9 Monate alter Cocker beisst beim „Essen verteidigen”

  • Nee jetzt im Ernst,


    was hast du davon, wenn du deinem Hund das Knurren verbietest?


    Das Fressen aus der Hand hat im übrigen wenig Einfluss auf die Rangordnung, sondern festigt die Vertrauens Beziehung zwischen Dir und Deinem Hund.


    Das rangniedrigste Tier? Bist du so von dir überzeugt, das du davon ausgehst das ihr zuhause in einem Rudel lebt?? Das ist nämlich nicht immer zwingend der Fall. Wenn du erreichen möchtest, das der Hund dich wie ein Artgenosse sieht, dann bitte lecke ihm das Gesicht ab, beiße ihm in die Lefze, überpinkel seine Markierungen und fresse neben ihm aus einem Napf.....



    Du bist Mensch und er Hund, da gibt es keine RANGORDNUNG (meiner Meinung nach!!!).


    Das A und O einer Hund-Mensch Beziehung ist nunmal VERTRAUEN und nicht DOMINANZ oder RANGORDNUNG.


    Stimmt das Vertrauen und ist die Bindung fest, wird dir dein Hund nie etwas tun-solange NICHT DU den entscheidenden Fehler machst!!!!



    LG Sandra ;)

  • Natürlich überpinkle ich ihre pipi.. wat denkst du denn :D ;)


    Natürlich hat es hier eine Rangfolge zu geben.. alles andere ist heitutei und vermenschlichung.. Hund is Hund und sollte Hund bleiben.


    Und nur weil es eine Rangordnung gibt, heißt das noch lange nicht daß Vertrauen fehlt. Stell mal vor.. daß klappt beides zusammen ganz prima ;) Und indem ich eine gefestigte Stellung habe, ist das Vertrauen+ die Geborgenheit noch viel größer :D


    Gruß
    Alexandra mit Emma


    natürlich verbiete ich meinem Hund das Knurren in dem Sinne nicht.. aber ich ermahne sie *gelbe Karte* in dem ich sage "Fräullein".. Schnappen geht gar nicht.. da gibts die rote Karte!

  • Freut mich das du Vertrauen mit Rangordnung gleich stellst


    ;)


    Natürlich ist eine gefestigte Stellung wichtig, aber meiner Meinung nach bildet die sich durch Vertrauen!!!


    Nix für ungut, ich denke die Beziehung zwischen Hund und Mensch basiert auf Kommunikation, und wenn mein Hund keine Lust auf mich hat, sei es weil er frisst oder müde ist, darf er mir das durch Knurren zeigen!!! Da gibts auch keine Ermahnung. Das hat auch gar nix mit Vermenschlichen zu tun, echt nicht!


    Ich glaube ihr gebt dem Knurren eine viel zu große Bedeutung. Wenn dein Kind sagt "Ich möchte meine Ruhe haben", ist das doch vollkommen ok, oder? Genauso sagt dir doch dein Hund, nee jetzt nicht, komm später wieder - und das akzeptiere ich dann auch. Vielerlei Beißattacken besonders bei Kindern, basieren einfach darauf, das der Hund keine andere Möglichkeit mehr hatte :???: , da alle anderen Kommunikationsversuche seinerseits gegen eine Wand geprallt sind!!

  • Vertrauen und "Respekt".. genauso respektiere ich auch das Knurren meines Hundes, da es seine Art der Kommunikation ist.. Man sollte jedoch es immer von der Situation abhängig machen.. ich, bzw. der Themenstarter wollte ihm das Futter ja nicht wegnehmen um den Hund zu ärgern, sondern weil seines Erachtens Gefahr in Verzug war (spitze knochen).. und wenn du schon den menschlichen Vergleich anführst.. da kommt es auch immer auf die Situation an.. wenn mein kind über die rote Ampel flitzen will und ich es ermahne und sie dann sagt "laß mich in ruhe".. würd ich das doch auch nicht akzeptieren oder tolerieren.. Es sei denn ich hätt gern nen Kind in Briefmarkenformat :D ;)


    Also.. Thema und Frage war nicht wann darf ein Hund knurren und oder schnappen sondern .. darf ein hund beim futterwegnehmen knurren oder schnappen wenn Gefahr in verzug ist (spitze knochen).. und da sag ich ganz klar NEIN


    Lieben Gruß
    Alexandra und Emma

  • Ja aber der Fehler liegt doch ganz woanders, wenn der Hund bei der Futterwegnahme knurrt. Csöpi knurrt auch, wenn ihm was zuviel ist oder er keine Lust hat auf meine Gesellschaft. Trotzdem könnte ich ihm jederzeit das Futter aus dem Mund nehmen.


    Dem Themenstarter hilft es aber nicht, wenn Ihr ihm sagt der Hund darf nicht knurren!


    Tauschgeschäfte sind da schon gewinnbringend in vielerlei Hinsicht ;) Also wenn ich was Interessantes in der Hand habe, dann spuckt Csöpi alles wieder aus. Das wurde antrainiert und kann in vielen Situationen ziemlich nützlich sein.


    Außerdem hat der Themenstarter, sein Verhalten nicht mit einem AUS angekündigt, der Hund hat sich wahrscheinlich "ein wenig" bedroht gefühlt.
    Ich gehe davon aus, das er sich über ihn gebeugt hat, was hat der Hund also falsch gemacht??????


    Der Hund ist neun Monate alt, davon höchstens 7 Monate in der Familie, also was soll man von dem Hund erwarten???


    Das was der Themenstarter zu tun hat, ist


    mit seinem Tier an diesem mangelhaften Vertrauen arbeiten,
    die Tauschgeschäfte trainieren
    ihn die nächsten Wochen sein Futter erarbeiten lassen, besonders Cocker fahren voll auf Fährtenlegerei ab
    und ihn aus der Hund füttern

  • Siehst Du.. nichts anderes habe ich in meinen vorherigen Beiträgen auch aufgezeigt.. Meiner habe ich das auch antrainiert.. und anscheinend hat meine trotz meiner "Dominanz" das Vertrauen mir gegenüber, daß ich ihr jederzeit das Futter wegnehmen könnte, ohne das sie muckt. ;)


    Ich gestehe, daß Dominanz und Rangfolge vielleicht ne harte Wortwahl ist.. um die beiden Wörter mal nett einzukleiden:"Der Mensch erzieht seinen Hund.. nicht der Hund seinen Menschen :D ;)

  • Zitat

    Hund is Hund und sollte Hund bleiben


    ebend. Und Mensch immer Mensch. Warum sollte also ein Hund plötzlich zum Mensch mutieren oder der Mensch zum Hund :???:


    Irgendwie wiedersprechen sich die Rangordnungstheoretiker selbst.


    Ach und Hund sollte immer Hund bleiben: warum wird dann seine Sprache nicht akzeptiert. Warum heißt es dann: ich Mensch bin das Größte und Hund darf mich nicht anknurren? Also eigentlich immer so wie es dem Mensch in dem Kram passt.


    Wie immer ist auch im vorliegenden Fall das Problem das man nur einzelne Sequenzen kennt, daß hier nur von einem Problem gesprochen wird aber keiner von uns genau weiß wie das Leben in den 7 Monaten verlaufen ist und wie es jetzt komplett aussieht.


    Wie immer wird eine Sequenz angesprochen und man möchte doch gern nur dieses Problem abstellen.


    Und meine ganz ehrliche Meinung: wenn ich meinem Hund etwas aus dem Maul holen müsste weil LEBENSGEFÄHRLICH und er knurrt interessiert es mich nicht die Bohne, dann mache ich es trotztdem. Denn für mich stimmt in dem Verhältnis Mensch und Hund schon etwas nicht wenn ich Angst vor meinem Hund haben würde.


    Und ganz lustig ist es dann noch wenn ich meinen Hund beibringe es ist besser mit etwas im Maul sofort das Weite zu suchen oder es versucht schnell runterzuwürgen und dann an etwas Gefährlichem erstickt (das hätte meinem Kater fast das Leben gekostet).


    Mit keinem Hund habe ich das je geübt. Wie hier schon mehrfach erwähnt wird ein Hund mit Vertrauen gar nicht auf die Idee kommen.


    Als ich Barry bekam habe ich ihm auch nicht einfach was weggenommen. Ich habe mich in entspannten Situationen einfach langsam herangearbeitet und hätte mir dann (speziell auf den Hund zugeschnitten) was einfallen lassen (falls er geknurrt hätte).


    Ich glaube einfach die Einstellung "mein Hund hat mich nicht anzuknurren" verhindert einen vernünftigen Weg zu finden bzw. ein vielleicht allgemeines Problem zu erkennen.


    Und im vorliegenden Falle wäre eine vor Orthilfe (allerdings mit einem vernünftigen Trainer) angebracht.


    Zitat

    :"Der Mensch erzieht seinen Hund.. nicht der Hund seinen Menschen


    dem stimme ich nur im eingeschränkten Maße zu. Gelehrt haben mich am meisten meine Hunde (und Erziehung und Lernen gehört für mich zusammen). Aber auch weil ich mich darauf eingelassen habe. Letztendlich habe ich immer den dominanteren Part. Aber auch nur weil meine Hunde mir vertrauen und durch ihr Akzeptieren mir dies ermöglichen :D .

  • Aber zu Vertrauen gehört doch auch dazu, dass ich bei einem Konflikt klar Stellung beziehe und nicht den Schwanz einziehe....


    Also wenn Hundi durch Knurren sagt: "Geh weg, das ist jetzt meines" und ich aber dieses Teil (aus welchen Gründen auch immer) haben möchte, dann muss ich in den saueren Apfel beißen und mir das Teil holen. Ansonsten ist das eher kontraproduktiv, was das Vertrauen betrifft, denn Hundi weiß sehr wohl, dass ich das Teil will, mich aber nicht hintraue um es mir zu nehmen.


    Tauschgeschäfte machen finde ich einen guten Ansatz, aber gegen eine Hähnchenkeule wirste schwer was zum Tauschen finden....


    Ich bin für Kommunikation, aber dieses Knurren/Zähne fletschen mit anschließendem Schnappen hätte ich so interpretiert, dass er mir sagen will: Geh weg, sonst.....*schnapp*....! Und sorry, in meinem eigenen Haus droht mir keiner, auch wenn ich nicht der Chef vom Hund bin! Das läuft bei mir unter "normale Umgangsregeln". Er hätte ja z. B. auch die friedliche Möglichkeit gehabt, sich den Schlegel zu nehmen und ab ins andere Zimmer zu flitzen um ihn dort gemütlich zu verspeisen....


    Mein Rat: Vorerst keine solchen Sachen mehr füttern, die ihn zur Verteidigung animieren könnten und dann einen kompetenten Fachmann zu Rate ziehen, denn es geht nicht an, dass der HH vor seinem Hund in bestimmten Situationen Angst hat.


    LG
    floweret

  • hmmmm ich gehöre hier wohl überhaupt nicht zu, denn ich teile eure Meinungen nicht im geringsten.


    Ich gehöre zu den Leuten, die dem Hund das knurren verbieten würden! Auch wenn es in euren Augen verkehrt is.


    Wie ich bereits erwähnte, hab ich das Glück, das mein Hund mich noch nie angeknurrt hat. Aber das führe ich einfach auf das Vertrauensverhältnis zurück. Und wenn das nicht gegeben is, hab ich irgendwas falsch gemacht und das knurren wäre vielleicht gerechtfertigt.


    Aber momentan würde ich meinem Hund schon klar entgegen treten, wenn er meint, mich anknurren zu müssen! Das knurren "gehört" sich nicht und schnappen schon garnicht.


    Vielleicht sollte man nicht immer nur "Rücksicht" auf das Tier nehmen und sagen:" es is seine Kommunikation" etc, sondern auch mal daran denken, was aus einem Knurren und shcnappen werden kann.


    Es wird hier einfach abgetan. Aber wenn mein Hund mich anknurrt und ich mich dann zurück ziehe, lernt er, das er mit knurren was erreicht und nicht, das ich ihn verstehe. Somit knurrt er mich bei der nächstbesten Gelegenheit erneut an......


    ich weiß, das ihr das anders seht, is ja auch ok. Jeder wie er mag. Nur für mich steht fest, das mein Hund diese Art der Kommunikation niemals nutzen darf. Und wie man sieht, es trägt Früchte, weil er eben keinen Grund zum knurren hat.


    Was das knurren am Fressnapf angeht, hab ich eh eine eigenwillige Interpretation. Nämlich die, das ein Hund, der seine Mahlzeit zu einer bestimmten Zeit und einer bestimmten Menge bekommt, viel eher dazu neigt sein Futter zu verteidigen, als einer, der es ständig zur Verfügung hat. Denn wer fressen kann, wann er will, und soviel er will, braucht keine Angst zu haben, das ihm etwas weggenommen wird, denn es is genug da!

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