Vermehrer
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Schon mal darüber nachgedacht, wie es bei einem Züchter zu 10 oder mehr Hunden kommen kann?
Nicht jeder Züchter trennt sich von seinen alten, aus der Zucht genommenen Hündinnen, auch gibt nicht jeder Züchter seine nicht zuchttauglichen Hunde weg. Und da sind auch noch die Nachwuchshündinnen. Also bitte nicht immer pauschalieren!Natürlich habe ich "schonmal drüber nachgedacht", jedoch ändert es nichts daran, dass ich dort keinen Hund holen würde, wenn die Hündinnen zu oft belegt werden oder zu viele Hunde da sind. Wegen der vielen Hunde - ja klar soll man die alten nicht abschieben, aber wenn mir ein Züchter sagt, er züchtet nur als Hobby und ich soll ja aufpassen, dass ich für den Hund genug Zeit habe und ihn ausgelastet bekomme, erwarte ich das von ihm auch. Und mehr als 10 Hunde bekommt man nie und nimmer allein oder zuzweit artgerecht beschäftigt (hängt natürlich von der Rasse ab).
Um nicht zu pauschalisieren: es gibt natürlich immer Ausnahmen.
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Vielleicht nochmal kurz du den Eltern meiner kleinen: Mama, sowie Papa sind im Verband gezüchtete, gesunde Hunde... Und ja, ist Labradoodle... Aber ich mag diesen Ausdruck nicht, für mich sind das Mischungen zwischen Labrador und Königspudel und Labradoodle hört sich so nach einer Möchtegernrasse an...
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Eine Möchtegernrasse ist es ja, weil diese Mischung von keinem Verband anerkannt worden ist.
Wer weiß wo diese "Möchtegernrasse" in ein paar Jahrzehnten steht?
Verbuddelt unter Vergessenes oder anerkannt als Rasse.Jede Rasse hat so begonnen.
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Also, als einen Mischling bezeichnet man eine Kreuzung aus Individuen verschiedener Zuchtlinien oder verschiedener Rassen miteinander.
@ Tanja, eine Verpaarung zwischen Schäferhund und Schäferhund ohne Papiere bezeichnet man definitif nicht als Mischung! Denn ein Mischling entsteht durch zufällige Kreuzung aus mindestens zwei verschiedenen Hunderassen. Folglich kann deine Feststellung nicht stimmen.....
Im Übrigen, bevor man sich hier über Mischlinge und deren Gesundheit auslässt, ein Mischling ist meist gesünder und vitaler als ein reinrassiger Hund, da die Chromosomensätze nunmal eine grössere Genvielfalt aufweisen, als bei reinrassigen Tieren.
Das Wort Vermehrer bezeichnet jemanden, der aus zwei Hunden mehrere produziert. Heutzutage, hat dieses Wort jedoch eine negative Konnotation erhalten, da viele dies mit einer rücksichtslosen Verpaarung in Verbindung bringen.
Ich persönlich halte Leute für rücksichtslos, die eine Hündin, ob mit Papieren oder ohne, zur ständigen Trächtigkeit "zwingen", um daraus finanziellen Profit zu schlagen. -
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Vielleicht nochmal kurz du den Eltern meiner kleinen: Mama, sowie Papa sind im Verband gezüchtete, gesunde Hunde... Und ja, ist Labradoodle... Aber ich mag diesen Ausdruck nicht, für mich sind das Mischungen zwischen Labrador und Königspudel und Labradoodle hört sich so nach einer Möchtegernrasse an...
Sorry, aber genau das ist es auch: Eine Modeerscheinung mit der Möchtegernzüchter Geld verdienen! :motz:
Mischlinge teuer vermarktet sag ich da nur! :kopfwand:
Und bevor mir jetzt jemand erzählen will, das jede Rasse mal so entstanden ist...
Nee, nee....die gewünschten "Rasse"eigenschaften gibt es nämlich überhaupt nur in der F1-Genaration!
*Duckundwech* Tanja
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moonglow offiziell sind Rassehunde ohne Papiere Mischlinge! Das ist zwar an sich Unsinn, wird aber so gehandhabt..
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Ein seriöser Züchter
-erhält Rassen (Rassen sind ein menschliches Kulturgut die es wert sind erhalten zu werden)
-eignet sich vor der Zucht Fachwissen (welches viel umfangreicher ist, als viele denken) an
- gehört einem ordentlich anerkannten Verein an, der ihm die Möglichkeit der Weiterbildung, des Erfahrungsaustausches, des Vergleichs u.s.w. bietet
- unterwirft sich freiwillig der Zuchtordnung und stellt an sich und seine Zuchthunde höchste Ansprüche
- unterwirft sich freiwillig den Kontrollen durch den Zuchtwart
- sucht für seine Welpen bestmögliche geeignete Besitzer
- bleibt auch nach dem Kauf Ansprechpartner (auch im Notfall)
- zeigt offen alle Papiere wie Wurfabnahmeprotokoll, UntersuchungsergebnisseVermehrer
- sind für mich alle, die Welpen in die Welt setzen ohne die oben genannten Punkte zu erfüllen.Auch wenn es auf der Welt genug Hunde gibt.
Mit meinem Tierschutzgedanken vereinbart sich mehr einem Hund den bestmöglichen Start ins Leben zu geben und ihn verantwortungsvollen Händen zu wissen, mit der Option, dass ich als verantwortungsvoller Züchter den von mir gezüchteten Tieren auch im Notfall das TH ersparen werde.
Im Gegensatz dazu produzieren Vermehrer Welpen für den Markt und die werden verkauft, egal an wen.
Wer solche Leute unterstützt, der unterstützt Tierelend.Wer sich einen Welpen zu sich holt, sollte sehr genau sehen woher.
Maggs,
wieso hat denn die Dame ihre Hündin decken lassen und einen Wurf Mischlinge mehr in die Welt gesetzt? Doch sicher zum Verkauf der Welpen?
So gut kann keine Welpenaufzucht sein, die so ein verantwortungsloses Handeln rechtfertigt.
Manche Vermehrer tun es aus Unwissenheit, andere wollen sich damit nicht befassen, wieder andere meinen alle Züchter sind schlimme Welpenfabrikanten und nur sie sind die Gutmenschen.
Oder man erkennt, dass bei billiger Aufzucht eben am Ende doch ein paar € hängenbleiben. Manche tun es sogar immer noch auf Anraten von Tierärzten. Das Ammenmärchen dass ein Wurf einer Hündin ihr Krebsrisiko senkt hält sich ja auch hartnäckig.Ich hoffe für dein Hundemädchen, dass es auch gesund bleibt. denn untersucht sind die Elterntiere offenbar nicht. ich meine jetzt nicht einen Check beim TA sondern die Pflichtuntersuchungen denen der Labrador als auch der Großpudel in ihren jeweiligen Zuchtverbänden unterzogen werden.
jerci,
es mag wohl sein, dass jeder Züchter auch Hunde vermehrt allerdings kann man bestimmt sagen dass ein Vermehrer nie Hunde züchtet.Zucht und Vermehrung sind zwei sehr unterschiedliche ja gegensätzliche Dinge.
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Ein seriöser Züchter
-erhält Rassen (Rassen sind ein menschliches Kulturgut die es wert sind erhalten zu werden)
-eignet sich vor der Zucht Fachwissen (welches viel umfangreicher ist, als viele denken) an
- gehört einem ordentlich anerkannten Verein an, der ihm die Möglichkeit der Weiterbildung, des Erfahrungsaustausches, des Vergleichs u.s.w. bietet
- unterwirft sich freiwillig der Zuchtordnung und stellt an sich und seine Zuchthunde höchste Ansprüche
- unterwirft sich freiwillig den Kontrollen durch den Zuchtwart
- sucht für seine Welpen bestmögliche geeignete Besitzer
- bleibt auch nach dem Kauf Ansprechpartner (auch im Notfall)
- zeigt offen alle Papiere wie Wurfabnahmeprotokoll, UntersuchungsergebnisseVermehrer
- sind für mich alle, die Welpen in die Welt setzen ohne die oben genannten Punkte zu erfüllen.So seh ich das auch
Und zur Frage, wo unsere Hunde herkommen: Lee kommt vom Vermehrer (ich hab sie da nicht gekauft!) und Pepper von Bekannten. Die haben die tragende Hündin mal wieder in Pflege bekommen, ich kenn die Leute und die Hunde schon lange (die Hunde (also Mutter/mögliche Väter) von Welpen an).
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Klar sind Welpen aus einer Verbindung mit Elterntiere gleicher Rasse Mischlinge, wenn sie keine Papiere haben, da es Menschen so festgelegt haben.
@ cajusha: Hast Du Dich den schon einmal mit der Enstehungsgeschichte der Rassen beschäftigt?
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@ Tanja, eine Verpaarung zwischen Schäferhund und Schäferhund ohne Papiere bezeichnet man definitif nicht als Mischung! Denn ein Mischling entsteht durch zufällige Kreuzung aus mindestens zwei verschiedenen Hunderassen. Folglich kann deine Feststellung nicht stimmen.....Für jeden Verband ist ein "Rassehund" ohne Papiere ein Mischling! Sobald du mit solch einem "reinrassigen" Schäferhund auf einem VDH-ausgerichtetem Turnier oder ähnlichem auftauchst wirst du mit dieser grausamen "Wahrheit" konfrontiert werden!
Das war was ich damit sagen wollte!
Keine Papiere=Mischling...ist nunmal so!ZitatEin Wurf ist auch schon Vermehrung und das was Du alles getan hast mit Deinem Unfallwurf sollte selbstverständlich sein ob mit oder ohne Verein.
Aus Deinem Hund + einem anderem Hund sind doch meherere geworden, oder?
Die Frage wäre dann eher sinnvolle oder sinnfreie Vermehrung von Hunden und wie das erfolgt.Deshalb schrieb ich ja schon: Heute würden diese Hunde bei mir nicht mehr das Licht der Welt erblicken! Sehe das inzwischen einfach auch als "falsch" an!
Lg, Tanja
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