Neuer Zweithund nach 9 Jahren
-
-
Hallo Zusammen,
dies ist mein erster Beitrag und ich hoffe, ich gebe alle wichtigen Infos weiter.
Wir haben uns vor 10 Jahren eine OEB Hündin geholt und ca 1 Jahr später eine FB Hündin dazu. Beide unkastriert. Die Zwei waren ein eingespieltes Team und haben sich geliebt. Sie haben immer extrem die Nähe des Anderen gesucht, vor allem die OEB. Nun mussten wir unsere FB einschläfern lassen und haben eine ziemlich traurige OEB Zuhause. Für uns stand relativ schnell fest, dass wir gerne wieder einen Zweithund hätten. Nun zum Problem. Unsere OEB war schon immer eher desinteressiert an anderen Hunden. Freundliche Hunde Begegnung gab es eher selten. Sie ist doch sehr territorial. Die Geburt von unseren 2 Kindern hat das auch noch etwas verstärkt.
Nun könnten wir aus dem weiteren Bekanntenkreis eine junge FB Hündin (1 Jahr, unkastriert) übernehmen. Wir waren auch schon gemeinsam auf einem neutralen Boden spazieren. Zu unserer Verwunderung, war unsere OEB recht entspannt. Sie hat zwar kein großes Interesse an der FB gezeigt aber war für ihre Verhältnisse recht "freundlich". Kein Gepöbel, Nackenhaare stellen oder so... Allerdings durfte die FB nicht an ihr Schnuppern. Da hat sie mit einem deutlichen Knurren gezeigt, dass sie das nicht will.
Es besteht die Möglichkeit, dass wir noch öfter mit der FB spazieren gehen können, bevor wir sie übernehmen. Aber macht das überhaupt Sinn bzw besteht Hoffnung, dass unsere Oma nochmal einen neuen Hund lieben lernt? Die FB lebt aktuell noch mit ihrer Mama zusammen und ist in der Rangordnung unten. Ich denke sie würde sich problemlos unterwerfen.
Ich bin auf eure Erfahrungen und Einschätzungen gespannt.
-
- Vor einem Moment
- Neu
-
-
Hättet IHR gerne wieder einen Zweithund oder glaubt ihr die OEB bräuchte Gesellschaft (das liest sich nämlich überhaupt nicht so)?
Ich würde mir das gut überlegen. OEB sind ja jetzt auch nicht gerade die gesündeste Rasse, da sollte man im Hinterkopf haben, das man dann in wenigen Jahren zwei Hunde mit ggf. sehr unterschiedlichen Bedürfnissen hat. Und zwei Hündinnen kann tendenziell auch eher problematisch sein.
-
Ich muss ehrlich sagen, mit dem, was ich zu den gesundheitlichen Baustellen der beteiligten Rassen weiß, würde ich mir keine junge FB zu einer alten OEB dazuholen, außer ich bin finanziell extrem auf Rosen gebettet.
Es kann durchaus sein, dass sowohl die Frenchie als auch die Seniorin euch noch einiges an TA Kosten bescheren. Man steckt zwar nie drin, aber durch die Deformationen im Gesicht, Nasenlöcher, Gaumensegel etc plus Bandscheiben usw kann da schnell was 4stelliges zusammenkommen. Das Leid durch OPs und Rekonvaleszenz natürlich inklusive.
Meine Meinung, ich persönlich würde der alten Dame einen ruhigen Lebensabend gönnen und mich nach deren Ableben nach einer gesündere Rasse umsehen, die als Familienhund den Kindern eine Freude machen kann.
-
Wir hätten auf jeden Fall gerne wieder einen Zweithund ABER unsere OEB geht natürlich vor. Sie ist aktuell Zuhause sehr ruhig und zurückgezogen. Das war sie vorher nicht. Sie hat gefühlt etwas Lebensfreude verloren... Daher war unser Gedanke zuschauen ob sie sich vielleicht, nach kurzer Eingewöhnung, doch wieder über einen Partner an ihrer Seite freuen würde. Sie kennt das allein sein ja überhaupt nicht mehr...
-
Ich hab die Erfahrung (mit meinem nicht sonderlich verträglichen Rüden) gemacht, dass es etwas völlig anderes für die Hunde ist, ob "man sich mal trifft", oder ob man zusammen lebt und somit aufeinander einstellt.
Deshalb würde ich auf jeden Fall vorab ein Probewohnen vereinbaren. Und auch nicht nur ein, zwei Tage, sondern durchaus länger.
Da du ja schon eine FB hattest, gehe ich davon aus, dass du weisst, worauf du dich evtl gesundheitlich einlässt. In deinem Fall würde mich tatsächlich etwas die Herkunft sorgen (privat, lebt mit Mutter zusammen, klingt nach Hundi sollte mal Welpen haben...ist nicht unbedingt die beste Voraussetzung).
Ansonsten kann ich dich gut verstehen, ich würde heute auch keinen Hund mehr einzeln halten wollen.
-
-
Ich muss ehrlich sagen, mit dem, was ich zu den gesundheitlichen Baustellen der beteiligten Rassen weiß, würde ich mir keine junge FB zu einer alten OEB dazuholen, außer ich bin finanziell extrem auf Rosen gebettet.
Es kann durchaus sein, dass sowohl die Frenchie als auch die Seniorin euch noch einiges an TA Kosten bescheren. Man steckt zwar nie drin, aber durch die Deformationen im Gesicht, Nasenlöcher, Gaumensegel etc plus Bandscheiben usw kann da schnell was 4stelliges zusammenkommen. Das Leid durch OPs und Rekonvaleszenz natürlich inklusive.
Meine Meinung, ich persönlich würde der alten Dame einen ruhigen Lebensabend gönnen und mich nach deren Ableben nach einer gesündere Rasse umsehen, die als Familienhund den Kindern eine Freude machen kann.
Ich hab die Erfahrung (mit meinem nicht sonderlich verträglichen Rüden) gemacht, dass es etwas völlig anderes für die Hunde ist, ob "man sich mal trifft", oder ob man zusammen lebt und somit aufeinander einstellt.
Deshalb würde ich auf jeden Fall vorab ein Probewohnen vereinbaren. Und auch nicht nur ein, zwei Tage, sondern durchaus länger.
Da du ja schon eine FB hattest, gehe ich davon aus, dass du weisst, worauf du dich evtl gesundheitlich einlässt. In deinem Fall würde mich tatsächlich etwas die Herkunft sorgen (privat, lebt mit Mutter zusammen, klingt nach Hundi sollte mal Welpen haben...ist nicht unbedingt die beste Voraussetzung).
Ansonsten kann ich dich gut verstehen, ich würde heute auch keinen Hund mehr einzeln halten wollen
Über das Gesundheitliche sind wir uns bewusst. Würden uns auch keinen Welpen mehr von der Rasse holen. Aber nun ist die Maus schon da und braucht ein neues Zuhause. Bei uns wäre sie vollversichert. Aber was du ansprichst, war auch mein Gedanke. Unsere OEB ist sehr speziell aber wenn sie sich mal auf eine neue Situation eingestellt hat, steht sie zu 100% dahinter. Wenn man das bei Hunden so ausdrücken kann. Daher war ein Probewohnen für mich auch der erste Gedanke. Ich könnte 2 Wochen Urlaub nehmen. Vermutlich könnte man in dieser Zeit abschätzen, ob es eine neue Liebe wird?
-
Die andere Hündin ist noch sehr jung.
Und nur weil die aktuell im bekannten Zuhause mit der Mutterhündin kleine Brötchen backt,bedeutet das nicht, dass das so bleiben muss. Und nein, das werdet ihr auch nach zwei Wochen Probewohnen nicht abschätzen können, ob das auf Dauer funktionieren wird. Dafür stehen bei einer einjährigen Hündin einfach noch zu viel an Entwicklung an.
Mal weitergedacht.
Was,wenn ihr die Hündin zu euch nehmt und sich dann in ein paar Monaten, einem halben Jahr zeigt, dass sich die FB eben nicht unterbuttern lässt, sondern mit dem weiteren Erwachsenwerden einfach mehr wird und da bei Themen, die ihr wichtig sind, auch mal in die Konfrontation geht?
Gerade Frenchys können da ja richtig garstig werden.
Wie sieht euer Plan B aus, wenn es sich nach anfänglichem, wackligen Frieden dann doch zeigt, dass die Kombi im Alltag einfach großes Konfliktpotential hat?
-
Wir hätten auf jeden Fall gerne wieder einen Zweithund ABER unsere OEB geht natürlich vor. Sie ist aktuell Zuhause sehr ruhig und zurückgezogen. Das war sie vorher nicht. Sie hat gefühlt etwas Lebensfreude verloren... Daher war unser Gedanke zuschauen ob sie sich vielleicht, nach kurzer Eingewöhnung, doch wieder über einen Partner an ihrer Seite freuen würde. Sie kennt das allein sein ja überhaupt nicht mehr...
Hat sie wirklich Lebensfreude verloren oder genießt sie es vielleicht, nicht ständig den starken Hund darstellen zu müssen (wegen Konkurrenz)?
-
Wir hätten auf jeden Fall gerne wieder einen Zweithund ABER unsere OEB geht natürlich vor. Sie ist aktuell Zuhause sehr ruhig und zurückgezogen. Das war sie vorher nicht. Sie hat gefühlt etwas Lebensfreude verloren... Daher war unser Gedanke zuschauen ob sie sich vielleicht, nach kurzer Eingewöhnung, doch wieder über einen Partner an ihrer Seite freuen würde. Sie kennt das allein sein ja überhaupt nicht mehr...
Hat sie wirklich Lebensfreude verloren oder genießt sie es vielleicht, nicht ständig den starken Hund darstellen zu müssen (wegen Konkurrenz)?
Das ist wirklich Lebensfreude. Ich habe noch nie so viel Traurigkeit in ihren Augen gesehen. Sie liegt im Körbchen und starrt einfach an die Wand. Das hat sie vorher nie. Beim Spazieren gehen ist alles in Ordnung. Da ist sie eigentlich wie immer.
-
Sie liegt im Körbchen und starrt einfach an die Wand. Das hat sie vorher nie.
Ja, das könnte aber auch einfach Ruhe und Entspannung sein.
Einfach mal nix tun und nicht ständig in Habt Acht sein zu müssen, was gerade passiert und was der andere Hund gerade macht.
Wenn sie sich draußen normal verhält und frisst wie immer, klingt das für mich eher danach, dass sie grad die Ruhe genießt und eben nicht "trauert".
-
- Vor einem Moment
- Neu
-
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!