Vorurteile und Verleumdung...wie ich das hasse!

  • ich glaube wichtig ist es doch gar nicht was wir denken.


    Solange ist die Steinzeit auch noch nicht vorbei als das wir nicht auch noch so einige Instinkte besitzen.


    Und dazu gehört das sofortige Einschätzen des Gegenüber. Nicht verkehrt, kann einem so manchen Kummer ersparen.


    Wirklich interessant wird es doch erst: was mache ich aus der Einschätzung. Und da gehört, für mich jedenfalls, die typische Waschweibermentalität, sich gleich das Maul zu zerreissen weil etwas nicht in den Vorstellungskreis gehört wie man es gerne hätte, zu der übelsten Sorte.


    Wem es stört kann sich seine Gedanken machen (mache ich auch) und sollte dann aber zu einer Entscheidung kommen: versucht man zu helfen: dann nehme man dazu höflichen Kontakt auf oder will man nur Pöbeln: dann sollte man einfach die Klappe halten.


    Durch reine Pöbelei (dazu gehört für mich auch Getuschel) kann man niemanden belehren schon gar nicht wenn man nicht gefragt wurde.


    Werde ich gefragt versuche ich es dem Fall entsprechend ehrlich zu sagen und werde, wenn jemand nur rumjammert aber die Hilfe nicht annimmt, entsprechend deutlich und verabschiede mich.


    Vor Jahren begegnete mir regelmässig ein älteres Paar mit einem Hovi. Der hatte allerdings mehr Ähnlichkeit mit einem Windhund. Damals war ich noch schüchtern und es hat viele Wochen gedauert (während meine Gedanken um den armen, unterernährten Hund kreisten) bis ich mich getraut habe zu fragen.


    Des Rätsels Lösung: der Hund hatte eine Magendrehung und es dauerte viele Monate bis er wieder ein wenig auf die Rippen bekam. Was hätte es mir bzw. den Besitzer gebracht wenn ich sie gleich angepflaumt hätte?
    Außer Ärger nichts.


    Also sollte man andere Menschen einfach in Ruhe lassen und sich nur einmischen wenn man ehrliche Hilfe geben möchte.

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