Verschiedene Allergien - Welches Futter?

  • Ich würde als ersten Schritt auch Reinfleischdosen + püriertes Gemüse empfehlen ( wenn er zunehmen soll könnte man als Kohlenhydratquelle noch "Pseudogetreide" also Hirse, Amaranth etc. zufüttern) und in einem zweiten Schritt die intensive Auseinandersetzung mit der Rohfütterung - denn darauf wird es wohl hinauslaufen...

  • Hallo,
    ach du meine Güte. Da wüßte ich im Moment überhaupt kein Trofu.
    Die meisten Sensible Futter sind ja meist mit Reis oder Kartoffel.
    Die Eiweißquellen die gingen wären dann entweder Fisch, Hühnchen, Hirsch und Pute. Die müßten dann in diesem Fall entweder getreidefrei oder mit Weizen kombiniert sein :???:
    Das einzige was ich gefunden habe ist Bozita Original und da sind auch wieder Maiskeime drin. Zwar dürfte der Anteil gering sein, aber wenn der Hund so hochallergisch ist, dürfte das auch nicht gehen.
    Ich müßte noch mal nach dem Henne Pet Food und dem Orijen schauen, wobei ich bei letzterem glaube das Kartoffel mit drin sind.
    Vielleicht gibts ein spezielles vom Tierarzt???


    Gruss
    Tanja





    Zusammensetzung vom Bozita Original:
    Weizen, Hühnchenfleischmehl, tierisches Fett, frisches Hühnchenfleisch, Knochenmehl, melassierte Rübenschnitzel, Maiskeime, Hühnerbouillon, Minerale, Rübenfaser, Bierhefe



    EDIT:
    Hab ein Trockenfutter gefunden!!!
    Und zwar aus der TA-Schiene von Royal Canin (Sensitivity Control)


    Zusammensetzung
    Maniok (Tapioka), Fischmehl (Merlan), Tierfett, Geflügelleber (hydrolysiert), Tierfett, Lignozellulose, Mineralstoffe, Sojaöl, L-Tyrosin, Fischöl, DL-Methionin, Fructo-Oligosaccharide (FOS), Taurin, Tagetesextrakt (reich an Lutein)

  • Hallo,


    nochmal vielen Dank fürs Erste an Alle :gott: . Auch von den Besitzern, ich habe eben mit ihnen telefoniert. Sie rufen gleich nochmal an wenn sie daheim sind.


    Ich werde alle Soforthilfemaßnahmen weitergeben und die fahren auch nachher direkt nochmal zu Freunden um ins Internet zu kommen.


    Ganz liebe Grüße. Burgit

  • :winken: Hallo Birgit,



    ich beantworte so schnell wie möglich Deine PN und stellle einige Tipps an
    Möglichkeiten zur Entgiftung und zur Stärkung zusammen.


    Ich finde Deinen Einsatz für diesen Hund ganz beachtenswert!





    Vorab möchte ich mich schonmal Mieziwauzi anschliessen.


    Hermannsfutter ist wirklich sehr gut und sie beraten auch sehr gut.
    Vielleicht ist dort sogar morgen jemand zu erreichen.


    Trockenfutter würde ich nicht geben, es ist ganz selten dass ein hochallergischer Hund Trofu veträgt.


    Über kurz oder lang würde ich aber auf jeden Fall barfen!


    Das ist wirklich meiner Überzeugung nach bei diesem Hund die effektivste Möglichkeit ihm zu helfen!
    Falls die Besitzer das nicht wollen, dann würde ich an ihrer Stelle
    selbst kochen.


    Nun müsste man noch wissen, ob auch kostspielige Untersuchungen und Behandlungen möglich sind?


    Ich würde auf jeden Fall Bioresonanz empfehlen.


    Damit kann man z.B. alle Nahrungsbausteine die der Hund bekommen soll auf Verträglichkeit testen.
    Denn hier muss ja sofort geholfen werden, bevor das arme Tier zusammenbricht.
    Da bleibt keine Zeit mehrere Futter auszuprobieren.


    Ich werde die Links zur Bioresonanz raussuchen und Dir schicken.


    Leider macht nicht jeder TA Bioresonanz.
    Wo wohnen die Besitzer denn?

  • Ich bin auch der Meinung, das da ganz dringend eine noch genauere Untersuchung notwendig ist. Und dann das Futter entsprechend zusammenstellen.
    Ich hätte ja Lupovet oder vielleicht noch CdVet empfohlen, aber ich glaube das ist in diesem Fall auch nicht das Richtige.
    Du könntest dir dort höchstens mal Rat holen. ;)

  • Hallo,
    ich weiß nur das diese speziellen "Allergie" Sorten die nur beim Tierarzt erhältlich sind, meist so stark "aufgespalten" sind, das sie vom Hundekörper nicht mehr als Allergen wahrgenommen werden.
    Da aber wie Ines schon gesagt hat, keine Zeit zum Rumprobieren bleibt und es dem Hund sehr schlecht geht, muß da dringend ein sehr guter Tierarzt ran.


    Gruss
    Tanja

  • Hallo,
    ein Trockenfutter habe ich auch nicht gefunden. Ich würde ebenfalls Reinfleischdosen nehmen und mit püriertem Gemüse oder Gemüseflocken (Herrmanns, Lunderland, Auenland) mischen.
    Kienig hat Dosen mit Hähnchen und Wild-Kaninchen und ist ja sehr günstig im Vergleich zu Herrmanns.
    Von Putenfleisch würde ich persönlich die Finger lassen, da er gegen Truthahn ja allergisch ist (also die männliche Pute). Wenn eine geringgradigere Allergie gegen Fisch, Milch, Eier besteht, würde ich auch das nicht nehmen, sonst schießt das noch ebenfalls hoch.
    An Kohlehydraten könnte man neben Hirse und Amaranth auch gut Dinkel nehmen (z.B. Auenland hat Dinkelflocken, Dinkel-Poppies und Hirse-Poppies). Weizen selbst ist bei einem so allergischen Hund sicherlich auch nicht förderlich. Auch auf jegliche Chemie im Futter (auch EG-Zusatzstoffe) würde ich verzichten, um den Organismus etwas zu entlasten. Bei Hähnchenfleisch würde ich persönlich auf Bio-Fleisch zurückgreifen, da das Fleisch meist sehr belastet ist. Habe gerade gelesen, Ines schickt Dir Infos zur Entgiftung und Stärkung, das ist gut. Ich würde ebenfalls zur Bioresonanz raten. Außerdem würde ich eine Darmsanierung vornehmen. Eine telefonische Beratung bei cdVet wäre vielleicht nicht falsch.
    LG Petra

  • Also unsere Boxerhündin ist auch auf all diese Dinge allergisch! Wir füttern Fenrier von Bestes Futter! Da sind die Kohlenhydrate durch Bananen ersetzt! Vielleicht kann das weiterhelfen! Was genau jetzt an Fleisch drin ist kann ich gar nicht genau sagen aber unsere Boxerhündin ist auch gegen all diese Dinge allergisch und mit diesem Futter hat sie Null Probleme!!!!!


    Liebe Grüße Helen Jule&Harley


    Wobei ich seh grad ...da ist auch truthahn mit drinne:( Aber vllt würde es trotzdem helfen....

  • Erklärung Bioresonanz:


    Hier ein Auszug von einer Bekannten aus der Hundeschule.
    Ihr Hund sollte vor Jahren schon eingeschläfert werden ( bevor sie ihn adoptiert hat), weil er nicht mehr laufen konnte und nur noch offene Pfoten hatte.


    Habe natürlich die Erlaubnis, den Auszug ihres Berichtes hier reinzustellen:


    Als Rocko dann nur noch unter Schmerzen laufen konnte und unsere Gassirunden sich auf ein absolutes Minimum auf ausgewählten Wegen reduziert hatten, habe ich eine Tierärztin aufgesucht, die auch mit Homöopathie, Akupunktur und (der mir bis dahin unbekannten) Bioresonanzmethode behandelt. Ich hatte sie wegen der homöopathischen Behandlungsweise aufgesucht. Nachdem Rocko dort erneut mit negativem Ergebnis auf Leishmaniose getestet worden war, hat die TÄ mir vorgeschlagen, einen Allergietest nach der Bioresonanzmethode machen zu lassen.
    Von der Bioresonanztherapie (deren Funktionsweise ich nicht ganz verstanden habe, aber ich stelle unten Links dazu ein) hat sie mir aufgrund der enorm hohen Behandlungskosten zunächst abgeraten, jedoch einen Allergietest nach der Bioresonanzmethode empfohlen. Dazu wurden Rocko einige Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen abgezapft. Anschließend wurde das Blut getrocknet, und auf der Grundlage dieser getrockneten Bluttropfen werden alle Substanzen, die ich einreiche, auf allergische Reaktionen getestet. Der von der TÄ eingangs verwendete Standardtest umfasste ca. 60 Substanzen (u. a. die im Trockenfutter üblicherweise verwendeten Fleischsorten, diverse Getreide- und Milchsorten, Schimmelpilze und Blütenpollen) und ergab, dass Rocko auf praktisch alle in herkömmlichen Futtersorten verwendeten Bestandteile reagiert.
    Fazit: entweder alle käuflich zu erstehenden Futtermittel auf allergische Reaktionen durchtesten oder barfen. Da ich Rocko zuvor schon diverse als hochwertig und naturnah deklarierte Trockenfutter gegeben hatte (Marengo, Markus-Mühle sowie das getreidefreie „Fenrier“ von Bestes Futter) und er Trockenfutter sowieso verabscheut, habe ich mich fürs Barfen entschieden.


    Mit demAllergietest nach der Bioresonanzmethode wurden und werden nun alle Substanzen getestet, mit denen Rocko in Berührung kommt: alle für das Barfen verwendeten „Zutaten“, Leckerlis, Medikamente, Floh- und Zeckenmittel, mein Waschmittel (da ich seine Hundedecke ja wasche) etc.
    Im letzten halben Jahr hat sich Rockos Zustand enorm verbessert, mit Ausnahme von Schotterwegen und stoppeligem Gras (oder zur Zeit auf mit Eicheln übersäten Wegen) kann er praktisch überall richtig gut laufen und tobt auch schon mal quer übers Feld! Das Zylexis zur Stärkung des Immunsystems bekommt Rocko nach wie vor, aber jetzt wieder in größeren Abständen (alle 3 Wochen eine Spritze).


    Kosten für die Allergietests: Der erste Standardtest mit den ca. 60 Substanzen hat 40 Euro gekostet, für die anschließend eingereichten Substanzen habe ich 2 Euro pro Substanz gezahlt. Da ich einen Großteil der in den Büchern zum Barfen genannten Lebensmittel habe testen lassen, war das nicht ganz billig, aber aus meiner Sicht wegen der nötigen Abwechslung bei der Ernährung nötig.


    Den unten eingefügten Links zufolge eignet die Bioresonanzmethode sich insbesondere für Allergiker.
    Der erste Link entstammt einer Broschüre, die bei meiner TÄ ausliegt und enthält eher allgemein gefasste Aussagen und comicartige Abbildungen. Ich habe ihn dennoch eingefügt, da man über diese Seite per E-Mail die Anschrift von Therapeuten in der Nähe des eigenen Wohnorts erfragen kann.



    http://www.bicom-bioresonanz.de/index.html


    http://www.bioresonanzpraxis.de/index.html

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