passender Hund gesucht: Zwergpinscher Mischling???

  • Hallo!


    Schon seitdem ich denken kann wünsche ich mir einen Hund. Da ich nun vor einiger Zeit in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, möchte ich mich jetzt gerne der Verantwortung stellen und einen Vierbeiner bei mir einziehen lassen ;)


    Hier kurz zu meiner Lebenssituation:
    Ich bin Studentin und habe noch ca. 2-3 Jahre Studium vor mir. Da ich eigentlich gerne einen Welpen haben würde, denke ich dass es jetzt im Studium die beste Zeit ist, einem Welpen gerecht zu werden. Denn jetzt kann ich mir noch mal eben 4 Wochen "frei" nehmen.
    Mit dem Vermieter ist es auch schon abgeklärt. Ich wohne in der City aber direkt gegenüber eines Parkes!


    Nun bin ich auf der Suche nach dem passenden Hund!
    Es sollte ein kleiner Hund sein (bis ca. 30cm), den man auch mal leicht auf dem Arm tragen kann und auch sonst viel mit ihm in der Stadt unterwegs sein kann und so oft wie möglich mitnehmen kann. Da ich im 4. Stock wohne, sollte der Hund auch Treppen laufen können (ich weiß natürlich, nicht solange er noch ein "Kind" ist). Zudem sollte er auch mal alleine bleiben können ohne meine Wohnung zu verwüsten. Zur Zeit liegt das maximal bei 2mal 2-3Stunden am Tag, aber man weiß ja nie was die Zukunft bringt...


    Aufgrund dieser Umstände habe ich bisher in meiner Rassewahl schon sämtliche Terrier Arten ausgeschlossen, da ich Angst habe, ihrem extrem aktiven Gemüt eventuell nicht gerecht werden zu können. Zudem habe ich gelesen, dass alle kleinen Hunde deren Körper eine "Dackelform" haben, nicht so viele Treppen laufen sollten.


    Zur Zeit tendiere ich zu einem Zwergpinscher-Chihuahua-Mischling, da es ja auch heißt, dass ein Mischling meist robuster ist, zudem sehr intelligent und oft die besten Charakterzüge beider Rassen herauskommen. Denn Chihuahuas sind mir ein bisschen zu klein und ich mag auch die hervorstehenden Augen und die Fledermausöhrchen nicht soo gerne und reinrassige Pinscher sind ein wenig zu "wild" und mir wurde gesagt, dass sie schlecht alleine bleiben können.


    Weiß einer von euch wie sich der Mix auf den Charakter des Hundes auswirkt? Meint ihr, das wäre ein "passender" Hund für mich?


    Zudem würde ich gerne wissen, wie man beim Welpen erkennt ob der Hund später Schlappohren behält oder ob sie sich aufstellen!? Denn Zwergpinscher können doch sowohl hängende Ohren, als auch stehende haben, oder?



    Ich hoffe ihr könnt mir bei meinen unzähligen Fragen weiterhelfen!!!
    LG, Anna :ops:

  • Hallo,


    und erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :winken:


    Jede Menge Fragen, aber, um es vorweg zu nehmen, eine Rasse kann ich Dir jetzt spontan nicht empfehlen, dafür vielleicht ein paar andere Dinge beantworten.


    Zitat

    Hier kurz zu meiner Lebenssituation:
    Ich bin Studentin und habe noch ca. 2-3 Jahre Studium vor mir. Da ich eigentlich gerne einen Welpen haben würde, denke ich dass es jetzt im Studium die beste Zeit ist, einem Welpen gerecht zu werden. Denn jetzt kann ich mir noch mal eben 4 Wochen "frei" nehmen.


    Studium und Hund klappt meist ganz gut, wenn man nicht so ein super zeitintensives Studium bzw. vollgepackte Stundenpläne hat. Allerdings würde ich mir für einen Welpen die nächsten Semesterferien im Feb-April ausgucken, damit Du wirklich genügend Zeit hast, ihn an alles und vorallem an das Alleine-Sein zu gewöhnen.


    Daneben würde ich mir aber auch die Rückversicherung eines Hundesitters (aus der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis oder sonstige private oder gewerbliche) vorab einholen, denn man weiß nie so genau, wie sehr einen phasenweise das Studium in Anspruch nimmt.

    Zitat


    auch sonst viel mit ihm in der Stadt unterwegs sein kann und so oft wie möglich mitnehmen kann.


    Auch einen größeren Hund kann man überall mit hinnehmen. Es kommt, egal welche Größe, auf die Erziehung an. Auch ein kleiner Kläffer kann alle nerven. :D


    Zitat


    Zudem sollte er auch mal alleine bleiben können ohne meine Wohnung zu verwüsten. Zur Zeit liegt das maximal bei 2mal 2-3Stunden am Tag, aber man weiß ja nie was die Zukunft bringt...


    Das ist allerdings eine Sache der Erziehung und weniger eine Sache der Rasse (das schrittweise Training des Allein-Seins wurde hier im Forum sehr oft beschrieben, einfach mal die Suchfunktion nutzen).


    Zitat


    da es ja auch heißt, dass ein Mischling meist robuster ist, zudem sehr intelligent und oft die besten Charakterzüge beider Rassen herauskommen.


    Das stimmt so nicht ganz. Wenn man will, kann man es auch anderherum sehen, dass Rassehunde (entsprechenden Zuchtstandard vorausgesetzt) gesünder sind, da die Züchter sich bemühen, Erbkrankheiten durch geeignete Wahl der Elterntiere "auszumerzen", während diese Krankheiten sich bei den Mischlingen munter weiter verbreiten.


    Wie auch immer, ein Mischling ist und bleibt ein Überraschungsei, was sein entgültiges Aussehen und seine Charakterzüge angeht. Es kann sein, dass er das Aussehen von dem einen und den Charakter vom anderen hat oder umgekehrt oder von beiden irgendwas. Daher ja Mischling. :roll:


    Zitat


    Zudem würde ich gerne wissen, wie man beim Welpen erkennt ob der Hund später Schlappohren behält oder ob sie sich aufstellen!? Denn Zwergpinscher können doch sowohl hängende Ohren, als auch stehende haben, oder?


    Ob Stehohren oder Schlappies oder von jedem etwas weiß man bei Hunden, die nicht eindeutig ellenlange Ohren haben wie z.B. Cocker, definitv erst nach dem vollständigen Zahnwechsel so mit etwa 8 Monaten. Davor hängen sie, steht mal das eine, dann das andere oder beide, je nach Tageslaune. :p

  • Zitat

    Hier kurz zu meiner Lebenssituation:
    Ich bin Studentin und habe noch ca. 2-3 Jahre Studium vor mir. Da ich eigentlich gerne einen Welpen haben würde, denke ich dass es jetzt im Studium die beste Zeit ist, einem Welpen gerecht zu werden. Denn jetzt kann ich mir noch mal eben 4 Wochen "frei" nehmen.
    Mit dem Vermieter ist es auch schon abgeklärt. Ich wohne in der City aber direkt gegenüber eines Parkes!


    Du solltest Dir darüber im klaren sein, dass sich Deine Lebenssituation in den nächsten 10 Jahren permanent ändern kann (ich neige fast dazu die Behauptung aufzustellen: sie wird sich ändern)


    Da passieren Dinge wie Bezeihungen, Berufseinstieg, Karriere, Familie etc.


    Da kann (!) ein Hund auch mal zum Problem werden.


    Uns aus meiner Sicht sollte ein Hund am Ende nicht das Hinderniss sein, wenn man im Job mal für 2 Jahre nach Brasilien gehen muss o.ä..


    Bei uns wirds langsam easy - ich muss nicht mehr weg.... ;-)


    Gruß


    Karl

  • Also bei mir leben Zwergpinscher, Zwergpinscher-Mix, Rateros und Ratero-Mix. Diese Hunde sind zwar lebhaft, aber keine Kläffer. Sie bleiben bei Bedarf auch mal einige Stunden alleine.
    Zwergpinscher laufen Treppen gut, aber Chihuahuas sind ja kleiner. Bei einem Mix-Welpen weiß man natürlich nicht, welches Elternteil im Körperbau am Ende dominiert. Und Zwergpinscher haben keine Schlappohren, sondern allenfalls Knickohren, meistens aber Stehohren.
    Vielleicht adoptierst Du einen erwachsenen Zwergpinscher-Mix. Dann weißt Du genau, wie er/sie aussieht und Du erfährst im Vorfeld, wie das Hundi charakterlich und erziehungsmäßig angelegt ist.
    Damit will ich Dich nicht "auf den Arm nehmen", sondern Dir einen Tip geben. Bei mir leben 5 Hunde vom Tierschutz, die sich alle recht gut entwickelt haben.

  • Hallo


    ich habe einen Zwergpinscher Chihuahua Mix Rüden und er ist einfach nur super!
    Er ist zwar klein (auch erst 4,5 Monate alt) aber steht durchaus seinen Mann. Als wir ihn bekamen, hatte er herzallerliebste Schlappöhrchen, die sich nun aufgerichtet haben. Manchmal steht auch nur eins hoch. Damit hatte ich gar nicht gerechnet und war erst einmal erstaunt, als der Kleine plötzlich zur Fledermaus wurde - aber das ist wirklich so was von egal. Er ist auch mit den Riesenflugohren für uns der süßeste kleine Hund der Welt. Leider musste Ody bereits eine schwere Beißattacke mit großer Operation wegstecken (letztes Wochenende) aber es hat den Anschein, dass er das ganze gut überstanden hat. (Soviel zum Thema robust). Im Vergleich mit unserem (auch superlieben und tollen) Labrador macht er wirklich viel weniger Arbeit und auch Dreck.


    Im Zusammenhang mit der Beißerei bin ich etwas ins Grübeln gekommen, da ich normalerweise die Kontakte mit anderen Hunden auch bei dem Kleinen immer sehr entspannt gesehen habe, das nun nicht mehr tue und eher gestresst draußen herumlaufe und ihn jetzt wohl meist auf den Arm nehmen werde, wenn größere Hunde kommen. Das ist bei einem kräftigeren, größeren Hund natürlich nicht so problematisch. Die können eine Rauferei eher mal wegstecken. Aber wenn du dich für einen kleinen Hausgenossen entschieden hast, kann ich dir diese Mischung wirklich empfehlen.


    Viel Glück bei der Suche
    LG
    Jutta

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