Cauda Equina Kompressionssyndrom
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Hallo
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gestern hatten wir den nächsten Termin der Klinik und haben alles gut überstanden. Das MRT hat gezeigt, dass es KEIN Cauda Equina ist, sondern Diskospondylitis (http://de.wikipedia.org/wiki/Diskospondylitis) - also eine heftige bakterielle Entzündung des Zwischenwirbelraumes welche die Schmerzen hervorruft. Die leichte Veränderung des Wirbels auf dem Röntgenbild vor 2 Wochen (die Vermutung es sei Cauda Equina) ist der Ansatz einer Knochenzubildung um die Wirbelsäule zu stabilisieren, also ein Selbstheilungsversuch des Körpers um die Schmerzen zu mindern. Aber noch gaaaanz am Anfang, also ohne Folgeschäden!
Jetzt gibt es 2 Monate lang Antibiotika um die Bakterien komplett zu vernichten und möglichst viel Bewegung um die Durchblutung in diesem Bereich anzuregen.
Ich bin so froh das die Ursache gefunden und es 'nur' eine Entzündung ist die frühzeitig bemerkt wurde. Super Klinik, tolle Ärzte und die neueste Technik!
Liebe Grüße von
Tanja und Jamy, der heute morgen wild durch den Schnee toben durfte
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Hallo!!!
Toll dass ihr eine eindeutige Diagnose habt, und das Jamy bald wieder ganz gesund sein wird
!!
Wir lassen die Tomographie in der Uniklinik Leipzig machen.
Ich weiß leider nicht so genau, wie es ihm geht.
Wenn er könnte, würde er den ganzen Tag durch die Gegend rennen und springen.
Er reagiert allerdings stark schmerzhaft, wenn man ihm in der Lumbosakralgegend auf den Rücken drückt oder die Beine nach oben zieht. Ansonsten wackelt er beim gehen mit dem Po und brauch nach längerem Liegen immer ein bisschen um sich einzulaufen, oder er streckt sich übermäßig...In einer Woche weiß ich dann mehr.
Ganz liebe Grüße an euch alle und den Fellnasen, Anna
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Hallo Tanja,
super, da freuen wir uns alle für euch und rennen eine Runde über die Wiese.
Denke gerade darüber nach, ob ich auch eine Tomographie machen sollte, mit Buddy natürlich, nicht bei mir.Die Röntgenaufnahme hab ich in ner spezialisierten Klinik machen lassen und die Ärztin meinte, es sei eindeutig.
Wie viel habt ihr denn für die Tomog. bezahlt? Wird der Hund da narkotisiert?
Grüße von allen Nasen
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Hallo JulesBuddy,
danke, mir ist auch ein riesen Stein vom Herzen gefallen :^^:
Wurden einfache Röntgenbilder oder Bilder mit Kontrastmittel gemacht? Das MRT kostet 600-800 € und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die Ärzte haben gesagt eine sichere Diagnose könne nur mit MRT (evtl. auch noch CT) gestellt werden, da man auf den Röntgenbildern nur Veränderungen an den Knochen sehen kann - so habe ich es auch im Internet gelesen. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Weg gegangen bin und jetzt weiß was Sache ist. Andernfalls, also rein vom Röntgenbild betrachtet, wäre bei Jamy in die völlig falsche Richtung behandelt worden...
Ich hoffe sehr, dass die Medikamente anschlagen und er sie verträgt! Mit ein bisschen Glück ist er in 2 Monaten vollständig geheilt *daumendrück*...
Wie gehts Buddy im Moment? Knuddel ihn mal von mir!
LG Tanja
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puh, das ist aber teuer... :/
muss da mal meine tä fragen, ob sie da ein hintertürchen kenntbuddy gehts super, er darf grad frischen stinkenden pansen aus seinem kong knabbern
liebe grüße, heike und nasen
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Ich sehe gerade, es ist doch kein Cauda Equina, aber da der Thread noch so heisst, lasse ich meine Erfahrung damit mal hier drin stehen:
Mein erster HUnd hatte auch Cauda Equina Kompressionssyndrom, festgestellt mit 8 Jahren.
Er wurde operiert (Dornfortsätze abhobeln damit der Wirbelsäulenkanal frei ist), und hatte danach noch schöne, gesunde Jahre ohne Beschwerden, wie ein normal gesunder Hund, bis er mit fast 12 starb.Die OP alleine hat etwa 800 Euro gekostet in Norderstedt, bei einem großen Hund. Aber Vor- und Nachbehandlung und Untersuchungen mit CT (400 Euro) waren sehr sehr teuer. Aber es hat sich gelohnt!
Auch hat er Canosan täglich bekommen.
Das alles hat sein Leben wieder normal gemacht. Davor musste er täglich Metacam nehmen und hatte Koordinationsschwierigkeiten in der Hinterhand und kippte dauernd um oder schrie beim Aufstehen.Das war unzumutbar, und wenn die Beschwerden erstmal schlimmer werden (Lähmung oder Taubheit in den Beinen), kann man sie nicht mehr durch die OP rückgängig machen, darum würde ich rechtzeitig operieren lassen, gerade beim jungen Hund.
Die Alternative wäre gewesen Anabolika und hoffen dass er dann noch möglichst lange die Hinterbeine spürt, was sicher nicht mehr so lange gewesen wäre. Egal wie viele Muskeln der Hund hat, das weitet ja nicht den Wirbelsäulenkanal.
Gute Besserung für den Hund
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Hallo Filou,
Freut mich für dich, dass es deinem Hund nach der OP so super ging, toll.
ich versteh nur grad nicht so genau, was du mir sagen willst, sorry
Hab ich das richtig verstanden, dass du deinen Hund operieren ließest, als er schon Symptome hatte, du sprichst von Koordinationsschwierigkeiten in der Hinterhand, usw. ?
Nach dieser Erfahrung würdest du den Hund aber auch operieren lassen, wenn er zwar (noch) keine Probleme hat, aber die Diagnose eindeutig ist?Ich denke, da es Buddy im Moment so gut geht, keinerlei Beschwerden, stellt sich mir die Frage im Moment erst gar nicht, ob OP oder nicht. Wenn wieder Beschwerden auftreten, dann bin ich nicht komplett dagegen.
Für mich ist eine OP einfach der letzte Weg und ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Sensibelchen nicht anders sieht.Wie lange war denn die Erholungszeit bei deinem Hund? Was durfte er, was nicht? Wie lange dauerte die OP?
Bin echt froh, dass es mal jemanden gibt, der auch damit ERfahrungen hat. Also vielen Dank für deinen Beitrag.Liebe Grüße, Heike und Nasen
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Hallo,
habe 2 Border Collies, jetzt fast 12 u. 10 J. alt. Durch extreme Belastung bei der Arbeit haben beide die gleichen Probleme. Die ältere Hündin hat stärkere Beschwerden als der Rüde.
Cauda Equina Kompressionssyndrom. Die Hündin ist bereits 2x über eine Myelographie operiert worden. Letztmalig Herbst 08.
Nun haben wir seit einigen Tagen wieder eine Steigerung des Fortschreitens.
Hündin hat bereits 2x nachts eingenäßt, wohl durch lagebedingte Kompression des Rückenmarks.
Nun habe ich mal ein wenig gegoogelt und da wird von einer OP geschrieben, welche es gibt.
Dabei wird in einem invasiven Eingriff an der Wirbelsäule geschrieben. Leider nicht welche Klinik sich auf sowas spezialisiert hat, noch natürlich über Kosten etc.
Die Erkrankung der Hunde hat mich bereits einige Tausend Euros gekostet und ich bin mitlerweile finanziell nicht mehr in der Lage so weiterzumachen.
Hat Jemand hier zufällig mehr Erfahrung mit dem Syndrom, wenn es fortgeschritten ist? Zu chirurg. Therapie, was sowas kostet o. was es sonst so an Behandlungensmöglichkeiten überhaupt gibt?
Danke, Gruß Andrea -
Ich habe bei Boomer ca 1 Woche vor dem Tod erfahren das er Cauda Equina hat. Wohl gibt es 2 Arten. Die schmerzhafte wo man mit Cortison behandeln kann und die nicht schmerzhafte (bzw. vielleicht schon zu weit fortgeschrittene???) Version wo Cortison und Schmerzmittel nichts mehr bringen.
Boomer erkrankte mit 7 Jahren an Borreliose, ab da ging es abwärts mit ihm und ausser Lahmheiten hatte er zwischendurch Tage wo er den Rücken aufwölbte und kaum noch aufstehen konnte. Auch schrie er beim Liegen oder in der Bewegung plötzlich auf. Er bekam Colocynthis Homaccord Tropfen die letzten 4 Jahre seines Lebens. Damit hörten die Anfälle vom Rücken her so gut wie auf. Ab und zu hat er Voren-Depot gepritzt bekommen oder am Wochenende hab ich ihm Phenylarthrit gespritzt wenn gar nix ging. Mit der Zeit wurde er unsauber und konnte schlechter aufstehen. Er schleifte immer mehr die Krallen über den Boden beim Laufen. Von Cauda-Equina sagte niemand was. Auch nicht von der Möglichkeit einer OP. So haben wir mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmer und den homöopathischen Tröpfchen die Zeit überbrückt bis... Ja, bis gar nichts mehr ging. Er kippte ganz langsam hinten weg und kam nicht mehr hoch. An diesem Tag fragte ich die Tierärztin: Was hat er eigentlich? Die Antwort war Cauda Equina und dass es zu spät ist noch was zu machen da die Blutversorgung in den Hinterbeinen sehr eingeschränkt wäre und die Nerven fast komplett abgeklemmt. Dann hab ich seinen allerletzten Termin ausgemacht...
Ich weiss nicht wann genau das Cauda-Equina-Problem angefangen hat, da er ja seit der Borreliosediagnose bzw. schon mind. 2 Jahre vorher ständig gehumpelt und schlecht gelaufen ist (also ca mit 5 Jahren schon). Er wurde trotz der Nicht-Operation 12 1/4 Jahre alt. Die Frage die sich mir jetzt stellt, wäre er älter geworden mit OP, wäre er besser älter geworden (er hatte ja noch andere Alterserkrankungen)??? Warum hat mir niemand gesagt dass man da was operieren hätte können???
Ach so, 3 Monate vor Ende bekam er noch Karsivan, davon konnte er wieder besser aufstehen...
Ganz vergessen: Eine Bekannte hat ein ähnliches Problem. Die fahren ganz gut mit Vitamin B Injektionen (hat sie erzählt):
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sorry, bin neu hier drin, sehe gerade das ich Beitrag 2x reingestellt habe.
LG Andrea -
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