Ungefragte Ratschläge verteilen bzw. Eingreifen bei der Hundeerziehung von Fremden

  • Passive Agressivität... man man man...

  • Herrlich, danke.

    Es ist wirklich hilfreich wenn der erste Eindruck so nachhaltig bestätigt wird :bindafür:

  • Jaaaaaa.... dann pack mal nem Spinnenphobiker einfach die Spinne ins Gesicht und hindere ihn daran, das Tier weg zu hauen. Bringt null. Und das ist bei Panikhunden genau so.

    Du verwechselst hier Dinge die man nicht verwechseln sollte wenn man von sich behauptet Ahnung zu haben .

    Niemand redet von flooding.

    Aber gut, damit ist das hier eh Verschwendung von Zeit .

    Mal ernsthaft. Sie zwingt den Hund in den Gehorsam... Begrifflichkeiten sind mir egal... aber natürlich floodet sie den Hund...sprich in echtdeutsch... sie zwingt den Hund die Situation ertragen zu müssen.


    Ich hänge das Zitat von Schäfiterrier noch mal an


    "Ja, es sieht zum Beispiel nicht schön aus, wenn der Hund ganz offensichtlich totale Angst wegen einem Böller hat und ich vehement Gehorsam einfordere und in die Angst auch noch rein korrigiere, wenn er nicht gehorcht."


    DAS ist genau das, was du flooding *ertragen müssen" nennst

  • Besser kannst du nicht?

  • Wow... genau dabei würdest du von mir eine Ansage bekommen. Achne, geht ja gar nicht, weil ich in dieser Situation meinem Panikhund Raum gebe zu flüchten.


    Ernsthaft... einen Hund in den Gehorsam zu zwingen, obwohl er flüchten möchte, ist für mich tatsächlich tierschutzrelevant.

    Herrlich, exakt das beweist meinen Punkt, dass man nicht vorschnell urteilen sollte :lol: Danke an der Stelle für das anschauliche Beispiel.

  • Nein.


    „Flooding“ würde heißen, einen Hund gezielt und bewusst einem Maß an Reizen auszusetzen, die so weit über das für ihn Verarbeitbare hinausgehen, dass er nur noch mit absoluter Passivität reagieren kann. Wäre in Extremfällen übrigens auch eine Art, mit dem Hund zu arbeiten. Ich wollte es nicht, aber es mag Fälle geben, bei denen das der Ansatz ist, der zum Erfolg führt.


    Was hier beschrieben wurde, ist das Abbrechen einer Spirale (bei Hunden, bei denen das funktioniert). Sprich - nur ganz grob formuliert, bin keine Biologin: Die übermäßige Adrenalinproduktion wird reduziert, der Organismus bekommt eine Konzentrationsaufgabe und bleibt aktiv. Was dazu führt - wenn es funktioniert - dass das Adrenalin auch abgebaut werden kann und die Cortisolbildung gehemmt wird.


    Einen Hund, der sich in solche Spiralen reinsteigert, dabei nicht zu unterbrechen und in einen Rückzugsraum fliehen zu lassen, hieße dann, die Adrenalinausschüttung andauern zu lassen, den Körper dabei in Bewegungslosigkeit gehen zu lassen (außer vielleicht Zittern, Hecheln und repetitive Verhaltensmuster, die aber nicht sehr effektiv zum Adrenalinabbau sind bzw. nicht helfen, wenn der Körper noch in der Spirale steckt). Damit den Adrenalinabbau zu hemmen und die Bildung von Cortisol zu begünstigen.

  • Dann liest du das anders als ich es tue ;)


    Man kann andere Meinungen auch einfach mal stehen lassen

  • Vorsicht böser Mod


    Es geht hier nicht um Bonniii und wie sie die Welt sieht!

    Bitte das OT also an dieser Stelle beenden und zurück zum Ausgangsthema!

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