Der Anfang
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Hallo.
Ich bin neu hier. Ich habe zwarschon ein bisschen mitgelesen, aber muss jetzt auch mal aktiv werden. Ich brauch eure Hilfe und zwar:
Ich habe zwar noch keinen Hund, aber ich habe mir einen ausgeguckt, den ich mir am Freitag hohle. Ich freu mich auch schon. Es ist ein 3 jähriger Dalmatiner Rüde namens Dino. Er ist im Moment in einer Pflegestelle.
Ich war schon ein paar Mal mit ihm spazieren. Eigentlich ist es ein ganz lieber, total verschmust und sehr lauffreudig. Aberer brauch noch sehr viel erziehung.
Ich erzähl mal ein bisschen.
Also er rennt ziemlich weit vorraus beim normalen spazieren gehen. Er kommt nicht wenn man ihn ruft. Er ist auch leider kaum verfressen, von daher ist es auch schwer ihn zu belohenen. Er geht ein wenig jagen ( was auch ein Problem ist, da ich Papageien haben). Außerdem geht er wohl leidenschaftlich gerne stiften.
Er ist recht schreckhaft. Er hat auch vor ein paar Tagen die Tochter der Pflegestelleneltern gebissen, da sie im dunkeln ins Zimmer gegangen ist, wo er geschlafen hat.Also, jede Menge Probleme. Ich weiß nicht ob ich mir da zuviel zumute.
Ich habe schon ziemlich alles gekauft was man so braucht. Einschließlich einer Schleppleine.
Denn dieses weite vorlaufen und das kommen wenn man ihn ruft ist denke ich das wichtigste, oder?
Vielleicht kaufe ich auch noch ne Pfeife, weil man sich echt die Seele ausm Leib ruft.
Jetzt zum Training mit der Schleppleine. Wie gehe ich sowas an. Ich habe ein 15 m Schleppleine gekauft. Ich lasse ihn laufen und wenn er zu weit weg ist trete ich auf die Leine, oder? Rufe ich ihn dann?
Also wie ihr merkt, bin ich absoluter Anfänger.Die Hundeschule möchte ich auch gerne besuchen, aber erst in einem Monat. Jetzt ist ja noch gar keine Bindung da. Bis dahin möchte ich auch, dass er schon was gelernt hat, damit ich da nicht wieein volldepp auftauche.
Ich wäre froh, wenn ihr mich dabei ein wenig unterstützen könntet.
Ich freue mich auf eure Antworten
Viele Grüße
Eva -
- Vor einem Moment
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Hallo Eva,
schön, dass du einen Second Hand Hund eine Chance geben willst!
Mit viel Geduld, Liebe und Konsequenz bekommst du das irgenwann hin!Überfordere den Kleinen nicht so doll, sei von Anfang an Konsequent, aber lass ihn erst mal richtig ankommen - körperlich und auch mental!
ZitatJetzt zum Training mit der Schleppleine. Wie gehe ich sowas an. Ich habe ein 15 m Schleppleine gekauft
Lass Dino am besten erst mal an der Schleppleine.
Schau mal hier hat Brigitte sehr schön erklärt wie man mit der Schleppe übt:
https://www.dogforum.de/viewto…54&highlight=schleppleineSuch ein absolutes Superleckerlie, Käse, Fleischwurst ect. mögen die meisten Hunde.
Wenn Dino nicht so auf Fressen steht, solche Hunde gibt es ja auch kannst du ihn auch nur mit der Stimme oder kleinen Spieleinlagen loben!Ansonsten lies mal einige Zeit hier im Forum mit (auch ich habe hier noch eine Menge lernen dürfen) und stell auch ruhig gezielte Fragen, so kann man dir auch gezielt helfen und antworten.
Viel Spass mit deinem Dalmi!
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Hallo Silke
vielen dank für deine schnelle Antwort.
Ich habe mir die Übungen mit der Schleppleine ausgedruckt. Ich freue mich schon auf den ersten Spaziergang.Was sagst du denn zu der Beißüberrraschung.
Dino ist seit ca. 4 Wochen in der Pflegestelle. An der Tochter und dem Vater hängt er auch schon richtig. Wie kann es dann sein, dass er die Tochter beißt. Gut es war dunkel im Zimmer und sie ist rein geschlichen mit pssst geräuschen, aber hätte er sie nicht riechen müssen. War das ein Angstbeißen. Generell ist er recht ängstlich.Ich würde mich freuen, wenn du da auch noch ein paar beruhigende Worte für mich hast.
Also du meinst ich bekomm das in den Griff?
Viele Grüße
Eva -
Hallo Eva,
herzlich willkommen hier im Forum (bin auch noch ziemlich neu).Um (wenigstens im Ansatz) beurteilen zu können, warum der Dalmi gebissen hat, müsste man mehr über seine Vorgeschichte wissen. Warum ist er denn in der Pflegestelle gelandet? Ist er mies behandelt worden?
Man rechnet ja so ca. ein halbes Jahr, bis man einen bereits erwachsenen (Tierheim)Hund annähernd gut kennt, vier Wochen sind also nicht sehr aussagekräftig. Erzähl doch noch ein bisschen!
Liebe Grüße vom Wauzihund
(die seit zwei Monaten das große Glück hat, das kleine "Überraschungs-Paket" Bobby kennen zu lernen) -
Zum Beißen, das ist einfach die typische Situation.
Der Hund ist im dunklen Zimmer und der Mensch kommt aus dem hellen Flur. Das heißt der Mensch ist für den Hund kaum zu erkennen, er wird durch das Licht geblendet und nimmt nur eine Silhouette wahr. Dazu kommt bzw. daraus resultiert die Unsicherheit/Angst des Hundes und schon ist es passiert!
In dieser Situation würde ich auch für meinen Hund nicht die Hand ins Feuer legen und der hat weder eine schlechte Vergangenheit noch ist er anderweitig auf irgendeine Art und Weise aggressiv! -
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Zitat
Zum Beißen, das ist einfach die typische Situation.
Der Hund ist im dunklen Zimmer und der Mensch kommt aus dem hellen Flur. Das heißt der Mensch ist für den Hund kaum zu erkennen, er wird durch das Licht geblendet und nimmt nur eine Silhouette wahr. Dazu kommt bzw. daraus resultiert die Unsicherheit/Angst des Hundes und schon ist es passiert!
In dieser Situation würde ich auch für meinen Hund nicht die Hand ins Feuer legen und der hat weder eine schlechte Vergangenheit noch ist er anderweitig auf irgendeine Art und Weise aggressiv!Hallo Eva,
Das was Sascha sagt, würde ich auch so unterschreiben!
Auch in der Pflegefamilie ist er noch nicht richtig angekommen, mental meine ich!Weisst du warum er in der Pflegestelle war, wie sein Leben vorher ausgesehen hat, wo er her kommt?
Kommt er aus dem Ausland?
Es war bei der Tochter der Pflegefamilie gewiss auch kein richtiges beissen, sondern ein Angstschnappen.
Wenn er bei dir ist, gib ihm die Sicherheit, dass ihm bei dir nichts passiert, zeig ihm behutsam mit Geduld, aber Konsequent die Welt und eines Tages wird er Vertrauen fassen und seine Angst irgendwann ablegen und in den Griff bekommen!
Das schafft er aber nur mit deiner Hilfe, du musst souverän sein und ihm Sicherheit geben!Das wird allerdings eine ganze Zeit lang brauchen und vielleicht sogar immer wieder mal Rückschläge geben, lass dich dadurch nicht entmutigen!
Hier im Forum sind sehr viele User deren Hunde sehr ängstlich sind und waren, die immer wieder Rückschläge einzustecken hatten, aber auch nie aufgegeben haben.
Zum Lohn haben sie einen treuen Freund fürs ganze Leben gefunden!
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Hallo Eva,
auch von mir ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum
Und Respekt von mir, dass du einem "Second-Hand-Hund" eine Chance geben möchtest. Das finde ich toll! Ich würde mich das im Moment noch nicht trauen, später einmal wahrscheinlich schon.
Ich wünsche dir starke Nerven, Geduld und hoffe, dass ihr so richtig tolle Freunde werdet.
Die Tipps von Silke sind super!
Auch ich habe hier nur durchs durchstöbern so viel gelernt!LG, Katja
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Was ihr so schreibt beruhigt mich ercht.
Ich beschreibe euch nun die genaue Situation mit dem Biss: Alina (die Tochter) ist in der Nacht von Sonntag auf Montag so gegen 4.30 Uhr nach Hause gekommen. Weil sie die Eltern nicht wecken wollte, hat sie versucht sich möglichst leise ins Haus zu schleichen. Dino hat (verbotenerweise) auf dem Sofa geschlafen, und ist aufgewacht, als Alina im Dunkeln schon im Zimmer war. Da fing er an zu knurren, weil er ja gerade erst aufgeweckt wurde. Alina ist dann im Dunkeln auf ihn zu und hat dabei mit dem Finger vor dem Mund Pschschscht! gemacht, um ihn zu beruhigen. Da hat er dann Angst bekommen, weil Alina direkt vor seinem Kopf war und da hat er dann geschnappt.
Die Pflegestell hat mir folgendes gesagt:
Es sind also 2 Sachen zusammen gekommen: Dino ist noch nicht so sicher im Erkennen seines Rudels (Es ist in kurzer Zeit immerhin sein drittes!), dadurch ist er in solchen Situationen schnell überfordert. Die 2. Sache ist die, dass man sich prinzipiell nie im Dunkeln einem Hund nähern soll, solange er knurrt.
Außerdem ist es wohl ein typisches Rüden verhalten. Stimmt das?Das ist die genaue Beschreibung.
Zu Dinos Vergagenheit:
Dino wurde mit 5 Monaten von seiner Mutter aus mitleid mitgenommen. Er lag ängstlich in der Ecke. Diese Leute waren mit einem so unsicheren Hund ziemlich überfordert. Es ist auch keiner mehr mit ihm spazieren gegangen, weil er so an der Leine gezogen hat. Er durfte nur in den Garten.
Die hatten den dino so ca. 2 Jahre und dann kam er zu Dalmatiner SOS. Da ist er in eine Pflegestelle mit andern Hunden, wo er es eigentlich ganz gut hatte, aber leider kam die Pflegestellenmutter ins Krankenhaus und der Hund musste weg. Da war er ca. 5 Wochen. In dieser Zeit wurde er drei mal operiert.
Dann kam er in die letzte Pflegestelle. Er fühlt sich da schon recht wohl. Und da ist eben dieser Beißvorfall gewesen.
Ängstlich ist er immer noch. Es ist aber wohl schon deutlich besser geworden.Zu der Schleppleinen Sache habe ich noch mal eine Frage.
Ich habe ja einen Dalmatiner. Der brauch viel Bewegung. Wenn ich ihn jetzt ein paar Monate an der Schleppleine lassen muss, wie bekommt er dann die nötige Bewegung?
Vielen Dank und viele Grüße
Eva -
Zitat
Zu der Schleppleinen Sache habe ich noch mal eine Frage.
Ich habe ja einen Dalmatiner. Der brauch viel Bewegung. Wenn ich ihn jetzt ein paar Monate an der Schleppleine lassen muss, wie bekommt er dann die nötige Bewegung?
Vielen Dank und viele Grüße
Eva
Gehst du joggen oder walken? Das kannst du auch mit Hund machen.
Oder nach anfänglicher Übung mit dem Fahrrad.
Ich denke auch, dass er nicht nur Bewegung benötigt, sondern auch Kopfarbeit. Damit wird er auch ausgelastet.
Am besten gehst du auch zur Hundeschule. Auch dort wird ein Hund ausgelastet (du übrigens auch)
LG, Katja
zu den anderen Fragen kommen bestimmt noch Antworten
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Hallo Katja,
Fahrrad fahren kann er eigentlich schon ganz gut.
Aber wenn ich Schleppleinentraining mache, darf ich ihn ja nicht von der Leine lassen. Einmal Schleppleine immer Schleppleine.
Oder sind normale Spaziergänge mit 2 m Leine auch erlaubt? Und ich darf ihn nur nicht laufen lassen, damit er nicht soweit weg läuft oder wild jagd, oder?LG
Eva -
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