Vermehrer
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Zitat
Mit dieser Diskussion sind mir jetzt allerdings schon ganz deutlich die Unterschiede klargeworden
Wobei ich darauf mit meiner ursprünglichen Frage nicht wirklich rauswollt.
Aber in deinem Ausgangspost hast du genau danach gefragt
ZitatMir ist aufgefallen, dass immer wieder das Wort "Vermehrer" benutzt wird und mich würde interessieren, was es für euch genau bedeutet bzw wie eng ihr den Ausdruck steckt und auch wo ihr so eure Hunde her habt.
und dieses Zitat wider spricht genau dem oben genannten, nämlich ,dass dir der Unterschied zwischen einem vermehrer und einem Züchter nun deutlich geworden ist.
ZitatAuch habe ich mir so meine Gedanken gemacht, ob ich hätte ich nun meinen kleinen Hundeschatz noch nicht und müsste mir überlegen, wo ich einen herbekomme, immernoch zu jemandem gehen würde wie der Dame, von der wir Maja haben..
denn genau damit unterstützt du Vermehrer. Vllt. hast du ja auch auf mehr Zuspruch gehofft weil die Vermehrer deines Hundes Untersuchungen machen und die Eltern papiere haben.
Aber egal, wem bis jetzt kein Licht aufgegangen ist, da ist jedes weitere Wort vergebliche Liebesmüh.
Da reichen die Gedanken eben nur bis zum eigenen Hund. -
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Zitat
Auf Rassehunde bezogen muss ich sagen, mir war nicht so deutlich bewusst, wo jetzt der große Unterschied sein soll zwischen einem einem Verband angehörigen Züchter und jemandem, der in der Lokalzeitung seine Labis oder Aussies oder was auch immer anbietet. Für mich war zugegebenermaßen Verband halt bisschen etepetete, welche, die sich wat drauf einbilden, dass da der Name vom Verband steht und die Hundis einen Riesenstammbaum haben, mit dem ich als Laie ja eh nix anfangen kann und den ich auch nicht brauch um meinen Hund lieb zu haben. So ein bisschen wie bei Marken, wo man den Namen mitbezahlt... Mit dieser Diskussion sind mir jetzt allerdings schon ganz deutlich die Unterschiede klargeworden
Ich glaube, sehr viele Menschen denke so - Züchter sind >etepetete< und die Hunde nur so teuer, weil es quasi "Markenartikel" sind
Alleine diese Aufklärung, dass dem nicht so sein sollte (Negativbeispiele wird man dennoch immer finden) - die ist wichtig und bei dir schon gelungen@schopenhauer:
Ich nehm's jetzt mal auseinander, um es dann vielleicht besser erklären zu können, was ich meine - ich tu mir gerade sehr schwer dabei...Zitat
Kann schon sein. Ich denke, Rassen sind nicht zufällig entstanden, sondern immer durch Selektion des Menschen. Aber am Anfang war der Urhund.
Ich denke eher, dass sich bereits - wie ich ausdrücken wollte - abhängig von Umwelteinflüssen und Außentemperaturen sowie später auch Aufgabengebiet verschiedene Typen entwickelten, aus denen dann verschiedene Rassen entstanden.
Nicht der Mensch züchtet aus "dem" Urtyp Hund verschiedene Rassen, sondern es waren bereits verschiedene Unterarten vorhanden. Und ich bezweifle irgendwie, dass zu diesem Zeitpunkt das nötige Hintergrundwissen vorhanden war, um wirklich "züchterisch" auf Hunde einzuwirken :schiefguck: - haben wir hier keine Koryphäen auf diesem Gebiet, die sich in der Materie auskennen ?
Das Beispiel Neufi und Nackthund war nur zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Anforderungen an die Hunde bzgl. der Umwelteinflüsse gedacht, das passte wohl nicht so ganz zum Rest.Zitat
Und die Größte zufällig entstandene Rasse ist der Mischling. Wobei ich den Namen Mischling falsch finde. Vielleicht wäre ein anderer Name besser.
Die Mischlinge haben als einzige Gemeinsamkeit, dass sie alle zur Familie der Hunde gehören, deswegen stören mich hier die Begriffe "Rasse" und "Mischling" total - diese Vielfalt von Individuen unter dem Begriff "Mischling" als Rasse zusammenzufassen...
Ach, ich kanns es irgendwie nicht in Worte fassen, was ich eigentlich sagen will ...:/
VG
Stefanie -
Zitat
Ach, ich kanns es irgendwie nicht in Worte fassen, was ich eigentlich sagen will ...
Doch Stefanie, Du hast es sehr schön in Worte verpackt. :2thumbs:
Ich fand Deinen Beitrag insofern so klasse, weil es ein Versuch war, wieder etwas ins Positive hin zu bewirken.
Ich merke selber an mir, dass mir das Thema einerseits so sehr extrem am Herzen liegt,
andererseits ich aber auch merke, dass ich auf Widerstand stoße.
Die "Rassetussi"
...sozusagen.
Bei mir liegt es einfach daran, dass es emotional, der Vorgeschichte entsprechend, geprägt ist
,
und von daher vielleicht wirklich nicht mehr realistisch genug, um eine Diskussion mit zu bestreiten.
Wer meine Vorgeschichte kennt, der wird mich auch ganz sicher verstehen.
Wer nur mich kennt, der wird es auch ohne Vorgeschichte verstehen.
Aber egal, es geht um Deinen Beitrag, und ich finde ihn so gut,
dass ich hoffe, dass er auch dementsprechend Wirkung und Verständnis erzielt.
Ein wirkliches Mistthema, dieses Vermehrerthema, das emotional so richtig beutelt. :/
Man sieht es ja auch an den parallellaufenden Themen.
Es ist nunmal DAS THEMA..und das sollte es auch bleiben,
um hoffentlich irgendwann einmal Einsicht, Erkenntnis und Verständnis verzeichnen zu können.
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Danke, Britta
Wie Du Dir vllt. vorstellen kannst, gibt es auch bei mir in gewisser Weise eine Vorgeschichte zu diesem Thema und damit eine sehr emotionsgeladene Stimmung, wenn ich dazu etwas schreibe ...
Auch mir liegt das Thema sehr am Herzen und es trifft mich, wenn jemand nicht versteht, warum ich eben so handleVG
Stefanie -
Zitat
Danke, Britta
Wie Du Dir vllt. vorstellen kannst, gibt es auch bei mir in gewisser Weise eine Vorgeschichte zu diesem Thema und damit eine sehr emotionsgeladene Stimmung, wenn ich dazu etwas schreibe ...
Auch mir liegt das Thema sehr am Herzen und es trifft mich, wenn jemand nicht versteht, warum ich eben so handleIch verstehe das mehr als nur gut .
Mir geht es ganz gleich, und auch ganz genauso wie Dir.. :/
Eigentlich ist es ganz schlimm, dass man sich gefühlsmässig so aus dem Fenster lehnt.
Eigentlich entspricht es so gar nicht meinem Naturell....in dem Fall jedoch scheint es mir, dass der Hund näher ist als mein Naturell.
Da entdecke ich sogar leicht kämpferisch angehauchte
Komponenten in mir,
die ich im Normalfalle an mir nie feststellen konnte..auch andere an mir nicht
Kurios irgendwie
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Susami,
ZitatIch schrieb nicht umsonst vorne: "soweit ich das als Laie weiss..."
Deshalb entspann dich bitte, Dein Tonfall liest sich grade nicht so.dann stell keine falschen Behauptungen auf, wenn DU nichts darüber weisst. Ganz einfach.
ZitatWie genau bekommt ein Pudel denn seinen Formwert, wenn nicht auf Ausstellungen?
Im Rahmen einer Zuchttauglichkeitsprüfung.
ZitatIch dachte bislang, ein Züchter (egal welcher Rasse) muss unter anderem seine Hunde irgendwie ausstellen, damit er dort irgendwelche Mindestbewertungen bekommt.
Es empfiehlt sich immer, sich erst mal mit einem Thema vertraut zu machen, BEVOR man irgendwas behauptet, was sich hinterher als völlig falsch herausstellt.
Und was den Vereinsvorstand anbelangt, der mal eben in Eigenregie den Standard ändern kann, das ist auch so ein Märchen. Der Rassestandard wird durch die Rassekommission der FCI geändert. Zumindest innerhalb der FCI. Dieser Rassekommission gehören Verbandsfunktionäre des Zuchtverbands des standardführenden Landes, Richter, Tierärzte, .... an. Also nicht nur eine Person, sondern einige Leute. Und mal eben so geht da gar nichts. Wir haben vor einigen Jahren versucht, den Rassestandard für den Pudel zu ändern, sprich die Farbe "rot" anzuerkennen. Diejenige, die die weltweite Koordination des Ganzen in die Hand genommen hat, stand bereits einige Zeit mit dem Präsidenten des französischen Pudelklubs in Kontakt, bevor wir überhaupt die Petition eingereicht haben. Das war irgendwann im Sommer 2005. Im Februar 2006 dann fuhren wir nach Paris um dort die "roten" Pudel in Natura vorzuführen. Inklusive einer ganzen Menge an Material wie historische Artikel teilweise zurück bis ins 19. Jahrhundert, Ahnentafeln bis Anfang des 20. Jahrhunderts und und und, um zu belegen, dass es schon immer mal rote Pudel gab und auch zu belegen, dass die heutigen Pudel wirklich über Generationen rein gezüchtet worden sind.
Und danach dauerte es immer noch über ein Jahr, bis die Standardänderung durch war.Viele Grüße
Cindy -
Hallo Cindy,
scheinbar bist auch Du emotional engagierter als manch' Anderer.Dafür habe ich auch mein vollstes Vertsändnis.
Susami's Fragen( Behauptungen) habe ich ja jetzt schon mit Gaby verhackstückt..bzw. dafür um Verständnis gebeten.
Nun sollte es bitte
nicht nochmal aufgerollt werden.
Es scheint eine ungute Verknüpfung von Missverständnissen zu sein, die man jetzt an dieser Stelle nicht wieder erneut aufrollen sollte.
Lasst es gut sein, und konzentrieren wir uns lieber gemeinsam auf das Wesentliche im Zuchtgeschehen:
Nämlich vor denjenigen Menschen zu warnen, die Hunde ohne Hintergrundwissen auf Halde legen und verkaufen.
Ohne Rücksicht auf Verluste.
Immer nachdenklicher
Britta
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Kann es sein,das der Sturm hier auch durchs Forum pfeift.
Wir haben den zweiten kranken Hund aus dem Wurf. Ich werde mich lieber gar nicht mehr hier äussern,weil ich mehr als emotional beteiligt wäre im Moment
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Zitat
Ich glaube, sehr viele Menschen denke so - Züchter sind >etepetete< und die Hunde nur so teuer, weil es quasi "Markenartikel" sind
Alleine diese Aufklärung, dass dem nicht so sein sollte (Negativbeispiele wird man dennoch immer finden) - die ist wichtig und bei dir schon gelungen@schopenhauer:
Ich nehm's jetzt mal auseinander, um es dann vielleicht besser erklären zu können, was ich meine - ich tu mir gerade sehr schwer dabei...
Ich denke eher, dass sich bereits - wie ich ausdrücken wollte - abhängig von Umwelteinflüssen und Außentemperaturen sowie später auch Aufgabengebiet verschiedene Typen entwickelten, aus denen dann verschiedene Rassen entstanden.
Nicht der Mensch züchtet aus "dem" Urtyp Hund verschiedene Rassen, sondern es waren bereits verschiedene Unterarten vorhanden. Und ich bezweifle irgendwie, dass zu diesem Zeitpunkt das nötige Hintergrundwissen vorhanden war, um wirklich "züchterisch" auf Hunde einzuwirken :schiefguck: - haben wir hier keine Koryphäen auf diesem Gebiet, die sich in der Materie auskennen ?
Das Beispiel Neufi und Nackthund war nur zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Anforderungen an die Hunde bzgl. der Umwelteinflüsse gedacht, das passte wohl nicht so ganz zum Rest.
Die Mischlinge haben als einzige Gemeinsamkeit, dass sie alle zur Familie der Hunde gehören, deswegen stören mich hier die Begriffe "Rasse" und "Mischling" total - diese Vielfalt von Individuen unter dem Begriff "Mischling" als Rasse zusammenzufassen...
Ach, ich kanns es irgendwie nicht in Worte fassen, was ich eigentlich sagen will ...:/
VG
StefanieIch habe das Buch "Hunde" von Ray und Lorna Coppinger (ISBN 3-936188-07-6) zu dem Thema Herkunft und Evolution der Kaniden gelesen, was viele Fragen hier beantworten würde. Es sind einige Theorien, die mir sehr einleuchten und kann dieses Buch sehr empfehlen. Es ist ein Animal Learn Verlag Buch.
Er spricht zum Beispiel von natürlichen Rassen. Er zeigt die Unterschiede vom Hund zum Wolf, er zeigt wie man Füchse so selektieren kann, dass sie fast sind wie Hunde, er erklärt die Selektion von Hunden zum Arbeitshund und zu speziellen Rassen. Er zeigt Verhaltenskonfigurationen.
Ich kann nicht allem zustimmen, was er schreibt, aber es sind Gedanken, die zum Großteil einleuchten. Und es ist ein Buch, das jeden interessieren dürfte, der hier mit diskutiert hat.
Er schreibt zu guter Letzt: Gute Hunde entstehen nach ihrer Geburt, nicht vorher. Kein Hund hat Gene, die ihn zu einem guten Haustier machen.
Auch wenn es hier nicht zum Thema passt, ich liebe die Schlußsätze des Buches. Zitat: Und wenn Sie die Zeit mit ihrem Hund verbringen und Spaß mit ihm haben, wenn Sie ihn sozialisieren und ausbilden, behandeln Sie ihn bitte nie, niemals so, als ob er ein Wolf wäre. Schreiben Sie es an die Wand: "Vom Wolf abzustammen heißt nicht, ein Wolf zu sein."
Und gleich darunter schreiben Sie den großartigen Ratschlag, der angeblich vom kanadischen Schlittenhundeführer Emile Martel stammt:" Denken Sie daran: "Es sind schließlich nur Hunde."Vielleicht seht ihr nach dem Lesen des Buches auch vieles anders, so wie ich.
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Ich hab zu diesem Thema ein bißchen im Internet recherchiert und bin immer wieder auf Artikel gestoßen, die besagen, dass die meisten Erbkrankheiten überhaupt erst durch die Zucht entstanden sind, da immer wieder verwandte Hunde verpaart worden sind
Nun heißt es aber hier, dass es das Ziel eines Züchters ist, den Hund rassetypisch und ohne Erbkrankheiten heranzuzüchten. Jetzt frag ich mich natürlich, ob vor einigen Jahren die Züchter ein anderes Motiv zum züchten hatten, und wenn ja, welches.
Meine Frage soll keine Provokation darstellen, es interessiert mich einfach nur...vielleicht kann mich jemand aufklären? -
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