An der Leine ziehen abgewöhnen

  • Ich kann nur als Laie von unserer Erfahrung berichten.


    Wir haben die Kimmy mit 8 Wochen bekommen. Wohnen auf dem Lande mit wenig Verkehr auf den Straßen.
    Von Anfang an hatten wir auf Wunsch des Hundelehrers (für Welpengruppe) eine Lederleine und auf Wunsch von Frauchen eine Flexi.
    Anfangs zog sie querbeet, zick-zack, hin und her und im vollen Radius der vorgegeben war... :roll:
    Wurde allerdings mit der Zeit immer besser.


    Mittlerweile nutzen wir zum Gassi-Gehen in Umgebung nur die Flexi und das klappt auch sehr gut. Ist allerdings ein kleiner Hund (Jack-Russel-Mix).
    Sie hat damit einen größeren Auslauf, kann aber dennoch zurückgeholt werden.
    Seit dem Üben mit einer Schleppleine (langes ordinäres Band mit Karabinerhaken), brauchen wir nur kurz an der Flexi ganz leicht zucken und "komm" rufen.
    Sie hört und kommt zu uns.
    Bei interessanter Ablenkung müssen wir leicht zucken, denn nur auf "Komm" hört sie dann immer noch nicht.
    Bewegt sich dann auch nur in kleinem Raum um uns bzw. direkt bei uns, ohne zu zerren.
    Mit der Lederleine klappt es auch in fremder Umgebung. Sie zerrt nicht und bleibt innerhalb der Lederleinenlänge.
    Allerdings haben wir es noch nicht im Griff, das sie auf einer Seite vom "Führer" bleibt. Wird mit Übung bestimmt noch.
    Größeres Problem ist, das sie bei interessanten Dingen dahinlaufen will und alles vergisst.
    In solchen Situationen läuft sie immer ins Ende der jeweiligen Leine.
    Deshalb wollen wir uns auch jetzt unbedingt ein Geschirr kaufen, damit das Kehlkopfdrücken mit Halsband, bis zur erfolgreichen Erziehung ein Ende hat.
    Denke mal, das es mit sinniger Erziehung und Mühe bei dem einen Hund eher und anderem Hund einfach nur länger dauert.
    Geduld haben wir jedenfalls und freuen uns über stetig vorhandene Fortschritte... ;)




    Gruß,
    Jörg...

  • sry bin n bisschen faul und will mir nicht alles durchlesen :D
    wenn mein Vorschlag schon genannt wurde, müsst ihr leider damit leben :p


    Also ich habe atm zwei 5 Monate alte Rüden und wenn diese ziehen, lauf ich einfach in die entgegengesetzte Richtung bis sie parat stehen. Dabei muss man dann enfach konsequent sein.....auch wenn das dann ne std. oder mehr dauert (im extremsten Fall)


    mfg ich


  • ich habs jetzt nicht verstanden. also styles meint, dass man nicht stehen bleiben soll. was soll man dann machen? ich habe die passende antwort hier nicht gefunden. durch das ganze zitate hier zitate da ist das wohl unter gegangen :ka:

  • Um mal auf deine eigentlich Frage zurückzukommen:


    Du musst 2 Befehle haben. Einen dafür, wenn dein Hund NICHT ziehen darf, er sich also somit nach DIR richten MUSS.
    dann den 2 dafür, das dein ziehen DARF, und du dich nach IHM richtest.
    Wie zum Beispiel Fuß und Lauf...dann weiß dein Hund, jedes mal wenn "LAUF" komtm dann darf er hund sein und an der Leine ziehen. Bei uns klappt das hervorragend.

  • Zunächst einmal möchte in anmerken, dass es sich hier um Welpen handelt. Ich denke, dass diese mit der ein oder anderen Methode hier überfordert wären.


    Ein Welpe muss sich erst einmal daran gewöhnen, dass er durch die Leine in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Das erreiche ich jedoch nicht, wenn ich mich umdrehe und in die andere Richtung gehe. Was wird dadurch erreicht??? Der Hund wird hinterher geschliffen und empfindet die Leine nun nicht mehr als angenehm. Stattdessen würde ich eher stehen bleiben und den Hund locken bzw ihn gar nicht erst in die Leine laufen lassen.


    Habe ich einen jungen Hund an der Leine, dann muss ich auch mit ihm arbeiten. D.h. ich muss den Hund immer wieder ansprechen, ihn locken und loben, wenn er mitläuft. Dazu ist schon ein bisschen Motivation erforderlich!!! Das einfache "daher trotteln" gibt es dann nicht!!!

  • Zitat

    Ich bin derzeit gerade dabei unserem Hund das Ziehen an der Leine abzugewöhnen. Das klappt auch soweit ganz gut - für die ersten 10 Minuten, dann wird er unaufmerksam...


    Nun habe ich hier gelesen, dass man solch ein Training auch nicht übertreiben sollte bei einem Welpen. Soweit, so gut, aber was mache ich, wenn die 10 Minuten um sind. Dann das Ziehen erlauben kann es ja nicht sein?


    Oder sollte man die Spaziergänge nur so lang machen, also nach ca. 10 Minuten wieder zu Hause sein und dann langsam wieder weiter ausdehnen?


    Kennst Du dieses Buch ?? Kann ich Dir nur empfehlen.


    http://www.buecher.de/shop/Hun…uicksearch-index-1-titel/


    Da wird empfohlen, zum Üben z.B. ein Halsband und eine kürzere Leine zu verwenden und den Rest des Spaziergangs (wenn er zieht), ein Geschirr anzulegen und eine längere Leine zu nehmen. Dann werden die Übungen immer länger ausgedehnt und später hast Du dann nur noch Halsband und Leine. Das war jetzt nur ein Beispiel. Also Üben und Rest durch verschiedenes Zubehör trennen.
    Außer Leinenführigkeit lernt man in dem Buch noch viel mehr. Die Anschaffung lohnt sich (finde ich).


    LG Birgitt


    EDIT: Hier wird i.ü. nicht mit stehen bleiben trainiert, was bei meinem Huskie überhaupt nichts bringt (außer mich 5 Jahre eher ins Grab :lachtot: ).

  • Ich habs bei meinen so gemacht:


    Halsband UND Geschirr anziehen. Wenn mit Halsband und Leine, dann Richtungswechsel BEVOR Hundi in die Leine rennt.(eventuell längere Leine)
    Nach Lust und Laune umsteigen auf Geschirr und Leine (Schlepp) und Hundi darf ziehen und gehen wie er mag.


    Meine haben das in Kürzester Zeit kapiert, wenn Leine, dann kein Ziehen und auf Frauerl achten, bei Geschirr isses lockerer...


    Liebe Grüsse Petra

  • ich bin jetzt dabei meiner kleinen das komando langsam beizubringen, um sie abzufangen, bevor sie in die leine läuft.. :)


    ... klappt auch schon manchmal :lol: wenn sie in die leine rennt, bleib ich kurz stehen

  • :shocked: oups....wer rechnet damit, dass dieses alte Ding ausgegraben wird...???!!! :headbash:


    ...danke Mücke für deinen selbstlosen Einsatz hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen...

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