• Zitat

    Wann warst du das letzte Mal in einem TH? Die sind voll mit Schäferhunde, Bullterrier, Rottweiler usw.
    Inzwischen werden auch super viele Jack Russel abgegeben, weil viele diese Rasse so süss finden und dann nicht damit klar kommen, dass dieser Rassehund fast nicht ausgelastet werden kann und dadurch dann Probleme entstehen.


    Womit ich nicht bestreiten möchte, dass genausoviele Mischlinge in den TH ausharren müssen.


    Ich sehen mich auf TH-HPs um. Und da sitzen nun mal i.d.R. Mischlinge und Rassehunde von Vermehrern. Bullterrier vom Polenmarkt vllt. aber nicht aus seriöser VDH-Zucht.
    Und wenn es aus wirklixch einmal dazu kommt, dass so ein Hund im TH landet weil sein besitzer den weiten Weg zum Züchter nicht machen will und der Züchter bekommt es zu wissen und will den Hund da rausholen, dann wird dem Züchter der Hund verweigert. Das was ihn vor dem TH schützen soll, seine Identität, der Ahnenpass wird vernichtet. Weil ja die bösen Züchter für das ganze Elend verantwortlich sind.


    Im VDH sind 2007 genau 139 JRT Welpen eingetragen worden.


    Auf DHD stehen stehen allein über 300 Würfe ohne Papiere zur allgemeinen Verfügung.


    Nu rat mal wieviele der 139 dir im TH begegnen werden.

    • Neu

    Hi


    hast du hier Vermehrer* schon mal geschaut? Dort wird jeder fündig!


    • Ob gesund oder nicht hängt immer von den Elterntieren ab.


      Gesunde Eltern = gesunde Welpen


      und kranke Eltern = kranke Welpen.


      Jetzt mal grob gesagt (zumindest was Erbkrankheiten angeht). In andern Krankheiten steckt man nicht drin und kann auch nicht vorbeugen.

    • Zitat

      Vermehrer sind für mich die Leute, die Welpen produzieen um sich die eigenen Taschen zu füllen.


      Ein Hobbyzüchter zählt für mich nicht zum Vermehrer, da er seine welpen trotzdem "lieb" hat und nicht nur das geld sieht.


      Ganz meine Meinung *beipflicht* :D


      Gruß
      Alexandra mit Emma

    • Es sind die Käufer, die die Tierheime füllen und nicht die Züchter oder Vermehrer. Und denen ist es dann egal ob sie Papiere haben oder nicht. Sie wollen sie loswerden. Es werden auch genug mit Papieren im Tierheim abgegeben, wo der Züchter sie auch gar nicht zurücknehmen will! Diese Papiere werden dann meist einbehalten.


      Bei dieser Definition von Vermehrer habt Ihr Recht:


      Vermehrer sind für mich die Leute, die Welpen produzieen um sich die eigenen Taschen zu füllen.


      Aber es gibt auch zwischen Vermehrern und Züchtern Graustufen.

    • Zitat

      Was war denn die Population? Mischlinge!.


      Nein. Landschläge. Hunde, die für bestimmte Arbeiten verwendet wurden und dann entsprechend ihrer Eigenschaften weitergezüchtet wurden, bis in einer bestimmten Region ein relativ einheitliches Äusseres für einen bestimmten Hundetypus entstand.


      Mischlinge gab es damals entsprechend noch nicht, weil es noch keine Rassen gab. Die Rassen entstanden erst im Laufe der Zeit eben durch die Selektion auf bestimmte Merkmale. Zuerst Landschläge, dann Rassen.


      Und deine Rechnung "gesunde Eltern = gesunde Kinder" ist eine Milchmädchenrechnung. Genetische Krankheiten werden meist rezessiv vererbt. Eltern können gesund sein und Kinder doch krank.

    • Etwas was keine Rasse ist, ist doch nach Eurere Definition ein Mischling.


      Aus was besteht ein Landschlag? Elterntiere? Ahnenetafel? Gesundheitsuntersuchungen? Verein?


      Menschen die mit sowas züchten müssen Vermehrer sein.

    • Wir sollten mal feststellen das es definitiv nur Vermehrer gibt.
      - Eine Untergruppe von den Vermehrern wären die Züchter der jeweiligen anerkannten Zuchtverbände.
      - Eine weitere Untergruppe wären die Züchter die keinem anerkannten Zuchtverband angehören.
      - Die nächste Gruppe diejenigen, die privat ihren Hund decken lassen weil sie doch einmal Welpen haben möchten.
      - Dann die letzte Gruppe, diejenigen die eine Hündin als Geburtmaschine einsetzen um davon Profit zu machen.


      Vielleicht ergibt das eine bessere Disskusionsgrundlage. ;)

    • Das war von Anfang an meine Rede, dass im Prinzip alle vermehren, aber allen war eine Schwarz-Weiß-Deifintion zu Gunsten von Vereinen wichtiger.

    • zu dem thema rasseentstehung ist mir bei lesen der beiträge folgender gedanke gekommen:


      jede rasse hat ja mal so angefangen, dass eine nachfrage an bestimmten eigenschaften bestand. damals waren es wünsche der menschen, die den hund zu einem "arbeitshelfer" machten. so entstanden im laufe der zeit diverse jagd-, hüte-, wach- etc. hunderassen.
      heute sind die prioritäten etwas anders gestreut. heute sucht man vielleicht hunde, die vorteile im zusammenleben mit allergikern mit sich bringen, und wer weiß, vielleicht gibt es in 100 jahren sogar hunde, die mit einer noch besseren nase ausgestattet sind, um tumore und gefälschte CDs aufspüren zu können...
      nehmen wir das beispiel des "labradoodles": es besteht also eine nachfrage nach dieser art von hunden von blinden allergikern. leute fangen an, diese art von hunden zu "produzieren" - einige sicher mit dem vorrangigen ziel profit, andere aber vielleicht mit bestem wissen und gewissen. alle diese leute werden als vermehrer geschimpft. jetzt passiert es aber vielleicht in 50 jahren, dass diese hund als "rasse" anerkannt werden. es entstehen zuchtvereine, in die die eben genannten leute eintreten können, es werden paragraphen erstellt, die dazugehörigen kontrollen eingeführt etc.. an der art und weise der handhabung im umgang mit den welpen, der hündin, der auswahl der deckrüden usw. hat sich in den meisten fällen wahrscheinlich nichts geändert. plötzlich werden die gestern noch verschrieenen "vermehrer" heute aber als "züchter" in den himmel gesungen.
      irgendwie ist das doch alles absurd.


      leider habe ich durch meine nachbarn einen dieser schwarzes-schaaf-ZÜCHTER kennen gelernt. 13 yorkies, die meiste zeit über abgeschoben in das "hundezimmer", unterfordert, benutzt als gebärmaschinen. alle elterntiere, alle welpen, hatten papiere, hatten die vorgeschriebenen untersuchungsprotokolle etc.. als die zucht ein halbes jahr, nachdem meine nachbarn ihren welpen von dort bekommen hatten, aufgegeben wurde, wurden ALLE 13 hunde abgegeben. nicht ein einziger wurde behalten. ihr leben lang mussten die hunde den züchtern "ihre dienste" zur verfügung stellen, und dann wurden sie ALLE abgeschoben. das war das allereindeutigste zeugnis darüber, mit wie viel bzw. wie wenig umsorgung und liebe die leute an die sache herangegangen sind.
      da bevorzuge ICH PERSÖNLICH diejenigen bösen "vermehrer", die alles, was in ihrer macht steht dafür tun, gesunde, sozialisierte, umwelterfahrene welpen hervorzubringen, und diese in allerbeste hände abzugeben. damit meine ich solche, die ihre hündin vor dem deckakt untersuchen lassen, die den deckrüden bedacht auswählen, die sich belesen, was die betreuung der tragenden und lactierenden hündin und die welpenaufzucht betrifft, ja die vielleicht sogar kontakt zu erfahrenen züchtern aufnehmen und sich dort ratschläge holen.


      leider hat sich meine meinung zu diesem thema durch vielleicht unglückliche zufälle geprägt.
      aber auch objektiv betrachtet sollte man doch nicht gleich alle mit einem plus oder minus, nach regeln wie verbands-zugehörigkeit usw. brandmarken.



    • Oh, jerci,


      wenn Hundezucht so einfach wäre, wie in Deinem Beispiel würde es keine erbkranken Tiere mehr geben.


      Aber leider überspringen diverse Erbkrankheiten eine Generation oder auch zwei und tauchen in der dritten, vierten Generation wieder auf. Es werden in einem Wurf "gesunde und kranke " Geschwistertiere geboren.
      Diese "gesunden" sind nun mal Träger diverser Krankheiten ohne jemals ein Krankheitsbild zu zeigen.


      Leider hat weder Schoppenhauer noch Jocks-B die Studien über die sie schrieben, belegen oder beim Namen nennen können.


      In ihrem Aufsatz "Gedanken zur zeitgemäßen Hundezucht" schreibt
      Fr. Dr. Eichelberg unter anderem, Zitat: "Das Bedürfnis, Sachkunde zu erwerben, nimmt noch immer stetig zu. Hieraus resultiert eine bedarfgerechte Aufzucht und Haltung der Hunde. Gesunde Hunde züchten zu wollen, sind bei Züchtern und Zuchtvereinen in der Regel keine leeren Worthülsen mehr, man will es wirklich und man hat Erfolg, denn bei kritischer Betrachtung kann man nach meiner Meinung feststellen, das abgesehen von einigen züchterischen Entgleisungen, die korrigiert werden müssen, zumindest die im VDH gezüchteten Rassehunde gesünder sind denn je.


      Sie sind sicher auch gesünder als ein Großteil der Mischlinge, die sich leider nicht der prächtigen Gesundheit erfreuen können, die ihnen nachgesagt wird." Zitat Ende.


      Wer es nicht weiß, Frau Dr. Eichelberg ist Zoologin und Vorsitzende der "Gesellschaft zur Förderung Kynologischesr Forschung e. V. - gkf-Bonn"


      Nun nochmals, wo sind die Studien die belegen, Mischlinge sind die gesünderen Hunde!


      Gruß Gaby, Idefix (Mischling, herzkrank) und ihre schweren Jungs

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