Unerklärliche Angst seit Umzug
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Hallo Zusammen!
Mal wieder ein Problemchen mit unserem Cujo (1 1/2 Jahre)Kurz zur Vorgeschichte:
Wir sind vor kurzem (1 Monat) umgezogen. Die Gegend hier ist etwas belebter als unsere vorige. Auf den Gassi Runden ist also mehr los (auch wenn ich nicht zu den Stoßzeiten gehe), sprich wir treffen immer mindestens 2 Personen auf dem Weg und etwa 3-15 Autos die an uns vorbei fahren.Unsere neue Wohnung liegt in einem 6 Parteien Haus. D.H. jetzt bekommt er auch mit wenn jemand von den Nachbarn oder Besuch durch das Treppenhaus kommt. (Das ist aber nicht das Problem. Daran hat er sich gewöhnt. Jetzt bellt er nur noch wenn mein Mann von der Arbeit kommt und nicht mehr bei jedem Geräusch wie in den ersten 8 Tagen.)
Jetzt zum Problem:
Er hat seit dem wir umgezogen sind (etwa vier Tage danach) Angst vor allem. Vor anderen Personen, vor Straßenlaternen, Verkehrsschildern, Bushaltestellen, Autos, Anhängern, einfach vor allem. Ich kann mir das nicht erklären. Erst dachte ich das ist der Umzug und er muss sich an vieles noch gewöhnen. Also immer wieder die selben Gassi Runden und mit viel Ruhe gelaufen. Oft zu Zeiten wo weniger los ist (also die Schulkinder uns nicht mehr entgegen kommen). Etwas besser wurde es auch. Er kann mitlerweile an Schildern und Bushalte vorbeigehen ohne in Panik mit eingekniffenen Schwanz stehen zu bleiben und zurück zu ziehen. Angst hat er aber immer noch.
Das größte Problem dabei: Er hat vor Menschen Angst.
Früher war er sehr neugierig, ist zu jedem hingegangen ohne Angst.
Wie kann ich ihn wieder dran gewöhnen? Wie kann ich ihm die Angst nehmen auf dem Weg?
Und warum hat er diese Angst? Habt ihr Ideen?LG Chrissi
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Hi, das passiert häufiger mal in jungem und jugendlichen Alter, das sie aufeinmal absolut Schissig reagieren bzw. aus neugierigen kleinen Hunden, aufeinmal gaaanz vorsichtige "Jugendliche" und "Junge Erwachsene" werden.
Wie reagierst du denn auf die Angst?
Am besten wäre, einfach ruhig und cool weitergehen ohne auf den Hund einzugehen.
Es kann sein, das er, durch den Umzug richtig rausgerissen wurde aus allem und das diese Angstzustände und Unsicherheiten ausgelöst hat.
Wenn er nicht "getröstet" oder "beruhigt" wird, hilft das schon weiter.
Ansonsten ganz ganz cool imemr und imemr wieder. das braucht zeit bis wieder eine "gewöhnung" Eintritt. Die ist normal wenn man erst Unsicher ist und dann nie was in den Situationen passiert.menschen, da würde ich auch auf der Straße nichts drum geben, weitergehen und wenn es um direkte Erfahrungen geht, bitte so Positiv wie Möglich ausfallen lassen.
Die Leute bitten sich nicht direkt zum hund runter zu beugen, sondern sich hinzuhocken und seitlich an ihn ran zugehen.
Dann, den Hund NICHT direkt in die Augen gucken bzw. anstarren und ihm über den Kopf fassen sondern eher an der Brust und am Hals kraulen.Hab auch mal davon gelesen das mal "Leckerchen" werfen lassen kann von Fremden, erst aus Entfernung dann näher ran.
Den Hund nicht zwingen in die Nähe eines Menschen zu gehen oder mit "Leckerlis" hinrücken lassen, indem der mensch das Goodie hat in der Hand und Hund soll es nehmen. Das kann nämlich das Gegenteil bewirken und zwar das er sich ganz kurz überwindet, das Leckerlie nimmt und dann ganz schnell "Puuhhh" wieder weg und der Hund hat nicht: "oh von dem kriege ich was, ist der doch nett?!" sondern eher: " Ohh, schnell schnell, da ist was, das will ich haben - Puuuhh nichts passiert, jetzt schnell weg!" und danach genießen sie noch das Leckerchen.
besser wäre, wenn der jenige das Leckerli nimmt und wirft und nur soweit wie der Hund selbst heran kommen mag - also selbst den radius vorgibt indem er sich sicherfühlt und sich dann vortastet. Oder einen auf den Boden setzen lassen und einfach sitzt! Wenn der Hund seine neugier wiedergewinnt wird er früher oder später shcnüffeln. Der Jenige darf dann aber nicht streicheln oder so, ertsmal schnüfflen lassen, leckelris werfen. So haltprobiers mal so
grüße
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Hallo Chrissi,
das Verhalten deines Hundes wäre für die ersten Tage ja noch normal.
Aber nach 4 Wcohen sollte sich das eingerenkt haben.
Im Urlaub schafft es der Hund auch, sich auf die neue Umgebung einzustellen.
Er schafft eigentlich alles - Hauptsache, er ist bei seinem geliebten Herrchen / Frauchen.Irgend etwas bringt deinen Hund in Panik.
Eine ganz dumme Frage von mir: Sieht Cujo gut ????
Hat er sich vll. in seiner alten Umgebung sicher gefühlt, weil er alles kannte - ober ev. obwohl er schlecht sieht. ?
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass da mehr dahinter steckt, wie ein einfacher Umzug.
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Wir waren mit ihm auch schon im Urlaub und da hat er nicht mal im Ansatz so ein Verhalten gezeigt.
Ich gehe jetzt immer die selben Gassi Runden und versuche dabei so ruhig wie möglich zu sein und hoffe das das auf den Hund ausstrahlt. Ich sage meist auch gar nichts zu ihm und ignoriere seine Angst. Hin und wieder versuche ich Sitz und Platzübungen zu machen, das klappt auch gut, aber danach hat er wieder Angst. Allerdings ist ans bei Fuß laufen nicht zu denken. Dafür hat er zuviel Angst.
Diese Angst zeigt er allerdings nur in unserer Gegend. Wenn wir in unbekannteres Gebiet fahren ist er zwar zurückhaltend aber nicht sooo ängstlich wie hier.
Seine Augen wurden erst vor kurzem überprüft. Er sieht und hört normal. Waren erst Freitag beim Arzt zum Durchchecken.
In der Wohnung fühlt er sich supersicher. Sobald wir aber die Wohnungstüre verlassen fängt die Angst an (schon im Treppenhaus).
Wen könnte ich noch um Rat fragen? HuSchu? Psychologin? Und was kostet sowas?
LG Chrissi
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ohje, hmm sag mal ist die neue Umgebung in der Nähe von irgendeiner firma - die vielleicht nen komischen Geruch absondert oder sowas in der Art?
Irgendwelche anderen Geräusche, komischen Geräusche, die es nicht gab und euch vielleicht gar nicht auffallen?Ich würde wenn, direkt zu nem Verhaltentherapeuten gehen oder bzw, auch zeitgleich einen Tierhomöopathen aufsuchen und ggf. Bachblütentherapie versuchen.
Therapie ist immer recht teuer, wobei manche Huschus auch dicke Preise für Einzelstunden haben.
Ich denke aber gerade ein Spezialist was Ängste und Verhaltensprobleme angeht ist hier besser als ein "normaler" Hundetrainer.Wenn dein Hundi auf "Arbeiten" gut reagiert, dann mach mehr mit ihm
Ich würde nen Fuß nicht verlangen so lange du emrkst es geht nicht. Aber Sitz und Platz oder andere Übungen können, wenn sie sehr vertraut und absolut Positiv verknüpft wurden sind sehr beruhigend wirken. Weil es ganz vertraut ist etwas zu machen und zudem extrem ablenkt von der eigentl. Angstmachenden Sache.Wenn ich unsicherheit und Angst bei meinen Hunden bemerke, mache ich auch häufiger mal was mit ihnen. Sitz,Platz, Fuß,Hand gehen, Wechsel, Wendungen - normales Arbeiten und ich alsse auch die Lieblingstricks einfließen. Eben Dinge wo ich weiß sie machen dem Hund spass. Zuhenst entspannen sie sich auch.
Vielleicht hilft das auch etwas. -
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Klar, die Geräusche und Gerüche sind hier anders als in der vorigen Gegend. Allerdings ist hier auch nichst ungewöhnliches. Keine Fabrik oder so was, nur mehr Autos als vorher und weniger Wald und Feld. Er hat hier auch kaum Freilaufmöglichkeiten. Andere Hunde treffen wir so nur an der Leine. Spielen ist da nicht mehr. Auch Ballspielen oder so fällt weg. Zu Gefährlich. Dafür gehen wir immer am Wochenende zu Hundefreilaufflächen (wo wir allerdings auch erst hinfahren müssen. Ich allein kanns net. Kein Führerschein und Hundi hat panische Angst beim Busfahren: zuviele Menschen, zu ungewohnt. Er bekommt sofort Durchfall davon)
Muss mich dann wohl oder übel mal nach nem Experten umsehen. Aber was tut man nicht alles für diesen süßen Blick...
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