Was soll man dazu sagen?
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Wir hatten diese unerfreuliche Diskussion bereits.
Dennoch stelle ich hier mal einen Artikel aus der KIELER NACHRICHTEN ein, welcher auch unter http://www.shz.de/home/top-the…ter-der-zirkuskuppel.html zu finden ist.
Ist das der richtige Weg, seine Ansichten mitzuteilen?
Ich glaube kaum.Attacke unter der Zirkuskuppel
25. März 2008Tierrechtler haben am Ostersonntag eine Vorstellung des Zirkus Knie in Neumünster gestört. Zwei verletzte Frauen, ein leicht verletzter Artist, aufgescheuchte Pferde, verängstigte Kinder - die Bilanz des Überfalls ist erschreckend.
Neumünster - Sie stürmten kurz vor der Pause der Nachmittagsvorstellung am Ostersonntag durch das Vorzelt, schlugen zwei Frauen nieder, drängten am Haupteingang das Personal beiseite, liefen vor der Manege knapp zehn Meter nach links und nach rechts in den Umlauf, brüllten unverständliche Parolen, warfen Flugblätter in die Luft und verschwanden wieder. Ein gespenstischer Auftritt, kurz und brutal. Eine junge Frau krümmte sich weinend am Boden, zwei Artisten fielen vom scheuenden Pferd, Kinder schrien, Zirkusleute riefen. Sie verfolgten die Täter, hielten einen von ihnen fest, riefen die Polizei.
Der Überfall von gut einem Dutzend zum Teil vermummter junger Leute auf den Zirkus Charles Knie in Neumünster endete um 17 Uhr so kläglich, wie er gegen 16.30 Uhr verlaufen war: Ihre Botschaft gegen Tiere in der Manege brachten die "TierrechtlerInnen Neumünster" nicht ans Publikum, das von der kurzen Störung zum Teil kaum etwas mitbekam. Am Ende stellten sich alle brav der Polizei, als die das Haus an der Sedanstraße 17 a durchsuchte. Dorthin war die Gruppe geflüchtet. Die Polizei, die 15 Funkstreifenwagen aus Rendsburg, Kiel und von der Bundespolizei einsetzte, nahm die Täter im Alter zwischen 14 und 21 Jahren vorläufig fest, registrierte ihre Personalien und übergab die jungen Leute ihren Eltern. Die Polizei rechnet die Täter dem linken Spektrum zu.
Zirkus wehrt sich gegen Tierquälerei-Vorwurf
Die beiden 24 und 15 Jahre alten Frauen, die sie im Vorzelt niedergeschlagen hatten, waren am Montag wieder auf den Beinen. Eine von ihnen musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Beide sind nach Angaben des Zirkusses mitreisende Fans, die gelegentlich helfen.
Bei den Artisten von Charles Knie überwiegt nach der Attacke Ärger und Wut. "Das sind Jugendliche, denen es nicht um die Tiere, sondern nur darum geht, Radau zu machen", sagen Denisa und Dany Stipka. Die Geschwister aus Tschechien balancierten gerade in der Manege auf ihren Pferden, als die Täter störten. Dany Stipka verlor das Gleichgewicht, stürzte und prellte sich das rechte Knie. Seine Schwester konnte die gescheuten Pferde beruhigen, brach die waghalsige Nummer ab. "Wären die Vermummten Sekunden später gekommen, hätte es viel schlimmer enden können", sagt die Artistin und Pressechefin Maria Varfi. Sie wehrt sich gegen den Vorwurf der Tierquälerei im Zirkus Charles
"Es war ein echter Albtraum"
Knie: "Wir halten uns strikt an alle Gesetze und Richtlinien."Der Zirkus Knie war zuletzt im Internet bereits Ziel einer so genannten "Tierbefreiungsfront" ("Animal Liberation Front") gewesen. Die Ermittler prüfen, ob die Täter von Neumünster zu dieser Organisation gehören.
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Wow!
Da kann man von Glück reden, dass es doch nur ein paar Schrammen gab.
Es hätte auch schlimmer ausgehen können.Du fragst, ob das der richtige Weg ist, seine Ansichten mitzuteilen.
Ich frage, ob das überhaupt ein normaler Tierschutzverband war und ob man mit dieser Aktion überhaupt eine Meinung mitteilen wollte???Ich wage das nämlich zu bezweifeln!
Eine ordentliche Tierschutzorganisation wird ihre Arbeit niemals auf solche Mittel stützen!
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Hallo,
wenn ich sowas lese, könnte ich
Die Meinungen über Zirkus, Tierparks usw. gehen ja auseinander. Ist ja auch ok.
Aber haben Gegner dieser "Atraktionen" das Recht fremdes Eigentum zu zerstören oder Menschen bewusst zu verletzen? Nein. Da hört der Spass auf. Abgesehen davon, dass den Besuchern der Spass verdorben wurde. So ein Zirkusbesuch ist ja auch nicht gerade billig.
Sollen sich doch die sog. Tierschützer vor die Kassenhäuser stellen und Flugblätter an die Gäste verteilen, damit wird m.E. viel mehr erreicht als mit solchen, in meinen Augen, schwachsinnigen Aktionen.
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ganz genau!
Wenn das wirklich Tierschützer (es machen sich bei mir immernoch Zweifel breit...) waren, dann haben sie sich selbst (und auch allen anderen ordentlich arbeitenden Vereinen) in der Öffentlichkeit großen Schaden zugefügt.
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