Hund in Zukunft? Wenn ja welche Rasse passt?
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Hallöle!
Erst einmal kurze Info zu mir! Ich lebe in einem Kinder- in Jugenddorf, bin 15 Jahre alt und nächstes Jahr muss ich ausziehen.
Um es mal ganz schnell auf den Punkt zu bringen, ich möchte mir dann einen Hund zulegen. Meine pflege- Familie, in der ich drei Jahre war hatte einen Hund und in dem Jugenddort wo ich bin ist auch ein Hund.
Meine Reitlehrerin ist wie meine Mutter und hat ebenfalls ein Hund, eigentlich wohne ich auch mehr bei ihr, als im Jugenddorf.
Nächsts Jahr muss ich raus, ohne wenn und aber, ich werde wohl in eine kleine Wohnung ziehen, ganz nah an meinen Ausbildungsplatz, so dass ich in fünf Minuten Heim laufen kann.
Mein Jugendamt würde für den Hund unterschreiben, meine Reitlehrerin würde ihn nehmen, im Krankheitfall.... .
Ich könnte mir vorstellen, dass ich morgens mit dem Hund eine Stunde raus gehe, evtl mit bike, dass er dann durchschläft bis ich Pause habe. Dann nochmal mit ihm ums Carree gehe und ihm dann zur Beschäftigung einen Kauchknochen bist abends gebe. Und Abends dann richtig raus, dazu ist noch zu sagen, ich kann nicht still sitzten, immer wenn ich Praktikum habe renne ich in der Pause auch die ganze Zeit über in der gegen rum. Grundsätzlich wäre er eigentlich ""nur"" alleine, wenn ich arbeiten und einkaufen bin. Wenn ich den ganzen Tag Schule habe kann ihn auch meine Reitlehrerin den ganzen Tag nehmen, jeden Tag geht das nicht, da der Weg unzumutbar wäre.
Ich könnte mir so etwas wie ein Labrador vorstellen. Zumindest denke ich, dass ein Labrador gut zu mir passen würde.Ich hoffe auf schnelle Antwort
Liebe Grüße
Sabine -
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Hi
hast du hier Hund in Zukunft? Wenn ja welche Rasse passt?* schon mal geschaut? Dort wird jeder fündig!
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Hallo!
Super dass du dich erst informierst und nicht direkt loskaufst...
Mir stellt sich die Frage, wie lange der Hund denn dann immer alleine wäre. Wie lang ist denn deine Mittagspause bzw. wie viele Stunden sind das immer? Grundsätzlich finde ich, dass man einen Hund alleine lassen können soll, auch mal über einen längeren Zeitraum, aber jeden Tag finde ich das ehrlich gesagt etwas heftig.
Habe auch einen Labrador und naja, auch wenn der allgemeine Glaube ist, dass Labbis ruhige gemütliche Hunde sind, die nicht so viel Action brauchen, meine fordert mich ganz schön und will auch gefordert werden. Wenn ich mit der nicht wirklich "arbeiten" würde, das wäre nix für sie. Gerade wenn du eine Ausbildung machen wirst, bist du sicher, dass du dann wirklich genug Zeit für den Hund hast? Du wirst ja nebenher auch lernen müssen usw. Soll nun nicht klingen, als wolle ich dir den Hund ausreden, aber sowas sollte halt gut überlegt sein.
Ansonsten: Hast du evtl. mal einen älteren Hund gedacht? Die sind teilweise einfach nur froh über das bisschen Liebe, das du ihnen schenken kannst und wollen teilweise auch einfach ihre Ruhe
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Was hälst du davon, wenn du dir einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim holst? Das hätte viele Vorteile: Du könntest ihn kennen lernen und auch schauen, ob ihr gut klar kommt. Die Pfleger, die ihn auch schon gut kennen, können dir sagen, ob er schon allein bleiben kann und stubenrein ist. Du wüsstest genau, was für einen Charakter du bekommst. Da ist die Rasse zweitrangig, denn der Charakter und die Interessen des Hundes sind ja wichtig. Und, dass er sich in dich und du dich in ihn verliebst.
Ein Welpe muss alles lernen. Den darf man die ersten Monate nicht allein lassen, wenn man verantwortungsvoll ist. Macht man mit Babies und Kleinkindern ja auch nicht. Welpen machen in die Bude, beißen Möbel kauptt, Kabel auch und bringen sich dauernd selber in Lebensgefahr...
Zudem weißt du bei einem Welpen NIE, wie sein Charakter wird. Und die Rassestandarts stimmen zwar meist in den Grundzügen, aber das meiste ist individuell zuammen mit der Erziehung.
Daher mein Tipp: Schau, welcher erwachsene Süße zu dir passt - egal welche Rasse!
Aber bitte denk daran, dass jeder Hund in den ersten Wochen seine volle Zeit braucht. Also am besten nimmst du dir Jahresurlaub. Er muss sich in jedem Fall an dich gewöhnen, du kannst keinen Hund sofort allein lassen. Das dauert ein paar Wochen (immer noch bedeutend kürzer als ein Welpe). Und wenn es mehr als 4 Stunden sind, solltest du ihn in jedem Fall zu deiner Reitlehrerin geben können. Länger sollte ein Hund nicht regelmäßig allein sein. Er ist doch ein Rudeltier, der sein Rudel braucht um glücklich zu sein!!
Ich habe mir sehr lange einen Hund gewünscht. Sehnlichst gewünscht. Aber ich musste lange warten, bis ich einen aus dem Tierschutz geholt habe. Es ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe genau abzuwägen, ob man wirklich die nächsten 12-14 Jahre Zeit und Geld für den Hund hat! Tierarzt, Haftpflichtversicherung, Steuer, Ausrüstung, Spielzeug, Hundeschule, Impfungen und Wurmkuren und auch gutes Futter kosten regelmäßig nicht gerade wenig Geld. Aber ich hoffe, dass du ein sehr verantwortungsvoller Mensch bist, der das GENAU und sicher weiß. Denn für den Hund bricht eine Welt zusammen, wenn er wieder weg müsste. Aber, das wirst du sicher gut bedacht haben, richtig?
Nimm es mir nicht übel, dass ich das so ernst und nachdrücklich sage. Ich habe einfach schon sehr oft Hundeleid gesehen.
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Hab ich vergessen zu sagen! Ich würde mir einen Hund kaufen, der mind. bzw. um die zwei Jahre ist.
Ich würde ihn von privaten Anzeigen holen, weil ich Angst habe, dass ich die Verlustängsten von Tierheimhunden nicht schnell genug unter Kontrolle bekomme!
Deshalb müsste ich auch ein Rasse wissen, nach der ich mich richten kann, denn einfach einen auf gut Glück kaufen, der zwar alleine bleiben kann, der aber z. B. zwanzig km am Tag laufen will wäre dann fatal.Hummel: Meinst du insgesamt länger als 4 Stunden, oder länger als vier Stunden am Stück? Weil meine RL und ich hatten es eigentlich so geplant/ausgemacht, dass sie ihn nimmt, wenn er länger als vier Stunden am Stück alleine bleiben muss... .
Mit unserem jetzigen Hund, also dem von der RL machen wir es immer so, wir lassen sie z. B. (auf Auslaufflächen) Platz machen, entfernen uns ein paar Meter, rufen sie hier, gehen ein paar Meter im hier (hier ist nur auf unserer höhe, darf auch weiter weg sein also so zwei meter weite weg) , lassen sie nochmal Platz machen, und lösen das Kommando mit lauf auf und machen daraus ein Fangspiel, z. B. sie rennt in dei eine Richtung, ich renn in die andere, dann dreht sie um, rennt mir hinterher, und ich wechsle wieder die Richtung, das macht ihr rießigen Spaß und lastet sie vollkommen aus. So würde ich das auch mit meinem Hund dann machen, weil man das wunderbar verändern kann, dass es einfach nie langweilig wird, für keinen von uns beiden....
Liebe Grüße
Sabine -
Hallo Sabine,
erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Klasse, dass Du Dich sehr genau informierst, bevor Du Dir einen Hund anschaffst und schon viele mögliche Szenarien durchdacht hast, die auf Euch zukommen. Ich denke, ein Hund kann Dir sehr viel Stabilität für Dein weiteres Leben geben.
Aber jeder Hund ist Individuum und hat seinen Charakter, so dass Du Dich weniger von der Rasse leiten lassen solltest, sondern vielmehr danach, ob Ihr zueinander passt. Das kann man natürlich erst entscheiden, wenn man sich gegenseitig kennengelernt hat. Somit wäre wohl die beste Lösung, wenn Du Dich in den Tierheimen und Tierschutzorganisationen in Deiner Umgebung umschaust, die Hunde öfter besuchen und ausführen kannst, damit Ihr so gut wie möglich sicher gehen könnt, dass Ihr diese Verantwortung für das nächste Jahrzehnt zusammen meistern könnt.
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Bei Tierheimen+ Organisationen gibt es für mich zwei Probleme:
1.
Ich denke nicht, dass ein TH einer 16. jährigen einen Hund gibt, wenn dieser jeden Tag (mit Unterbrechung) 8 Std. am Tag allein ist (ist das nicht der häufigste Abgabegrund?). Ich kann das auf der einen Seite bestimmt verstehen, wenn man nicht die Hintergründe kennt, oder dies Person so lange und genau (wie z. B. mein Jugendamt mich) würde ich auch nicht mit guten Gewissen einem 16. jährigen Mädchen ein Hund geben, wenn das Jugendamt dafür unterschreibt. (Evtl. unterschreibt auch meine Reitlehrerin).2.
Ich habe bestimmt schon alle TH´s aus RLP im Inet durchgeschaut, (Beschreibungen) und KEINEN Hund gefunden, der auf mich passen würde, es steht eigentlich immer dabei nur in hundeerfahrene Hände.... . Ich mein eigentlich bin ich das ja relativ, aber für bei meinem ersten eigenem Hund?
Ich bin mir sicher, dass es auch TH- Hunde gibt, die für Anfänger geeignet sind... aber vermittelt ein TH in eine kleine Wohnung? Mit so viel alleine? An eine so junge Person?Liebe Grüße
Sabine -
Zitat
Ich habe bestimmt schon alle TH´s aus RLP im Inet durchgeschaut, (Beschreibungen) und KEINEN Hund gefunden, der auf mich passen würde, ...
Hallo Sabine,
sicherlich wirst Du Deinen Hund finden, ob nun aus dem Tierschutz oder woanders her. Aber egal wo, um DEINEN Hund zu finden, musst Du Dir wirklich sehr viel Zeit nehmen, denn Deine Situation ist schon sehr speziell und DEN Hund kannst Du Dir leider nicht "backen".
Ich denke mal, dass Du Dir schon einige Monate Zeit nehmen solltest, um DIESEN Hund zu finden, der optimal zu Dir passt.
Übrigends habe auch ich, obwohl schon jahrzehntelange Hundeerfahrung und ganz andere Bedingungen als Du, ein Jahr lang nach meiner Zazie gesucht und gesucht, bis ich sie endlich gefunden habe.
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Danke für die lieben Worte.....
Also habe ich das so richtig verstanden, ich soll nicht nach einer bestimmten Rasse suchen, sondern so zu sagen nach einem Individium.... also auch von privat mehrmals besuchen.....
Kannst du mir mal generell sagen, welcher (große) hund man auf KEINEN fall in ´ner kleinen Wohnung halten kann? Also welcher Rasse ich (+Hund) auf keinen Fall glücklich werden könnten?
Liebe Grüße
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Zitat
Also habe ich das so richtig verstanden, ich soll nicht nach einer bestimmten Rasse suchen, sondern so zu sagen nach einem Individium.... also auch von privat mehrmals besuchen.....
Ja, genau so, allerdings würde ich eher an Deiner Stelle im Tierschutz suchen als von Privat, denn die können Dich meist besser beraten und Dir eher Hilfestellungen bieten, wenn es Probleme geben sollten. Viele Hunde aus dem Tierschutz sind nicht wirkliche Problemtiere, sondern sind dort aus persönlichen Gründen der vorherigen Halter (Umzug, Trennung, Krankheit, Unfähigkeit) gelandet.
Die Größe der Wohnung ist so egal wie nur was; selbst eine Dogge kann in einer 1-Zimmer-Wohnung mitten in der Großstadt glücklich sein, wenn sie entsprechend ausgelastet wird. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich Dir zu einer Dogge rate, sondern dass Du uns verraten musst, was Du Dir vorstellst, mit dem Hund ausserhalb der Wohnung zu machen und zu arbeiten.
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Hallo, guten Morgen Sabine!
ergänzend zu dem bisher gesagtem, darf ich Dir noch einen Vorschlag machen?
Die erste eigene Wohnung ist ein wichtiger Schritt der das Leben ganz schön umkrempeln kann. Und zumindest ich war doch ganz schön erstaunt
wieviel Monat am Ende des Geldes noch so übrig war.
Du hast ja geschrieben dass Du Dir ne Wohnung in der nähe der Ausbildung suchen willst. Das bedeutet aber, dass Du noch nicht weiss was nach der Ausbildung passiert, oder?So sehr ich Deinen Wunsch nach nem eigenen Hund nachvollziehen kann, - vielleicht kannst Du auch noch ein bißchen warten, bis Deine Zukunft etwas besser einzuschätzen ist?
Du hast ja den Hund bei Deiner Reitlehrerin. Und Du könntest auch bestimmt mit dem Tierheim was ausmachen, daste regelmäßig Gassi-gehen darfst, auch nach der Arbeit.Ich lese aus Deinen Fragen dass Du ein Mensch bist der sich viele Gedanken macht und - gerade für Dein Alter - sehr verantwortungsvoll ist. :ua_respect2:
Deshalb schreib ich Dir meine Gedanken dazu. Bei vielen anderen hätt ich mir das von vorneherein "gespart".ganz liebe Grüsse
susa -
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