Alle wollen uns den Hund ausreden...

  • Zitat

    - überlegt euch das gut


    Haben sie recht, aber ich denke das habt ihr schon

    Zitat

    - dann seid ihr gebunden


    Je nach dem, ein Hund kann jaauch ausgewachsen malein wenig alleine bleiben,oder betsimmt auhc bei Bekannten bleiben

    Zitat

    - ihr könnt nicht mehr Abends weggehen oder in Urlaub fahren


    Urlaub? Wieso nicht? Und Abends weg ist auch ok, nur in den ersten Monaten würd ich's nicht machen...

    Zitat

    - ein Hund ist teuer


    Mehr oder weniger ;-)

    Zitat

    - lasst es lieber bleiben


    Mit welcher Begründung?

    Zitat

    - was, wenn doch mal ein Kind unterwegs is


    Na und? Wenn der Hund fertig erzoegen ist, soillte das kein Problem sein...

    Zitat

    - überall Haare und Dreck, wenn er noch nicht stubenrein is...


    Das geht die ersten paar Monate so, und bei erwachsenen iunden müsste das wohl ohen Pfütezn gehen...
    und gegen die Haare nimmt man entweder eine Bürste oder einen Staubsauger,dann passts scho :^^:


    Zitat

    Ich weiss dann gar nicht was ich sagen soll. Und je mehr ich das höre umso mehr Zweifel bekomme ich.
    Es ist doch auch schön einen Hund zu haben, ich hatte ja schon mal einen...den bekam ich mit 16(!) und der blieb dann natürlich bei meinen eltern, als ich ausgezogen bin...und jetzt sagt sie, ich kann den dann nicht so einfach abgeben, wie den Hund damals....danke fürs gespräch...war doch eine ganz andere situation....außerdem wollte sie den Hund auch behalten, war ihr ja ans herz gewachsen (ersatzenkel!)


    Natürlich, ein Hund ist besonders in der ersten Zeit viel Arbeit. Aber diese lohnt sich wirklich :)
    Und wenn Deine Mutter doch selber einen hat müsste sie das doch wissen ;-)

    Zitat


    Ich find es so blöd, daß jeder uns den Hund schlecht macht und ausreden will...wie erging es Euch denn?


    Ich musste mir das selbe von allen Ecken anhören, und nu? Klappts doch *Ätsch*
    Also, keine Panik, wenn ihr es wollt dann schafft ihr es auch :)

  • Ist doch gar nicht schlecht, wenn Euch nur Negativargumente um die Ohren gehauen werden - dann könnt Ihr gut überprüfen, ob ein Hund wirklich in Euer Leben passt oder nicht.


    Meine Meinung: Eure Voraussetzungen klingen ganz ähnlich wie bei uns (von den Kindern abgesehen). Und bei uns funktioniert es gut mit Hund. Mittlerweile kommt er mit ins Büro, in den Urlaub sowieso und wenn wir abends was unternehmen, wartet er im Auto (wir gehen allerdings auch nicht bis in die Puppen aus).

  • Hallo madness,


    wir sind in der selben Situation:


    Zitat


    Wir wollen uns doch bald einen Hund holen...Wir sind beide selbstständig, arbeiten von zu hause aus...haben ein Haus mit Garten...Kinder sind nicht geplant


    ...und ich kann Dir nur aus Erfahrung sagen: Das sind wirklich die idealen Voraussetzungen. (Nicht, dass es nicht auch anders ginge!)
    Grade in der stressigen Welpenzeit ist es Gold wert, wenn Dir niemand vorschreibt, wann Du Deine Arbeit zu tun hast und auch mal alles stehen und liegen lassen kannst, wenn Welpi irgendwas hat.


    Allerdings:


    - JA, ein Hund kann teuer werden. Falls er einen Unfall hat oder eine OP braucht, solltet Ihr schon ein paar hundert Euro auf dem Konto haben, oder vorher eine Krankenversicherung abschließen.


    - JA, Ihr seid dannn wesentlich mehr gebunden, als vorher. Mal spontan nach London übers Wochenende oder einen regnerischen Sonntag komplett im Bett zu vergammeln ist nicht mehr drin. Da gibt es dann einen Hund, dessen Bedürfnisse erfüllt sein wollen.


    - JA, ein Hund macht Dreck. Vorallem, wenn er noch nicht stubenrein ist. Da glüht dann der Schrubber... aber auch das geht vorbei. Hundehaare wirst Du sogar in der Lätta finden, die kommen einfach überall hin, egal, wie oft Du saugst. ;)


    - NEIN, abends weggehen und verreisen könnt Ihr trotzdem noch. Entweder, Ihr nehmt den Hund in die Ferien mit oder findet Freunde, Verwandte, eine Hundepension... wo er während Eurer Reise gut untergebracht ist. An Eurem Sozialleben wird sich auch nichts ändern, wenn der Hund erstmal gelernt hat, ein paar Stunden allein bleiben zu können.


    Diese Bedenken könnt Ihr also schon mal getrost abhaken.
    Was Ihr Euch allerdings gut überlegen solltet, ist, dass ein Hund neben wahnsinnig viel Freude auch sehr viel Arbeit bedeutet. Grade das erste halbe Jahr mit einem Welpen ist echt stressig und auch danach möchte ein Hund nicht nur laaaaangweilig spazieren gehen, sondern braucht Beschäftigung.


    Daher solltet Ihr gut überlegen, was Ihr für einen Hund wollt und was Ihr ihm - neben dem Garten - alles bieten könnt.


    Spätestens dann sollte Euch wirklich egal sein, was Eure Verwandtschaft davon hält. Ein gut erzogener, freundlicher und ausgeglichener Hund ist immernoch die beste Werbung und wird auch sicherlich die Herzen Eurer Familienmitglieder im Sturm erobern.


    Liebe Grüße,
    Sub.

  • Auch uns erging es so.


    Da wir im letzten Jahr schon zwei Hunde hatten haben alle den Kopf geschüttelt als wir unseren dritten aus der Türkei mitbrachten.


    Wie könnt ihr nur!!


    Heute kann sich keiner unseren Askim mehr wegdenken. Er gehört einfach mit zu der Familie.


    Und Hundesitter gibt es in der Family genug :D :D


    Also nur Mut und wenn ihr euch sicher seit, genug Zeit für den Vierbeiner zu haben, dann kann ich nur sagen viel Spaß.


    SU

  • da wir selbstständig sind, fällt großartig urlaubmachen eh flach...mal ein verlängertes Wochenende (aber die kann man auch mit Hund erleben)....


    wir denken jetzt schon seit einem jahr (!) darüber nach, haben uns wirklich die vor und nachteile überlegt...und sind wirklich alt genug, um das selbst zu entscheiden....


    ihr habt völlig recht, was lass ich mich denn auch verrückt machen?

  • Zitat

    da wir selbstständig sind, fällt großartig urlaubmachen eh flach...mal ein verlängertes Wochenende (aber die kann man auch mit Hund erleben)....


    wir denken jetzt schon seit einem jahr (!) darüber nach, haben uns wirklich die vor und nachteile überlegt...und sind wirklich alt genug, um das selbst zu entscheiden....


    ihr habt völlig recht, was lass ich mich denn auch verrückt machen?


    Soi ists gut :D

  • Hallo Madness,


    lasst euch mal den Hund nicht ausreden! Am besten gar keinem davon erzählen – geht ja eigentlich nur euch was an ;)


    Ihr seid selbstständig und arbeitet von zu hause aus – das ist doch optimal!
    Ich arbeite auch von daheim aus und somit ist Hundi fast nie alleine, da ich ja immer da bin. Wenn ich doch mal einen Termin habe, dann lege ich den so, dass mein Mann dann da ist. Funktioniert alles wunderbar!


    Und das man gebunden ist... Klar ist man gebunden - aber man ist doch auch gerne gebunden, denn so ein Hund gibt einem so viel zurück!
    (Und wer Kinder hat, ist ja wohl auch gebunden...) :roll:


    Und wegen der Urlaubsplanung – man kann auch wo Urlaub machen, wo Hundi mit kann. Kommt z.B. für uns nur in Frage. Und wenn man mal weggfliegen will, dann lässt sich für die Zeit sicher auch ein Pflegeplatz finden (was für mich aber nicht in Frage käme – ich kann doch nicht ohne unseren Hund Urlaub machen - da müssten wir ja ständig an ihn denken und würden ihn total vermissen...) :roll:


    Und ja, ein Hund kostet Geld. Aber teure Hobbys kosten z.B. auch Geld!
    Einen Hund kann man mit Geld nicht aufwiegen, denn wie schon gesagt, was einem ein Hund gibt, dass kann man sich nirgends kaufen.



    Kurzum, alles keine wirklichen Argumente! Wer einmal einen Hund hatte, wird so einen treuen Begleiter nicht mehr missen mögen! :p


    LG,
    Duna

  • Die wenigsten sind sich über die Verantwortung wirklich im Klaren, die die Hundehaltung mit sich bring im Klaren und deshalb erzähle ich auch immer die negativen Dinge.


    Ist in meinen Augen doch viel besser, denn wer über alle negativen Dinge, die eventuell eintreten können, informiert ist und sich trotzdem einen Hund anschafft, der kann später nicht sagen, dass habe ich nicht gewußt.


    Die Hundehaltung ist super schön und macht einfach nur Freude - aber wirklich nur dann, wenn man zu 100% dahinter steht. Wenn man mit Dreck, raus bei Wind und Wetter, Veranstaltung absagen, weil Hundi krank geworden ist und Betreuung braucht etc. leben kann, dann kann man sich einen Hund anschaffen.


    Sieh es nicht negativ, wenn die Leute dir also sagen, überleg es dir noch mal genau, sie wollen dir nichts schlimmes, sie wollen nur aufzeigen, was für eine Verantwortung man sich aufbürdet und das man diese Verantwortung für ein ganzes Hundeleben lang übernimmt.


    LG
    Ulli

  • Hallo,


    ausreden hin und her.


    Was willst du?
    Bist du bereit für das Leben mit einen Hundi mit allen was
    dazu gehört.


    Du muss dir sicher sein .Du muss wollen.
    Nicht andere müssen dich überzeugen oder abraten.


    Mach dir bewusst,was es heisst eine Verantwortung
    für ein Lebewesen zu haben,mit allen Konsequenzen.


    Bist dazu bereit?


    Ich persönlich werde immer Hunde haben,solange es mir möglich
    ist.



    Lieben Gruss
    Petra

  • Hallo!


    Also dein Problem kenne ich sehr gut, mir hat man auch erzählt, ich sei nicht bereit für einen dritten Hund, etc., etc..
    Ich werd mir mal die Argumente deiner Mitmenschen nacheinander vornehmen:


    Überlegt euch das gut:
    Ja, überlegt es euch gut. Das ist ein gutes und durchaus brauchbares Argument; du solltest das entsprechende Fachwissen haben! Man kann nicht einfach sagen "Los, holen wir uns einen Hund!", sondern muss vorher bereits Ahnung haben und wissen, wie du was beibringst bzw. abgewöhnst, mach dich über das beste Futter schlau und sammel in Büchern/Internet Erfahrung.


    Dann seid ihr gebunden:
    Einerseits schon richtig, ihr habt Verantwortung. Der Hund muss regelmäßig Gassigehen, beschäftigt werden, gefüttert werden und braucht eine feste Ordnung und einen geregelten Tagesablauf. Ist meiner Meinung nach kein Problem, aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Ihr könnt nicht mehr Abends weggehen oder in Urlaub fahren:
    Das ist der größte Unsinn den ich jemals gehört habe!!!
    Meine Mutter erzählt mir auch immer, mit Hund kann man ja nie weg und so, denn sie selber nimmt ihren Hund nie irgendwohin mit.
    Am Anfang muss der Hund das Alleinsein natürlich üben, aber wenn ihr zB essen geht und das Restaurant Hunde erlaubt, könnt ihr ihn einfach mitnehmen. Er wird unter dem Tisch liegen und du trittst mit einem Fuß auf die Leine; er wird bald schlafen, weil man ja zumeist abends essen geht.
    Nur das Betteln solltet ihr ihm auf keinen Fall angewöhnen, sprich nichts vom Tisch füttern oder gleichzeitig wenn ihr esst! Sonst wird er im Restaurant euch ansabbern und gaffen, und das ist ja peinlich ;)
    Urlaubsmäßig gibt es garkein Problem. Man muss sich zwar schlau machen, wo Hunde erlaubt sind, aber meiner Meinung nach ist Urlaub nur Urlaub, wenn meine Bellos dabei sind ^^


    Ein Hund ist teuer:
    Jenachdem, was für eine Rasse ihr wollt, kann das natürlich teuer sein. Allerdings ist dieser Preis einmalig. Rechnen müsst ihr Futterkosten, Spielzeug, Leckerchen, Arztkosten. Eine Tollwutimpfung kostet 50€, das ist natürlich teuer, aber so oft braucht der Hund die nicht.
    Wir haben 3 Hunde; zwei davon wiegen zwischen 30 und 37 Kilo, der Kleine 17,5 Kilo. Also fressen die nicht wenig, und wir zahlen knapp 150 Euro im Monat.

    Lasst es lieber bleiben::
    Klingt irgendwie danach, als gönne euch jemand den Hund nicht...


    Was, wenn doch mal ein Kind unterwegs ist:
    Was ist dann? Das Baby wird auf die Couch gelegt, der Hund beschnüffelt es, schlabbert es ab, fertig. Baby = Rudelmitglied, Rudel = Einklang. Verstehe das Problem nicht. Ihr müsst nur aufpassen, dass ihr den Hund dann auf keinen Fall vernachlässigt!
    Aber wenn man seinen Hund liebt, passiert das eigentlich auch nicht, denke ich.

    Überall Haare und Dreck, wenn er noch nicht stubenrein ist:
    Was geht denn die euer Wohnungsdreck an?
    Mal zum Dreck: Wenn ihr Teppich habt, ist das natürlich doof mit der Babypipi, wir haben von Anfang an nur PVC ausgelegt. Aber mit etwas Flüssigseife geht auch Pinkel ganz schnell raus. Wer den Hund zu motivieren weiß, hat ihn schnell stubenrein (unser Schäferhund brauchte nur 3 Wochen). Und Haare haben mich persönlich noch nie gestört. Einmal mit dem Sauger drüber sind sie weg.


    Ich kann euch nur sagen:


    Freut euch auf euer neues Familienmitglied, ein Hund ist das schönste Geschenk, meiner Meinung nach! Allerdings rate ich euch als Ersthund zu einem "einfachen" Hund. Also bitte auf keinen Fall einen Schäferhund, Rottweiler, Dobermann! Macht euch genau über die Rasse schlau, Hundebücher kosten nur 7 Euro und die sind sogar rassespezifisch und schätzt ab, ob ihr dem Hund das geben könnt, was er braucht.


    Viel Spaß mit eurem Baby ;)

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