Weggefährte für`s Leben- aber Wohlüberlegt; Ein paar Fragen
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Hallo liebe Forenmitglieder-
wir (meine Freundin und ich) beschäftigen uns schon seit ca. 1 1/2 Jahren mit dem Gedanken uns einen tiereischen, treuen Weggefährten in unser kleines Reich zu holen. Wir sind beide um die 30 Jahre alt, haben ein sportliches und aktives Leben (Wandern, Joggen, Biken,...). Da wir uns nun seit längerer Zeit Gedanken darüber machen haben sich zwischenzeitlich einige Fragen angesammelt die wir gerne mit Euch (den erfahrenen Hundebesitzern) diskutieren möchten. Dabei hat sich ein Thema für uns als beosnders Entscheidend herauskristallisiert; Das allgegenwärtige Thema "Alleine bleiben":
Wir haben uns natürlich schon an verschiedensten Stellen über dieses Thema informiert; Vom Tierheim bis zum Züchter, bis hin zu Privatleuten. Es ist klar das niemand die Patentantwort zu dieser Thematik weiß. Deswegen möchten wir hier kurz unsere "Lebenssituation" darstelllen und anschließend ein paar Meinungen von Euch dazu bekommen...
Wir sind beide berufstätig, haben aber verschiedene Arbeitszeiten: Das würde für den Hund bedeuten das er an einem Tag 4 Stunden, und am anderen Tag 7 Stunden allein währe(MO:4h; DI:7h; MI:4h; DO:7h, FR:4h --> tagsüber). Wochenende währe er gar nicht allein. Die Frage ist also; Kommt der Hund mit dieser Situation klar?
Uns ist klar das dies nicht ohne "Opfer" für uns ablaufen würde: Morgens muss früher aufgestanden werden damit der Hund angemessen Gassi gehen kann. Außerdem ist es uns bewusst dass die restliche Zeit dem Hund gehört in der er gefordert und gefördert werden muss.
Wir möchten diese Frage also vor einer Anschaffung für uns klären. Es ist und Wichtig dazu verschiedene Meinungen einzuholen. Daher würden wir uns über ein paar Antowrten von Euch sehr freuen.
Grüße
Ralf& SandraP.S.: Falls dass ein wichtiger Aspekt für die Diskussion sein sollte; Ein Retriever währe unser "Traumpartner".
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Hi
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Ganz ehrlich 7h sind zulang und dem Tier gegenüber ungerecht.
Das mag mal gehen, aber wie bei euch im Täglichen Ablauf - ist das nicht tragbar.
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Meine Meinung ist, das 7 Stunden für einen Hund hart an der Grenze, aber noch erträglich ist ! Wenn er denn vorher mind. 1 Stunde und danach 1 Std. Auslauf hat !
Und es müßte dann auch schon ein älterer Hund sein, der so einen Tagesablauf kennt !
Bei einem Welpen oder Junghund geht das nicht, das ist zu lange ! Das ist auch ein Lernprozess, der einige Zeit dauert ! -
hm,
naja, also 7 Stunden sind für einen "erwachsenen" Hund natürlich schon eine Menge.
Geht aber, wenn er ausgelastet ist.
Für einen Welpen oder Junghund geht das definitiv nicht!Schön überhaupt, das Ihr Euch ja wohl schon eine Menge an Infomationen geholt habt und auch hier, in einem Hundeforum mal stöbert.
Wie sieht es denn mit anderen Freizeitaktivitäten aus?
Außer: Joggen, Wandern... usw. daaa kann der Hund natürlich prima mit.
Was ist mit Ausgehen, Kino, Freunde?Eigene Kinder geplant???
Also die nächsten 10, 12 oder sogar 14 Jahre ist HUND abgesagt.
Macht Euch das klar, nebenbei: Hundehalter haben alle einen Knall
(Das war jetzt nett gemeint - ich hab schließlich auch einen Hund)Aber nochmal zurück zu den 7 Stunden - ist wirklich ein bißchen lang. Gibst niemanden der den Hund zwischendrin mal zum Gassigehen und zum bespaßen holen kann?
lg
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Finde klasse, dass ihr euch vorher so viele Gedanken macht und nach Lösungen sucht!
Ich kenne einige Hunde, die den ganzen Tag (10-12 Std!!) alleine sind, weil ihre Leute arbeiten gehen. Die Hunde überleben's, aber es ist ganz eine harte Nummer. Und es sind alles ältere Hunde!
Ihr könnt keinen Welpen 4 Stunden, geschweige denn 7 Std. alleine lassen! Das muss monatelang aufgebaut werden.Ich würde an eurer Stelle auf eine andere Lösung setzen und eine Art Kindergarten für den Hund suchen, wo er den halben Tag ist. Ihr bringt ihn vor der Arbeit hin und holt ihn hinterher wieder ab.
Evt. könnt ihr auch abmachen, dass er euch zurückgebracht wird (und diese Zeit immer weiter ausdehnen).
Ich würde mich rumhören, wer so was anbietet (wird immer mehr) oder auch per Kleinanzeige so ein Angebot suchen.Die unaufwändigste Art wäre es vermutlich, wenn ihr jemand in der Nachbarschaft (bestenfalls selbst Hundehalter) hättet, der die Wuff am 7-Std-Tag nach 4 Std mit rausnimmt. Ich kenne Hundehalter, da macht das ein 12-jähriges Nachbarskind richtig gerne und freut sich über die Taschengeldaufbesserung.
Ich sehe weniger das Zeitproblem (also 4 oder 7 Std.), letztlich schafft ein Hund das (ist für mich auch nicht automatisch Tierquälerei, seufz). Ich sehe eher das Problem in der Zeit BIS es läuft und der Hund sich dran gewöhnt hat. Und wenn ihr eine Lösung für den Übergang sucht, stellt sich die Frage, warum es nicht so belassen und dem Hund das Alleinsein grundsätzlich verkürzen
Ich würde in dieser Situation also auf jeden Fall Geld einplanen für den entstehenden Betreuungsaufwand!
Wollt ihr denn einen Welpen?
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Moin,
ganz pauschal kann das mit den 7 h keiner sagen, da das auch immer vom Hund abhängt. Ich würde mal sagen, dass da sbei den meisten Hunden zu lang ist.
Ganz sicher viel zu lang ist das bei einem jungen Hund. Selbst nach einer vorbildlichen 4-6 wöchigen Eingewöhnungsphase mit langsamen lernen des Alleinseins kann dies ein junger Hund nicht.
Und ich würde auch nicht drauf setzen, dass der Welpe es sicher lernt.
Ihr müsstet also entweder eine Betreuung finden, die an diesen Tagen nach 4 Stunden regelmäßig kommt,
oder Ihr solltet das noch weiter zurück stellen mit der Hundeanschaffung.
Bei uns war's ähnlich. Wir haben auch jahrelang trotz großem Wunsch auf einen Hund verzichtet. Bis wir schließlich sicher stellen konnten, dass er nie länger als 5 Stunden allein ist. Bei uns kommt dann noch dazu, dass unser Hund bereits 13 Monate alt war, als wir ihn bekommen haben und die 5 Stunden auch gewöhnt war.
Ich finde aber gut, das Ihr Euch so konkrete Gedanken macht.
Tschüss
Jörg
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Ich kann mich den anderen Usern insofern anschliessen, dass 7 Stunden für einen Welpen oder Junghund definitiv zu lang sind, d.h. entweder sucht ihr euch für die ersten Monate eine Betreuungsmöglichkeit (Hundesitter, Hundetagesbetreuung etc.) oder ihr nehmt einen erwachsenen Hund auf, der das Alleinsein gewohnt ist und nehmt euch einige Wochen Urlaub bis er sich bei euch eingewöhnt hat.
Bei einem erwachsenen, ausgelasteteten Hund, der das Alleinsein gewöhnt ist sehe ich bei eurer Arbeitssituation gar kein Problem!
Ich denke zweimal in der Woche 7 Stunden sollte für jeden Hund schaffbar sein.
Aber wie gesagt, dass ist Einstellungssache und eine Patentantwort gibt es darauf nicht.
Ich persönlich finde es ganz schlimm, wenn man seinen Hund so abhängig von sich macht, dass dieser schon "Tränen in den Augen kriegt" wenn man ihn für einen Einkauf allein lässt, darüber hinaus denke ich nicht, dass ein Hund, der sowieso 16 Stunden am Tag vor sich hindöst ständig einen Besitzer um sich braucht, der ihm "das Händchen" hält!
Aber wie du siehst, es gibt viele User, die das komplett anders sehen!
Bilde dir deine eigene Meinung! -
Erst einmal finde ich es super, dass Ihr Euch so viele Gedanken macht, bevor Ihr Euch für einen Freund für die nächsten 15 Jahre entscheidet.
7-8 Stunden alleine sind eigentlich zu lang - es geht sicherlich bei sehr gut eingelebten Hunden - aber auf keinen Fall in der Welpen/Junghundephase.
Da man Arbeit auch oft nicht so richtig planen kann, würde ich Euch eher Hundesitter oder Tagesplatz in einer Hundegruppen empfehlen. Das ist natürlich auch mit zusätzlichen Kosten verbunden.
Gerade was die Kosten betrifft sollte man auch in Vorfeld genau prüfen, ob man dazu bereit ist, diese zu tragen - das ist wie mit jedem anderen "Hobby" (wobei man sicher immer bewusst sein muss, das es ein lebendiges Wesen ist, was man nicht einfach abschaffen kann wie ein anderes Hobby).Ansonsten kann ich Euch nur aus eigener Erfahrung sagen, daß wenn mann Vollberufstätigkeit und Hund vereinbaren will, dann sollte man in der Freizeit wirklich viel Zeit für den Liebling reservieren. Andere sehr zeitintensive Hobbies, die nicht mit Hund gehen (z.B. Theater, Kino, Fernreisen) sind damit schwer zu vereinbaren.
Ich wünsch Euch viel Glück bei Eurer Entscheidung
lg
Karin -
Auch meine Antwort wäre..
Welpe NEIN
Älterer Hund EVENTUELL wenn er nicht schon eine bestehende
Trennungsangst hat. Wäre sicher hilfreich einen Hund von
einer Pflegestelle zu nehmen, weil da relativ genau Auskunft
gegeben werden kann, ob ein Hund schon länger alleine bleiben
kann. Gibt ja auch genug Hunde bei Retriver-in-Not ect.lg beasti
die einen 1,5 jährigen Hund hat der ohne weiteres alleine bleiben kann.. -
Vielleicht findet ihr ja einen guten Hundesitter.
Und schafft euch keinen Welpen an. -
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