Hilfe mein Hund ist Blind
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bei meinem besten freund ist die hündin damals auch erblindet und hatte 2 schlaganfälle..der arzt meinte, so lange sie noch frisst und trinkt braucht sie nicht eingeschläfert werden, er tat es auch nicht... er hat ihr ständig teure medikamente besorgt vom TA damit sie es überlebt... das gelbe vom ei war es nicht...allerdings war der hund teils sehr zittrig und teils wohlauf...wenn ich sie immer gesehen habe, habe ich gänsehaut bekommen, denn die tat mir leid...ich hätte sie in ihrem zustand einschläfern lassen...sein problem war es , dass er sie über 17 jahre hatte und sich von ihr nicht trennen wollte....eines tages ist sie nachdem fressen und nachdem antreffen aller familienmitglieder gestorben..ihr kam schaum aus dem mund und sie hat gejauelt....also, ich hätte es meinem hund nicht angetan..die arme hat eher gelitten als gelebt...auch wenn sie regelmäßig gefressen hat...ihr haben die einen kissen auf den kopf gebunden damit sie sich nicht verletzt wenn sie irgendwo gegen läuft... :|
es ist immer eine sehr schwere entscheidung...warte aber trotzdem ein paar tage ab....
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Hallo zusammen ich habe da ein paar Fragen.... Ich bin Dogsitter seid 20 Jahren und habe jetzt das erste Mal einen blinden Labi in Pflege er ist seid 2 Jahren blind was muss ich alles beachten wie findet er sich zurecht und und und bitte gebt mir ein paar Tips vielen Dank im voraus. Claudia und King
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Öhm das ist sehr individuell, wieso hast du nicht die gefragt die den Hund kennen? ist das noch nachhaltig möglich?
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Hallo,
schließe mich den anderen an. Mein erster Hund - ein Cocker -wurde auch plötzlich mit 12 Jahren blind. Nach einiger Zeit ist er prima damit zurecht gekommen - jedenfalls in gewohnter Umgebung.
Wünsche Euch allles alles Gute!LG
Alex -
biewer: das ist ein thread von vor drei jahren, einfach nur den letzten beitrag lesen da hat jemand ne neue frage gepostet statts neuen Threaqd gemachtr^^
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Habe nicht aufs Datum geschautLG
Alex -
mir auch schon passiert, nur keine scham
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Zitat
Hallo zusammen ich habe da ein paar Fragen.... Ich bin Dogsitter seid 20 Jahren und habe jetzt das erste Mal einen blinden Labi in Pflege er ist seid 2 Jahren blind was muss ich alles beachten wie findet er sich zurecht und und und bitte gebt mir ein paar Tips vielen Dank im voraus. Claudia und King
Hallo, king123,
der Hund findet sich einfach mit der Nase statt mit Nase und Augen zurecht - laß ihn einfach selbst die Wohnung erkunden, nur eben bei Gefahrstellen mußt Du aufpassen (Dinge, die von oben runterhängen, an denen der Hund sich stoßen könnte, wie Blumenampeln oder so zB.). Ich bin sicher, Du wist bald feststellen, daß der Dir unterwegs noch eher den Weg zeigt als Du ihm!
Einzig bei Treppen oder auf Wegen, wo´s seitlich irgendwie runtergeht (Abhang), mußt halt bißchen aufpassen (daher empfehle ich da gerne Geschirr statt Halsband, obwohl ich sonst ja gar net drauf steh, nur so vorsichtshalber...), oder Kommando TREPPE oder sowas einführen. Wichtig: nicht frei laufen lassen, so lange er nicht wirklich gut auf ein Rückrufkommando hört. Auch sinnvoll für den Freilauf: Kommando "Vorsicht" oder STOP, das Du immer dann aussprichst, wenn er sich gleich zB am Sofa stoßen wird (so kann er "Vorsicht" mit der drohenden Gefahr verknüpfen, ohne sich dabei tatsächlich zu verletzen, wie wenn er auf der Straße wo gegen rennt, und wird irgendwann automatisch bei VORSICHT stehenbleiben). Aber meist ist ein blinder Hund aufmerksam genug, um solche Hindernisse auch bei erstaunlicher Geschwindigkeit im Laufen noch rechtzeitig wahrzunehmen.
Das Einzige, wo Du aufpassen mußt: blinde Hunde starren manchmal unbewußt in der Gegend rum, wenn sie gerade angestrengt auf etwas hören oder so, das kommt bei anderen Hunden manchmal an wie ein aggressives Anstarren und führt evtl. zu Mißverständnissen.
Du wirst ziemlich schnell herausfinden, wo der Hund Deine Unterstützung benötigt, und wo Du ihn einfach Hund sein lassen kannst.
Ich würde auch daheim kein großes Getue darum machen von wegen Möbel nicht umstellen oder so - wo ist denn da die Herausforderung, wenn der Hund die Wege auswendig kennt, dann hat er ja nix mehr zum Schnüffeln, wenn er in der Wohnung rumläuft... Wenn der Hund schon nix sieht, kriegt er wenigstens so ein bißchen Abwechslung daheim. Bei extrem durch plötzliche Erblindung verunsicherten Hunden würde ich da natürlich etwas vorsichtiger sein.
Auch diese ab und an gern verwendeten Blinden-Tüchlein um den Hals mag ich net - ruft bei Passanten nur Mitleid hervor, aber der Hund ist doch kein "armer Hund!", sondern einfach nur ein Hund und (hoffentlich) sogar recht glücklich... Der bemitleidet sich selbst nicht und hat nach ner Weile überhaupt kein Problem mehr mit der Blindheit, akzeptiert sie einfach (ein großer Vorteil dem Menschen gegenüber!) - wenn Du es auch tust! Und paß auf: ist man erst mal auf der Mitleidsschiene, wickelt der Dich ratzfatz um den kleinen Finger und macht mit Dir, was er will..... ;-) Ein blinder Hund kann genauso gut auf Kommandos hören oder sie lernen wie ein sehender (klar muß man Einiges vielleicht etwas anders vermitteln, aber im Großen und Ganzen ist es dasselbe!)- man tendiert doch immer unterschwellig dazu, etwas nachlässiger zu sein!
Ach ja - manche binden sich Glöckchen um, damit der Hund sie findet, wenn er frei läuft - ich glaub, das wär für den Hund der Lacher schlechthin, wenn er sich dazu äußern könnte: Hunde hören tausendmal besser als wir, und der wird Dich schon wiederfinden, notfalls mit Hilfe der Nase! Du siehst aber auch, wenn er angespannt lauschend irgendwo steht und versucht, Dich zu orten, dann kann man ja ein leises "da bin ich", oder ein Husten oder einen lauten Schritt machen, dann kann er sich daran orientieren.
Also - keine Sorge, viel ist nicht anders bei einem blinden Hund, und was dieser spezielle Hund brauchen könnte, wirst Du im Laufe der Zeit von ihm gezeigt kriegen.
Viel Spaß mit dem Süßen!
LG,
BieBoss
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