Eigener Hund möglich?
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Hallo zusammen!!
Bräuchte echt ein paar Meinungen ob es in unserem Fall möglich ist, einen Hund zu halten.Folgende Lage:
Wir, also meine Frau, mein Sohn und ich sind seit einem Jahr stolze Hausbesitzer. Seit einiger Zeit diskutieren wir darüber, ob es möglich wäre einen eigenen Hund zu halten oder nicht. :kopfwand:
Es geht eigentlich nur mehr um eine Sache, die aber ein sehr wichtiger Punkt ist. Nämlich das leidige Thema des alleinlassens während der Arbeit.
Ich bin natürlich Vollzeit beschäftigt. Meine Frau geht Mo, Mi und Samstag arbeiten.
Nun wäre es so, wenn sie arbeiten ist und ich auch, wäre der Hund von ca. 08.00 uhr bis entweder 15.00 oder 16.00 uhr alleine.
Jedoch nicht an allen dieser Tage, da ich des öfteren unter der Woche frei habe, oder auch nach meinen Nachtdiensten zu Hause wäre.
Aber kommt eben sicherlich vor, dass er dann 7-8 Stunden alleine wäre??!!Nun habe ich noch von meiner Schwägerin die Zusage, sie könne im schlimmsten Falle mal mit ihm eine Runde drehen. Oder die zweite Möglichkeit, wenn mein Vater frei hat, ihm den Hund tagsüber zu bringen.
Aber da man nie weiß was kommt und ein Hund ja doch viele Jahre lebt, möchte ich lieber vom schlimmsten ausgehen und annehmen, er wäre mal 7-8 Stunden alleine!!
Ratet ihr uns ab, oder wäre der schlimmste Fall zumutbar?
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Moin,
darüber gibt's unter Hundehaltern unterschiedliche Meinungen.
Meine Ansicht: Wenn ihr nicht 100% dauerhaft sicherstellen könnt, dass er nicht durchgängig 7 Stunden alleine ist, geht es nicht.
Bei einem Welpen geht es sowieso nicht. Allein lassen muss der Hund lernen, das dauert seine Zeit.
Ich halte bei einem erwachsenen Hund 5 Stunden für das Maximum.
Es mag Ausnahmen geben, aber das weiß man vor dem Hundekauf nie. Manche Hunde entwickeln sich eben unterschiedlich.
Unser Hund schläft z.B. nachts mühelos 10 Stunden durch. Aber das kann man nicht erwarten, das ergibt sich manchmal so (wir habens überhaupt nicht darauf angelegt, er ist halt so)
Wir haben mit der Hundeanschaffung so lange gewartet, bis wir es uns finanzielle leisten konnten, dass meine Frau auf halbtags arbeiten geht. Ich denke, das ist für den Hund besser.
Tschüss
Jörg
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Da gehen die Meinungen, wie Jörg schon ganz richtig gesagt hat, stark auseinander.
Ich persönlich, würde mich nicht auf Vater oder Schwägerin verlassen, da immer etwas dazwischen kommen kann.
Wenn ihr wirklich intresse an einem Hund habt, müsst ihr euch im klaren sein, das ihr bzw. einer von euch mindestens drei Wochen Urlaub nehmen müsst. Ein Welpe, der ins Haus kommt brauch Zeit um sich einzu gewöhnen und muss in der ersten Zeit alle 2-3 Std raus.
Was ihr machen könntet, wäre nach dieser Zeit einen Hundesitter zu angagiren. Jemand, der sich um den Hund zu festen Zeiten kümmert.
Unsere Mieterin z.b. hat solch einen Hundesitter, sie geht Ganztags arbeiten und musste sich, nach der Trennung von ihrem Mann etwas einfallen lassen.
Sie selbst geht die Morgen-, Nachmittag- und Abendrund, der Hundesitter übernimmt die Mittagsrund. so ist der Hund max. 4 Std alleine.
Die beiden haben eine Vereinbarung getroffen- sofern es die Zeit zulässt, nimmt der Hundesitter den Hund mit nach Hause oder dehnt den Spaziergang auf z.b. 3 Std aus.
Dies klappt super.Für mich persönlich käme kein Hundesitter in Frage, liegt aber wahrscheinlich daran, das ich eine Geprügelten Hund zuhause habe und diesen ungerne in "Fremde" Hände geben würde.
Man muss das abwägen!-Kann und möchte man den Hund aus der Hand geben?
Ist die Aufmerksamkeit für den Hund dennoch gewährleistet?
Kann ich sicher gehen, das der Hund nicht zu kurz kommt?
Ist es finanziell machbar einen Hundesitter zu angagiren?
....LG Nadine
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Hallo nochmal,
Also das mit dem Urlaub wäre kein Problem, da mal meine Frau 1 oder 2 Wochen in Urlaub gehen kann und danach ich auch 2 Wochen gehen könnte.
Und mit der Schwägerin und Vater hab ich ja gemeint, man weiß nie was kommt.
Ein Hundesitter hört sich ja gut an, aber persönlich kenn ich keinen und irgendjemanden meinen Hund und mein Haus anzuvertrauen, naja, find ich nicht so toll!! -
Zitat
Hallo nochmal,
Also das mit dem Urlaub wäre kein Problem, da mal meine Frau 1 oder 2 Wochen in Urlaub gehen kann und danach ich auch 2 Wochen gehen könnte.
Und mit der Schwägerin und Vater hab ich ja gemeint, man weiß nie was kommt.
Ein Hundesitter hört sich ja gut an, aber persönlich kenn ich keinen und irgendjemanden meinen Hund und mein Haus anzuvertrauen, naja, find ich nicht so toll!!Moin,
ich halte 4 Wochen für knapp.
Wir hatten damals (ähnlich wie ihr zeitversetzt) mit insgesamt 6 Wochen geplant, um den Welpen an 4 Stunden allein sein gewöhnen zu wollen. Dann ist es ja bei uns ein 13 Monate junger Hund geworden, der das schon kannte. Da hat als Eingewöhnung tatsächlich 3 Wochen gereicht.
Macht Euch auch die Konsequenzen klar, was ein Hund anstellen kann, wenn er alleine ist.
Tschüss
Jörg
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guten morgen,
wie wäre es denn mit einem hund der schon 1-2 jahre alt ist??? vielleicht vom tierschutz. hunde die z.b. auf einer pflegestelle auf ein neues zuhause warten sind ja meistens schon stubenrein etc. und lernen können die auch noch.
es gibt für hunde tagesbetreuungen, ein sogenannter hundehort. da muß niemand zu euch ins haus kommen. bestimmt findet ihr so etwas in eurer nähe.
viel spaß bei der suche
christine -
Oh ein Thema über das man sich streiten kann, aber es im Grunde sich und dem Hund gegenüber verantworten können muß. Es kann vieles funktionieren.
Ich würde allerdings auch gegen einen Welpen und für einen bereits mehrjährigen Hund plädieren.
Habe selber 2 Mixe aus dem Tierheim und beide bleiben ohne weiteres 8h alleine zu Hause.
Wenn ich mal länger weg bin, kann meine Mutter auch mal gehen bzw manchmal holt sie sie zu sich in den Garten.
Im Prinzip argumentiere ich immer damit, das sie erstens nicht alleine sind, zweitens im Tierheim noch zeitweise viel weniger Beachtung und Zuneigung bekommen, selbst wenn ich 8h ausser Haus bin und drittens gesund, munter und fröhlich sind mit der Situation.Es zählt hier die Qualität und nicht die Quantität der Aufmerksamkeit die sie bekommen.
Macht man mit einem Hund auch nur 30 Min intensives Training das ihn geistig fordert, ist er müder als nach 2h Gassi gehen.Bei den 3 Tagen die Woche wo der Hund mal 8h alleine sein soll, sehe ich rein gar kein Problem. Vorausgesetzt der Hund verkraftet es geistig und körperlich. Muß intensiv daran gewöhnt werden.
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ich denke, es wird auf keinen fall mit einem welpen klappen.
es ist ja auch nicht nur die zeit, die man zuhause bei dem tier ist. ein hund braucht viel zeit. habt ihr lust, am wochenende auf dem hundeplatz/hundeschule zu stehen, statt auszuschlafen? kann auf dauer nämlich wirklich lästig werden, wenn man dann noch seinen haushalt, den garten und das haus neben der arbeit am hals hat.(sorry, ich schreibe das mal etwas überspitzt)
ein erwachsenes tier sollte meiner meinung nach nicht länger als 5 std. allein gelassen werden.
wie ist es denn, werst mal als gassigänger im tierheim anzufangen? dann könnt ihr in etwa abschätzen, was auf euch zukommt und vielleicht paßt dann "euer gassihund" zufällig sehr gut zu euch.
ich wünsche euch viel glück bei eurer entscheidung.
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Also ich sehe bei eurer Konstelation auch nicht sooo das Problem.
Ihr macht euch VORHEr Gedanken, das alleine spricht schonmal für Verantwortungsbewusstsein!
Außerdem brecht ihr nix übers Knie!Ich würde bei euch jedoch auch zu keinem Welpen/Junghund raten!
Ich würde auch zu einem Hund raten, der min 1-2 Jahre alt ist und somit rein körperlich schonmal aus dem gröbsten raus ist.
Dann könntet ihr es mit der Eingewöhnung und der Stubenreinheit leichter haben.
Auch solltet ihr euch mal grundsätrzlich Gedanken machen, was ihr mit dem Hund machen wollt, um ihn auszulöasten (körperlich UND geistig).
Schaut euch doch einfach mal in den Tierheimen eurer Umgebung um und lasst euch da von den Pflegern mal über die Eigenschaften einzelner Hunde beraten.Länger als 8 Stunden würde ich jedoch immer schauen, dass den Hund dann zwischendurch jemand raus lässt oder ihn abholt - wie auch immer.
Denn so lange "seine Geschäfte" einhalten zu müssen ist auf Dauer sehr unangenehm für den Hund und auch gesundheitlich nicht gerade unbedenklich.Ansonsten finde ich, dass bei euch nichs gravierendes dagegen spricht!
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Zitat
es ist ja auch nicht nur die zeit, die man zuhause bei dem tier ist. ein hund braucht viel zeit. habt ihr lust, am wochenende auf dem hundeplatz/hundeschule zu stehen, statt auszuschlafen? kann auf dauer nämlich wirklich lästig werden, wenn man dann noch seinen haushalt, den garten und das haus neben der arbeit am hals hat.
(sorry, ich schreibe das mal etwas überspitzt)
Also mit dem ausschlafen am WE und so hab ich kein Problem. Bin Frühaufsteher und bin meistens zwischen 05.30 und 06.00 Uhr auf. Und Hundeschule usw. sehe ich ebenfalls kein Problem, da wir alle an einem Strang ziehen.
Ansonsten hätten wir vor den Wuffi überall mitzunehmen, soweit dies halt möglich ist!
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