Nur mal kurz alleine bleiben
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Hallo zusammen,
wir haben einen 11 Wochen alten Goldie-Rüden. Barny ist seit dem 17.05. bei uns und hat sich recht gut eingelebt. Wir versuchen ihn seit gestern immer mal wieder kurz alleine zu lassen. Wir gehen dann eine Etage höher und kommen nach kurzer Zeit (2-3 Min.) wieder zu ihm zurück. Möchten ihn daran gewöhnen, daß er alleine bleiben soll, wenn unser Urlaub (3 Wochen) zu Ende ist. In der Zeit, in der er dann alleine ist, wird gebellt oder auch mal geweint. Wir haben nun aber verschiedene Tipps erhalten, wie man sich da verhalten soll. Die einen sagen bellen ignorieren und einfach verhalten, als wäre nichts gewesen. Andere meinen, daß man direkt bellen unterbinden soll mit einem scharfen "Nein". Andere wiederum warten bis der Hund aufhört zu bellen und gehen dann erst wieder zu ihm. Wie sind eure Erfahrungen zu diesem Thema? Wir wollten die Zeit, die er alleine bleibt langsam steigern. Sind vielleicht die Verlustängste doch noch zu groß?
Erwarten mit Spannung eure Tipps,
die No-Hu's -
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Hallo
Erst mal glaube ich nicht, das du das Alleinebleiben bis euer Urlaub um ist hin bekommst. Meiner Meinung dauert sowas schon etwas länger. Wie lange soll er denn alleine bleiben nach dem Urlaub.
Sag mal kann es sein das wir uns aus einem anderen Forum kennen.
Der Hund kommt mir irgendwie bekannt vor.LG Anette
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Hallo Annette,
wir haben schon mal in einem anderen Forum vorbeigeschaut - vielleicht kennst du uns daher. Sind einfach auf der Suche nach guten Infos.
Jetzt zu unserem Barny: Er muß leider ca. 5 Stunden alleine bleiben, allerdings mit einem kurzen Besuch in der Mittagspause. Bei unserem ersten Hund gab es da keinerlei Probleme - allerdings hatten wir da etwas mehr Zeit, ihn daran zu gewöhnen. Er hat aber auch nie geweint oder gebellt in der Gewöhnungsphase. Deshalb jetzt unsere Frage nach Tipps.
Danke,LG von den No-Hu's
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Wußte ichs doch.
Na dann herzlich willkommen hier.Ich glaube nicht, das du das in der kurzen Zeit hinbekommst.
Was ich bis jetzt so hier gelesen habe zu dem Thema, dauert das wesentlich länger. Und es kommt auch auf den Hund an.
Ich denke du wirst bestimmt noch Ratschläge bekommen von Leuten hier, die da mehr Ahnung haben.
Mit Diego habe ich das nicht üben müssen, er war ja schon 1,5 Jahre als ich ihn bekommen habe und das Alleinebleiben stundenweise kannte er schon und es macht ihm nichts aus.LG Anette
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Frage: Kannst Du "Nein" sagen (egal ob scharf oder weich), wenn Du nicht da bist?
Falls nicht, welchen Sinn macht es, damit das Bellen zu unterbinden.
Wahrscheinlich sind die 2 - 3 Minuten noch zu lang, und Du brauchst auch ein "Markersignal" (ein Clicker wäre z.B so ein Markersignal, dass natürlich vorher entsprechend konditioniert werden muß), das Deinem Hund genau sagt, welches Verhalten das richtige ist (nicht bellen oder jammern) - und dass Du dann durch zurückkommen belohnst.
Aufbauen kannst Du das aus eine Bleib-Übung. Der Ablauf ist also: ein paar schritte weg gehen, paar Sekunden warten, Markersignal bei ruhigem Hund geben, zurückgehen und Hund belohnen. Du kannst nur so weit weg gehen und so lange wegbleiben, wie sicher ist, dass Dein Hund dann auch bleibt - also ehr weniger Abstand und kürzere Zeitspanne, als riskieren, dass er hinter Dir herwackelt...
Er wird aber schnell rausbekommen, dass er lecker Essen bekomt, während ihr die ganze Arbeit macht - er bekommt Futter für rumliegen und ihr lauft hin und her.
Nach einigen Sessions habt ihr entweder die Zeit, oder die Distanz (immer nur eins von beiden erhöhen) so weit hochgeschraubt, dass ihr aus seinem Blickwinkel verschwindet (aus dem Zimmer) - sofort markerien, zurückgehen und belohnen.
Wenn Ihr das fleißig übt, wird er schnell lernen, dass "Meine Menschen sind weg" = "wenn sie gleich wieder kommen, gibt es Lecker essen (oder ein Spiel etc" bedeutet.
Wenn der Hund jammert gibt es kein Markersignal, und natürlich keine Belohnung - so lange warten, bis er wieder ruhig ist. Dann möglichst eine kurze Zeitspanne "Ruhe" abwarten, diese markern und dann belohnen.Und ja, das kriegt man in drei Wochen hin - allerdings sollten die Zwerge dann noch nicht stundenlang alleine gelassen werden.
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Danke schön für die nette Begrüßung,
uns ist natürlich klar, daß die Zeit extrem kurz ist. Deshalb wollen wir auch keine Zeit mit unbeabsichtigten Fehlern verlieren. Wollen doch auch nur das Beste für Barny, der sich in seiner ersten Woche bei uns wirklich schon gut eingelebt hat. Hoffen auf wirklich gute Tipps von den Profis, die du angesprochen hast.LG an Dich und Diego
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hallo,
ist zwar jetzt keine antwort auf deine frage aber ich finde, er ist noch viel zu klein und zu kurz bei euch, um schon 5 std alleine bleiben zu koennen.
mit zur arbeit nehmen geht nicht?lg
marion
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Hallo Martina,
der Tipp mit dem Clicker-Training hört sich vielversprechend an. Vielen Dank dafür, das werden wir üben und trainieren.
Wenn wir eine Etage höher sind, könnten wir auf das Bellen natürlich mit einem NEIN reagieren, sind aber nicht sicher, ob das wirklich richtig wäre.hallo Marion,
leider ist es nicht möglich den Kleinen mit zur Arbeit zu nehmen. Uns ist klar, daß er noch sehr jung ist. Allerdings ist es so, daß wir unseren ersten Hund Aron vor kurzem verloren haben und ein Leben ohne Hund können wir uns nicht vorstellen. Als wir uns für Barny entschieden haben, war es machbar eine Woche Urlaub (der war schon länger geplant) auf 3,5 Wochen zu verlängern. Mehr war leider nicht möglich.LG an euch beide,
die No-Hu's -
Zitat
Wenn wir eine Etage höher sind, könnten wir auf das Bellen natürlich mit einem NEIN reagieren, sind aber nicht sicher, ob das wirklich richtig wäre.
Dazu müßte er ganz sicher das Kommando "NEIN" kennen und sicher ausführen.
Ansonsten wäre es nur eine Bestätigung in Form von "mitbellen".Schönen Tag noch
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Zitat
Hallo Martina,
der Tipp mit dem Clicker-Training hört sich vielversprechend an. Vielen Dank dafür, das werden wir üben und trainieren.
Wenn wir eine Etage höher sind, könnten wir auf das Bellen natürlich mit einem NEIN reagieren, sind aber nicht sicher, ob das wirklich richtig wäre.Schon, aber irg könnt das ja nicht machen, wenn Ihr nicht zu Hause seid.
Natürlich könnt Ihr auch nicht clickern, wenn Ihr nicht zu Hause seid, aber: Durch das Präziese seten des Markersignals lernt Euer Hund ganz genau, was er tun soll (ruhig, geduldig warten, bis mein Mensch wieder auftaucht). "Nein" ist informationslos und sagt bestenfalls, was der Hund nicht soll. Daher würde ich da keinen Trainingsaufwand reintun.
Ihr könnt, wenn ihr die Abwesenheitszeit auf einige Minuten geschraubt habt, Eure Abwesenheit noch mit tollen Kauspielzeugen (z.B. lecker gefüllten Kongs) versüßen - und dem Zwerg den Kong wegnehmen, wenn Ihr zurückkommt - der Hund sollte dann gucken, als ob er sagen wollte "Ej, wieso seid ihr zurück, mein Kong ist noch nicht leer, geht noch mal weg...."
Crispel hat auch immer wenn ich länger weg gegangen bin "GEschenkpakete" bekommen: Pappkartons mit in Papier gewickelten Leckerchen zum auseinanderpflücken und "ZERSTÖÖÖÖÖÖREN" - denn bevor er was "richtige" zerbeißt, soll er seine Zähnchen doch für was harmloses einsetzen... -
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