der ehemaliger Trainer der Pflege-Hündin immer wieder gejammert hat, dass er sie doch eigentlich nehmen und vermitteln wollte. Mit ganz viel Bla bla bla und Empörung. Dreimal hab ich ihm angeboten, dass er den Hund haben kann, weil die Hündinnen sich hier auf den Tod gehasst haben. Jedes Mal wurde man dann ganz kleinlaut und nein, das würde ja nicht gehen weil x Ausreden.
Da wurde auch nur rumgelabert, ich frag mich manchmal echt was da in den Köpfen vorgeht. Der ehemaligen Besitzerin wurde das Angebot ja auch gemacht, am Ende landete der Hund dann aber bei mir und nicht dort. Komisch.
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Bei mir wär's auch - blutenden Herzens - Nein. Mir wäre einmal die Einjährige zu jung und zum zweiten die Gefahr zu groß, dass das bisher harmonische Team aus den Fugen gerät. Drei Hunde ist oft eine blöde Zahl.
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Ehrlich gesagt, die Dame wäre fein raus und holt sich uU direkt den nächsten Hund.
Wenn es stimmt, dass der Hund auf dem Balkon gehalten wird und nicht raus kommt, dann solltest du das anzeigen. Dann wird der Hund im besten Fall dort rausgeholt und hat eine Chance, vermittelt zu werden. Je früher umso besser.
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Danke für eure wirklich guten Anregungen und Argumente eben auch gegen eine Aufnahme.
Ja, schon klar, dass man am Ende wirklich selbst damit klarkommen muss, auch ohne Hilfe.
Ich denke schon, dass ich es ganz gut managen würde, aber wie schon angemerkt wurde wird das nicht einfach neben Selbstständigkeit und zwei weiteren Hunden, die nicht zu kurz kommen sollen.
Zwinger habe ich nicht, aber Platz zum Trennen im Haus hätte ich genug.
Das Alleinebleiben ist ja das nächste Thema. Sie ist es gewohnt in einer Box zu sein während die Besitzerin nicht da ist, auch stundenlang. Aber sie findet das richtig kacke, zerstört aber scheinbar alles wenn sie nicht eingesperrt ist.
Ich muss natürlich mein Brot weiterhin verdienen und kann sie nicht auf Kunden loslassen. In eine Box sperren möchte ich sie auch nicht, weil das bestimmt nie richtig sauber aufgebaut wurde und sie ein Trauma hat.
Den Tipp der Halterin Hilfe anzubieten in Form vom Vereinsleben und Unterstützung beim Training finde ich gut. Ich werde nochmal das Gespräch mit ihr suchen, befürchte jedoch, dass sie sie einfach los werden möchte.
Sie lebt nicht auf dem Balkon, sie lebt schon in der Wohnung, aber wird zum Lösen und Kot absetzen auf den Balkon geschickt, was ich persönlich einfach zum kotzen finde.
Schwierig.
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Verhaltensauffälliger Welpe/Junghund aus äußerst dubioser Quelle, da würden bei mir alle Alarmglocken schrillen!
Als Einzelprojekt mit 100prozentigem Engagement für diesen einen (!) Hund, ja, aber für mich nicht kompatibel mit zwei schon vorhandenen Hunden und entsprechenden Plänen bzgl. Haltung und Sport : nein
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Sie lebt nicht auf dem Balkon, sie lebt schon in der Wohnung, aber wird zum Lösen und Kot absetzen auf den Balkon geschickt, was ich persönlich einfach zum kotzen finde.
Das könnest du auch dem VetAmt melden.
Hunde müssen Auslauf bekommen.
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